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Köln Oberberg: Preiswerter, besser und abhörsicher

Köln Oberberg: Preiswerter, besser und abhörsicher

#1 von Detlef Wipperfürth , 18.04.2013 07:19

Köln Oberberg: Preiswerter, besser und abhörsicher

Noch im April beginnt in Oberberg bei Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehren und Hilfsorganisationen der Einzug des Digitalfunks. Am 24. startet der sechsmonatige Probebetrieb, in dem die neue Technik auf Herz und Nieren geprüft werden soll.

Oberberg.



Noch im April beginnt in Oberberg bei Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehren und Hilfsorganisationen der Einzug des Digitalfunks. Am 24. startet der sechsmonatige Probebetrieb, in dem die neue Technik auf Herz und Nieren geprüft werden soll. Wann die analoge Funktechnik in den Einsatzfahrzeugen und Leitstellen endgültig abgestellt wird, steht noch nicht fest.

Die neue Technik hat eine Reihe von Vorteilen. Die Sprachübertragung soll besser sein, am Einsatzort und bei Großschadenslagen lassen sich mehrere Gesprächskreise bilden. Der Digitalfunk ist abhörsicher – und die Endgeräte sind deutlich preiswerter.

Umstellung kostet 1,8 Millionen Euro

1,8 Millionen Euro wird die Umstellung aller BOS-Beteiligten (s. Infokasten) kosten. Davon entfallen alleine 540000 Euro auf die Umstellung der Kreisleitstelle im Notfallzentrum und 120000 Euro auf die kreiseigenen Fahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst. Für knapp 1,1 Millionen Euro müssen die Kommunen ihre Feuerwehren und die Hilfsorganisationen ihre Fahrzeuge umrüsten.

Da alle oberbergischen Teilnehmer am Digitalfunk sich im Vorfeld auf einen Gerätetyp geeinigt haben, erfolgte die Ausschreibung der über 800 Geräte gemeinsam und brachte günstigere Preise.

Seit gut zehn Jahren wird auf Bundesebene an der Einführung des Digitalfunks gearbeitet. 19 Basisstationen wurden allein im Kreis aufgebaut, aber es werden auch Stationen in den Randgebieten der Nachbarkreise genutzt.

Seit 2012 befasst man sich auch in Oberberg mit dem Digitalfunk. Früh nahm der Kreis die Kommunen und Hilfsorganisationen mit ins Boot. Er übernimmt die Programmierung der Endgeräte und schult die insgesamt 4000 Nutzer der neuen Technik. Vom Kreis dafür abgestellt, haben Stephan Herder und Achim Schmidt nicht nur einen Programmierkurs des Geräteherstellers besucht, sondern auch die 24 Multiplikatoren ausgebildet, die ihre 4000 Kameraden schulen.

Mit dem 24. April beginnen zunächst die Krankentransportwagen mit der Erprobung des neuen Funks. Notfalleinsätze werden während der Probephase im analogen Funkverkehr abgewickelt. In speziellen Übungen werden alle möglichen Notfalllagen durchgespielt. Genauso macht es auch die Polizei.

Parallel dazu werden bisher bekannte Funklöcher angefahren und geprüft, ob und wie der Digitalfunk dort zurechtkommt.

Kreisdirektor Jochen Hagt versichert: „Es wird keine Lücken geben. Umgestellt wird erst, wenn sicher ist, dass die neue Technik funktioniert.“


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Detlef Wipperfürth
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