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Digitalfunk rettet Leben – Digitalfunk braucht Breitband: Die BDBOS beim Blaulicht-Tag in Essen

Digitalfunk rettet Leben – Digitalfunk braucht Breitband: Die BDBOS beim Blaulicht-Tag in Essen

#1 von Detlef Wipperfürth , 22.10.2025 21:20

Digitalfunk rettet Leben – Digitalfunk braucht Breitband: Die BDBOS beim Blaulicht-Tag in Essen

Beim Blaulicht-Tag am 15. Oktober 2025 in Essen drehte sich alles um die krisenfeste Kommunikation von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten. Eingeladen waren neben unserem Vizepräsidenten u. a. Vertreterinnen und Vertreter des Verteidigungsressorts und der Bundeswehr, der Innenressorts, der Rundfunkressorts, des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Bundesdigitalministeriums und der Bundesnetzagentur.
Auf Einladung von Innenstaatssekretärin Dr. Daniela Lesmeister (NRW) und unter dem Motto „Digitalfunk BOS braucht resilientes Breitband“ diskutierten die Teilnehmenden, wie der Digitalfunk der nächsten Generation aussehen soll – und warum der Staat dafür eigene Frequenzen braucht.

NRW-Innenminister Herbert Reul machte deutlich: „Funk muss funktionieren – immer und überall. Wenn Menschenleben in Gefahr sind, darf kein Netz schlappmachen.“
Der bisherige TETRA-Digitalfunk ist zuverlässig für die Übertragung von Sprache und Kurzdaten. Doch moderne Einsätze verlangen mehr: Lagekarten, Drohnenbilder oder Vitaldaten in Echtzeit. Dafür ist ein eigenes, krisenfestes Breitbandnetz auf UHF-Frequenzen zwischen 470 und 694 MHz nötig – mit großer Reichweite und hoher Stabilität. Die Botschaft beim Blaulicht-Tag in Essen war daher klar: Es braucht ein sicheres, resilientes Breitbandnetz für die gesamte Blaulichtfamilie – damit Kommunikation auch im Notfall zuverlässig funktioniert.

Foto 01:
Vertreterinnen und Vertreter von Bund, Länder und Blaulichtorganisationen beim Austausch über die Zukunft sicherer Einsatzkommunikation (v.li.) Christian Kromberg (Beigeordneter der Stadt Essen), Stephan Manke (Staatssekretär des Innern, NI), Sandro Kirchner (Staatssekretär des Innern, BY), Dr. Daniela Lesmeister (Staatssekretär des Innern, NRW), Amelie Sahin (Staatskanzlei RP), Oberst Lars Ebinger (Bundeswehr), Herbert Reul (Innenminister, NRW), Frank Buddrus (Vizepräsident der BDBOS). Quelle: Landesamt für Zentrale polizeiliche Dienste NRW

Foto 02:
Dr. Daniela Lesmeister, Staatssekretären im Ministerrum des Innern NRW, hatte Vertreterinnen und Vertreter alles Blaupflichtorganisationen sowie der Bundeswehr nach Essen eingeladen, um den Bedarf an resilientem Breitband für die Einsatzkommunikation zu demonstrieren.

Foto 03:
Demonstration moderner Polizeitechnik beim BOS - Tag in Essen: Eine mobile Anwendung zur Identitätsfeststellung per Gesichtserkennung zeigt, wie digitale Lösungen Einsatzkräfte künftig unterstützen können.

Foto: 04:
Das Technische Hilfswerk (THW) demonstrierte beim BOS - Tag in Essen, wie Drohnen einen schnellen Lageüberblick ermöglichen - und warum dafür im Katastrophenfall ein eigenständiges, resilientes Kommunikationsnetz notwendig ist.

Quelle: Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben


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Detlef Wipperfürth
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