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Bayern: In Coburg funkt's jetzt digital

#1 von Detlef Wipperfürth , 05.07.2016 07:45

05.07.2016 Bayern: In Coburg funkt's jetzt digital



Seit Samstagmittag punkt 12 Uhr ist er offiziell in Betrieb: der Digitalfunk im Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Coburg. Dieser Digitalfunk wird von sämtlichen nichtpolizeilichen Behörden und Katastrophenschutzorganisationen in den Landkreisen Coburg, Kronach und Lichtenfels sowie der Stadt Coburg genutzt.
Den offiziellen "Startschuss" gab der Zweckverbandsvorsitzende, Coburgs Landrat Michael Busch (SPD), mit seinen Stellvertretern aus Kronach und Lichtenfels sowie den Kreis- und Stadtbrandräten im Landratsamt Coburg, dem Sitz des Verbandes. Am Ende dankten alle Beteiligten dem Projektleiter Ottmar Jahn mit stehenden Ovationen für seine mehr als dreijährige engagierte Vorarbeit.
Wie Michael Busch betonte, lägen auch hinter den einzelnen Arbeitsgruppen und dem Kernteam mehr als drei Jahre harter Arbeit". Es sei nämlich gar nicht so einfach, die Rettungsdienste einfach vom analogen auf den digitalen Funk umzustellen: "Mit einem Knopfdruck ist sowas wie die Einfühung des Digitalfunks nicht getan!" Geplant gewesen sei die Einführung des Digitalfunks bereits zur Fußballweltmeisterschaft im Jahr 2006 - "und da liegen wir jetzt ja noch gut in der Zeit", schmunzelte Busch. Seit 2013 seien endlich die Fragen der Dreidimensionalität und der Teilung der Betriebskosten zwischen dem Freistaat Bayern und den kommunalen Dienststellen geklärt.
Seitdem seien die Schritte bis zur Einführung am Samstag immer konkreter geworden: "Mit Ottmar Jahn haben wir einen fähigen Mitarbeiter gefunden, der sich in das Thema hineingekniet hat", lobte Michael Busch. Ihm habe auch die Bildung eines Kernteams der regionalen Projektgruppe oblegen. Ein großes Dankeschön richtete Busch an die Mitglieder dieses Teams, die sich zum großen Teil ehrenamtlich für den Digitalfunk engagiert hätten.
Andreas Scheuerer von der Projektgruppe DigiNet im bayerischen Innenministerium zeigt sich stolz, dass "wir soweit sind, den Digitalfunk für die Integrierten Leistellen in ganz Bayern bis Ende des Jahres ermöglichen können". Bayernweit seien dafür allein 900 Basis-Stationen verbaut worden. Dies sei notwendig gewesen wegen der Größe und Topografie des Freistaats.
Nun verfügten die Behörden und Organisationen über "ein praktikables und ordentliches System", dessen Qualität einmalig in ganz Europa sei. Dass es funktioniere habe der Einsatz bei der Hochwasserkatastrophe in Simbach in Niederbayern gezeigt. Deshalb sei es auch richtig gewesen, die betroffenen Organisationen von vorneherein in Planung und Einführung einzubeziehen.
Ottmar Jahn und die Vertreter der einzelnen Arbeitsgruppen (von Test/Taktik über Betrieb, Beschaffung, Leistellenbetrieb und Schulung) stellten ihre einzelnen Aufgaben vor - und erklärten, wie sie diese erledigt hatten.
Unter anderem war zu erfahren, dass manche Digitalfunkgeräte nahezu vom Regen in die Traufe bzw. vom Tiefkühlfach in den Backofen wandern mussten, um ihre Einsatztauglichkeit zu prüfen. Dass dies alles gelungen ist, davon konnten sich die Beteiligten anschließend bei der Vorführung der Digitalfunks in verschiedenen Rettungsfahrzeugen überzeugen.

Quelle: http://www.infranken.de/…/In-Coburg-funkts-jetzt-digital;ar…


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Detlef Wipperfürth
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