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Nordrhein-Westfalen Gütersloh: 250 Retter testen heute neuen Digitalfunk

Nordrhein-Westfalen Gütersloh: 250 Retter testen heute neuen Digitalfunk

#1 von Detlef Wipperfürth , 08.02.2014 16:39

08.02.2014 (09/07) 16:56 Uhr Nordrhein-Westfalen Gütersloh:

250 Retter testen heute neuen Digitalfunk



Halle. »Florian Gütersloh« geht digital. Heute testen 250 Feuerwehrleute und Helfer anderer Organisationen den neuen Digitalfunk. Getestet werden soll, ob der Funk überall flächendeckend und in guter Qualität zu empfangen ist.

In der Haupttestzeit, heute zwischen 10 und 13 Uhr, werden kreisweit 250 Helfer ihre neuen Funkgeräte einsetzen. Dabei werden, so Pressesprecher Jan Focken vom Kreis Gütersloh, die Geräte nach einem vorher genau festgelegten Modus gefordert. Von genau bestimmten Standorten hätten sich die Teilnehmer zu melden. Sprechen allein reicht nicht. Sie müssten kleine Texte vorlesen, um festzustellen, ob die Nachrichten sauber übermittelt werden.

Im Gegensatz zum analogen Funk kann auf einer Frequenz auch in mehreren Funkkreisen gearbeitet werden, ohne dass sich die Teilnehmer untereinander stören. Das ist besonders wichtig bei großen Einsätzen, zum Beispiel nach starken Unwetterereignissen. Hier kam es bisher auf der Analogfrequenz immer wieder zu Problemen, weil dort immer nur einer sprechen kann. Hinzu kam, dass auch die Alarmierungssignale für die Meldeempfänger über die gleiche Frequenz versendet werden und deren Sprachnutzung damit weiter einschränken.

Die Ergebnisse werden kreisweit zentral in der Feuerwehrschule in Rietberg von Hans Kniesel überwacht und ausgewertet.

700 Geräte angeschafft

In Ostwestfalen sind in einer abgestimmten EU-weiten Ausschreibung mehr als 700 Digitalfunkgeräte für Kreis Gütersloh angeschafft worden, die als Handsprechfunkgeräte dienen oder in Einsatzfahrzeugen in Rettungswachen und Feuerwehrgerätehäusern eingebaut wurden. Über einen Probezeitraum von vier Monaten werden die beteiligten Organisationen das Digitalfunknetz testen. Die Ergebnisse werden dem Land NRW gemeldet.

Für Nordrhein-Westfalen koordiniert das Ministerium für Inneres und Kommunales (MIK) das Projekt zur Einführung des Digitalfunks. Die Projektleitung im MIK ist verantwortlich für die Errichtung, den Betrieb und die Funktionsfähigkeit des Digitalfunks für alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) in Nordrhein-Westfalen. Sollten Verbesserungen notwendig sein, wäre das Land gefordert.

Nachdem der Probebetrieb beendet ist und das Netz ausreichende Qualität aufweist, kann das digitale Netz genutzt werden. Für Realeinsätze bleibt jedoch der Analogfunk weiterhin bestehen, weil die Kreisleitstelle noch an das Funknetz des Landes NRW angebunden werden muss. Dazu wird noch Technik benötigt, die zurzeit seitens des Landes NRW für die Leitstellen entwickelt wird und frühestens Anfang 2015 zur Verfügung steht. Solange dies noch nicht geschehen ist, kann die Kreisleitstelle nur bedingt am Digitalfunk teilnehmen.

Längere Zeit Parallelbetrieb

Das digitale Funksystem soll die analoge Technik erst in einigen Jahren vollständig ablösen, bis das neue System stabil funktioniert. Bis dahin wird es einen Parallelbetrieb von analogem und digitalem Funk geben. In NRW wird bereits seit Anfang 2012 der Digitalfunk erprobt.

Quelle: http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templ...en-digitalfunk/


DWHOSZ
http://www.funkfrequenzen01.de/

 
Detlef Wipperfürth
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