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Frankfurt: Probleme mit neuem Digitalfunk Digitalfunk streikt im Einsatz

Frankfurt: Probleme mit neuem Digitalfunk Digitalfunk streikt im Einsatz

#1 von Detlef Wipperfürth , 14.02.2013 12:09

Frankfurt: Probleme mit neuem Digitalfunk Digitalfunk streikt im Einsatz

Bei der Frankfurter Berufsfeuerwehr gibt es Probleme mit der Technik: Insbesondere beim Einsatz mit Atemschutzgeräten hätten sich Schwierigkeiten bei der Verwendung der Digitalfunk-Geräte gezeigt.
Die Feuerwehr Niedernhausen erhält analoge Geräte.

Die Frankfurter Berufsfeuerwehr hat schwerwiegende Probleme mit dem neuen Digitalfunk gemeldet. Das hat der hessische Finanz-Staatssekretär Horst Westerfeld (CDU) am Donnerstag im Landtag
berichtet. Westerfeld ist in der Landesregierung für Informationstechnologie zuständig.

Insbesondere beim Einsatz der Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten hätten sich Schwierigkeiten bei der Verwendung der Digitalfunk-Geräte gezeigt, sagte Westerfeld im Innenausschuss des Landtags.
Die Probleme sollten nach einem „Audio-Workshop“ mit der Berufsfeuerwehr in dieser Woche behoben werden.

Die Frankfurter Feuerwehrleute testen die neue Technik, halten aber zugleich die alten Analog-Funkgeräte bereit, falls es Probleme gibt. Dazu hatte das Land nach Westerfelds Angaben die Feuerwehren
und Kommunen aufgefordert, die sich am Testbetrieb beteiligen.

So dramatische Bilder wie aus Niedernhausen sind von Frankfurter Feuerwehr-Einsätzen bisher nicht bekanntgeworden. Dort gerieten Brandlöscher in der Neujahrsnacht im siebten Stock eines
Hochhauses in Schwierigkeiten, weil der Funkkontakt zu den Kollegen mit Atemschutzgeräten abbrach. Niedernhausen hatte danach den Einsatz der digitalen Funkgeräte beendet.
Gemeindebrandinspektor Matthias Brühl sagte, es gehe um Leib und Leben.

Der Grünen-Abgeordnete Jürgen Frömmrich sprach daraufhin von einer „unendlichen Geschichte von Pleiten, Pannen und Parteibuchwirtschaft“ bei der Einführung des Digitalfunks in Hessen. Er
erinnerte an Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe der Digitalfunk-Aufträge.

CDU und FDP wiesen am Donnerstag mit Empörung den Vorwurf des Grünen zurück, die Regierung habe Feuerwehrleute in Gefahr gebracht. „Die Niedernhausener haben das selbst verursacht“, sagte
der CDU-Abgeordnete Helmut Peuzer.

Hessen zahlt 350 Millionen Euro

Nach Westerfelds Angaben hatte das Land alle Gemeinden aufgefordert, zur Absicherung die früheren Analog-Geräte zu behalten. Niedernhausen aber hatte die alten Funkgeräte verkauft. Innenminister
Boris Rhein (CDU) gab bekannt, dass das Polizeipräsidium Westhessen der dortigen Feuerwehr jetzt 25 analoge Apparate zur Verfügung gestellt habe.

Westerfeld betonte, es sei gerade Sinn des Testbetriebs, Probleme zu erkennen und abzustellen. Außerdem befänden sich die Niedernhausener, anders als die Frankfurter Feuerwehr, nicht einmal im
offiziellen Probebetrieb. In dem Ort stehe das Netz noch nicht ausreichend zur Verfügung.

Insgesamt beteiligen sich nach Angaben der Regierung 150 Gemeinden am Probebetrieb. Probleme seien nur aus einer beteiligten Kommune gemeldet worden, nämlich aus Frankfurt. Außerdem gebe es
entsprechende Hinweise aus Niedernhausen und Bad Schwalbach, die die Geräte außerhalb des regulären Testbetriebs ausprobierten.

In der Bundesrepublik soll der Digitalfunk bis 2022 flächendeckend bei Feuerwehren, Polizei und Rettungsdiensten eingeführt werden. Hessen veranschlagt dafür im Zeitraum von 2008 bis 2022 insgesamt
Ausgaben von 350 Millionen Euro. Staatssekretär Westerfeld sagte, mit Blick auf Zeitplan und Ausgaben liege man im Soll.


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Detlef Wipperfürth
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Hessen: Verzögerungen und immer neue Schwierigkeiten bei der Einführung des Digitalfunks
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