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Baden-Württemberg Burladingen: Der digitale Funken

Baden-Württemberg Burladingen: Der digitale Funken

#1 von Detlef Wipperfürth , 17.02.2019 02:44

16.02.2019 Baden-Württemberg Burladingen: Der digitale Funken



In diesem Jahr soll es bei den Feuerwehren des Zollernalbkreises "digital funken". Die Voraussetzungen dafür sind geschaffen, allerdings zeigte sich hinsichtlich der Umsetzung noch Gesprächsbedarf. Grund für den Kreisfeuerwehrverband einen Informationsabend zur Einführung des Digitalfunkes anzubieten. Dass dafür Bedarf besteht, zeigte der Besuch von 60 Vertretern der Feuerwehren und der Kommunalverwaltungen im Feuerwehrhaus in Burladingen wo sie vom Verbandsvorsitzenden Wolfgang Jetter und stellvertretenden Kreisbrandmeister Ilija Pilic begrüßt wurden.

Den Input zu dieser Veranstaltung lieferten die Kommandantendienstbesprechungen, die zeigten dass der Wissensstand zur Einführung des Digitalfunkes bei den einzelnen Wehren recht unterschiedlich war. Die Wahl auf den Veranstaltungsort Burladingen fiel, weil die dortige Wehr auf dem Gebiet des Digitalfunkes am weitesten fortgeschritten ist. Allgemeine und technische Informationen zur Umsetzung der Einrichtung des Digitalfunks gaben Vertreter der Firma Selectric Nachrichtensysteme einer der großen Anbieter auf diesem Gebiet.

Digitalfunk ist in Baden-Württemberg auf lokalen Bereich beschränkt

Eingegangen wurde dabei auf Änderungen im Betrieb des Funknetzes, die Vorteile der Kommunikation mit Leitstelle, Polizei und anderen Hilfsdiensten, aber auch auf die Arbeit, welche die Wehren leisten müssen.

Da muss der Ausstattungsstandard für jedes Fahrzeug festgelegt werden, im Feuerwehrhaus muss die Funkzentrale je nach Bedarf umgerüstet werden, und die entsprechenden Antennen müssen beantragt und beschafft werden. Aufgaben welche die einzelnen Wehren selbst erledigen müssen, eine Rundumversorgung durch das Landratsamt wird es nicht geben, wurde klargestellt. Man habe sich bei der Einrichtung des Digitalfunkes für die dezentrale Lösung entschieden, weil diese die Möglichkeit biete, besser auf die Wünsche und Bedürfnisse der einzelnen Wehren einzugehen. Im Foyer des Feuerwehrhauses hatte die Firma Selectric eine breite Palette der möglichen Gerätevarianten ausgestellt, eine Entscheidung darüber, welche die richtige ist, wird nicht leicht fallen.

Trotz dieser Präsentation bleibt festzustellen, bei welchem Hersteller und bei welchem Serviceunternehmen die jeweilige Wehr einkauft, ist deren Entscheidung. Was in der Informationsveranstaltung auch verstärkt ins Bewusstsein gerückt wurde: Der Digitalfunk ist auf den lokalen Bereich zum Funkverkehr mit der Leitstelle und den anderen Hilfsorganisationen beschränkt. Der Einsatzstellenfunk bleibt wie bisher auf dem Zwei-Meterband, eine württembergische Besonderheit, in anderen Bundesländern wurde dies bereits zusammengefasst.

Den Stand der Dinge fasste der Burladinger Stadtkommandant und stellvertretender Kreisbrandmeister Ilia Pilic in einem Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten zusammen. Die entsprechenden Anträge der einzelnen Wehren wurden bereits vor zwei Jahren gestellt, die Zuschusszusagen von Regierungspräsidium und Landratsamt liegen vor. Allerdings sei, wie aus der Infoveranstaltung erkennbar, in verschiedenen Wehren noch viel Detailarbeit bezüglich der Ausstattung zu leisten. Für die großen Wehren im Landkreis, mit vielen Fahrzeugen, werde die Umsetzung, technisch durch die notwendigen Einbauten bedingt, etwas länger dauern.

Für Burladingen seien alle notwendigen Bauteile angeliefert, die Freischaltkarten beantragt und man hoffe diese bis Anfang April vom Innenministerium zu erhalten.

Michael Morlock von der Firma Selectric, stellvertretender Kreisbrandmeister Ilija Pilic und der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Wolfgang Jetter begrüßen die Teilnehmer. Foto: Eule Foto: Schwarzwälder Bode

Quelle: https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.burladingen-der-d


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http://www.funkfrequenzen01.de/

 
Detlef Wipperfürth
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