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MV Cramonshagen Digitalfunk Kranke Eschen im Park werden gefällt

MV Cramonshagen Digitalfunk Kranke Eschen im Park werden gefällt

#1 von Detlef Wipperfürth , 24.06.2013 23:37

MV Cramonshagen Digitalfunk Kranke Eschen im Park werden gefällt:

Da muss man kein Fachmann sein: Dass die gefällten Bäume im Park von Cramonshagen, die entlang der Kastainenallee standen, krank waren, sieht jeder Laie. „Wir mussten die alten Eschen aus Gründen der Sicherheit abnehmen“, erklärt Bürgermeister Reinhard Eggemann. Seit einigen Tagen ist eine Firma dabei, die markierten Gehölze zu fällen. Ein Eschenstamm soll aber noch einem guten Zweck dienen. „Er wird auf einem Brachland abgelegt und bietet den Insekten weiterhin Nistmöglichkeiten und Unterschlupf“, sagt Eggemann. Das Geld für die Baumfällarbeiten hat die Gemeinde in ihrem gerade beschlossenen Haushalt eingestellt. Es handelt sich um eine Summe von 1000 Euro.

„In diesem Jahr sind wir mit dem Haushalt spät dran“, meint Reinhard Eggemann. Das sei aber auch auf die Einführung des Doppik-Systems (doppelte Buchführung) zurückzuführen. Immerhin mussten einige dringende Maßnahmen – neben der Baumfällung gehört die Reparatur des Daches der gemeindeeigenen Werkstatt dazu – schon zu Jahresanfang erledigt werden.

Auch wenn im Nordwestkreis die Kreisumlage noch nicht beschlossene Sache ist, gebe es doch eine Orientierungsgröße von 43,3 Prozent, erläutert der Bürgermeister weiter. Das würde eine Erhöhung von 3,13Prozent im Vergleich zum Vorjahr ausmachen. Dies bedeute für Cramonshagen Mehrausgaben von 11000 Euro. Beschlossen ist bereits die Umlage für die Amtsverwaltung Lützow-Lübstorf, die sich um 2,27 Prozent erhöht. Hier liegen die höheren Ausgaben im Vergleich zu 2011 bei 8400 Euro.

Die Gemeinde rechnet in diesem Jahr mit Einnahmen von rund 387000 Euro. Dazu gehören unter anderem Schlüsselzuweisungen, Einnahmen aus der Einkommenssteuer, Gewerbesteuer, Grundsteuer, Zweitwohnungssteuer, aber auch der Hundesteuer. Demgegenüber stehen Ausgaben in Höhe von 485000 Euro. Der Fehlbetrag von 98000 Euro soll aus der Rücklage beglichen werden. Diese Summe erscheint relativ groß, meint der Bürgermeister, bedarf aber einer Erklärung: Erstmals werden im doppischen Haushalt die Abschreibungen wirksam. Und das macht immerhin 27000 Euro aus.

Wenn Eggemann an das nächste Haushaltsjahr denkt, ist er skeptisch. „An unseren Einnahmen und Ausgaben wird sich 2013 nicht viel ändern. Aber wir können den Fehlbetrag nicht mehr ausgleichen, weil die Rücklagen dann nahezu aufgebraucht sind. Dabei haben wir bereits in diesem Jahr strenge haushaltspolitische Maßstäbe angelegt.“ Negativ wirke sich zudem aus, dass die Gewerbesteuer in der Gemeinde sinke. Der finanzielle Spielraum der Kommune, so fasst der Bürgermeister zusammen, sei in den vergangenen Jahren immer kleiner geworden. „Die Zuweisungen werden geringer, die Umlagen erhöhen sich. Und Einsparungen aus der Kreisfusion lassen sich bislang nicht erkennen. “ Ihn ärgere es zum Beispiel, dass die Brücke Cramon, die seit Jahren wegen ihres Bauzustandes gesperrt ist, bei den kreislichen Investitionen für 2012 nicht zu finden ist.

Angesichts dieser Situation fallen die Investitionen der Kommune für 2012 bescheiden aus. Zu den größten Vorhaben gehört die Planung des Geh- und Radweges an der Nienmarker Straße. 6000 Euro stehen dafür bereit. Der Weg sei wichtig für die Gemeinde, erklärt Eggemann. Viele Spaziergänger sind hier anzutreffen, aber der Verkehr ist erheblich: Lkw, landwirtschaftliche Fahrzeuge und Autos sind unterwegs. Fußgänger und Fahrzeuge auf einer Straße – das birgt Gefahren. Mehr Sicherheit soll ein Geh- und Radweg bringen. Eggemann: „In diesem Jahr erfolgt die Planung, im nächsten Jahr dann der Bau, der an die 120000 Euro kosten wird. Da hoffen wir aber auf Fördermittel. Anders geht es gar nicht.“ Um Zuschüsse nutzen zu können, müsse das Projekt vorher fertig sein.

Vorgenommen hat sich Cramonshagen auch, die Fahrzeuge ihrer freiwilligen Feuerwehr auf Digitalfunk umzustellen. Das werde etwa 3000 Euro kosten. Die Unterhaltung der Wehr, aber auch des Dorfgemeinschaftshauses, die Kosten für den Schulbesuch bzw. Hort und Kita, die Grünpflege, als das sind Pflichtaufgaben. Diese sind in jedem Fall zu sichern. Darüber hinaus möchte die Gemeinde auch einige freiwillige Leistungen realisieren. Zum Beispiel den Fischerdamm, der Cramonshagen und das Neue Dorf verbindet, herrichten. Die Kosten dafür werden auf 2000 bis 3000 Euro geschätzt.

Um den Landschaftspark attraktiver zu gestalten, beschäftigt die Gemeinde seit Jahresbeginn einen Cramonshagener über das Projekt „Bürgerarbeit“. Diese Stelle ist auf dem zweiten Arbeitsmarkt angesiedelt und maximal für drei Jahre ausgerichtet, erklärt Reinhard Eggemann.

Quelle: http://www.svz.de/nachrichten/home/top-t...dd6c27f36d8b39c


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Detlef Wipperfürth
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