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Österreich Rettungskräfte - Wirbel um deutschen Digitalfunk:

Österreich Rettungskräfte - Wirbel um deutschen Digitalfunk:

#1 von Detlef Wipperfürth , 04.09.2018 07:29

03.09.2018 Österreich Rettungskräfte - Wirbel um deutschen Digitalfunk:



Bei Unfällen im Grenzland von Bayern und Österreich gibt es technische Probleme, wenn die Einsatzkräfte beider Staaten zusammenarbeiten und über Funk kommunizieren müssen. Schwierig wird es, wenn Österreichs Rettungshubschrauber in Deutschland gebraucht werden.

Es geht um den neuen Digitalfunk, der mittlerweile in den meisten EU-Staaten für hauptberufliche und ehrenamtliche Einsatzkräfte eingeführt wurde. Er sollte neben der Abhörsicherheit die Kommunikation für alle vereinfachen.

Verschlüsselung als deutsche Schikane?

In Deutschland sind die Behörden aber als einzige im „vereinigten“ Europa dazu übergegangen, die digitalen Funksignale noch zusätzlich zu verschlüsseln. „Aus Sicherheitsgründen“, wie in München und Berlin betont wird.

Das führte bei den Nachbarn in Österreich dazu, dass Feuerwehr- und Bergrettungsleute, Rotkreuzhelfer und Rettungspiloten nicht mehr direkt mit den Einsatzkräften in Bayern kommunizieren können - trotz des modernen Digitalfunks, der auch in Österreich eingeführt wurde. Bei zahlreichen Alpinunfällen in den Hochalpen Bayerns zwischen Berchtesgaden und Bodensee werden zudem österreichische Rettungshubschrauber immer wieder gebraucht, regelmäßig angefordert und erfolgreich eingesetzt.

Generell sind Piloten nach internationalen Regeln als Kommandeure bei Flügen persönlich für die Sicherheit von Maschinen und Insassen verantwortlich. Einige Captains in Österreich planten schon, nun nicht mehr nach Deutschland zu fliegen: „Wir kommen gern und helfen, aber nicht unter diesem gefährlichen Umständen.“

Kritik in Bayern an eigenen Behörden



David Pichler von der Bergwacht im bayerischen Chiemgau und im Berchtesgadener Land schilderte dem ORF auf Anfrage, in den Reihen der ehrenamtlichen Bergretter in Deutschland gebe es deutliche Kritik an eigenen Behörden bzw. zuständigen Regierungsstellen in München und Berlin: „Es ist nicht gerade sicher, wenn unsere Teams bei einem schwierigen Einsatz auf dem Boden oder im Gebirge nicht mit den Hubschrauberpiloten reden können. Andererseits sind wir sehr froh, wenn auch die guten Flieger aus Österreich zu uns kommen.“



In Deutschland haben einheimische Rettungskräfte noch ein zusätzliches Problem. Die deutsche Polizei und damit auch die Piloten der deutschen Flugpolizei arbeiten neuerdings sogar mit doppelter Verschlüsselung. Sie sind damit auch für die eigenen Einsatzkräfte anderer Organisationen nicht mehr rasch und unbürokratisch erreichbar, schildert Bergretter Pichler aus dem Chiemgau: „Es muss über die Leitstellen extra um- und zugeschaltet werden. Das ist eine weitere Hürde im System, in dem man aus Sicherheitsgründen gut kommunizieren müsste.“

Quelle:https://salzburg.orf.at/news/stories/2933434/


DWHOSZ
http://www.funkfrequenzen01.de/

 
Detlef Wipperfürth
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