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Region // Bamberg: Digitalfunk

#1 von Detlef Wipperfürth , 13.06.2013 09:02

Region // Bamberg: Digitalfunk
Hundert Feuerwehren gratulieren den Drosendorfern
Die Freiwillige Feuerwehr Drosendorf feierte am Wochenende ihr 150-jähriges Bestehen. Zuvor wurden in der Kommandantenversammlung in Memmelsdorf Themen wie Hochwassereinsätze und Digitalfunk-Einführung besprochen.

Feuer, Stürme und Unwetter hatten am vergangenen Wochenende in Drosendorf keine Chance bei einem derartigen Großaufgebot an Feuerwehrmännern und -frauen: Die Freiwillige Feuerwehr Drosendorf feierte ihr 150. Jubiläum mit einem bunten Programm, und fast hundert Feuerwehren waren aus dem gesamten Landkreis Bamberg und darüber hinaus "ausgerückt", um am Sonntag mit den Drosendorfern zu feiern.
Zunächst stand am Samstag jedoch die Kommandantenversammlung in der Seehofhalle in Memmelsdorf auf dem Programm. Etwa 300 Kommandanten aus dem Landkreis Bamberg ließen die Arbeit des vergangenen Jahres Revue passieren und besprachen Zukünftiges. Beherrschendes Thema waren dabei die Unwetter und Überflutungen, die nicht nur im Mai einen Großteil der Einsätze ausgemacht hatten, sondern, so der Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr Drosendorf, Holger Friedmann, auch die Vorbereitungen für das Festwochenende erschwerten: "Die eine Hälfte der Truppe war noch damit beschäftigt, Keller auszupumpen, während die andere versucht hat, das Festzelt aufzubauen - auf einer Wiese, die mehr ein See war!" Sein Dank galt deswegen allen Aufbauhelfern.
Landrat Günther Denzler (CSU) und Kreisbrandrat Bernhard Ziegmann konnten sich dem nur anschließen und resümierten unisono, der Landkreis sei in den Unwettern der letzten Wochen "noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen".

Wechsellader würden helfen
Trotzdem fügte Kreisbrandinspektor Thomas Renner hinzu: "Gerade bei solchen Situationen zeigt sich, wie wichtig das geplante Wechselladerkonzept für ein koordiniertes Vorgehen der Feuerwehren im Landkreis ist: Für die Verteilung der Sandsäcke hätte man die Wechsellader gut gebrauchen können!" Das Konzept sieht vor, gemeinschaftlich vier Trägerfahrzeuge und zwölf verschiedene Behälter anzuschaffen, die dezentral im Landkreis verteilt und je nach Bedarf angefordert werden. Ähnlich wie bei einem Sattelzug können dann bis zu drei Behälter pro Fahrzeug gebündelt werden und je nach Einsatzart flexibel an die Zugmaschine beziehungsweise das Trägerfahrzeug ‚angedockt' werden.
Derzeit klärt eine Projektgruppe beim Kreisfeuerwehrverband, in welchen Gemeinden die Trägerfahrzeuge und Behälter stationiert werden sollen. Angeschafft, sagte Renner, "werden die Wechsellader im Zeitraum von 2013 bis 2015".
Zweites großes Thema bei der Kommandantenversammlung war die Einführung des Digitalfunks. Hier berichtete Franziska Meyer, Kreisbrandmeisterin für Funk, aus der zuständigen Projektgruppe. Meyer besetzt seit Ende vergangenen Jahres diese neue geschaffene Stelle beim Kreisfeuerwehrverband und ist als gelernte Fachinformatikerin und langjähriges Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Stegaurach die Ansprechpartnerin in Sachen Funk für alle Feuerwehren im Verband.
Sie erläuterte den Kommandanten das weitere Vorgehen: "Von Juni bis November 2013 sind wir in der Planungsphase, danach beginnt die eigentliche Umsetzungsphase, die etwa ein Jahr dauert. Während dieser Phase werden die neuen Geräte angeschafft und eingebaut, außerdem werden erste Schulungen stattfinden." Ab Februar 2015, erklärte Franziska Meyer weiter, startet der erweiterte Probebetrieb, bis schließlich im Dezember 2015 die Einführung komplett abgeschlossen sein solle.
Weitere Themen auf der Kommandantenversammlung waren zwei Dauerbrenner: Zum einen wurden die Führerscheinklassen diskutiert - zu wenig Fahrpraxis und der Mangel an Nachwuchskräften, die bereit sind, die Prüfung für den Feuerwehrführerschein abzulegen, waren hier die vorgetragenen Befürchtungen. Zum anderen wandten die Kommandanten, allen voran Kreisbrandrat Bernhard Ziegmann, sich gegen die geplante Arbeitszeitrichtlinie der Europäischen Kommission. "Bei einer Gesamt-Wochenarbeitszeit von nicht mehr als 48 Stunden geht das Ehrenamt unter", warnte Ziegmann.
Nachdem die Kommandantenversammlung am Samstagmittag alle fachlichen Fragen behandelt hatte, konnten sich die Drosendorfer am restlichen Wochenende dem geselligen Teil ihres Jubiläums widmen: Der Sonntagnachmittag stand ganz im Zeichen des Festzuges, an dem knapp hundert Feuerwehren aus dem ganzen Landkreis Bamberg teilnahmen. Musikalisch begleitet von zehn Blaskapellen zogen die zahlreich erschienenen Feuerwehrkameraden durch Drosendorf und marschierten schließlich in einer Fahnenparade in das Festzelt, wo sie von den Trunstadter Musikanten gebührend empfangen wurden.
Auch unzählige Zuschauer ließen sich trotz des Starkregens um die Mittagszeit den Festzug nicht entgehen - und wurden belohnt: Pünktlich zur Aufstellung für den Festzug hörte es auf zu regnen und blieb den ganzen Nachmittag trocken, so dass einem ungetrübten Jubiläum nichts mehr im Wege stand.
Quelle: http://www.infranken.de/regional/bamberg...n;art212,455239


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Detlef Wipperfürth
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