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Pilotprojekt in Brandenburg Feuerwehr reformiert Notruf – mit WhatsApp

Pilotprojekt in Brandenburg Feuerwehr reformiert Notruf – mit WhatsApp

#1 von Detlef Wipperfürth , 13.03.2017 09:05

12.03.2017 Pilotprojekt in Brandenburg Feuerwehr reformiert Notruf – mit WhatsApp



Mit Hilfe von Messenger-Diensten wie WhatsApp sollen die Retter künftig punktgenau zu Verunglückten geführt werden. Dazu hat die Leitstelle in Brandenburg/Havel ein Pilotprojekt angeschoben – es soll landesweit Schule machen und Leben retten.

Potsdam. Die Feuerwehr revolutioniert den Notruf „112“. Mit Hilfe von Messenger-Diensten wie WhatsApp sollen die Retter künftig punktgenau zu Verunglückten geführt werden. Dazu hat die Leitstelle in Brandenburg/Havel ein Pilotprojekt angeschoben – es soll landesweit Schule machen und Leben retten. Mehrere spektakuläre Rettungsaktionen konnten mit Hilfe des Rückgriffs auf Standortdaten von WhatsApp schon deutlich beschleunigt werden, sagt Leitstellen-Chef Mathias Bialek. „Die Technik bietet uns ungeahnte Möglichkeiten, Menschen zu finden. Das ist gerade in einem Flächenland mit boomendem Tourismus ein unschätzbarer Gewinn“

Smartphone-Ortung bereits 80 Mal


Etwa 80 Mal sei die neue Smartphone-Ortung in der Leitstelle bis jetzt zum Einsatz gekommen. Eine mitten im Wald vom Pferd gefallene Reiterin, die sich einen Wirbel gebrochen hatte, fanden die Retter bei Linthe, außerdem einen verunglückten Motorradfahrer bei Brück (beide Potsdam-Mittelmark). Pro Tag nimmt die Leitstelle etwa 500 Notrufe entgegen.

Das Problem für die Retter bisher: Verunglückt ein Inline-Skater auf der Fläming-Skate, ein Partyboot auf der Havel oder ein Mountainbiker in der Heide, wissen die Sanitäter im Krankenwagen oft nicht genau, wohin sie fahren müssen. Die Beschreibungen sind vage („Kreuzung mit dickem Baum“, „Steg im Schilfgürtel“) und Auswärtige sind meist ortsunkundig.

So funktioniert diese Handy-Ortung
Deshalb hat die für die Landkreise Teltow-Fläming, Potsdam-Mittelmark und Brandenburg/Havel zuständige Leitstelle jetzt einen standardisierten Lotsendienst eingerichtet. Der Schichtführer hat ein konfiguriertes Mobiltelefon am Arbeitsplatz liegen. Macht ein Anrufer unklare Ortsangaben, weist der Diensthabende dem Unfallopfer oder -zeugen den Weg durch die Smartphone-Einstellungen, bis der Anrufer die Standortdaten aktiviert hat. Der Feuerwehrmann legt auf einem Tablet-Computer einen Kontakt an und schickt dem Verunglückten eine Nachricht. Der muss nur noch antworten und sendet so dem Disponenten in der Zentrale seine GPS-Koordinaten. Die Anleitungen sind für die Betriebssysteme von Apple und Android in der Leitstelle hinterlegt.
Schneller als „normale“ Handy-Ortung
Die Handy-Ortung ist auch bislang schon technisch möglich, dauert aber lang. „Man muss das beantragen und erhält dann nach einer halben Stunde Informationen“, sagt Bialek. Die gäben allerdings nur an, in welcher Funkzelle sich ein Handy befinde – und die könne einen Durchmesser von mehreren Kilometern haben. WhatsApp-Daten dagegen stimmen dagegen meist bis auf wenige Meter. „Wir schauen genau hin, welche Erfahrungen die Brandenburger machen“, sagt Marcel Haas, Schichtleiter bei der Berufsfeuerwehr in Potsdam. „Die Ortung ist eine gute Sache.“
WhatsApp ist ein beliebter und weit verbreiteter Dienst für Smartphones. Benutzer können damit Textnachrichten, Bilder, Videos sowie Standortinformationen austauschen.

Quelle: http://m.maz-online.de/…/Feuerwehr-reformiert-Notruf-mit-Wh…


DWHOSZ
http://www.funkfrequenzen01.de/

Angefügte Bilder:
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Detlef Wipperfürth
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zuletzt bearbeitet 13.03.2017 | Top

   

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