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BY Stadtlauringen Digitalfunk: Testlauf mit voller Ausstattung

BY Stadtlauringen Digitalfunk: Testlauf mit voller Ausstattung

#1 von Detlef Wipperfürth , 03.07.2013 21:30

Bayern STADTLAURINGEN:

Digitalfunk: Testlauf mit voller Ausstattung
Räte wundern sich, dass schon jetzt alle neuen Funkgeräte angeschafft werden sollen

Der Digitalfunk für Feuerwehren, Rettungsdienste und die beteiligten Behörden soll in Bayern flächendeckend eingeführt werden. Stadtlauringen hatte sich schon frühzeitig bereit erklärt, am Probelauf teilzunehmen. Wenn alles klappt, könnte schon gegen Ende dieses Jahres die neue Kommunikationstechnik in den Regelbetrieb übergehen. So zumindest informierte Kreisbrandmeister Christopher Husslein den Gemeinderat. Doch dort stieß er auf Skepsis.

Etwas verwundert zeigte sich Bürgermeister Friedel Heckenlauer, dass schon zum Probebetrieb die komplette Ausrüstung für alle Wehren der Gemeinde im Rahmen einer Sammelausschreibung vergünstigt bestellt werden kann. Was passiert aber, wenn sich das Experiment als untauglich erweisen sollte, war die große Frage im Gremium. Immerhin handelt es sich um ein Gesamtinvestitionsvolumen von 70 500 Euro, das mit etwa 31 000 Euro bezuschusst wird.

Husslein blickte in die Historie des Projekts: Der Digitalfunk sei ursprünglich schon für 2006 geplant, damals aber wegen Startschwierigkeiten verschoben worden. Diese seien inzwischen behoben, in manchen anderen Bundesländern werde aber schon mit Nachfolgetechnik gearbeitet. Das größere Problem sei eher die unzureichende Netzabdeckung. Gerade in einer großen Flächengemeinde wie Stadtlauringen sei es besonders notwendig, dies entsprechend zu testen und gegebenenfalls nachzurüsten.

Dennoch war das Gremium der Meinung, dass zum Ausprobieren zunächst ein Gerät genügt hätte. Sicher funktionieren würde das System jedoch nur als Ganzes. Für Verwunderung sorgte außerdem, dass die Geräte zwar zu 80 Prozent bezuschusst würden, der Einbau und die dazu gehörigen Kleinteile jedoch nicht. Allein dieser Posten schlägt mit rund 21 000 Euro zu Buche. Vor der naheliegenden Idee, den Einbau selbst vorzunehmen, warnte Kreisbrandmeister Husslein. Alle Garantieansprüche verfallen, wenn die Installation nicht von einer zertifizierten Fachfirma vorgenommen wird.

In jedem selbstfahrenden Feuerwehrfahrzeug muss demnach ein Festgerät eingebaut werden. Für Stadtlauringen wären dies zwölf Apparate. Zudem muss die Gemeinde 37 Handfunkgeräte anschaffen und eine Festfunkstelle im Stadtlauringer Feuerwehrhaus installieren. Im Landkreis Schweinfurt ist dies nach Werneck der zweitgrößte Beschaffungsposten.

Während der stellvertretende Bürgermeister Winfried Reß angesichts der hohen Kosten für eine Experimentierphase von einem Schildbürgerstreich sprach, wollte Bürgermeister Heckenlauer nur zustimmen, wenn die „vorbehaltlose Einsatzfähigkeit“ festgeschrieben wird. Damit konnte sich das Gremium anfreunden und stimmte der Anschaffung zu.

Quelle: http://www.mainpost.de/regional/schweinf...;art763,7551748


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http://www.funkfrequenzen01.de/

 
Detlef Wipperfürth
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