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Bayern Villenbach: Digitalfunk sorgt in Villenbach für Protest

Bayern Villenbach: Digitalfunk sorgt in Villenbach für Protest

#1 von Detlef Wipperfürth , 05.06.2017 11:17

01.06.2016 Bayern Villenbach: Digitalfunk sorgt in Villenbach für Protest



In Rischgau und Hegnenbach gibt’s „Weiße Flecken“, erkennt der Gemeinderat erneut. Anwohner des Postwegs protestieren gegen möglichen Antennenstandort.

Erneut musste sich der Villenbacher Gemeinderat mit dem Standort für die neue BOS-Digitalfunkanlage befassen, die künftig die Alarmierung im bayerischen Notfallsystem (Feuerwehr, Rettung, Polizei) zuständig ist. Wie bereits berichtet, haben sich für Hegnenbach und eben auch für Rischgau bei den Messungen „weiße Flecken“ ergeben, die laut Vorgabe des Freistaats und auch im eigenen Sicherheitsinteresse der Gemeinde zu schließen sind. In der letzten Sitzung votierten die Räte für den bestehenden Standort im Postweg in Villenbach, hier soll eine 360-Grad-Antenne für Erschließung der Bereiche sorgen. Die Anwohner finden das nicht gelungen und argumentieren mit der bereits bestehenden Belastung durch allerlei Antennen, die nicht mehr überschaubar sind und zu erhöhter Strahlenbelastung führen. Den weiteren Verlauf der Diskussion zwischen Räten und Zuhörern kommentierte Christian Pickl, dass im Moment alle Seiten mit Informationen und Werten argumentierten, hingegen schwarz auf weiß aber nichts Greifbares vorläge.

Lydia Edin warb bei den Anwohnern für Verständnis: „Wir haben Informationen vom Bauamt bekommen, aufgrund derer wir zu einer Entscheidung gelangen mussten“, sagte sie. Das sei in diesem Fall eben die für den Standort Postweg gewesen. Die Gemeinderäte hatten sich für diesen Standort entschieden, weil man vermeiden wollte, dass in unmittelbarer Nähe des bestehenden Mastes oben an der Grünsammelstelle ein weiterer entstehen muss. Dieter Meißle versteht das Problem der Anwohner, wies aber auch drauf hin, dass man die Strahlung durch eine Rundum-Antenne nicht mit der Pfeilsendung vergleichen könne. „Dieselben 20 Watt strahlen dann nicht mehr 360 Grad, sondern in einem Korridor verdichtet auch über Villenbach hinweg“. Eine Rundumantenne wie „unten“ sei dort nicht zielführend, weil es sonst wieder zu Überschneidungen der Funkbereiche käme, die andere Probleme nach sich ziehen würden.

Reinhard Langenmair erinnerte, dass der BOS-Richtfunk nicht ununterbrochen auf Höchstwert strahle: „Wie oft haben wir wirklich einen Einsatz?“ Eine unabhängige Messung der Strahlungsbelastung, wie Dieter Meißle vorschlug, fand keinen Anklang. Zum einen müsse die Gemeinde die Untersuchung zahlen, zum anderen blocken die Anlieger am Postweg ab: Sie wollen so oder so keine weitere Antenne dulden und verweisen auf die Historie des Mastes, der ursprünglich für das Kabelfernsehen errichtet worden war. Filbrich und die Räte beschlossen, die Planungen des Bauamts vorerst auf Eis zu legen, bis den Gemeinderäten Lösungsvorschläge vorlägen, die zu einer Entscheidung beitragen können.

Quelle: Augsburger Allgemeine


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Detlef Wipperfürth
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