Ich such mithilfe Standorte für Digitalefunkmasten
BY Schwandorf: Drei neue Funkstandorte geprüft

BY Schwandorf: Drei neue Funkstandorte geprüft

#1 von Detlef Wipperfürth , 24.06.2013 23:35

Schwandorf: Drei neue Funkstandorte geprüft
Das Bauamt fängt mit der Suche nach einem Digitalfunkstandort in Schwandorf wieder bei null an. Im Gespräch ist jetzt das BGS-Gelände.



Schwandorf. Zuerst haben die Anlieger ihre Zustimmung verweigert, dann sind die Bürger auf die Barrikaden gegangen und zuletzt hat im April der Bauausschuss sein Veto eingelegt und eine Standortentscheidung ins Wanken gebracht, die zunächst von der Stadt abgesegnet war. Die Signale waren deutlich: Auf dem Wasserturm in der Gebrüder-Grimm-Straße in Schwandorf sollte kein Digitalfunkmast aufgebaut werden.

Der von der Firma „telent“, die mit der Untersuchung und Bewertung der Digitalfunk-Standorte beauftragt ist, favorisierte Standort auf dem Weinberg war damit gekippt. Dabei hatte der Wasserturm alle Kriterien in sämtlichen Auswahlstufen erfüllt. Laut der Verwaltungsvorlage im Bauausschuss garantierte der Standort in puncto funktechnischer Notwendigkeit, Ortsgebundenheit und Außenbereichschonung die „beste Versorgung“.

Doch die Planer hatten die Rechnung ohne die Bürger gemacht, die sich gegen einen Digitalfunkmasten „mitten in einem dicht besiedelten Wohngebiet“ wehrten. Die Bürgerinitiative brachte außerdem den Kindergarten, den Kinderspielplatz und die Realschule ins Spiel, die sich in unmittelbarer Nähe zum Standort befinden. „Um gesundheitliche Schäden abzuwenden“, so ihr Argument, müssten alternativ vorhandene Standorte in Erwägung gezogen werden.

Genau das ist jetzt passiert. Erneut haben die Planer das ehemalige BGS-Gelände auf dem Weinberg unter die Lupe genommen, einen Standort, der zunächst verworfen worden war, weil er angeblich im Außenbereich liegt, was die Stadt aber bestreitet. Der Bauausschuss sprach deshalb in seiner Sitzung im April von einer „Fehlbeurteilung“ und verwies auf den alten Bebauungsplan, in dem das BGS-Gelände noch dem Innenbereich zugeordnet wird.

Drei Ausweichstandorte hat „telent“ mittlerweile gefunden, alle drei liegen auf dem Gelände des ehemaligen Bundesgrenzschutzes, auf dem sich das gemeinsame Zentrum der Polizei- und Zollzusammenarbeit befindet. Wo genau die Standorte liegen, damit wollte Ruhland am Freitag noch nicht an die Öffentlichkeit gehen. Der Leiter der Projektgruppe „DigiNet“ hält das noch für verfrüht. Ruhland verwies auf laufende Verhandlungen. Er berichtete von Standortbesichtigungen und Gesprächen mit der Bundespolizei. Außerdem müsse auch die tschechische Polizei, die in dem Zentrum mit deutschen Kollegen zusammenarbeitet, eingebunden werden.

Quelle: http://www.mittelbayerische.de/region/sc...e-geprueft.html


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Detlef Wipperfürth
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