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Emsland Werlte: Bis Ende 2014 Digitalfunk für Polizei und Feuerwehr

Emsland Werlte: Bis Ende 2014 Digitalfunk für Polizei und Feuerwehr

#1 von Detlef Wipperfürth , 16.05.2013 06:22

Emsland Werlte: Bis Ende 2014 Digitalfunk für Polizei und Feuerwehr

Werlte: Bis Ende 2014 Digitalfunk für Polizei und Feuerwehr

Werlte. Im kommenden Jahr soll Deutschland flächendeckend mit dem Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) versorgt sein. Die deutschlandweite Funkversorgung kann dann von der Polizei, der Feuerwehr und Rettungsdiensten einheitlich genutzt werden. Dies erklärte Rolf Krost, der Präsident der zuständigen Bundesanstalt für den Digitalfunk, bei einem Erfahrungsaustausch in Werlte.

Foto: Fachgespräch zum Digitalfunk in Werlte mit (von links) Marc-André Bergdorf, Friedo de Vries, Dietmar Teichmann, Ludger Kewe, Gitta Connemann, Rolf Krost sowie Christoph Wessing. Foto: Heinz Benken

Angeregt hatte das Fachgespräch die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann aus Leer. An dem Informations- und Erfahrungsaustausch mit Krost beteiligten sich auch Feuerwehrmänner aus der Region. Teilnehmer waren Kreisbrandmeister Christoph Wessing, Marc-André Bergdorf (Sicherheitsbeauftragter des Landkreises Emsland), Friedo de Vries (stellvertretender Leiter der Polizeidirektion Osnabrück), Dietmar Teichmann (niedersächsisches Innenministerium) und Ludger Kewe (Erster Samtgemeinderat in Werlte).

Connemann erinnerte an die Anfänge und an die rasante Entwicklung der Kommunikationstechnik. Vor 100 Jahren sei die Wählscheibe erfunden worden, und heute solle das Potenzial des Digitalfunks „für die Sicherheit unserer Bevölkerung“ einheitlich genutzt werden.

Wie ein übergroßes Handy aus der Anfangszeit sieht das neue Digitalfunkgerät aus. Der Funk für die Behörden und Einsatzkräfte funktioniert auch wie ein Handy, ist aber abhörsicher und somit Unbefugten nicht zugänglich.

Die technischen Vorteile seien offensichtlich, meinten auch die Feuerwehrmänner, doch überwiege derweil noch die Skepsis. In der Praxis sei es immer wieder zu Problemen gekommen. Auch Friedo de Vries räumte ein, dass „Kinderkrankheiten“ des Digitalfunks noch behoben werden müssten.

Krost verwies darauf, dass die digitale Netzabdeckung schon in drei Vierteln der Bundesrepublik bestehe und Ende des kommenden Jahres vollständig abgeschlossen sein solle. Beim Netzaufbau arbeiteten Bund und Länder gut zusammen, so Krost.

Der Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOSnet) basiert auf TETRA, einem Standard für digitalen Bündelfunk. Gedacht ist er als universelles Sprach- und Datenfunksystem.

Aufgabe der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) sind der Aufbau, der Betrieb und die Sicherstellung der Funktionsfähigkeit eines digitalen Sprech- und Datenfunksystems für die Polizeien von Bund und Ländern, Feuerwehren und Rettungsdiensten, des Technisches Hilfswerks, der Zollbehörden und der Nachrichtendienste.

Die Bundesanstalt gewährleistet die Einheitlichkeit des neuen Funksystems, das den zurzeit von den Sicherheitsbehörden genutzten, inzwischen technisch veralteten Analogfunk ablöst, und übernimmt die Gesamtkoordinierung dieses Modernisierungsprojekts.

Quelle: http://www.noz.de/lokales/72023380/werlt...i-und-feuerwehr


DWHOSZ
http://www.funkfrequenzen01.de/

 
Detlef Wipperfürth
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