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Nordrhein-Westfalen Lübbecke: Digitalfunk auf Schwachstellen getestet

Nordrhein-Westfalen Lübbecke: Digitalfunk auf Schwachstellen getestet

#1 von Detlef Wipperfürth , 10.02.2014 17:45

10.02.2014 (12/07) 18:36 Uhr Nordrhein-Westfalen Kreis Minden-Lübbecke:



Digitalfunk auf Schwachstellen getestet / Lübke: „Klappt ganz ausgezeichnet“

„Rauschfreie“ Feuerwehr

Twiehausen - „Klappt ganz ausgezeichnet“, resümierte Gemeindebrandmeister Joachim Lübke freudig die Umstellung vom analogen auf digitalen Funk bei der Stemweder Feuerwehr. Bis auf ganz wenige Schwachstellen laufe der Digitalfunk-Betrieb reibungslos. 197 Ziele hatten die Kameraden der Stemweder Löschgruppen am Samstag abgearbeitet und die Feld-Stärke der einzelnen Stationen ins Basislager in der alten Twiehauser Schule übermittelt, wo die Führungskräfte der Wehr mit der Auswertung beschäftigt waren.

Neben der Freiwilligen Feuerwehr waren am Vormittag die Hilfsorganisationen DLRG, DRK, Johanniter und die Polizei aufgefordert, den Digitalfunk in ganz NRW im Probelauf zu testen. Ausprobiert werden sollte, ob der Funk überall flächendeckend und in guter Qualität zu empfangen ist.

Die Digitalisierung vereinfacht in Zukunft bei Großeinsätzen die Absprachen zwischen Leitstelle, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst, auch grenzübergreifend. Im Gegensatz zur analogen Technologie kann auf einer Frequenz in mehreren Funk-Kreisen gearbeitet werden, ohne dass sich die Teilnehmer untereinander behindern. Das ist bei Großeinsätzen besonders wichtig. Beim analogen Funk kam es, beispielsweise bei Unwetterereignissen, immer wieder zu Problemen, weil die Kapazitäten schnell ausgelastet waren. „Als unsere Kameraden beim Hochwassereinsatz im rund 200 Kilometer entfernten Schönebeck waren, klappte die Konversation mit dem digitalen Funk sehr gut“, berichtete Feuerwehr-Sprecher Torsten Fischer über die neue Technologie.

Weitere wesentliche Vorteile gegenüber dem analogen Funksystem seien gleichermaßen die bessere Übertragungsqualität sowie der vorzügliche Empfang. „Entweder, ich habe guten Empfang oder gar keinen“, sagt Lübke. Rauschen und andere Nebengeräusche gehörten der Vergangenheit an. Außerdem könne kein Unberechtigter mithören, dank größerer Abhörsicherheit.

90 Geräte sind 2013 für die Stemweder Wehr angeschafft worden. In jedem Fahrzeug der Löschgruppen ist eines fest installiert. Außerdem befinden sich jeweils fünf Handsprechgeräte in den Löschgruppen. „Die Feuerwehr der Gemeinde Stemwede ist bestens ausgestattet“, sagte Werner Bahnemann, Fachbereichsleiter Ordnung und Soziales der Gemeinde Stemwede, am Samstag.

Gesamtkosten:

165 826 Euro

Die Gesamtkosten bezifferte er auf 165 826 Euro. „Allein die Materialkosten beliefen sich auf 122 549 Euro, und der Einbau kostete 21 669 Euro“, machte Bahnemann deutlich. Weiter schlugen die Umrüstung der digitalen Alarmumsetzer mit 15 380 Euro sowie Mittel zur Ergänzung mit 6 228 Euro zu Buche.

Mit dieser Ausrüstung sei die Freiwillige Feuerwehr Stemwedes führend im Vergleich zu anderen Kommunen, die nur nach und nach auf die Digitalisierung umrüsten, so Bahnemann.

Sobald die Ergebnisse des Testlaufes in der Leitstelle der Feuerwehr Minden ausgewertet sind, steht dem Einsatz der digitalen Funktechnologie nichts mehr im Wege.

Quelle: http://www.kreiszeitung.de/lokales/minde...hr-3356712.html


DWHOSZ
http://www.funkfrequenzen01.de/

 
Detlef Wipperfürth
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