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Strom trotz Blackout: Notstromaggregate für die Feuerwehren

Strom trotz Blackout: Notstromaggregate für die Feuerwehren

#1 von Detlef Wipperfürth , 15.04.2019 12:33

Strom trotz Blackout: Notstromaggregate für die Feuerwehren



Das Digitalfunknetz im Burgenland wäre auch bei großem Stromausfall weiter nutzbar: Feuerwehrhäuser werden Notfallzentren.

66 Sender des Digitalfunknetzes BOS-Austria gibt es im Burgenland, von Nord bis Süd verteilt. Sie stehen den "Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben" (BOS) zur flächendeckenden Kommunikation im Ernstfall zur Verfügung.

Ab sofort ist der Einsatz auch im Fall eines großflächigen Stromausfalls ("Blackout") möglich. Das Funknetz dient zur Kommunikation zwischen den Einsatzkräften und der Leitstelle der LSZ ebenso wie zur Auslösung der Funksirenen der Feuerwehren sowie der Sturmwarnanlage am Neusiedler See.

45 Aggregate

Sichergestellt wird das durch die Anschaffung von insgesamt 45 Notstromaggregaten, die den örtlichen Freiwilligen Feuerwehren zur Verfügung gestellt werden. Rund 1.800 Euro kostet eines dieser Geräte, rund 80.000 Euro werden in diese Maßnahme investiert.

Darin inkludiert ist auch eine Schulung der Feuerwehrmitglieder, die im Fall eines Blackouts das Notstromaggregat bei der jeweiligen Funkstation in Betrieb nehmen sollen. Die Feuerwehren werden einen entsprechenden Spritvorrat anlegen, um das Aggregat zumindest eine Woche betreiben zu können.

"Wir haben jetzt im Burgenland einen Vollausbau des Digitalfunknetzes mit 66 Stationen und haben damit eine flächendeckende Versorgung des gesamten Bundeslandes“, sagte LSZ-Geschäftsführer Christian Spuller.

Das Burgenland ist somit das erste Bundesland, wo im Ernstfall die Funkversorgung flächendeckend mittels Notstromaggregaten aufrechterhalten werden kann.

Das Netz wird zur Kommunikation der Einsatzkräfte untereinander sowie zur Leitstelle und zur Auslösung der Sirenen verwendet. Auch Institutionen wie Straßenverwaltung, Asfinag oder Energie Burgenland verwenden den Digitalfunk, erläuterte Spuller.

Feuerwehrhäuser als "Notfallzentren"

Damit vollzieht das Burgenland den nächsten Schritt auf dem Weg, an dessen Ende künftig die einzelnen Feuerwehrhäuser in den Gemeinden als - früher so bezeichnete - "Sicherheitsinseln" fungieren sollen.

Bei der heutigen Präsentation der Pläne wurde von "Feuerwehrhäusern als Notfallzentren" gesprochen, die im Ernstfall laut Landeshauptmannstellvertreter Johann Tschürtz "erste Anlaufstelle" für die Bürger sein sollen. Zum Beispiel dann, wenn es einen längeren Stromausfall gibt.



Im Feuerwehrgebäude halte sich dann auch der Bürgermeister auf, dem ein Notfallhandbuch für verschiedene Szenarien zur Verfügung stehe. Für die Bevölkerung soll es an Ort und Stelle eine medizinische Versorgung geben, Nahrungsmittel sollen bereitgehalten werden, sagte Tschürtz.

Die konkreten Pläne für ein Blackout-Szenario und Pilotprojekte betreffend die Feuerwehrhäuser als Notfallzentren sollen in ein bis zwei Monaten vorgestellt werden.
Die Geschichte des Behördenfunks

Anfang 2015 wurde im Burgenland von der Landessicherheitszentrale (LSZ) mit dem Aufbau des Digitalfunknetzes BOS Austria, des österreichweiten Digitalfunknetzes für alle Blaulichtorganisationen, begonnen. Grundlage für die Errichtung ist die Funknetzplanung des Bundesministeriums für Inneres, der Standortbetrieb und das Standortservice werden zukünftig von der LSZ durchgeführt

Vorteile des neuen digitalen Funksystems sind die einfachere Kommunikation mit der LSZ sowie die Verständigung der einzelnen Einheiten innerhalb der jeweiligen Feuerwehren. Die in den Feuerwehrfahrzeugen eingebauten Navigationssysteme sind mit dem Digitalfunk verbunden, die Einsatzadresse wird direkt auf das Navi geschickt und der Fahrer hat so die jeweils schnellste Route direkt am Display.

Quelle: https://kurier.at/…/strom-trotz-blackout-notstrom…/400460263


DWHOSZ
http://www.funkfrequenzen01.de/

 
Detlef Wipperfürth
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