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Thüringen Weimarer Land: Digitalfunk für Wehren und Rettung ab Ende Januar

Thüringen Weimarer Land: Digitalfunk für Wehren und Rettung ab Ende Januar

#1 von Detlef Wipperfürth , 02.01.2019 10:05

01.01.2018 Thüringen Weimarer Land: Digitalfunk für Wehren und Rettung ab Ende Januar



Einführung des Digitalfunks im Weimarer Land startet nach langer Verzögerung wegen bundesbehördlicher Verfahren erst im neuen Jahr

Landkreis. Monate hatte es gedauert, bis die Maschinerie zur Einführung des Digitalfunks bei Feuerwehren und Rettungskräften im März dieses Jahres in Thüringen wieder anlaufen konnte, erklärt der Digitalfunk-Beauftragte Matthias Bauch vom Landratsamt.

Rückblick: Wegen Sicherheitsbedenken und Lieferschwierigkeiten musste im Spätsommer 2017 die Beschaffung von Geräten für den Digitalfunk ausgesetzt werden. Im März dieses Jahres gab der Bund die Zulassung für die Hersteller-Firma Sepura frei.

Genau aus diesem Grund hinkt auch der Kreis Weimarer Land mehrere Monate hinter dem eigentlichen Zeitplan hinterher. Fast 200 Fahrzeuge von Feuerwehren, Rettungskräften und Katastrophenschutzeinheiten sollen ab dem neuen Jahr sukzessive mit der neuen Technik ausgestattet werden. Eine echte Mammutaufgabe: Denn jedes Fahrzeug ist anders aufgebaut, die einzelnen Komponenten (Funkeinheit, Kabel, Relais, Antenne, Display und Bedieneinheit) müssen in je nach Modell individuell verlegt und untergebracht werden. Bei Einsatzleitfahrzeugen erhöht sich der technische Aufwand sogar um ein Vielfaches. Und wegen des höheren Strombedarfs in jenen Fahrzeugen, wird unter Umständen sogar eine neue Lichtmaschinen nötig sein.

Zu der fest verbauten Ausstattung gehören des weiteren bis zu sieben Handgeräte für die Besatzung. Womit sich die Kosten von 3000 bis zu 8000 Euro pro Fahrzeug erklären lassen. Mit einem Aufwand von knapp einem Tag pro Fahrzeug könnte ab Ende Januar 2019 mit dem Einbau der Digitaltechnik begonnen werden. Als erstes sollen dabei die Bestandsfahrzeuge der Stützpunktfeuerwehr Bad Sulza umgerüstet werden. Grund: Im benachbarten Sachsen-Anhalt läuft die Technik bereits. Und mit Einsatzorten wie den Viega-Werken in Großheringen, gibt es potenzielle Einsatzort-Schnittpunkte.

Zeitgleich sollen mit den Arbeiten in Bad Sulza auch jene in der Rettungsleitstelle im Apoldaer Landratsamt beginnen. Ebenso werden die bundesweit zum Einsatz kommenden Fahrzeuge des Katastrophenschutzes mit als erste bei der Umrüstung bedacht.

Dass sich aktuell schon ein halbes Dutzend Fahrzeuge sowohl mit der neuen als auch mit der alten Technik durch den Landkreis bewegt, liegt daran, dass es sich dabei ausschließlich um Fahrzeuge handelt, die in diesem Jahr neu angeschafft und bereits ab Werk dementsprechend ausgestattet wurden.

Diese zweigleisigen Beispiel machen deutlich: Ein Ende der analogen Technik ist noch nicht in Sicht. Denn die Rettungskräfte müssen auf unbestimmte Zeit mit beiden Funkstandards parallel arbeiten – bis zur Umrüstung aller Fahrzeuge im Einsatzbereich. Und auch wenn im Auftrag des Bundes seit 2010 ein flächendeckendes Funknetz aufgebaut wurde, könnte es in einigen Ecken des Landkreises noch unentdeckte Funklöcher geben, die während der Übergangszeit eliminiert werden müssen.

Seit Mitte November laufen nun bereits erste Schulungen im Umgang mit der neuen Technik und den Geräten, deren Anzeigen und Bedienelemente alle samt in englischer Sprache daher kommen. Finanziert wird die gesamte Umrüstung über ein Förderprogramm des Bundes. Dennoch könnten mit Blick auf eine Zeit nach der anfänglichen Förderperiode bald hohe Kosten an den Kommunen und Landkreisen hängen bleiben. Schließlich sind die digitalen Geräte um einiges teurer als ihre analogen Vorgänger. Außerdem brauchen die neuen Geräte regelmäßig ein- bis zweimal im Jahr ein Software Update, was auch wiederum an der Betriebskostenschraube drehen dürfte.

Quelle: https://apolda.thueringer-allgemeine.de/…/Weimarer-Land-Dig…


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Detlef Wipperfürth
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