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NW Euskirchen: Erkunder statt Funk und Handy Feuerwehr richtet Minileitstellen ein

NW Euskirchen: Erkunder statt Funk und Handy Feuerwehr richtet Minileitstellen ein

#1 von Detlef Wipperfürth , 24.06.2013 23:33

NW Euskirchen: Erkunder statt Funk und Handy Feuerwehr richtet Minileitstellen in den Kommunen ein.



Auf das Unwetter hatten sich die Einsatzkräfte im Kreis vorbereitet. Wie Martin Fehrmann von der Rettungsleitstelle berichtet, wurden in den Kommunen „Koordinierungsstellen“ der Feuerwehren eingerichtet. „Das sind abgesetzte Zentralen der Feuerwehren.“ Meist in den Feuerwehrgerätehäusern sitzen geschulte Feuerwehrleute und koordinieren die Einsätze in den jeweiligen Bereichen – eine Art „Mini-Leitstelle“ mit Karten, Funk, Computern und Fax. Diese sind bei Einsatzlagen dieser Größenordnung nötig. Fehrmann: „

Durch die Masse an Einsätzen wären wir in Euskirchen einfach überlastet, obwohl wir das hauptamtliche Personal aufgestockt hatten.“ Eine Koordinierungsstelle war im Kaller Gerätehaus (Foto). Wehrleiter Harald Heinen und seine Kollegen erhielten per Fax die Einsatzaufträge und verteilten sie an die Kräfte aus Wahlen, Sistig und Kall.

Rund 50 Einsatzkräfte waren in der Nacht in der Gemeinde Hellenthal im Einsatz. „Wir hatten 16 Einsatzstellen“, so Wehrführer Ulrich Berners. „Baum auf Straße“ und „Keller unter Wasser“ waren die häufigsten Einsatzstichworte. Schwierigkeiten machte den ehrenamtlichen Helfern die Kommunikation. „Der analoge Funk war aufgrund der vielen Einsätze überlastet “, sagte Berners. Hinzu kam, dass aufgrund des Stromausfalls Handynetze nicht zur Verfügung standen. Einsatzkräfte in Sieberath und Wolfert waren laut Berners zeitweise nicht mehr zu erreichen.

„In solchen Fällen setzen wir Erkundungs- und Melderfahrzeuge ein“, erklärte er. „Die Kollegen fahren raus, machen sich ein Bild vor Ort oder übermitteln eine Nachricht und kommen dann wieder zum Feuerwehrgerätehaus zurück.“ Vereinfachen soll die Kommunikation künftig der Digitalfunk.

„Es ist zum Beispiel möglich, mehrere Gruppen im Funkbetrieb voneinander zu trennen “, so Berners. Die Umstellung ist in Hellenthal noch nicht erfolgt. „Dies ist für August vorgesehen. Die Gemeinde wird das rund 80000 Euro kosten.“

Quelle: http://www.rundschau-online.de/eifelland...2,23486470.html


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http://www.funkfrequenzen01.de/

 
Detlef Wipperfürth
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