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Bayern Miesbach: Startschuss für Tetrafunk

Bayern Miesbach: Startschuss für Tetrafunk

#1 von Detlef Wipperfürth , 08.02.2014 00:47

07.02.2014 (03/07) 22:08 Uhr Bayern Miesbach: Startschuss für Tetrafunk



Landkreis – Der Startschuss zur Einführung des digitalen Behördenfunks im Kreis Miesbach ist gefallen. Eine regionale Projektgruppe kümmert sich um die Details, der erweiterte Probebetrieb soll im Oktober 2015 beginnen, im darauffolgenden Jahr soll die Umstellung abgeschlossen sein.

Gut 60 Vertreter von Rettungsdiensten wie Feuerwehr, Rotes Kreuz und THW sind diese Woche in Rosenheim zusammengekommen und haben sich über das weitere Vorgehen in Sachen digitaler Behördenfunk informiert. Die Leitung der Projektgruppe, die den Umstellungsprozess vorantreibt, ist seit November im Amt und besteht aus Stefan Forstmeier und Thomas Vogl. Letzterer ist Chef der Integrierten Rettungsleitstelle Rosenheim, Erstgenannter der stellvertretende Geschäftsführer des Zweckverbands für Rettungswesen und Feuerwehralarmierung. Beide Stellen sind neben der Region Rosenheim auch für den Kreis Miesbach zuständig.

Unter der Ägide dieses Duos werden sich fünf Arbeitsgruppen bilden, die verschiedene Bereiche der Umstellung auf den digitalen Funk vorbereiten. Es geht um die Schulung der Einsatzkräfte, die Beschaffung der Funkgeräte, den Betrieb und die Anbindung an die Leitstelle. Zwischen fünf und 20 Mitglieder hat jede Arbeitsgruppe. In jeder soll ein repräsentativer Querschnitt der Rettungsdienste vertreten sein. Die genaue Besetzung wird am Donnerstag, 13. Februar, festgelegt.

„Jetzt haben wir fünf Monate Zeit, ein Umstellungskonzept zu erstellen“, sagt Vogl. Bis zum erweiterten Probebetrieb wird die Infrastruktur angeschafft und für den sogenannten erweiterten Probebetrieb vorbereitet. Im Oktober 2015 soll es dann losgehen. Zunächst wird die Netzqualität lediglich gemessen, später dann vorbereitete Funkszenarien ersten Praxistests unterzogen. Nach und nach sollen die Blaulichtorganisationen in den Testbetrieb einsteigen. Wann der komplette Umstieg erfolgt, entscheidet jede Organisation selbst. 2016 sollen sich Polizei und Rettungsdienste dann komplett auf digitalem Weg verständigen. Die Zeiten des analogen, störungsanfälligen Funks sind für die Blaulichtorganisationen dann vorbei.

Oberbayern und Schwaben Süd sind in Bayern die Regionen, die am spätesten in den sogenannten Umstellungsprozess eintreten. In anderen Gebieten des Freistaats ist der Digitalfunk bereits in Betrieb. Der späte Zeitpunkt mag auch mit den besonderen Herausforderungen durch die Berge zusammenhängen, die die Suche nach Funkmast-Standorte erschwerte. Diese ist im Kreis Miesbach inzwischen so gut wie abgeschlossen. 14 Suchkreise gibt es, je ein Mast soll darin stehen. Die anvisierten Standorte sind nach Auskunft der Projektgruppe Diginet am Bayerischen Innenministerium vorvertraglich gesichert. „Die Zahl kann unter Umständen noch schwanken, je nachdem, ob ein Standort auch realisiert werden kann“, sagt Michael Ruhland von Diginet. Wie berichtet, gibt es noch Widerstände in Kreuth und Irschenberg.

Noch ist Zeit, denn die letzten Masten werden laut Vogl erst im erweiterten Testbetrieb aufgestellt. Neben den Standorten im Landkreis gibt es auch Masten in den Kreisen Rosenheim (Sudelfeld) und Bad Tölz-Wolfratshausen (Auerberg), über die die Funkversorgung zum Beispiel in Bayrischzell und Bad Wiessee sichergestellt wird. Wie berichtet, hat sich andernorts die Netzqualität als besser herausgestellt als zunächst gedacht. Die Zahl der Masten konnte daher reduziert werden.

Quelle: http://www.merkur-online.de/lokales/regi...nk-3353998.html


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http://www.funkfrequenzen01.de/

 
Detlef Wipperfürth
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