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Bayern: Kreis Schweinfurt / ZEILITZHEIM Mit Digitalfunk für den Ernstfall geübt

Bayern: Kreis Schweinfurt / ZEILITZHEIM Mit Digitalfunk für den Ernstfall geübt

#1 von Detlef Wipperfürth , 27.06.2016 07:12

27.06.2016 Bayern: Kreis Schweinfurt / ZEILITZHEIM



Mit Digitalfunk für den Ernstfall geübt

„Für die Bewältigung einer Katastrophe ist die gute Zusammenarbeit der Einsatzkräfte und des Landratsamtes als Katastrophenschutzbehörde von zentraler Bedeutung“, betonten Kreisbrandrat Holger Strunk und der künftige Kreisbrandinspektor und Einsatzleiter Alexander Bönig am Rande einer groß angelegten, mehrstündigen Funkübung in Zeilitzheim. Teilgenommen haben unter anderem zahlreiche Feuerwehren, das Technische Hilfswerk, die DLRG und der Malteser Hilfsdienst.

Das Übungsszenario ging von einem schweren Unwetter in der Gemeinde Kolitzheim aus. In dessen Folge kam es zu Hagel- und Starkregenschauer, orkanartigen Böen, Blitzschlägen sowie Windhosen. Eine dieser Windhosen war quer durch den Ort Herlheim gezogen, ehe sie sich auflöste. Im Ortsteil Zeilitzheim führte die Volkach enorme Wassermengen, welche zu einer großflächigen Überflutung geführt hatte.
Für bessere Zusammenarbeit

Die Übung diente vor allem der Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Führungsgruppen des Katastrophenschutzes und den Sprechfunkern der Einsatzfahrzeuge. „Von daher ist es wichtig, die verschiedenen Aufgaben anhand eines fiktiven Szenarios immer wieder zu üben“, so Holger Strunk.

Landrat Florian Töpper begrüßte in Zeilitzheim auf dem Parkplatz vor der Grundschule, auf dem die Einsatzzentrale eingerichtet wurde, die anwesenden Einsatzkräfte zur Übung und dankte zugleich für deren Engagement. Nachdem am Morgen der Analogfunk endgültig abgeschaltet wurde und nun die Alarmierung durch die Integrierte Leitstelle sowie die Kommunikation zwischen Einsatzleitung und den Hilfskräften ausschließlich über digitalen Funk läuft, nahm dies Töpper zum Anlass auf die Wichtigkeit der neuen Technik einzugehen.

Bei einem Wohnhausbrand in Gernach war beispielsweise aufgrund eines heftigen Unwetters keine Alarmierung über den analogen Funk möglich, sodass hier schon auf den Digitalfunk zurückgegriffen wurde, berichtete der Landrat. Ebenso verlief der Einsatz nach dem Unglück an der Autobahnbrücke in Schraudenbach komplett mit der neuen Technik.

Auch die Funkübung wurde komplett über das Digitalfunknetz realisiert, um den Teilnehmern die neue Technik näherbringen zu können. Der alte Funk war störanfällig und nicht abhörsicher.

Die Einsatzleitung vor Ort hatte der künftige Kreisbrandinspektor Alexander Bönig inne. Aufgrund der angenommenen „unübersichtlichen Lage vor Ort“ wurde bei der Funkübung ein Hilfeleistungskontingent aufgestellt, welches den gesamten Einsatzabschnitt Kolitzheim übernahm. Alle Einsatzfahrzeuge trafen sich im Gewerbegebiet Grafenrheinfeld, um von dort als Marschverband in den Einsatzabschnitt zu fahren.
Befehlsstelle eingerichtet

Vor Ort richteten die Verantwortlichen die Befehlsstelle sowie einen Bereitstellungsraum ein, von dem die Einsatzkräfte abgerufen wurden. Einsatzstellen waren beispielsweise abgedeckte Dächer in der Herlindenstraße in Herlheim, Überflutung und eingeschlossene Tiere am Paul-Joseph-Weg in Zeilitzheim und die durch Trümmer versperrte Zufahrtsstraße zur Kreisstraße 41 bei Wadenbrunn.

Dabei waren die Feuerwehren aus Herlheim, Kolitzheim, Zeilitzheim, Lindach, Gerolzhofen, Bergrheinfeld, Werneck und Geldersheim. Einsatzleiter Bönig war mit dem Verlauf der Übung sehr zufrieden. Die Teilnehmer hätten großes Engagement gezeigt und sich voll und ganz auf das Übungsszenario eingelassen, bilanzierte er.

Quelle: http://www.mainpost.de/…/schweinfu…/Windhosen;art769,9268725


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Detlef Wipperfürth
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