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Kritik am Digitalfunk verstummt nicht

#1 von Detlef Wipperfürth , 03.09.2023 19:29

Bayern Grainau - Kritik am Digitalfunk verstummt nicht: Warum die Feuerwehrkräfte so sauer sind

Schlechte Verbindung, Akku-Laufzeit zu gering, mangelhafte Meldeempfänger: Die Feuerwehren im Landkreis hadern selbst acht Jahre nach seiner Einführung mit dem Digitalfunk. Das wurde bei der Dienstversammlung in Grainau mehr als deutlich.
Grainau – Pünktlich zum G7-Gipfel 2015 ging der Digitalfunk für Rettungskräfte in Betrieb. Acht Jahre später funktioniert er immer noch nicht richtig. Ein Ärgernis auch für die Feuerwehr-Einheiten. Kritik hagelte es deshalb nun bei der Dienstversammlung der Landkreis-Kommandanten im Grainauer Kurhaus von allen Seiten.

Die Mängel an der digitalen Alarmierung führte Kommandant Thomas Joner aus Farchant auf: Schlechte Verbindung, die Akku-Laufzeit zu gering, mangelhafte Form und Ausstattung der Meldeempfänger. Seit dem Testbetrieb 2017 gab es zudem für die Alarmierung keine großen Fortschritte mehr.

Mittlerweile kann durch eine Programmierung das Vibrieren ausgeschaltet werden, sobald sich der Meldeempfänger in das Funknetz ein- oder ausbucht. Ist die Verbindung weg oder da, so vibrierte er. Das passierte nach Angabe von Joner mehrfach täglich, da die Netzabdeckung in gewissen Regionen nicht ausreichend ist.

Christoph Gratz, Kommandant aus Ohlstadt, berichtete in diesem Kontext von einem Treffen mit Innen-Staatssekretär Sandro Kirchner. Doch eines ist ebenso klar: „Eine Abkehr von der digitalen Alarmierung wird es nicht geben, dies ist mit dem Ministerium so besprochen worden“, betonte Kreisbrandrat Johann Eitzenberger.

Immer wenn eine Fehlfunktion festgestellt wird, muss ein sogenanntes „Ticket“ bei der Hauptzentrale erstellt werden. Dort wird dann dem Fehler nachgegangen, um die Ursache und eine Lösung zu finden. Unklar ist derzeit noch, wie es mit den Reparaturen der Alarmempfänger aussieht. Die meiste Arbeit machen die Updates der sogenannten Pager. Dazu müssen die Geräte manuell in eine Verbindung mit einem Computer gebracht werden, um dann die neue Software aufspielen zu können. Dies nimmt pro Gerät einige Zeit in Anspruch. Allein die Feuerwehr Farchant hat alle 70 Pager einsammeln lassen, um sie Stück für Stück mit der neuen Software programmieren zu lassen.

Quelle und Foto: Merkur


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Detlef Wipperfürth
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