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Thüringen Nordhausen: Rettungsdienste im Landkreis Nordhausen werden auf Digitalfunk umgestellt

Thüringen Nordhausen: Rettungsdienste im Landkreis Nordhausen werden auf Digitalfunk umgestellt

#1 von Detlef Wipperfürth , 17.05.2017 09:59

16.05.2017 Thüringen Nordhausen: Rettungsdienste im Landkreis Nordhausen werden auf Digitalfunk umgestellt



Rettungsdienste werden ab Herbst 2017, die Feuerwehren ab 2018 umgerüstet. 70 Prozent der Kosten von über einer Million Euro werden gefördert.

Nordhausen. Die Polizei hat sie schon vor einigen Jahren eingeführt, nun kommen Rettungsdienste und Feuerwehren an die Reihe: die interne Kommunikation per Digitalfunk. "Wir stehen in den Start­löchern und sind dankbar, dass es endlich losgehen kann", sagt Tobias Mielke, Chef der Nordhäuser Rettungsleitstelle und Koordinator zur Einführung des Digitalfunks in der Kreisverwaltung.

Das Land Thüringen hat die Voraussetzungen geschaffen mit dem Erlass einer Richtlinie, die seit dem 1. Januar 2017 in Kraft ist. Diese regelt die Finanzierung der Technik, die durch die Kommunen angeschafft werden muss. "Das Gute ist, dass die Gemeinden faktisch nichts für die neue Technik bezahlen müssen", so Mielke weiter. Wobei eigentlich nur 70 Prozent der Anschaffungskosten durch das Land direkt gefördert werden. Die restlichen 30 Prozent sind über den kommunalen Finanzausgleich zu regeln.

In der Praxis wird es so aussehen, dass mit der Umrüstung der Technik noch in diesem Jahr begonnen wird. "Unser Wunsch ist es, mit den Rettungsdiensten im Herbst zu beginnen. Im nächsten Jahr kommen dann die Feuerwehren an die Reihe", blickt Mielke voraus. Dort müssten etwa 230 Fahrzeuge nach und nach auf die neue Technik umgestellt werden. "Pro Fahrzeug fallen zwischen 5000 und 7000 Euro Kosten an. Im Endeffekt wird alles über eine Million Euro kosten", rechnet der Leiter des Rettungsdienstes vor.

"Wir stehen aber nicht unter Zeitdruck. Insgesamt sind vier Jahre für die komplette Umrüstung vorgesehen", erläutert Mielke. Als Erstes muss übrigens die Technik in der Rettungsleistelle umgestellt werden. Das soll ebenfalls im Herbst geschehen. Zugleich müssten die Mitarbeiter umgeschult werden. "Unser Ziel ist, beide Techniken, die digitale wie analoge, eine Zeit lang parallel laufen zu lassen", so Mielke weiter.

In der Frage der Alarmierung sei aber noch nicht entschieden, welche Technik in der Zukunft verwendet wird. Auch deshalb sei das parallele Vorhalten beider Systeme wichtig.

"Die Kommunen erhalten von uns den Hinweis, wann sie ab 2018 an der Reihe sind, die alte auf die neue Technik umzustellen", blickt Mielke voraus. Die entsprechenden Gelder müssten dann in die Haushalte eingestellt werden.

Der Landkreis Nordhausen hat seine Hausaufgaben übrigens gemacht. Im Haushalt für dieses Jahr, der im April vom Kreistag beschlossen worden war, sind 305 000 Euro für die Anschaffung der neuen Technik vorgesehen.

Auch das Land Thüringen ist vorbereitet. Das zuständige Innenministerium hat die digitale Funktechnik und die entsprechenden Montageleistungen zur Umrüstung der Einsatzfahrzeuge europaweit ausgeschrieben. "Das Vergabeverfahren ist abgeschlossen, den Zuschlag erhielt eine Firma aus Münster", teilt Pressesprecher Carsten Ludwig mit. Geplant ist, dass in diesem Jahr noch 3,1 Millionen Euro in die Ausstattung der Kommunen mit digitalen Funkgeräten investiert werden.

Die Umrüstung ist inzwischen mehr als überfällig. "Die Nachbarländer, sprich Sachsen-Anhalt und Niedersachsen, haben längst auf Digitalfunk umgestellt", gibt Tobias Mielke zu bedenken. Dort sei teilweise kein analoges Funknetz mehr vorhanden. "Das führt zu Problemen vor allem bei den Rettungsdiensten, die länderübergreifend tätig sind", so der Chef der Rettungsleitstelle weiter. Die Dienste könnten untereinander nicht mehr kommunizieren.

Quelle: http://nordhausen.thueringer-allgemeine.de/…/Digitalfunk-Ne…


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http://www.funkfrequenzen01.de/

 
Detlef Wipperfürth
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zuletzt bearbeitet 17.05.2017 | Top

   

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