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Bayern - Irschenberg: Zwei neue Digitalfunkmasten in Irschenberg sollen für mehr Sicherheit sorgen

Bayern - Irschenberg: Zwei neue Digitalfunkmasten in Irschenberg sollen für mehr Sicherheit sorgen

#1 von Detlef Wipperfürth , 22.08.2022 06:42

Bayern - Irschenberg: Zwei neue Digitalfunkmasten in Irschenberg sollen für mehr Sicherheit sorgen

Irschenberg – Der Digitalfunk für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) soll für Einsatzkräfte verfügbar sein. In Irschenberg gibt es Lücken.
„Sie werden in das Verfahren eingebunden“, versprach Stefan Klein vom bayerischen Landeskriminalamt (LKA) in der jüngsten Sitzung des Irschenberger Gemeinderats. Es ging um den BOS-Digitalfunk in der Kommune, früher teils auch Tetra-Funk genannt. Er funktioniert auf Irschenberger Gebiet nicht lückenlos, was ein Problem für Behörden und Einsatzkräfte wie etwa Feuerwehren darstellt. Zwei zusätzliche Masten sollen deshalb aufgestellt werden.
Natürlich wurde bereits eruiert, wo sie am sinnvollsten zu platzieren wären, mit Grundstückseigentümern Kontakt aufgenommen und erste Anwohnerinformationen ausgegeben. Nun wurde das LKA im Gemeinderat vorstellig, um möglichst zeitig den Sachverhalt darzustellen, wie Klein aufzeigte: „Wir sind ziemlich am Beginn des Prozesses, in einem sehr frühen Stadium der Standortsuche.“

IN JEDLING EVENTUELL VODAFONE-MAST NUTZBAR

Die sei nötig, weil eine deutliche Häufung von Funkproblemen seitens Polizei und Feuerwehr im Bereich Irschenberg festgestellt wurde, etwa bei der Waldsiedlung und in Reichersdorf. Das Gemeindegebiet werde bisher von weiter entfernten Standorten in anderen Kommunen und vom Wendelstein aus versorgt. Um die Situation zu verbessern, seien zwei Standorte auf Irschenberger Areal anvisiert – einer in Jedling für das Leitzachtal und einer in Eyrain für den Bereich selbst und das östlich gelegene Gebiet. Einer alleine reiche nicht. Beide seien aus topografischen Gründen nötig, da der Höhenzug bei Eyrain wie eine Blockade wirke.
In Jedling könnte eventuell ein vorhandener Vodafone-Mast genutzt werden, der aber erhöht werden müsste. In Eyrain ist ein Neubau nötig: ein Mast mit 40 Metern Höhe. Auf den kann noch ein Aufsatzrohr mit maximal sieben Metern gesetzt werden, um eventuell später eine Antennengabel mit zwei Antennen für eine Rundumversorgung zu installieren, wobei dies momentan nicht nötig sei.

STAHLGITTERMAST ANALOG ZU STROMMAST

Es könnte beispielsweise eine Ausführung als Stahlgittermast analog einem in der Nähe bereits vorhandenen Strommast gewählt werden oder Beton. Am Fuße des Masten würde ein Technikgebäude realisiert, möglicherweise mit Satteldach, so optisch gewünscht. Eventuell würde noch ein Zaun gebaut, der bisweilen aus Versicherungsgründen nötig sei, erklärte Klein.
Die Laufzeit für den Betrieb des Funkmastes würde erst bis 1. Januar 2030 dauern, mit einer Verlängerungsoption von zweimal fünf Jahren. „Wir machen es so lange wie möglich“, sagte Klein. Der Bau sei privilegiert. Bei vorliegendem Einverständnis der Gemeinde und der Nachbarn könne das LKA den Masten selbst genehmigen. So die Zustimmung nicht vorliege, müsse die Bezirksregierung entscheiden.
STANDORTE IN IRSCHENBERG, WEYARN UND WÖRNSMÜHL

Verwundert zeigte sich Kathleen Ellmaier (FW Reichersdorf), dass Reichersdorf, wo es ja Probleme gebe, nicht über die Masten abgedeckt sei. Man setze insgesamt sechs Standorte im Rahmen einer Gesamtmaßnahme um, erklärte der LKA-Beamte, zwei in Irschenberg, drei im Bereich Weyarn und einen in Wörnsmühl. Wie hoch die Strahlungsbelastung durch den BOS-Digitalfunk sei, war eine weitere Frage. „Im Vergleich zum Mobilfunk nicht der Rede wert“, erklärte Klein. Es seien weniger Träger, weniger Dienste und weniger Nutzer.

Ob dieser Mast sicher nur für den Behördenfunk genutzt werden wird, wollte Maria Drexl (FW Niklasreuth) wissen. Das sei die Entscheidung des Grundstückeigentümers, meinte Klein. Die Masten seien so geplant, dass sie sich auch für Mobilfunk eignen würden. Manche Gemeinden würden es sogar begrüßen, wenn mehrere Dienste an einem Standort seien. „Sonst kann es auch passieren, dass der Mobilfunkbetreiber 100 Meter weiter einen neuen Masten aufstellt.“

Quelle Merkur


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Detlef Wipperfürth
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