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Thüringen: Riechheimer Berg Kritik am zweiten vor dem ersten Schritt

Thüringen: Riechheimer Berg Kritik am zweiten vor dem ersten Schritt

#1 von Detlef Wipperfürth , 08.03.2017 13:45

08.03.2017 Thüringen: Riechheimer Berg

Kritik am zweiten vor dem ersten Schritt
Die Feuerwehren der Verwaltungsgemeinschaft Riechheimer Berg werden mit Digitalfunk ausgerüstet. Nur ist offen, wann die Leitstelle folgt.

Elxleben. Noch in diesem Jahr sollen die Tunnelbasiseinheiten im Ilm-Kreis, die Arnstädter Feuerwehr sowie die der Verwaltungsgemeinschaft Riechheimer Berg mit Digitalfunk ausgerüstet werden. Darüber informierte Elxlebens Ortsbrandmeister Jörn Köllmer am Freitag seine Feuerwehrleute auf deren Jahreshauptversammlung im Gasthaus "Schwarzer Hahn".

Das ist eine gute Sache, doch es gibt auch ein "Aber": "Wir werden quasi die Versuchskaninchen für Thüringen sein", sagte Köllmer. Und: "So richtig gut durchdacht ist das Ganze mal wieder von den Erfurter Strategen nicht. Die Rettungsleitstelle des Kreises wird nicht gleichzeitig damit ausgerüstet, da wird mit Digitalfunk keine Kommunikation möglich sein. Wie und wann das funktionieren soll, darauf konnte keiner der Verantwortlichen auf der Info-Veranstaltung letzte Woche eine Antwort geben", so Köllmer.
Mehr Fragen als Antworten

Auch Ellebens Ortsbrandmeister Stefan Hartung – verantwortlich für die Feuerwehren in Elleben, Gügleben und Riechheim mir rund 50 aktiven Feuerwehrleuten – zeigte sich am Freitagabend im "Schwarzen Hahn" enttäuscht von den Informationen über die Ausstattung der Wehren der VG mit Digitalfunk: "Wir sind aus der Versammlung mit mehr Fragen herausgekommen, als wir hineingegangen sind". Das betrifft nicht nur die Kommunikation mit der Rettungsleitstelle, die wohl erst einmal weiter mit dem analogen Funk erfolgen wird, sondern auch die Finanzierung. Köllmer sagte, dass die Anschaffung der notwendigen Geräte zwar zu 100 Prozent gefördert würden – das beträfe aber auch nur die Standardausrüstung. Jedes Gerät mehr – und davon bräuchte auch die Elxlebener Wehr für ihre Feuerwehrleute einige, um vernünftig untereinander zu kommunizieren – müsste nach derzeitigem Stand von der jeweiligen Gemeinde entweder ganz oder anteilig bezahlt werden. Nur: Keine der betroffenen Gemeinden hat dafür im laufenden Haushaltsjahr Geld vorgesehen, weil sie davon nichts wussten.

Klaus Böhm (CDU), Elxlebens Bürgermeister, war wenig begeistert. "Das ist mal wieder der zweite vor dem ersten Schritt und nicht durchdacht." Er machte aber auch klar, dass er "seine" Feuerwehr nicht im Regen stehen lassen werde. "Ihr leistet hervorragende Arbeit, wir werden und zusammensetzen, wenn es soweit ist

Quelle: http://ilmenau.thueringer-allgemeine.de/…/Kritik-am-zweiten…


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Detlef Wipperfürth
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