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Niedersachsen: Bramsche Bramscher Feuerwehren bekommen Digitalfunk

Niedersachsen: Bramsche Bramscher Feuerwehren bekommen Digitalfunk

#1 von Detlef Wipperfürth , 07.02.2015 16:20

07.02.2015 17:18 Uhr 06/07 Niedersachsen: Bramsche



Bramscher Feuerwehren bekommen Digitalfunk

Bramsche. Die insgesamt acht Ortsfeuerwehren in Bramsche werden derzeit mit digitaler Sprech- und Datenfunktechnik ausgestattet. Beim Einbau der Geräte in den Wachen und Fahrzeugen geht es streng nach Alphabet von A bis U: Die Ortswehr Achmer hat die neue Ausrüstung bereits erhalten, die Kameraden in Ueffeln sind als letzte Ortswehr im März dran.

„Migrationsphase Digitalfunk“ steht auf einem Schaubild, das Hermann Schohaus in der Hand hält. Auf ihm sind die Feuerwehren im Landkreis Osnabrück aufgeführt – in schwarzer Schrift diejenigen, die die erste Phase bei der Umstellung auf den Digitalfunk noch nicht abgeschlossen haben. Das sind die meisten. In roter Schrift sind diejenigen Feuerwehren aufgeführt, die die Geräte bereits eingebaut haben. Neben der Samtgemeinde Neuenkirchen ist das auch in Wallenhorst, Hagen a.T.W., Georgsmarienhütte und Bad Rothenfelde der Fall. Wer wann umstellt, darauf haben sich die Feuerwehren mit dem Landkreis geeinigt.

„Um ein Fahrzeug umzurüsten, dauert es einen Tag“, berichtet Schohaus, früher Chef der Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle des Landkreises Osnabrück. Er steht den Feuerwehren mit seiner Erfahrung zur Seite und berät sie, wenn sie ihre Fahrzeuge fit machen fürs digitale Zeitalter. Im laufenden Jahr würden die meisten Wehren im Osnabrücker Land umstellen, die letzten dann 2016. Bei 21 Städten und Gemeinden im Kreis kommen da einige Einsatzwagen zusammen: Insgesamt gibt es zwischen Quakenbrück und Glandorf, zwischen Grafeld und Melle 91 Ortsfeuerwehren sowie vier Werksfeuerwehren.

In der Stadt Bramsche geht es nach dem Alphabet: Achmer ist als erste Ortswehr ausgestattet worden, Bramsche-Mitte ist im Moment dran. Nach und nach werden 28 Fahrzeuge von der beauftragten Fachfirma abgeholt zur Umrüstung sowie die Wachen umgerüstet. „Für uns ist es praktisch, dass wir so früh dran sind“, meint Henning Stricker, Mitglied in der Ortswehr Achmer und zugleich einer von zwei Pressesprechern der Feuerwehr Bramsche. „Wir können uns bereits mit den Funktionen der neuen Technik vertraut machen.“ Dies allerdings nur begrenzt: „Mit den anderen Wehren in Bramsche können wir ja noch nicht digital kommunizieren“, so Stricker.

Doch das wird sich bald ändern: „Bis Anfang, Mitte März werden alle Wehren über Digitalfunkgeräte verfügen, Ende März werden wir dann wohl endgültig von analog auf digital umstellen“, sagt Kai Lüssenheide, ehrenamtlicher Funkwart der Bramscher Feuerwehren. Bis dahin sind auch die Kollegen geschult: „Ein Lehrgang ist vorgeschrieben, weitere Einweisungen gibt es vor Ort“, so Lüssenheide. Praktisch findet es der Funkwart vor allem, dass die Rettungsleitstelle künftig bei einer Alarmierung über den Digitalfunk direkt auch Navigationsdaten in die Fahrzeuge übertragen kann, „allerdings nur bei einem Teil“, schränkt Lüssenheide ein.

Per Knopfdruck können demnächst auch Einsatzbeginn und -ende an die Leitstelle übermittelt werden. Zudem ist die digitale Technik deutlich weniger störanfällig als die schon jahrzehntealte analoge. Störgeräusche im Funkkontakt soll es nicht mehr geben. „Auch wenn die Feuerwehren zu der Umstellung letztlich durch das Land Niedersachsen gezwungen werden, wird es schon einige Vorteile mit sich bringen“, ist sich Lüssenheide sicher.

Für die Umrüstung der Feuerwehren hat die Stadt Bramsche insgesamt 100000 Euro investiert.

Quelle: Osnabrücker Zeitung


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