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SPÖ - Ellner erteilt Digitalfunk weiter Absage

SPÖ - Ellner erteilt Digitalfunk weiter Absage

#1 von Detlef Wipperfürth , 03.08.2022 23:36

SPÖ - Ellner erteilt Digitalfunk weiter Absage

Kärnten hat als einziges Bundesland den Digitalfunk für Blaulichtorganisationen noch nicht auf moderne Standards umgestellt. Bei Katastropheneinsätzen bewährte sich der Analogfunk vor allem bei der Feuerwehr. Katastrophenschutzreferent Daniel Fellner (SPÖ) will einen Technologiesprung abwarten.
Digitalfunk braucht sogenannte Umsetzer, Funkstationen im Gelände, die mit Strom versorgt sein müssen. Das Hochwasser in Deutschland und das im Gegendtal hätten gezeigt, dass die Nichtumstellung besser gewesen sei, sagt Fellner. Er halte von einer Technologie, die einen Standard von 1995 hat, nichts. Erfahrungen in Katastrophensituationen hätten gezeigt, dass das Handynetz in solchen Fällen als erstes nicht mehr funktioniere: „Unser gutes, altes Funksystem hat sich hingegen sehr bewährt.“ Die Polizei hätte gerne auch außerhalb von Klagenfurt ein Digitalnetz, weil es als abhörsicher gilt. Feuerwehr und andere Rettungsorganisationen können gut mit analog weiterleben. Sie besitzen tausende Endgeräte.

HÖHERE INVESTITIONSKOSTEN ALS ERWARTET BEFÜRCHTET

Im letzten Landtagswahlkampf war Digitalfunk ein großes Thema. Mehr als 20 Millionen Euro wurden schon 2017 für die etwa 200 Basisstationen reserviert. Seither gibt es Gespräche mit dem Bund, wie es weitergehen soll. Ergebnis gibt es allerdings keines. Fellner sagt, das Thema Digitalfunk in Österreich, wie er sich derzeit anbiete, sei keines, in das man Millionen investieren sollte: „Es reichen bei Weitem nicht die 23 Millionen aus, die wir auf die hohe Kante gelegt haben.“

Eine begleitende Prüfung des Rechnungshofs komme auf Investitionskosten, die jenseits von 30 bis 40 Millionen Euro liegen. Auf die nächsten zehn Jahre gerechnet wurden sie rund hundert Millionen Euro betragen. „Das ist für eine alte Technologie – meines Erachtens – nicht angebracht“, so Fellner.

FELLNER: AUF NÄCHSTE FUNK-GENERATION WARTEN

Der Katastrophenschutzreferent plädierte schon in den vergangenen Jahren dafür auf die nächste Funk-Generation zu warten und dann umzusteigen. Mit jedem Jahr wird die derzeitige Tetra-Technologie älter: „Wir wollen die Ersten eines neuen Funknetzes sein und nicht die Letzten eines veralteten.“

KÖFER FORDERT KLARHEIT ÜBER WEITERES VORGEHEN

Nach 14 Jahren Diskussion um das Funksystem für die Kärntner Rettungsorganisationen scheint ein Ende oder gar eine Entscheidung nicht in Sicht und wird immer weiter hinausgeschoben.
Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer fordert rasche Klarheit darüber, wie das Land beim Funksystem weiter vorgehen will. Auch die Analogfunktechnik werde immer älter, das sei mit Gefahren verbunden, so Köfer in einer Aussendung.

Kaernten.ORF.at


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Detlef Wipperfürth
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