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BADEN-WÜRTTEMBERG - DIGITALFUNK VERBESSERT DIE KOMMUNIKATIONKURZER DRAHT ZWISCHEN KOD UND POLIZEI IN LAHR

BADEN-WÜRTTEMBERG - DIGITALFUNK VERBESSERT DIE KOMMUNIKATIONKURZER DRAHT ZWISCHEN KOD UND POLIZEI IN LAHR

#1 von Detlef Wipperfürth , 26.04.2023 08:24

BADEN-WÜRTTEMBERG - DIGITALFUNK VERBESSERT DIE KOMMUNIKATIONKURZER DRAHT ZWISCHEN KOD UND POLIZEI IN LAHR

Der Kommunale Ordnungsdienst in Lahr testet als baden-württembergisches Pilotprojekt ein modernes Digitalnetz. Es soll die Mitarbeiter sicher mit der Polizei verbinden – vor allem in Notfällen ist das wichtig.
Bisher ist das Digitalnetz für alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben – abgekürzt BOS – der „Blaulicht-Fraktion“ vorbehalten, also Polizei, Feuerwehr, Zoll, Katastrophenschutzbehörden und Rettungsdiensten. Nun soll der Kreis der Nutzer erweitert werden, wie Polizeidirektor Stefan Besenfelder bei einem Pressegespräch im Alten Rathaus erklärte. Besenfelder ist Leiter der Landesbetriebsstelle für den Digitalfunk. Man teste das System in Tübingen und in Lahr, um Erfahrungen zu sammeln und herauszufinden, ob es gelingt, Behörden besser zu vernetzen und die tägliche Zusammenarbeit zu optimieren.
Besenfelder hatte zwei Metallkoffer mitgebracht, die insgesamt zwölf digitale Funkgeräte enthielten – sie werden an die neun Mitarbeiter des Lahrer KOD übergeben. Die werden die Geräte dann ab Anfang Mai in der Praxis einsetzen, sagte KOD-Teamleiter Stefan Lan-genkamp, der sich vom BOS-Digitalfunk eine Menge verspricht. Seit drei Jahren verwende man analoge Funkgeräte, doch auf die könne man sich nicht immer hundertprozentig verlassen. Immer wieder gerate man in Funklöcher, in denen die Übertragung gestört werde.

DER DIGITALFUNK SOLL EINIGE PROBLEME LÖSEN

Von den neuen Geräten erwartet Langenkamp sich neben einer besseren Gesprächsqualität auch eine leichtere Bedienung als beim analogen Funk, bei dem der Gesprächspartner noch angewählt werden muss. Digital geht das künftig leichter: „Man drückt einfach auf die Sprechtaste und ist dann mit der Lahrer Polizei verbunden“, verdeutlichte er. Das sei regelmäßig nötig, denn die KOD-Kräfte würden bei ihren Streifen immer wieder in Situationen geraten, in denen sie sich mit der Polizei kurzschließen müssten. Als Beispiel nannte Langenkamp Ruhestörungen, Verkehrsbehinderungen oder Halterabfragen.
Nun konnten die KOD-Kräfte natürlich auch per Handy mit der Polizei kommunizieren, sobald das bisherige analoge Funkgerät streikte. Doch der BOS-Digitalfunk hat gegenüber Mobilfunknetzen einen entscheidenden Vorteil – die Gruppenkommunikation. Mit dieser Funktion kann ein Funkspruch an alle Teilnehmer einer bestimmten Gruppe gleichzeitig gesendet werden. Auch eine zentrale, verlässliche Steuerung der Einsatzkräfte ist möglich. Laut der Bundesanstalt für den Digitalfunk BOS können so komplexe Einsätze besser koordiniert werden.

Darauf nahm Jochen Brehm aus der Führungsgruppe des Lahrer Polizeireviers bei seinem Statement Bezug: Dank des BOS-Digitalfunks könne man für das Lahrer Stadtfest am 8. Juli ein „ganz anderes Kommunikationskonzept“ erarbeiten. Da man eng mit dem KOD zusammenarbeite, sei es von Vorteil, nun über ein gutes Kommunikationsmittel zu verfügen. Auch Markus Ibert äußerte sich zustimmend: Besonders in Krisensituationen sei eine gute Verständigung wichtig, hob der Rathauschef hervor. Deshalb freue sich, dass Lahr für das Pilotprojekt ausgewählt worden sei.

Die Pilotphase ist zeitlich nicht begrenzt. Nach sechs Monaten ist ein Erfahrungsbericht vorgesehen, war zu hören.

Quelle und Foto: Lahrer Zeitung


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Detlef Wipperfürth
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