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NORDRHEIN-WESTFALEN - FEUERWEHR FORDERT MEHR GELD FÜR DEN DIGITALFUNK

NORDRHEIN-WESTFALEN - FEUERWEHR FORDERT MEHR GELD FÜR DEN DIGITALFUNK

#1 von Detlef Wipperfürth , 19.03.2024 22:31

NORDRHEIN-WESTFALEN - JAHRESDIENSTBESPRECHUNGMORSBACHER FEUERWEHR FORDERT MEHR GELD FÜR DEN DIGITALFUNK

Neben 100-mal technischer Hilfeleistung rückte die Morsbacher Feuerwehr im Jahr 2023 zu insgesamt 29 Brandeinsätzen aus.

„Nach neun Monaten Ehe glaube ich sagen zu können, dass es ganz gut klappt mit uns beiden“, eröffnete Christian Stangier die Jahresdienstbesprechung von Morsbachs Freiwilliger Feuerwehr in der Kulturstätte. Er bezeichnete die Ratssitzung Anfang Juni, als er und sein Stellvertreter Christian Haag die Leitung der Morsbacher Wehr übernommen hatten, als Hochzeitstag, nach dem dann ein großer Berg an Aufgaben zu bewältigen war.
Glücklicherweise sei das vergangene Jahr hinsichtlich der Einsätze ein relativ normales Jahr gewesen. Neben 100-mal technischer Hilfeleistung, meist wegen umgestürzter Bäumen oder Starkregen, gab es 29 Brände – darunter zwei Waldbrände, ein Feuer in einem Wohnhaus und ein Kellerbrand. Als besonderen Einsatz nannte Stangier den Sandsacktransport von Bonn nach Hannover. Mit Übungen, Lehrgängen, Organisation und Jugendarbeit seien mehr als 12.000 Stunden geleistet worden. Der Wehrleiter betonte die langjährige, hervorragende Kooperation mit der Feuerwehr Waldbröl.

INTERKOMMUNALEN ZUSAMMENARBEIT DER FEUERWEHREN IN OBERBERG

So wurde als Teil der Interkommunalen Zusammenarbeit am Samstag auch der gemeinsame Lehrgang von Atemschutzgeräteträgern beendet. Seit dem 1. Januar dieses Jahres sei nach einer Testphase im November und Dezember ein „Einsatzleiter vom Dienst“ etabliert worden. Die sich abwechselnden sieben Kameraden sollen sicherstellen, dass jederzeit eine entsprechend ausgebildete Führungskraft verfügbar ist, die im Idealfall sogar mit einem Zeitvorsprung an der Einsatzstelle eintrifft.

Stangier kritisierte, dass im Bereich des Digitalfunks zeitnah größere Investitionen notwendig sein werden, da die aktuellen Endgeräte nicht mehr update-fähig seien und ausgetauscht werden müssen, ebenso die in den Fahrzeugen verbauten Ladegeräte: „Aus meiner Sicht hat hier der Bund bei der Errichtung des Netzes und bei der Einführung des Digitalfunks versagt.“ Die Vernachlässigung einer langfristigen Nutzungsmöglichkeit sei nicht nachhaltig: „Übrig bleibt ein großer Haufen Elektroschrott.“

MORSBACH: BÜRGERMEISTER JÖRG BUKOWSKI DANKTE DER FEUERWEHR

Wenn er eine Präsentation vorbereitet hätte, gäbe es nur eine Folie mit dem Wort „Danke“ darauf, begrüßte Bürgermeister Jörg Bukowski die Wehrkräfte. Die Feuerwehr sei wie eine Versicherung: „Man hofft immer, dass man sie nicht in Anspruch nehmen muss, ist aber dankbar, dass man sie hat, wenn es nötig ist.“ Bukowski betonte, dass die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde sehr viel wert sei und diese daher ständig in diese Versicherung investiere: „Aber was wäre die ganze Ausrüstung ohne die Menschen? Die Kameradschaft untereinander ist die größte Stärke der Feuerwehr.“

Bei einer der letzten Jahresdienstbesprechungen vor seinem Ruhestand begrüßte Kreisbrandmeister Wilfried Fischer die zunehmende Zahl von Frauen in der Morsbacher Wehr. Er dankte den Kameraden für die Bereitschaft, das Energiemodul des Landes Nordrhein-Westfalen zu übernehmen und zu betreuen, mahnte jedoch, den Leistungsnachweis in Eckenhagen zukünftig besser zu besuchen: „Der gehört zu einer guten Ausbildung dazu."

Quelle: Rundschau


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Detlef Wipperfürth
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