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Baden-Württemberg EMMENDINGEN: Funkzentrale für Feuerwehr Die Umstellung auf Digitalfunk

Baden-Württemberg EMMENDINGEN: Funkzentrale für Feuerwehr Die Umstellung auf Digitalfunk

#1 von Detlef Wipperfürth , 13.03.2017 09:02

11.03.2017 Baden-Württemberg EMMENDINGEN: Funkzentrale für Feuerwehr



Die Umstellung auf Digitalfunk und Defekte am alten System machen die Anschaffung erforderlich.

EMMENDINGEN. Die Feuerwehr bekommt eine neue Funkzentrale für knapp 102 000 Euro. Das beschloss der Hauptausschuss am Donnerstag in öffentlicher Sitzung. Bisher funkt die Feuerwehr mit analoger Technik. Weil aber der Landkreis zum Jahresende auf einen bundesweit einheitlichen Digitalfunk umstellt, zieht die Feuerwehr mit.
Sie tut es gern, funktioniert bei der alten Anlage doch vieles nicht mehr. "Seit 2006 wartet Deutschland auf Digitalfunk", erklärte Stadtkommandant Ralf Kesselring, warum die Feuerwehr zugewartet hatte, obwohl das die Arbeit umständlicher machte: Für die defekte Alarmierung wurde ein analoger Funkhörer zur Überbrückung gekauft und die Dokumentation lief teils über die Leitstelle, teils per Hand, weil die Sprachaufzeichnung ausgefallen war. Lang war seine Liste der defekten Geräte – vor zweieinhalb Jahren fing’s sogar in der Technik zu rauchen an. Gelöscht war schnell, die Schäden wurden aber nicht weniger.

Die Funkzentrale ist das Informationszentrum bei Einsätzen. Wenn die Feuerwehr gerufen wird, sitzt dort mindestens ein Mitarbeiter. Er organisiert, wenn vor Ort mehr Manpower oder Material benötigt werden, sorgt für Nachalarmierungen, die Versorgung der Einsatzkräfte und den Nachschub. Bei Großbränden, Unwetter oder einer Suchaktion ist die Führungsgruppe mit vier Leuten dort; sie übernehmen auch die Kommunikation mit anderen Behörden und Organisationen wie Polizei, Rotem Kreuz, Technischem Hilfswerk, Rathaus oder Landratsamt. Künftig stehen dafür zwei EDV-gestützte Arbeitsplätze mit je einem Funkgerät und ein weiterer Platz zur Verfügung. Die Sprachaufzeichnung erfolgt ebenfalls digital, die Alarmierung bleibt allerdings – wie im Landkreis – zunächst analog und wird repariert.

Bei der Gelegenheit wird erstmals eine Videoüberwachung installiert. Die Aufnahmen werden auch aufgezeichnet. Hintergrund ist ein nächtlicher Einbruch bei der Feuerwehr. "Wenn da bei nächtlichen Einsätzen einer allein in der Zentrale ist, soll er reagieren können", begründete Kesselring die neue Form der Übersicht. Betriebshof und Stadtwerke verfügten über eigene Sicherheitssysteme.

Im Haushalt sind 132 000 Euro für die gesamte Anlage vorhanden, 40 000 Euro gibt’s vom Landkreis als Zuschuss. Nicht in diesen Kosten enthalten ist die neue Möblierung. "Da kommt noch einiges oben drauf, aber das läuft unter Gebäudeerhaltung", sagte Oberbürgermeister Stefan Schlatterer. Dass die Anschaffung dringend erforderlich ist, war unumstritten. "Es ist gut, dass wir das erneuern, bevor es unter Denkmalschutz gestellt wird", sagte Grünen-Stadtrat Benjamin Buob.

Im Spätherbst soll die neue Funkzentrale in Betrieb gehen, hofft Kesselring.

Quelle: http://www.badische-zeitung.de/…/funkzentrale-fuer-feuerweh…


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http://www.funkfrequenzen01.de/

 
Detlef Wipperfürth
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