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Nordrhein-Westfalen Köln: Digitalfunk Fahrzeuge des Rettungsdienstes der Feuerwehr werden nachgerüstet.

Nordrhein-Westfalen Köln: Digitalfunk Fahrzeuge des Rettungsdienstes der Feuerwehr werden nachgerüstet.

#1 von Detlef Wipperfürth , 29.10.2017 02:15

28.10.2017 Nordrhein-Westfalen Köln: Digitalfunk Fahrzeuge des Rettungsdienstes der Feuerwehr werden nachgerüstet.



Köln - Störanfällig, nicht abhörsicher, ungeeignet für modernen Datenaustausch – der Analogfunk, den deutsche Behörden heute zum Teil noch immer nutzen, ist ein Auslaufmodell. Nachdem die Polizei bereits Ende 2014 in ganz NRW flächendeckend auf den neuen Digitalfunkstandard BOS umgestellt hat, beginnt nun auch bei der Berufsfeuerwehr Köln die digitale Ära. „Im November starten wir den Digitalfunk im Rettungsdienst im Probebetrieb“, erläutert Feuerwehr-Sprecher Christian Heinisch.

Sämtliche Einsatzfahrzeuge des Rettungsdienstes in Köln sind mittlerweile mit Digitalfunkgeräten ausgerüstet. Während die in letzter Zeit neu beschafften Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeuge bereits mit Digitaltechnik ausgeliefert wurden, sind die Bestandsfahrzeuge von Technikern der Funkwerkstatt der Feuerwehr nachgerüstet worden. Turnusmäßige Wartungen wurden genutzt, um die erforderlichen neuen Antennen und Leitungen einzubauen.

Neben dem neuen Digitalfunkgerät, das etwa so groß wie ein Autoradio ist, bleibt auch das alte Analogfunkgerät an Bord – als Ersatzsystem für den Notfall, falls die Digitaltechnik einmal ausfallen sollte. Jeder Truppführer erhält zudem ein digitales Handfunkgerät.

Die Gefahr von Funklöchern soll es beim neuen „digitalen Bündelfunk“ nicht mehr geben. „Wir sind das ganze Stadtgebiet abgefahren und haben den Empfang überall getestet. Dabei aufgezeigte Schwachstellen wurden inzwischen beseitigt“, erklärt Heinisch.

Im November soll auch die Umrüstung der rund 190 Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr Köln und der freiwilligen Feuerwehr auf den digitalen Bündelfunk beginnen. „Da geht es um das ganze Spektrum vom Pkw bis zum Löschzug.“ Kosten: rund 1,9 Millionen Euro.

Bis 2020 soll der Umbau abgeschlossen sein, auch die Einsatzzentrale an der Scheibenstraße soll bis dahin modernisiert werden. Hier gehen täglich rund 1000 Notrufe über die Nummer „112“ ein. Im Rahmen des Projekts „Leitstelle 2020“ stellt die Feuerwehr zurzeit auf eine neue Leitstellen-Software um: „Ignis Plus“. „Ignis“ ist das lateinische Wort für „Feuer“.

Die Software wurde speziell für die Berliner Feuerwehr programmiert. Im Rahmen einer Kooperation wird künftig auch die Kölner Feuerwehr dieses System nutzen. Dazu werden derzeit alle Straßen, Tunnel, Bahnstrecken und Gebäude in Köln in die Datenbank eingepflegt und die Mitarbeiter der Leitstelle geschult – ein aufwendiger Prozess, der in ein bis eineinhalb Jahren abgeschlossen sein soll.

Wenn voraussichtlich im Jahr 2020 die gesamte neue Leitstellentechnik steht und die Kölner Feuerwehr komplett auf Digitalfunk umstellt, wird das neue System den Rettern die Arbeit erleichtern und neue Möglichkeiten eröffnen. „Dank GPS-Ortung weiß das System jederzeit, wo sich die Fahrzeuge befinden. Es weiß auch, welche Fahrzeuge im Einsatz und welche frei sind. Bei einem Notruf wird dann nicht mehr die zuständige Wache verständigt, sondern das System alarmiert automatisch den freien Wagen, der am nächsten dran ist. Dadurch kommen die Retter schneller zum Einsatzort“, so Heinisch.

Doch das ist momentan noch Zukunftsmusik. Zunächst gilt es, im Probebetrieb im Rettungsdienst Erfahrungen zu sammeln, die in das neue System einfließen sollen.

Quelle: Rundschau


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Detlef Wipperfürth
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zuletzt bearbeitet 29.10.2017 | Top

   

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