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Digitalfunk für Behörden Schluss mit der Geheimniskrämerei

Digitalfunk für Behörden Schluss mit der Geheimniskrämerei

#1 von Detlef Wipperfürth , 01.05.2013 12:15

Tetrafunk II Stellungnahme: Digitalfunk für Behörden Schluss mit der Geheimniskrämerei



In der letzten Kreisausschusssitzung habe ich Herrn Landrat Löffler gebeten, die Digitalfunk-Standorte für die 12 Funkstationen für den Behördenfunk zu nennen.

Herr Landrat hat sich auf die Staatsregierung (Innenministerium) zurück gezogen und die Nennung abgelehnt.

Die Geheimniskrämerei wurde jetzt durch eine hiesige Zeitung durchbrochen, die 12 Standorte sind bekannt. Ich hoffe, dass sie den Gemeinden richtig zugeordnet sind.

Noch in der Bürgermeisterversammlung sagte Herr Landrat, dass die Standorte geheim bleiben müssten, weil das der Freistaat vorschreibe.

Ich finde, dass die Bevölkerung rechtzeitig informiert werden muss. Es ist falsch, die Information zu verweigern. Die Bevölkerung muss wissen, woran sie ist. In der jetzigen Zeit kann sie nicht mehr vor vollendete Tatsachen gestellt werden, wie Regierung und Landratsamt das versuchen.

Die betroffenen Bürger fürchten gesundheitliche Schäden durch die permanente Strahlung. Keiner weiß, wie gefährlich die Strahlung ist. Die Grenzwerte sind nur für thermische Wirkungen gemacht, sie sagen nichts zu den athermischen Wirkungen, z.B. könnte die Blut-Gehirnschranke geöffnet werden oder es könnte zur Tumorbildung kommen. Es sind Grenzwerte der Industrie. Es gibt keine Studien, die bestätigen, dass die Strahlung ungefährlich ist. Auch sind keine Abstände zur Wohnbaubebauung oder gar Schulen und Kindergärten bekannt.

Ich bin mit meiner Forderung nach Offenlegung nicht allein. Auf der Feuerwehrversammlung Anfang März in Bad Kötzting sah es der stellvertretende Bürgermeister Fritz Bummer als notwendig an, die Bevölkerung bei der Suche nach geeigneten Standorten für die Funkmasten einzubinden.

Es wäre Zeit, die Standorte für die 12 Funkstationen offiziell bekannt zu geben. Das verlangt der Grundsatz der Transparenz.

Gerhard Weiherer, Kreisrat der Grünen

Aus der MZ vom 17.April:



http://gruene-cham.de/userspace/BY/kv_ch...Z_Tetrafunk.pdf

Dass unser Landrat in einer wissenschaftsfreien Welt lebt, ist bereits hinlänglich bekannt. Wer heutzutage bestehende Tetrafunkmasten finden will, der wird sie finden. Das Durchsuchen der digitalisierten Zeitungen (E-Paper) holt alle Informationen auf Gemeindeebene wieder in Rekordzeit auf Landkreisebene zusammen. So wissen wir auch, dass man im Landkreis Schwandorf nach einer kurzen bürgerunfreundlichen Phase besser mit der Aufgabe Information zu BOS umgeht. Ziel ist also nicht der Schutz vor Terrorakten, sondern der Schutz vor berechtigten Bürgerprotesten.

Was zum Thema Tetrafunk und Gesundheit aus dem LRA Cham herausgegeben wird ist schlichtweg naiv bis dreist. Fakt ist: Es gibt keine Studie, die Ungefährlichkeit des Tetrafunks belegt und das Prädikat wissenschaftlich verdient. Das gewöhnliche Handy-Netz und das BOS-Netz sind technisch höchst unterschiedlich. Nur weil die Strahlung in beiden Fällen unsichtbar ist, hat sie nicht unbedingt die gleiche Wirkung oder Nichtwirkung.

Mit den zwölf Standorten sind nur die größten Sender bekannt. Nach der Testphase folgen in unserer hügeligen Gegend dann anschließend noch jede Menge Füllsender.

Michael Doblinger, Dipl.Inf.Univ.

Stellungnahme des Landrats in der MZ am 25.April 2013:



Quelle: http://gruene-cham.de/aktuelles/news-det...e/tetrafunk_ii/


DWHOSZ
http://www.funkfrequenzen01.de/

 
Detlef Wipperfürth
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