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Nordrhein-Westfalen: Feuerwehr lotet die Funklöcher in Vlotho aus

Nordrhein-Westfalen: Feuerwehr lotet die Funklöcher in Vlotho aus

#1 von Detlef Wipperfürth , 17.01.2014 23:19

17.01.2014 (04/04) 23:49 Uhr Nordrhein-Westfalen Detmold Vlotho:

Feuerwehr lotet die Funklöcher in Vlotho aus
Übung bringt Klarheit / Geräte müssen an allen Orten verlässlich funktionieren



Vlotho (G.S.). Wo befinden sich Funklöcher? Ein "Ausleuchten" kritischer Bereiche in der Weserstadt war während einer behördlich vorgegebenen Übung die wichtige Aufgabe für 30 Wehrleute aus allen vier Löschgruppen und dem Löschzug Vlotho.

Funklöcher bei Großeinsätzen könnten fatale Folgen verursachen. Vom analogen Funk wollen sich das Land und der Bund verabschieden. Künftig werden alle Hilfsorganisationen wie Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste, Bundesgrenzschutz nämlich digital im selben Netz funken. "Dann müssen unter Umständen 25 digitale Funkgeräte an einem Ort verlässlich funktionieren", erklärte Brandinspektor Thomas Twelsiek Sinn und Zweck der Wehrübung mit

der intensiven Suche nach Funklöchern.

Funken mit digitaler Technik ist die Vorgabe des Landes, die ab dem Jahr 2016 bundesweite Praxis werden soll. "Der Digitalbetrieb sollte eigentlich bereits zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 kommen", so Torsten Sievering, Leiter der Vlothoer Freiwilligen Feuerwehr. Dieser Plan sei nicht zu verwirklichen gewesen.

Inzwischen habe das Land das Netz ausgebaut und seit November gebe es einen Digitalfunk-Probebetrieb im Rheinland, fügte er hinzu. Die Wehr in Vlotho mache ihre Hausaufgaben und kontrolliere Funklöcher, etwa im Ortskern von Exter oder an der Saalegge.

Die Wehrführung freue sich nun auf eine einheitliche Software auf allen Geräten. Es sei Aufgabe des Kreises Herford, die drei unterschiedlichen Programmierungen auf den vorhandenen Geräten durch eine einzige maßgebliche Software zu ersetzen. "Die heimische Wehr verfügt über vierzehn eingebaute Digitalfunkgeräte, außerdem über acht tragbare Geräte."

Udo Pentemeier (ehemaliger Kreisausbilder Funk) nahm bereits 760 Fixpunkte in allen vier Ortsteilen unter die Lupe. Gemeinsam mit Sven Detering, Thomas Twelsiek und Gerätewart Jost Arning gehört Udo Pentemeier zur Arbeitsgruppe Digitalfunk der Freiwilligen Feuerwehr Vlotho.

Verlässlichkeit beim Funken müsse natürlich auch in den Außenbereichen, etwa in der Nähe der Kliniken, der Seniorenheime oder der Industriegebiete gewährleistet sein. "Die Plögerei und die Höhenzüge ringsherum sind noch problematisch", so Torsten Sievering. Bis demnächst ausschließlich Digitaltechnik beim Funken verwendet werde, seien alle Kinderkrankheiten ausgemerzt. "Bis dahin gibt es bei der Feuerwehr analoge und digitale Funktechnik parallel", versicherte Torsten Sievering.

Quelle: http://www.vlothoer-anzeiger.de/lokales/...n_Vlotho_aus.ht


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http://www.funkfrequenzen01.de/

 
Detlef Wipperfürth
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