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Bayern Abensberg: Die Katastrophe in den Griff bekommen

Bayern Abensberg: Die Katastrophe in den Griff bekommen

#1 von Detlef Wipperfürth , 08.05.2017 11:51

08.05.2017 Bayern Abensberg: Die Katastrophe in den Griff bekommen

Szenario war zwar fiktiv, aber dennoch erschreckend. Feuerwehr und Rettungskräfte prüften Digitalfunk auf Herz und Nieren.



Abensberg - Ein unvorstellbares Szenario: Im Ottenbräuzelt auf dem Gillamoos kommt es zu einer Verpuffung im Küchenbereich, ein Brand bricht aus. Das Feuer verbreitet sich in kürzester Zeit im ganzen Zelt und greift auf umliegende Stände über. Panik bricht aus, die Menschenmenge versucht zu fliehen, überall Verletzte, die anliegende Trafostation fängt Feuer. Die Folge: Stromausfall.



Das Allround, die Enterprise und ein weiteres Karussell stehen, die Menschen hängen in der Luft – Schreie und Panik. Ein Ölteppich breitet sich auf dem angrenzenden Fluss, der Abens aus, die Notbrücke steht in Flammen und kann nicht mehr genutzt werden. Der Weißbierstadl fängt Feuer und brennt in kürzester Zeit lichterloh. Dazu kommt ein Verkehrsunfall in Welschenbach: Ein voll besetzter Bus und ein Personenkraftwagen mit vielen Verletzten. Auch auf der Bundesstraße 16 kommt es zu einem weiteren Verkehrsunfall.



Der Katastrophenfall ist eingetreten! Katastrophenalarm wird dann ausgelöst, wenn die Situation es verlangt und eine besondere Koordination von Hilfskräften erforderlich wird. In diesem Fall reichen die normalen Mittel und die rechtlichen Befugnisse der normalerweise zuständigen Gemeinden nicht mehr aus.

Genau dieses Szenario wurde am Samstagvormittag in Abensberg am Feuerwehrhaus und auf der Gillamooswiese mit rund 310 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Abensberg, 18 weiteren Freiwilligen Feuerwehren, der Polizei, des Bayerischen Roten Kreuzes, des Technischen Hilfswerkes OV Kelheim mit drei weiteren Ortsverbänden, der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft, der Wasserwacht, der Bundeswehr, der integrierten Leitstelle Landshut, der Feuerwehrführung des Landkreises Kelheim, der Unterstützungsgruppe und Örtlichen Einsatzleitung, der Kreiseinsatzzentrale, sowie der Führungsgruppe Katastrophenschutz des Landratsamtes Kelheim, geübt.

Dabei stand der Digitalfunk im Vordergrund. Die Übung diente, der Überprüfung des Digitalfunknetzes im Abensberger Bereich, der Zusammenarbeit bei einem großen Schadensereignis zwischen den verschiedenen Einsatzorganisationen untereinander, sowie mit der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) des Landratsamtes Kelheim. Vor zwei Jahren wurde der Digitalfunk eingeführt und ersetzt damit den Analogfunk. Beim Einsatz funken alle Hilfsorganisationen auf einem Netz. Dabei werden alle Kräfte aus dem ganzen Landkreis zusammengezogen. Der örtliche Einsatzleiter (ÖEL) der Übung war Kreisbrandinspektor Karl-Heinz Rott aus Kelheim. Die Zentrale wurde im Feuerwehrhaus eingerichtet und dazu speziell ein ÖEL Wagen zur technischen Unterstützung bereitgestellt. Auf der gesamten Gillamooswiese hatte man sternförmig die einzelnen Stationen des Einsatzes aufgebaut.



Am Ende der Übung trafen sich alle Beteiligten im Feuerwehrhaus zu einer gemeinsamen Brotzeit Kommandant Konrad Bauer betonte: „Für Abensberg ist es unheimlich wichtig die Gelegenheit zur Probe für den Ernstfall zu bekommen.“ Im Laufe der kommenden Woche werden die Ergebnisse ausgewertet und die Dokumentationen des Einsatzes akribisch unter die Lupe genommen.

Quelle: http://www.mittelbayerische.de/…/die-katastrophe-in-den-gri…


DWHOSZ
http://www.funkfrequenzen01.de/

Angefügte Bilder:
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Detlef Wipperfürth
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