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BW - EFRINGEN-KIRCHEN KAMERADEN FUNKEN DIGITAL

BW - EFRINGEN-KIRCHEN KAMERADEN FUNKEN DIGITAL

#1 von Detlef Wipperfürth , 13.12.2023 07:44

BW - EFRINGEN-KIRCHEN KAMERADEN FUNKEN DIGITAL

Bis 2025 kann in den Fahrzeugen digital und analog gefunkt werden. Die Efringen-Kirchener Feuerwehr hat die Umstellung ihrer Fahrzeuge abgeschlossen.
Die Efringen-Kirchener Feuerwehr hat als eine der ersten alle ihre Fahrzeuge auf Digitalfunk umgestellt. Im Februar soll die Funkzentrale im Feuerwehrhaus folgen, berichtet Philipp Haberstroh, Gesamtkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Efringen-Kirchen, auf Nachfrage unserer Zeitung.

VIELE VORTEILE

Die Vorteile des Digitalfunks benennt Haberstroh ganz klar: „Der Digitalfunk ist grundsätzlich abhörsicher.“ Analogfunk ließ sich teilweise noch mit einem Radio empfangen, schildert der Gesamtkommandant. Außerdem bietet Digitalfunk die Möglichkeit mehr Kanäle zu nutzen. Somit ließen sich kleinere Gruppen bilden.
Bis 2025 sollen Analog- und Digitalfunk vorerst parallel laufen, danach nur noch der Digitalfunk, sagt der Gesamtkommandant. Es gebe unterschiedliche Sichtweisen, ob beide Funkarten betrieben werden sollten oder komplett auf Digitalfunk umgestellt wird. „Ein Stromausfall legt die Relaisstation flach“, erläutert Haberstroh. Es bestehe dann die Möglichkeit direkt von Fahrzeug zu Fahrzeug zu funken. Ein Argument sei, dass der Analogfunk dies kann. Aber auch mit Digitalfunk ließe sich direkt zwischen den Fahrzeugen funken, verdeutlicht Haberstroh. Außerdem sollen die Relaisstationen aufgerüstet werden, um 72 Stunden ohne Strom empfangen und senden zu können.
Die Installation könne man sich wie bei einem neuen Radio vorstellen, erklärt Haberstroh. Dafür wurde ein externes Unternehmen beauftragt, um die Funkgeräte, Antennen und Lautsprecher einzubauen. Das Fahrzeug aus dem Jahr 2023 ließe sich dabei leichter umstellen, als jene, die 20 Jahre alt seien. Die Projektleitung für die Umstellung hat Fabian Lang inne.
Die Umstellung ist noch nicht ganz beendet, sagt Haberstroh. Er rechnet aber mit 85 000 Euro Kosten. Ein Zuschuss vom Land von 600 Euro pro Gerät käme noch hinzu, sodass die Kosten noch sinken erden. Durch die frühere Vergabe konnte die Efringen-Kirchener Wehr den Preissprung abschwächen, berichtet Haberstroh. So rechnet man in Kandern laut Haushaltsplan – die Wehr ist von ihrer Größe mit der Efringen-Kirchener vergleichbar – mit 125 000 Euro. Um die Digitalfunkgeräte nutzen zu können, werden alle Feuerwehrleute – rund 260 – bis Mitte Januar geschult. Pro Abteilung wurden vor drei Wochen zwei bis drei sogenannte Multiplikatoren geschult, die ihr Wissen an die Kameraden weitergeben.

GESCHICHTE DER UMSTELLUNG

Bereits 2006 sollte der Digitalfunk in Baden-Württemberg eingeführt werden. Die Verzögerung kam, weil das Land nicht hinterherkam“, erklärt Haberstroh. Ärgerlich sei dabei, dass die Feuerwehr Efringen-Kirchen bereits 2004 extra Geld für ein Fahrzeug ausgegeben hatte, damit es umgestellt werden kann. Vieles, was über die Jahre zur Vorbereitung ausgegeben wurde, sei nun nicht mehr nutzbar, sagt Haberstroh.

Quelle und Foto: Verlagshaus Jaumann


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Detlef Wipperfürth
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