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Deutschland: Polizei-Digitalfunk: Funklöcher lebensgefährlich für Beamte und Reisende

Deutschland: Polizei-Digitalfunk: Funklöcher lebensgefährlich für Beamte und Reisende

#1 von Detlef Wipperfürth , 24.11.2019 13:55

23.11.2019 Deutschland: Polizei-Digitalfunk: Funklöcher lebensgefährlich für Beamte und Reisende



Problem schon seit Jahren bekannt
Deutsche Bahn für Digitalfunkversorgung zuständig
Nachrüstung wohl erst 2024 abgeschlossen


An mehr als 180 Bahnhöfen in Deutschland funktioniert der Digitalfunk der Polizei entweder gar nicht oder nur lückenhaft. Wie der WDR am Freitag (22.11.2019) berichtet, gibt es unter anderem im Kölner Hauptbahnhof und im Bahnhof Münster Bereiche, in denen Polizisten über den digitalen Funk nicht erreichbar sind. Entsprechende Berichte liegen dem WDR vor.
Das Problem mit den Funklöchern ist bereits seit Einführung des Digitalfunks für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, des so genannten BOS-Funks, in den Jahren 2014 und 2015 bekannt. Seitdem hat es zahlreiche Versuche gegeben, die Funkabdeckung in den betroffenen Bereichen zu verbessern. In mehr als 180 Bahnhöfen wurden die Probleme aber bis heute nicht gelöst.

Gefahr durch Funksituation nicht auszuschließen

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Bundespolizisten an einem Bahnhof
Nach Angaben von Polizisten kann es für Beamte gefährlich werden, wenn sie in einem Funkloch stecken, dort angegriffen werden, aber über den BOS-Funk keine Hilfe anfordern können. Gefährlich kann es auch werden, wenn beispielsweise die Leitstelle der Bundespolizei Beamte in einem Bahnhof nicht vor Gewalttätern warnen können. Heiko Teggatz von der Deutschen Polizeigewerkschaft sieht sogar eine potentielle Lebensgefahr: "Das lückenhafte System der Versorgung mit Digitalfunk auf Bahnhöfen kann sogar lebensgefährlich für die Kollegen und auch lebensgefährlich für Bahnreisende sein." Damit den Polizisten auch in Funklöchern ein Kommunikationsmittel zur Verfügung steht, hat die in den Bahnhöfen zuständige Bundespolizei ihre Beamten zusätzlich mit Handys ausgerüstet. Doch Handys sind nach Angaben von Polizisten in einem Einsatz nicht so schnell und unkompliziert zu bedienen, wie die Dienst-Funkgeräte, deren Sprecheinrichtungen außen an der Uniform angebracht sind.
Auch Landespolizei und Sicherheitsbehörden betroffen Zuständig für die Versorgung der Bahnhöfe mit digitalem BOS-Funk sind die Eigentümer der Gebäude, bei den meisten Bahnhöfen also die Deutsche Bahn. Diese hat 2017 ein Sofortprogramm für die Nachrüstung von 30 Bahnhöfen beschlossen. Bis Ende 2019 sollte die Liste abgearbeitet sein.

Doch die Funklöcher im Kölner Hauptbahnhof wurden bis heute nicht beseitigt. Auch im Bahnhof Münster soll es nach Informationen, die dem WDR vorliegen, weiterhin Probleme mit dem Digitalfunk geben.
Immerhin hat die Bahn nach Recherchen des WDR nun aber ein weiteres Programm für die Nachrüstung der Bahnhöfe aufgelegt. Bis 2024 sollen an mehr als 300 Bahnhöfen in Deutschland zusätzliche Funkanlagen und Funkverstärker eingebaut werden. Erst zehn Jahre nach Einführung des digitalen BOS-Funks sollen dann die letzten Funklöcher an den Bahnhöfen geschlossen werden.



Bitte kommen, bitte kommen. Bundespolizisten stehen unter dem Hauptbahnhof im Funkloch . Lokalzeit aus Köln. 22.11.2019. 02:00 Min.. Verfügbar bis 22.11.2020. WDR

Quelle: https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinlan...ahnhof-100.html


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http://www.funkfrequenzen01.de/

 
Detlef Wipperfürth
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