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Thüringen Unstrut-Hainich-Kreis: Retter in Kreis erhalten Digital-Funk

Thüringen Unstrut-Hainich-Kreis: Retter in Kreis erhalten Digital-Funk

#1 von Detlef Wipperfürth , 03.08.2019 08:10

02.08.2019 Thüringen Unstrut-Hainich-Kreis: Retter in Kreis erhalten Digital-Funk

Umrüstung von Feuerwehren, Rettungsdienst und Katastrophenschutz im Unstrut-Hainich-Kreis läuft. Ende des Jahres ist die Hälfte der Fahrzeuge fertig.



Nach einem verzögerten Start läuft die Umrüstung von Feuerwehren, Rettungsdienst und Katastrophenschutz auf Digitalfunk im Unstrut-Hainich-Kreis inzwischen rund. „Wir sind mitten drin“, sagte der neue Kreisbrandinspektor (KBI) Florian Krieg, der seit drei Monaten im Amt ist (unsere Zeitung am 1. Mai). 59 Fahrzeuge seien dieses Jahr dran, davon 17 der 18 Rettungsdienst-Wagen.
Im vergangenen Jahr habe man 39 Autos auf die neue Funktechnik umgerüstet. Insgesamt gehe es um 221 Fahrzeuge der Feuerwehren, des Landkreises selbst und zu einem kleinen Teil um Katastrophenschutz-Fahrzeuge des Bundes. „Etwa drei bis vier schaffen wir zur Zeit pro Tag“, sagte Krieg.
Die Fahrzeuge – vom Auto bis zu den großen Löschzügen – müssen vorab in die Mühlhäuser Wache, wo sie vermessen werden. Ist die passende Technik geliefert, erfolgt der Einbau ebenfalls in Mühlausen, wo die Bedingungen dafür am besten passen. Außerdem müssen die Nutzer der neuen Technik geschult werden. Die analogen Geräte bleiben derweil für eine Übergangsphase an Bord.
„Ein gutes Drittel haben wir“, zieht der KBI eine Zwischenbilanz. Bis Ende des Jahres wird es fast die Hälfte sein. Die Umrüstung werde wohl noch über das nächste Jahr hinaus dauern. Den neuen Funk an Bord haben bis Ende 2019 die Wehren in Mühlhausen, Menteroda, Dünwald, Anrode, Unstruttal, Rodberg, Südeichsfeld, der Vogtei und der Landgemeinde Unstrut-Hainich – wobei Großengottern schon seit 2018 umgerüstet sei .
Die Liste zeigt, dass erst die Wehren in und um Mühlhausen dran sind, bevor die der Region Bad Langensalza folgen. Abhängig sei dies von den Finanzen und auch davon, welche Kontingente das Landesverwaltungsamt zuteile. Denn die Umrüstung läuft landesweit. Rund 130.000 Euro stehen im aktuellen Haushalt des Kreises für diesen Zweck, davon 50.000 Euro Zuschuss vom Land. Die Gemeinden müssen zudem einen Eigenanteil tragen.
Schon 2017 waren 200.000 Euro eingeplant. Doch der Start der Umrüstung verzögerte sich, nachdem eine chinesische Firma den britischen Lieferanten der nötigen Technik übernommen hatte. Erst nachdem Sicherheitsbedenken ausgeräumt worden waren, konnte es dann losgehen – das war im Frühjahr 2018. Auch die Rettungsleitstelle musste umgerüstet werden. Inzwischen steht dort alles.
Im Herbst soll die Übergangsphase mit dem schrittweisen Übergang zum Digitalfunk beginnen, sagte Krieg. Man werde dann zweigleisig fahren, sowohl auf den umgerüsteten Fahrzeugen, als auch in der Leitstelle.
Das sei aber kein Problem: Die Funkkanäle treffen auf demselben Computer zusammen, der auch anzeigt, ob das Gespräch per digitalem oder analogen Signal in der Leiststelle am Böhntalsweg eintrifft. Die Umstellung im Kreis ist Teil einer bundesweiten Vereinheitlichung der Funksysteme von Polizei, Feuerwehren, Rettungskräften und Katastrophenschützern. Damit sei „eine organisationsübergreifende und bundesweite Verständigung“ möglich, was vor allem bei Großeinsätzen wichtig sei, heißt es von Seiten des Bundes: „Der Digitalfunk BOS unterstützt damit eine schnelle und verlässliche Hilfe für alle Bürger/innen.“
Das System sei zudem abhörsicher, habe eine hohe Verfügbarkeit und Sprachqualität und könne auch Daten übertragen. Damit können zum Beispiel Einsatzfahrzeuge von der Rettungsleitstelle per GPS geortet und so besser koordiniert werden.

Quelle: https://www.thueringer-allgemeine.de/reg...d226657279.html


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Detlef Wipperfürth
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