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Bayern: Feuerwehr stellt auf Digitalfunk um

#1 von Detlef Wipperfürth , 18.07.2013 02:12

Bayern: Feuerwehr stellt auf Digitalfunk um

Die Markträte beschlossen, sich am digitalen Funk in Bayern zu beteiligen. Die Kosten liegen voraussichtlich bei 67000 Euro. Funkmasten werden aufgerüstet.

Regenstauf. Ein Höchstmaß an Sicherheit, bessere Sprachqualität und ein optimierter Einsatz bei Großeinsätzen, das sind die drei wichtigsten Gründe, warum die Feuerwehren in ganz Bayern nach und nach vom Analog- auf Digitalfunk umstellen. Der alte, analoge Funk ist, so erläuterte es Kreisbrandinspektor und Marktrat Hans Glötzl in der Regenstaufer Gemeinderatssitzung seinen Kollegen, in die Jahre gekommen. „Der Funkverkehr ist am Zusammenbrechen.“ In zwei bis drei Jahren soll der analoge Funk völlig abgestellt werden.

Wie der Feuerwehrbeauftragte in der Gemeinde, Marcus Spiegl, erläuterte, soll die Umstellung auf den Digitalfunk in der Marktgemeinde in drei Stufen zwischen 2014 und 2016 erfolgen. Die Investitionen, die während dieser drei Jahre anfallen, bezifferte er auf etwa 67 000 Euro. Um Kosten zu sparen, will der Landkreis für alle Feuerwehren im Landkreis die notwendigen Geräte gemeinsam bestellen.

Da in ganz Bayern umgestellt wird, fragte Ulrike Wittmann (CSU) nach, wozu dann eigentlich ein spezieller Beschluss in der Marktgemeinde notwendig sei. „Weil wir Geld dafür ausgeben“, klärten sie einige Kollegen auf, das macht einen Beschluss notwendig.

Funk statt Rauchzeichen

Wittmann wollte es genau wissen: „Und was wäre, wenn wir Nein sagen?“ Jetzt gab der Bürgermeister selbst die Antwort: „Falls wir die Teilnahme am Digitalfunk nicht beschließen, können Sie der Feuerwehr, wenn’s brennt, Rauchzeichen geben.“

Die Markträte beschlossen einstimmig, sich am digitalen BOS-Funk in Bayern zu beteiligen und erteilten der Vereinbarung des Landkreises mit dem Freistaat über die Teilnahme am erweiterten Probebetrieb des Digitalfunks ihre Zustimmung.

Um die technischen Voraussetzungen für den Digitalfunk zu schaffen, wurde unter anderem der Funkmast im Ortsteil Asing aufgerüstet. Bereits im April dieses Jahres hatte Ortssprecher Albert Bauer (CSU) nachgefragt, ob der Markt nicht Messungen veranlassen könnte, die klar machten, welche Strahlenbelastung bereits jetzt von dem Funkmast ausgehe und welche in Zukunft zu erwarten sei. Diese Messung, kritisierte Bauer, sei bis jetzt nicht erfolgt. Hitzig prallten Bauer und SPD-Fraktionssprecher Fred Wiegand aufeinander. Wiegand: „Asing ist nicht alleine auf der Welt. Wenn wir die Belastung für den Funkmast dort messen lassen, müssten wir das genauso gut für alle anderen Masten im Marktbereich in Auftrag geben.“ Diese Aussage wiederum wertete Bauer als „Unverschämtheit“. Ulrike Wittmann sprang ihrem Parteikollegen bei und bekräftigte, die Bürger hätten ein Recht, die Werte zu wissen.

Quelle: http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=10070&pk=937578


DWHOSZ
http://www.funkfrequenzen01.de/

 
Detlef Wipperfürth
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