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Nordrhein-Westfalen Gütersloh:Digitalfunk-Stresstest zeigt Mängel auf

Nordrhein-Westfalen Gütersloh:Digitalfunk-Stresstest zeigt Mängel auf

#1 von Detlef Wipperfürth , 10.02.2014 09:48

Nordrhein-Westfalen Gütersloh:Digitalfunk-Stresstest zeigt Mängel auf


Foto: Rudi Hirsch, der Löschzugführer
der Harsewinkeler Feuerwehr,
zeigt das neue Digitalfunkgerät.
Die moderne Technik verbessert die
Kommunikation der Hilfskräfte deutlich.

Kreis Gütersloh (gad) - In Ostwestfalen-Lippe haben am Samstag 2300 Einsatzkräfte der neuen Digitalfunktechnik mächtig eingeheizt. Beim ersten erweiterten Probebetrieb wurden Leistungsmängel deutlich. Unterm Strich sei der Belastungstest aber gut verlaufen, hieß es am Ende.

Gerade in ländlichen Gegenden wie beispielsweise in Westerwiehe im Kreis Gütersloh sei es durch ineffektive Funkzellenwechsel zeitweise zu Gesprächsunterbrechungen gekommen, erklärt Hans Kniesel, der Leiter der Informations- und Kommunikationsgruppe des Fernmeldedienstes des Kreises. Insgesamt sei die technische Ausstattung und Digitalfunkleistung gut. Dennoch sei das Netzmanagement in weniger stark versorgten Bereichen verbesserungswürdig, so der Experte.

270 Einsatzkräfte im Kreis beteiligt

Unter Kniesels Regie haben im Kreis Gütersloh rund 270 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Rettungsdienst und Katastrophenschutz an der Belastungsprobe des „Digitalfunks der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr“ teilgenommen. Auch die Werkfeuerwehr von Claas in Harsewinkel wirkte mit.


Kniesel gab während der Übung von der Kreisfeuerwehrschule in St. Vit aus Kommandos an alle im Kreisgebiet verteilten Einsatzkräfte zum gleichzeitigen An- und Ausschalten der mehr als 200 Handsprechfunkgeräte sowie der in den Fahrzeugen eingebauten Anlagen. Die gebündelten Einbuchungen in das Funknetz sollten mögliche Zeitverzögerungen und Versorgungslücken aufdecken. Gerade bei größeren Unglücken muss gewährleistet sein, dass die Kommunikation nicht unterbrochen wird. Vor allem bei einer Spitzenauslastung sei die Leistungsfähigkeit des Funknetzes von hoher Bedeutung, so Kniesel.

Bessere Sprach- und Empfangsqualität

In dem bundesweit einheitlichen digitalen Sprach- und Datenfunksystem sollen künftig Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben miteinander kommunizieren können. Die Ergebnisse des Stresstests werden dem Netzbetreiber zur Nachjustierung vorgelegt, damit das verschlüsselte Behördenfunknetz künftig flächendeckend und stabil in allen Regionen funktioniert.

Beamte der Kreispolizeibehörde Gütersloh testeten am Samstag zeitgleich, ob das Digitalfunknetz auch unter Höchstlast einwandfrei arbeitet. Weitere punktuelle Prüfungen sollen folgen. Abgesehen vom gemeinsamen Netz bringt der Digitalfunk eine deutlich bessere Empfangsqualität, Abhörsicherheit sowie eine satellitengestützte GPS-Lokalisierung der Einsatzkräfte.

Quelle: http://www.die-glocke.de/lokalnachrichte...d0911cc82206-ds


DWHOSZ
http://www.funkfrequenzen01.de/

 
Detlef Wipperfürth
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zuletzt bearbeitet 10.02.2014 | Top

   

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