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  • 25.09.2018 Thüringen Gotha: Rettungsdienste jetzt mit Digitalfunk

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    Ob Brand oder schwerer Unfall: Im Notfall muss bei Feuerwehr und Rettungsdiensten alles ganz schnell gehen. Am besten geht das per Digitalfunk. Der Landkreis Gotha hat jetzt aufgerüstet.

    Die Rettungsdienste im Landkreis Gotha sind ab Dienstag mit Digitalfunk unterwegs. Der Landkreis hat im Sommer 14 Rettungs- und Notarztfahrzeuge mit der neuen Technik ausrüsten lassen. Die Kosten von rund 3.000 Euro pro Wagen werden vom Land anteilig erstattet. Landrat Onno Eckert (SPD) sprach von einem Meilenstein für die Einsatzkräfte.

    Damit ist der Rettungsdienst an das bundesweit einheitliche digitale Funk- und Sprechsystem angeschlossen. Es können auch Textnachrichten und GPS-Einsatzdaten übermittelt werden. Die Rettungsdienste können untereinander und mit der Leitstelle abhörsicher auf einem eigenen Kanal sprechen. Für eine Übergangszeit haben sie noch weiter die analoge Technik an Bord.

    Bereits im vergangenen Jahren waren die Feuerwehren der Landgemeinde Nesse-Apfelstädt und von Günthersleben-Wechmar mit der neuen Technik ausgerüstet worden, weil sie im Notfall den ICE-Tunnel Augustaburg bei Ingersleben absichern müssen. Insgesamt verfügen nach Angaben des Landkreises inzwischen rund 50 Feuerwehr- und Katastrophenschutzfahrzeuge über Digitalfunk, weitere 200 müssen noch bis Ende des Jahres 2021 damit ausgestattet werden.

    Foto Landrat Onno Eckert

    Quelle: MDR THÜRINGEN

  • BDBOS-Präsident Andreas Gegenfurtner im Cyber Innovation Hub der Bundeswehr 5G Netz

    Am 17. September 2018 fand im Cyber Innovation Hub (CIH) der Bundeswehr in Berlin-Charlottenburg eine ganztägige Panelveranstaltung “Nutzungsmöglichkeiten der 5G-Technologie im Bereich der Inneren und Äußeren Sicherheit“ statt.

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    Bei dieser Veranstaltung sprach der Präsident der BDBOS, Andreas Gegenfurtner, über die Erwartungen an zukünftige 5G-Anwendungen aus der Perspektive der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Große Bedeutung komme dabei der Verfügbarkeit von Frequenzen zu. Die Anforderungen der Sicherheitsbehörden „müssen bei der anstehenden Vergabe weiterer Frequenzbänder ihre Umsetzung finden. Die Frequenzen sind die Macht der Zukunft.“

    Eröffnet wurde das Nachmittagsprogramm durch einen Redebeitrag von Klaus Vitt, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik, der in seinem Vortrag unter anderem zur 5G-Technologie und deren Einfluss auf die Kommunikation der Sicherheitsbehörden ausführte.

    Der CIH der Bundeswehr versteht sich als Schnittstelle zwischen Startup-Szene und Bundeswehr. Er hat den Auftrag, digitale Innovationen innerhalb der Bundeswehr voranzutreiben.
    Mehr Informationen zum CIH: https://www.bmvg.de/…/partnerschaften-…/cyber-innovation-hub

    Quelle: bdbos - bund.

  • 17.09.2018 BDBOS: Digitalfunk BOS läuft bei Motorsportgroßereignis tadellos

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    Mit einer mobilen Basisstation wurde der Digitalfunk BOS beim größten Motorsport-Festival in Europa sichergestellt.

    Das Werner-Rennen 2018 war eine Motorsportveranstaltung der Superlative, die von diversen musikalischen Showacts begleitet worden ist. Vom 30. August bis zum 2. September kamen bis zu 50.000 Personen für dieses Event auf dem Flugplatz Hartenholm in Schleswig-Holstein zusammen. Für die Polizeidirektion Bad Segeberg war es die größte Lage des Jahres, die schon Monate im Voraus geplant worden ist. Polizeikräfte aus ganz Schleswig-Holstein, der Zoll, Feuerwehren sowie die Sanitäts- und Rettungsdienste des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) unterstützten beim Werner-Rennen 2018. Dass die Einsatzkräfte jederzeit einwandfrei mit dem Digitalfunk BOS miteinander kommunizieren konnten, wurde maßgeblich mit einer mobilen Basisstation sichergestellt.

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    Circa 400 Beamtinnen und Beamte der Polizei sorgten für die Sicherheit bei der viertägigen Veranstaltung. Eines der wichtigsten Ziele war es, der festivaltypischen Eigentumskriminalität auf dem Veranstaltungsgelände sowie dem ausgedehnten Campinggelände entgegenzuwirken. Aber auch die Verkehrssicherung und -steuerung gehörte zu den Aufgaben. Für das Werner-Rennen 2018 ist aber nicht nur eine mobile Polizeiwache errichtet worden, auch das DRK hatte vor Ort eine mobile Einsatzleitung, Logistik- und Versorgungsbereiche sowie diverse Behandlungsplätze aufgebaut. Für den Sanitäts- und Rettungsdienst waren rund 300 ehrenamtliche Einsatzkräfte tätig.

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    Darüber hinaus ist auch die Auslastung des Digitalfunks BOS direkt vom Veranstaltungsgelände aus überwacht worden. Mitarbeiter der Autorisierten Stelle Digitalfunk des Landes Schleswig-Holstein nutzten an mobilen Arbeitsplätzen das Echtzeitmonitoring-System. Sie konnten feststellen, dass die Kapazität des Digitalfunks BOS trotz der großen Zahl an Einsatzkräften während des Motorsportereignisses jederzeit ausgereicht hat. Dies stellte eine mobile Basisstation sicher, die auf dem Veranstaltungsgelände aufgebaut worden war. Die Autorisierte Stelle Digitalfunk Niedersachsen hatte die mobile Basisstation zur Verfügung gestellt.

    Quelle: bdbos bund

  • 17.09.2018 Thüringen Sondershausen: Umrüstung auf Digitalfunk verzögert sich

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    Die Rettungsdienste erhalten zuerst neue Funktechnik. Brandschutzerziehung in Grundschulen wird vom Landkreis übernommen.

    Die Umstellung der Rettungsdienstfahrzeuge auf Digitalfunk im Kyffhäuserkreis verzögert sich weiter.

    Erst gab es Sicherheitsbedenken gegen die neue Funktechnik in Thüringen, weil der britische Hersteller der Geräte von einer chinesischen Firma übernommen worden war. Nachdem die Bundessicherheitsprüfung bestanden war, mangle es nun an Personal und Kapazitäten bei der Firma, erklärte Kreisbrandinspektor Jonas Weller am Donnerstagabend auf einer Versammlung der Feuerwehren im Landkreis. Jedem Landkreis in Thüringen werden bestimmte Umrüstzeiten zur Verfügung gestellt. Gemeinsam mit dem Kreis Nordhausen sollten innerhalb von fünf Wochen 80 Fahrzeuge die neuen Funkgeräte erhalten – 30 im Kyffhäuserkreis und 50 im benachbarten Nordhausen. So lautete der Plan. Aus- und Einbau der Geräte benötigen aber mehr Zeit, als angenommen, so Weller. „Es läuft nicht wie geplant“, sagte Jonas Weller.

    Zunächst sollen die Rettungsdienste umgerüstet werden. Anschließend hofft man, auch noch die zwei neuen Feuerwehrfahrzeuge aus Gehofen und Bad Frankenhausen mit den ohnehin schon vorhandenen Funkgeräten ausstatten zu können, die wegen der fehlenden Sicherheitsfreigabe noch nicht eingebaut werden konnten.

    Priorität haben danach die Feuerwehren von Artern und Roßleben, die zu Einsätzen nach Sachsen-Anhalt gerufen werden, da dort schon länger digital gefunkt wird. Auch Führungskraftwagen und Einsatzleitwagen vom Sanitäts- und Betreuungszug des Katastrophenschutzes müssen folgen, damit sie im Katastrophenfall auch außerhalb des Landkreises und Freistaats einsatzfähig seien, zählt der Kreisbrandmeister auf.

    Im kommenden Jahr sollen weitere 60 Fahrzeuge umgerüstet werden. Damit die neue Technik auch eingesetzt werden kann, startet Ende des Jahres die Ausbildung für die Feuerwehrleute im Landkreis an den neuen Funkgeräten.

    Für die Theorie besteht die Möglichkeit, eine Online-Schulung zu absolvieren.

    Als Unterstützung in besonderen Fällen hat der neue Kreisbrandinspektor Jonas Weller einen Einsatzleitdienst eingerichtet. Seit Montag dieser Woche sind drei Mitarbeiter vom Sachgebiet Brand- und Katastrophenschutz im Wechsel rund um die Uhr in Rufbereitschaft. An sie können sich die Einsatzleiter der Feuerwehren bei Einsätzen wenden, wenn sie Unterstützung benötigen sollten, beispielsweise bei der Medienarbeit. Informiert werde der Einsatzleitdienst aber auch in bestimmten Fällen von der Rettungsleitstelle wie bei Gefahrguteinsätzen, wenn mehr als eine Gemeinde betroffen ist oder bei größeren Einsätzen je nach Alarmstufe, so Weller.

    In die Brandschutzerziehung wird sich der Landkreis künftig einbringen. In allen Grundschulen des Kyffhäuserkreises wolle man künftig Kindern praktisches Wissen vermitteln, wie man sich bei Bränden verhält und diese verhindert. Bislang habe dies in der Hand der Gemeinden gelegen. Mit der Änderung des Thüringer Brand- und Katastrophenschutzgesetzes sollen diese Aufgabe die Landkreise übernehmen. Der Kyffhäuserkreis wolle dies auch flächendeckend an allen Grundschulen umsetzen, so Weller.

    Mit der Überarbeitung des Gesetzes können sich die Feuerwehren auch über 25 statt 20 Euro pro Mitglied in ihren Jugendfeuerwehren freuen. Ab kommendem Jahr werde der erhöhte Pauschalbetrag ausgezahlt, erläuterte der Kreisbrandinspektor. Anpassungen wurden auch bei der Altersgrenze für den Dienst in der Einsatzabteilung vorgenommen. Feuerwehrleute müssen mit ihrem 60. Geburtstag einen Antrag stellen, um ihren Dienst verlängern zu können. Dieser müsse vom Bürgermeister genehmigt werden. Zudem müsse jährlich ein ärztliches Attest vorgelegt werden.

    Bis Ende des Jahres sollen auch die ersten vom Landkreis und Land finanzierten neuen Fahrzeuge für die Feuerwehren ausgeliefert werden. Fördermittel in Höhe von 1,1 Millionen Euro hatte der Landkreis im vergangenen Jahr für zehn neuen Fahrzeuge vom Land erhalten. 2,2 Millionen Euro im Haushalt für die Anschaffungen eingestellt. Die ersten vier Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge sollen noch dieses Jahr in Dienst genommen werden, ebenso eine Drehleiter mit Korb. Die anderen Fahrzeuge werden im kommenden Jahr fertiggestellt und ausgeliefert.

    Quelle: https://sondershausen.thueringer-allgemeine.de/…/Umruestung…

  • 11.09.2018 Berlin: Messenger für mehr Sicherheit - Ein neues WhatsApp für alle Bundespolizisten.

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    Berlin - Innenminister Seehofer plant die Einführung eines einheitlichen, sicheren Messengerdienstes auf den Dienst-Smartphones der Bundespolizisten und für alle übrigen Sicherheitsbehörden des Bundes. Er soll den oft unsicheren Digitalfunk ergänzen.

    Innenminister Horst Seehofer (CSU) hat sich für die Einführung eines behördenübergreifenden, einheitlichen Smartphone-Messengerdienstes für alle Sicherheitsbehörden des Bundes ausgesprochen. „Ein sicherer, plattformunabhängiger und behördenübergreifender Messengerdienst für die (genannten Sicherheits-)Behörden ist sinnvoll“, heißt es in der Antwort des Innenministeriums auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion. „Eine Produktspezifikation muss im Rahmen einer Ausschreibung erstellt werden“, heißt es weiter.

    Hintergrund ist, dass die Sicherheitsbehörden - das sind etwa Bundespolizei, Verfassungsschutz, Technisches Hilfswerk, Bundeskriminalamt und der Zoll - untereinander nicht vernetzt genug sind und der bislang für die interne Kommunikation genutzte Digitalfunk nicht immer zuverlässig funktioniert. Einzelne Messengerdienste seien bei Polizei-Spezialeinheiten von Bund und Ländern bereits in der Erprobung, so das Innenministerium.

    „Ein Messengerdienst für die Sicherheitsbehörden des Bundes ist eine wichtige Ergänzung in der Einsatzkommunikation. Es ist erfreulich, dass die sonst wenig digitalaffine Bundesregierung das erkannt hat und einen solchen Polizeimessenger als notwendig erachtet“, sagte der FDP-Innenpolitiker Benjamin Strasser. „Leider kommt das alles viel zu spät, denn die große Koalition hat das Thema jahrelang verpennt.“

    Aus seinen Gesprächen mit Einsatzkräften wisse er, „dass die Mehrheit der Polizeibeamten seit Jahren ihre privaten Mobiltelefone und Plattformen wie WhatsApp auch für dienstliche Angelegenheiten nutzt“, so Strasser. Dies allerdings ist den Sicherheitsbehörden eigentlich verboten, weil es unsicher ist, wie aus der Regierungsantwort hervorgeht. „Das Innenministerium muss nun zeitnah eine Produktspezifikation und Ausschreibung für dieses wichtige Zukunftsprojekt auf den Weg bringen“, sagte Strasser.

    Quelle: https://rp-online.de/…/messenger-ein-neues-whatsapp-fuer-al…

  • 03.09.2018 Österreich Rettungskräfte - Wirbel um deutschen Digitalfunk:

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    Bei Unfällen im Grenzland von Bayern und Österreich gibt es technische Probleme, wenn die Einsatzkräfte beider Staaten zusammenarbeiten und über Funk kommunizieren müssen. Schwierig wird es, wenn Österreichs Rettungshubschrauber in Deutschland gebraucht werden.

    Es geht um den neuen Digitalfunk, der mittlerweile in den meisten EU-Staaten für hauptberufliche und ehrenamtliche Einsatzkräfte eingeführt wurde. Er sollte neben der Abhörsicherheit die Kommunikation für alle vereinfachen.

    Verschlüsselung als deutsche Schikane?

    In Deutschland sind die Behörden aber als einzige im „vereinigten“ Europa dazu übergegangen, die digitalen Funksignale noch zusätzlich zu verschlüsseln. „Aus Sicherheitsgründen“, wie in München und Berlin betont wird.

    Das führte bei den Nachbarn in Österreich dazu, dass Feuerwehr- und Bergrettungsleute, Rotkreuzhelfer und Rettungspiloten nicht mehr direkt mit den Einsatzkräften in Bayern kommunizieren können - trotz des modernen Digitalfunks, der auch in Österreich eingeführt wurde. Bei zahlreichen Alpinunfällen in den Hochalpen Bayerns zwischen Berchtesgaden und Bodensee werden zudem österreichische Rettungshubschrauber immer wieder gebraucht, regelmäßig angefordert und erfolgreich eingesetzt.

    Generell sind Piloten nach internationalen Regeln als Kommandeure bei Flügen persönlich für die Sicherheit von Maschinen und Insassen verantwortlich. Einige Captains in Österreich planten schon, nun nicht mehr nach Deutschland zu fliegen: „Wir kommen gern und helfen, aber nicht unter diesem gefährlichen Umständen.“

    Kritik in Bayern an eigenen Behörden

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    David Pichler von der Bergwacht im bayerischen Chiemgau und im Berchtesgadener Land schilderte dem ORF auf Anfrage, in den Reihen der ehrenamtlichen Bergretter in Deutschland gebe es deutliche Kritik an eigenen Behörden bzw. zuständigen Regierungsstellen in München und Berlin: „Es ist nicht gerade sicher, wenn unsere Teams bei einem schwierigen Einsatz auf dem Boden oder im Gebirge nicht mit den Hubschrauberpiloten reden können. Andererseits sind wir sehr froh, wenn auch die guten Flieger aus Österreich zu uns kommen.“

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    In Deutschland haben einheimische Rettungskräfte noch ein zusätzliches Problem. Die deutsche Polizei und damit auch die Piloten der deutschen Flugpolizei arbeiten neuerdings sogar mit doppelter Verschlüsselung. Sie sind damit auch für die eigenen Einsatzkräfte anderer Organisationen nicht mehr rasch und unbürokratisch erreichbar, schildert Bergretter Pichler aus dem Chiemgau: „Es muss über die Leitstellen extra um- und zugeschaltet werden. Das ist eine weitere Hürde im System, in dem man aus Sicherheitsgründen gut kommunizieren müsste.“

    Quelle:https://salzburg.orf.at/news/stories/2933434/

  • 31.08.2018 Autorisierte Stelle Digitalfunk Niedersachsen

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    Endgerätemanagement: Support Sepura HRT; Selectric

    Rahmenvertrag 4; Batterietausch Sepura; Anzeige quittierte Statusmeldung / ISSI. Informationen zur Pressemeldung Support Sepura HRT Der Presse und den sozialen Medien,war zu entnehmen dass Sepura-Geräte der Serie SRH 3900 ab 2021 nicht mehr von Sepura supportet werden. Als Konsequenz müssten dann andere HRT beschafft werden, auf die Nutzer könnten somit hohe Kosten für Neubeschaffungen zukommen. Aufgrund von vermehrten Anfragen möchten wir mit diesem über die Auswirkungen für die Sepura HRT in Niedersachsen informieren. Bei dem hier beispielhaft dargestellten Funkendgerät handelt es sich um das Sepura HRT SRH 3900, das u.a. in Sachsen- Anhalt eingesetzt wird. In Niedersachsen werden derzeit ausschließlich Sepura HRT der Serien STP 8000 bzw. STP 9000 verwendet. In Fahrzeugen und in ortsfesten Landfunkstellen werden die Sepura MRT SRG 3900 eingesetzt. Diese, in Niedersachsen eingesetzten, Sepura-Funken dgeräte sind also von dem Ende des Supportes 2021 nicht bet roffen! Eine Einstellung des Supportes für die in Niedersachsen betriebenen Funkendgeräte ist seitens der Fa. Sepura nicht angekündigt worden. Somit hat die o.a. Meldung keine Auswirkungen auf den Betrieb der bzw. Support für die Sepura-Funkendgeräte der BOS in Niedersachsen.

    Quelle: Digitalfunk - Niedersachsen ASDN

  • 28.08.2018 Rückblick: Die BDBOS beim 20. Tag der offenen Tür der Bundesregierung

    Mit einem Informationsstand präsentierte sich die Bundesanstalt am 25. und 26. August 2018 beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI).

    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BDBOS freuten sich über das rege Interesse an ihrer Arbeit: Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten am vergangenen Wochenende die Möglichkeit, sich über den Digitalfunk BOS und die Arbeitsinhalte der BDBOS näher zu informieren. Dabei konnten sie bei einem Quiz ihr Wissen über das BOS-Digitalfunknetz gleich anwenden. Die kleinen Gäste hatten großen Spaß beim Gestalten ihrer eigenen Ansteck-Buttons und Kühlschrankmagneten.

    Am Samstagnachmittag begrüßte der BDBOS-Präsident Andreas Gegenfurtner Bundesinnenminister Horst Seehofer am Informationsstand. Auch Albrecht Broemme, Präsident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), und der Parlamentarische Staatssekretär Günter Krings besuchten den BDBOS-Stand im Laufe des Wochenendes.

    Tag der offenen Tür der Bundesregierung 1 von 8 Fotos

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    Quelle: bdbos bund

  • 22.08.2018 Schleswig-Holstein Lübeck: Digitalfunk nicht für Katastrophen ausgelegt.



    Am 16. Mai gab es in Lübeck einen vierstündigen Stromausfall. Bisher wurde offiziell von zwischenzeitlichen "Problemen" beim Behördenfunk beim Stromausfall gesprochen. Jetzt berichtet Lübecks Innensenator Ludger Hinsen, dass das System nur gut drei Stunden ohne Anschluss ans Stromnetz durchgehalten habe. Dann war Schluss.
    Im Ausschuss für Sicherheit und Ordnung der Bürgerschaft wurde über die Auswirkungen des Stromausfalls informiert. "Die Notrufnummern 110 und 112 haben durchgehend funktioniert", berichtet Lübecks Feuerwehrchef Bernd Neumann. Aber bereits beim städtischen Netz ging nichts mehr. "Wir haben mit der Polizei über den Notruf 110 telefoniert", berichtet Innensenator Ludger Hinsen. "Das sollte eigentlich nicht sein."

    Die Abläufe bei der Feuerwehr liegen einwandfrei. Frühzeitig wurde ein Betankungsfahrzeug nach Lübeck geordert, um bei längerem Stromausfall die Notstromaggregate und Einsatzfahrzeuge zu betanken. "Das ist eine Erfahrung aus vielen Übungen", sagt Bernd Neumann.

    Für die Freiwilligen Feuerwehren wurde Vollalarm ausgelöst. Sie besetzten ihre Gerätehäuser, damit Bürger zumindest dort ihre Notrufe abgeben können. Das funktionierte aber nur in den ersten Stunden, danach riss die Verbindung zur Leitstelle ab. "Die letzten 23 Minuten bis es wieder Strom gab, war der Digitalfunk tot", berichtet Senator Hinsen. Das Versagen der Behördenfunk-Technik könne er nur mit Kraftausdrücken kommentieren, die er nicht aussprechen möchte.

    Die Nutzung der komplizierten Technik, die auch den Zoll, Geheimdienste und Polizei verbindet, ist vorgeschrieben. Kritiker hatten schon bei der Einführung bemängelt, dass die Batteriepuffer für die Computeranlagen und Sendemasten nur wenige Stunden reichen.

    Zum Glück blieb es am 18. Mai nur bei kleineren Einsätzen in Lübeck. In zehn Fällen befreite die Feuerwehr Personen aus Aufzügen, zwei Brandmeldeanlagen lösten aus, ein Wohnugsbrand wurde bekämpft und es gab neun technische Hilfeleistungen. "Die Stimmung in der Stadt war entspannt", sagt Senator Ludger Hinsen. Viele Menschen genossen die Arbeitspause in der Sonne. "Das hätte auch anders kommen können."

    ommentare zu diesem Text:
    Lübecker Bürger schrieb am 21.08.2018 um 19.11 Uhr:
    Daß bei Stromausfall Telefon und Digitalfunk ohne externe Einspeisung nur maximal 3 Stunden funktionieren würden, war bekannt. Aus Reihen der freiwilligen Feuerwehren wurde das Thema wiederholt angesprochen. Diese Kritiker wurden als "Panikmacher" verspottet.

    Bernd Feddern schrieb am 21.08.2018 um 19.57 Uhr:
    Meinen Kommentar zum Ausschuß für Sicherheit und Ordnung will ganz bestimmt keiner der Verantwortlichen lesen, also nur folgendes: Die Notrufnummern 110 und 112 werden meines Wissens von der Telekom betrieben, die haben größere Batterie-Reseven - Behörden- und städtisches Netz nicht = kein Versagen der Behörden-Funktechnik, sondern gröbste Fehlplanung! Dumm gespart!!

    Otto Schneider schrieb am 21.08.2018 um 21.39 Uhr:
    Und jetzt?
    Nach dieser Erkenntnis?
    Wird nachgerüstet oder ausgetauscht?
    Wird nach vorne geschaut?,

    Bernd Feddern schrieb am 21.08.2018 um 22.17 Uhr:
    @Otto Schneider: Aber nein, jetzt bleibt erstmal alles so wie es ist, denn die Planungen für eventuelle Verbesserungen dauern erfahrungsgemäß ca. 20 Jahre... So etwas kommt dabei heraus, wenn Sessel(...) entscheiden!

    Angelo Pacelli (eMail: anpa@anpa.de) schrieb am 22.08.2018 um 06.18 Uhr:
    Wie schön das die 110 und 112 weiterhin funktionieren. Bringt jedoch nicht viel wenn sämtliche "Festnetzanschlüsse" inzwischen auf Voice over IP umgestellt wurden und wahrscheinlich nur die wenigsten eine USV zu Hause haben um den Router bei einem Stromausfall am Leben erhalten zu können...

    Bei uns war nämlich aufgrund des Stromausfalles auch das Handy Netz zusammen gebrochen...

    b.franz schrieb am 22.08.2018 um 07.00 Uhr:
    Das kommt doch nicht überraschend! Schon lange vor Einführung des Digitalfunks wurde in den Freiwilligen wehren darüber diskutiert! Aber das wollte ja keiner hören!

    Manfred Vandersee schrieb am 22.08.2018 um 07.57 Uhr:
    Die Abhörsicherheit war den Verantwortlichen für den Digitalfunk offensichtlich wichtiger als die Betriebssicherheit und man hat daher die analoge Rückfallebene abgeschafft; so wichtig, dass die BOS sich in Ausnahmesituationen selbst gegenseitig nicht mehr hören können. Gerade bei "Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben" ist das ein Skandal.

    Digitalisierung ist eben längst nicht immer von Vorteil. Gerade wenn es um das wichtige Thema Betriebssicherheit geht, muss man den Zwang zur Digitalisierung doch stets sehr kritisch hinterfragen!

    Tim Keller schrieb am 22.08.2018 um 09.56 Uhr:
    Und das kommt wirklich überraschend? Schneekatastrophen wie 78/79 will ich persönlich in Deutschland nicht mehr erleben. Jetzt kann man sagen dank Klimawandel kein Problem mehr.

    Doch ohne Strom geht heute nichts mehr. Festnetz mit riesigen Batterieräumen (Voice over IP und Router) gibt es nicht mehr, Smartphone-Akkus halten nur ein paar Stunden. Der Digitalfunk ist zum Kotzen und wie gesehen in 3Stunden am Ende. Egal wie man es dreht Strom weg Bude kalt, Supermarkt zu, Telfon Internet tot, Batterie-Radio hat keiner mehr, Sirenen sind abgebaut und zum Helfen muß die Bundeswehr erstmal aus dem Ausland eingeflogen werden. Verdammt da war noch was die Flugzeuge und Hubschrauber ... nicht einsatzfähig...

    Kristin schrieb am 22.08.2018 um 14.16 Uhr:
    Ich vermisse ein Statement dazu, was man gegen dieses Problem zu tun gedenkt.

    Bernd Feddern schrieb am 22.08.2018 um 15.17 Uhr:
    @Kristin: Das werden Sie noch lange vermissen müssen!
    Weil: Da muss erst ein Schuldiger gesucht werden - und weil nie einer schuldig ist, wird auch keiner gefunden! Ein Statement, gar noch eins, was realistisch scheint - aber nein, wo denken Sie hin?

    Christop D. schrieb am 22.08.2018 um 18.48 Uhr:
    Zum Glück habe ich noch meine CB-Funkanlage und Autobatterie und kann mit anderen Funkern im umkreis von 30km Kommunizieren. Es hatte sich gezeigt das beim Stromausfall man mit 4Watt Sendeleistung man mehrere Stunden funken kann.

    Walter Boller schrieb am 22.08.2018 um 19.27 Uhr:
    Die Feuerwehren haben gewarnt.
    Was folgt fragen die Bürger.
    Ein altes Prinzip:

    Quelle: https://www.hl-live.de/aktuell/textstart.php?id=124281

  • Sachsen-Anhalt Magdeburg: Tausende Funkgeräte der Feuerwehr ab 2021 Elektroschrott?

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    Magdeburg – 5-7 Jahre: So schätzt das Landesinnenministerium Sachsen-Anhalt die Nutzungsdauer für digitale Handfunkgeräte (HRT) ein. Weil sie die aktuelle Software nicht unterstützen, werden 8.000 Geräte der Feuerwehr in Sachsen-Anhalt ab 2021 nicht mehr verwendet werden dürfen. Doch nicht nur die teuren Funkgeräte müssen dann ersetzt werden.

    Aktuell sind im Digitalfunknetz der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) 809.000 Teilnehmer registriert. Laut einer uns vorliegenden Aussage der Bundesanstalt für den Digitalfunk der BOS (BDBOS) teilen den Markt der Endgeräte zwei Hersteller fast komplett unter sich auf: jeweils zu rund 50 Prozent Sepura/Hytera und Motorola.

    Hintergrund: Übernahme von Sepura durch Hytera

    Als die chinesische Firma Hytera 2017 Sepura aus Cambridge (England) übernahm, stoppten die Landesregierungen in Sachsen und Thüringen wegen Sicherheitsbedenken den bereits geplanten Ankauf von diversen Sepura-Geräten (wir berichteten). Thüringen befand sich zu dem Zeitpunkt mitten in der flächenübergreifenden Umstellung auf den Digitalfunk, was diese erheblich verzögerte.

    Daraufhin schaltete sich das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ein und begann Verhandlungen mit Hytera, die in einem öffentlich-rechtlichen Vertrag mündeten. Demnach bleibt unter anderem der Hersteller Sepura in Deutschland eigenständig und verantwortlich für die Entwicklung der TETRA-Endgeräte.

    Digitale Handfunkgeräte Sondermüll

    Die ersten Geräte des wohlgemerkt noch nicht bei allen BOS eingeführten Digitalfunks müssen nun bereits ersetzt werden. HRT des Typs Sepura SRH3900 können nämlich nur noch dank einer Ausnahmegenehmigung überhaupt noch bis zum Jahr 2021 verwendet werden, wie uns das Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt mitteilte. Grund dafür: Eine neue Version der Herstellersoftware ist mit diesen Geräten nicht mehr kompatibel.

    „Die Feuerwehr in Sachsen-Anhalt verfügt allein über rund 8.000 Geräte dieses Typs“, bestätigt Kai-Uwe Lohse, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbands Sachsen-Anhalt gegenüber dem Feuerwehr-Magazin. „Bis 2021 müssen die SRH3900 dann ersetzt werden“, beklagt er.

    Wie „Radio Brocken“ berichtete, betrug der Anschaffungspreis pro Gerät etwa 600 Euro – ohne Zubehör. Geräte im Wert von rund 5 Millionen Euro sind demnach ab 2021 Sondermüll.
    Alle 5 bis 7 Jahre neue Funkgeräte – plus Zubehör

    Die erstmalige Beschaffung erfolgte laut Angaben des Landesinnenministeriums allerdings bereits 2009. Seit 2014 könne das Modell gar nicht mehr herstellerseitig bezogen werden. Entsprechend veraltet sei die Technik. “Der technische Nutzungszeitraum für digitale Funkgeräte ist mit etwa 5 bis 7 Jahren anzunehmen, abhängig von der Intensität der Nutzung”, teilt uns das Innenministerium mit.

    Lohse: „Dass technische Geräte nach einer gewissen Dauer ausgetauscht werden müssen, ist ja auch üblich. Jeder Computer, jedes Feuerwehrfahrzeug wird nach entsprechender Nutzungsdauer durch ein neues ersetzt. Aber wir werden auch komplett neues Zubehör kaufen müssen, weil es nicht mit den neueren Modellen kompatibel ist.“

    Quelle: https://www.feuerwehrmagazin.de/…/tausende-funkgeraete-der-…

  • Sachsen-Anhalt Klötze: Chinesen lösen Kosten in Klötze aus

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    Bis Ende 2020 muss die Stadt Klötze neue Funkgeräte für ihre Feuerwehren kaufen. Grund dafür ist ein Besitzerwechsel beim Hersteller.

    Die erst vor wenigen Jahren gekauften digitalen Funkgeräte für die Feuerwehren der Stadt Klötze müssen schon wieder durch neue ersetzt werden. Das bestätigte auf Anfrage der Volksstimme der städtische Ordnungsamtsleiter Ulf Dittfach. „Ja, die Stadt Klötze ist auch betroffen“, sagte er. Der Grund dafür: Der im Rahmen der Digitalisierung des Funkverkehrs in sicherheitsrelevanten Behörden und Organisationen vor rund zehn Jahren ausgewählte Hersteller von Funkgeräten Sepura ist seit einiger Zeit in der Hand chinesischer Investoren. Damit die Chinesen nicht den Funkverkehr von Polizei und Feuerwehren mithören, sollen die Geräte aus Sicherheitsgründen mit neuer Software versehen oder ausgetauscht werden. Ältere Geräte sind mit neuer Software schon gar nicht mehr kompatibel.

    Mit Blick auf die Kosten stellte Ulf Dittfach in Aussicht, dass der Kauf neuer Geräte nur in Jahresscheiben umsetzbar ist. „Das deutet sich schon an, weil die Anschaffung sehr kapitalintensiv ist“, betonte er. Wie hoch die Kosten sein werden, vermag er noch nicht zu sagen. Nur so viel: „Die Preisvorstellungen sind noch nicht bekannt, Minimum für die Klötzer Feuerwehren aber 60.000 Euro“, wagte er eine Schätzung.

    Laut Dittfach laufen derzeit Gespräche innerhalb der Feuerwehren und auf Kreisebene darüber, wie sich der Altmarkkreis aufstellen will. „Ob sich der Kreis an den Kosten beteiligen wird, kann ich noch nicht sagen. Dafür sind die Information und der Runderlass vom Land zu frisch“, begründete Ulf Dittfach.

    Aktuell gibt es in der Einheitsgemeinde Klötze 15 Feuerwehren, die über 120 digitale Funkgeräte verfügen. Erst im Jahr 2013 ist die Ausrüstung dieser Wehren nach der Erstausstattung durch das Land mit dem Nachkauf von 15 Funkgeräten durch die Stadt abgeschlossen worden.

    Laut Innenministerium hängt der finanzielle Aufwand für den Neukauf von Funkgeräten von den Ausschreibungen ab. Laut Hersteller sei mit bis zu 1200 Euro pro Funkgerät zu rechnen. Das würde bei 120 Geräten für Klötze eine zusätzliche Ausgabe von maximal 144.000 Euro bedeuten. Von der Landesregierung wird für die Ersatzbeschaffung ein Zeitraum von zwei Jahren bis 1. Januar 2021 eingeräumt. Das Land hatte zwar die Erstausstattung mit digitalen Funkgeräten übernommen, Träger des Brandschutzes sind aber die Kommunen – also müsste nach bisherigem Stand die Stadt Klötze dafür aufkommen. Ob geplante Anschaffungen deshalb warten müssen, ist noch nicht entschieden.

    Quelle: https://www.volksstimme.de/…/digitalfunk-chinesen-loesen-ko…

  • Das neue BOS Netz 5G 2030: Das Thema 5G steht in Europa ganz oben auf der technischen Agenda

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    Die Tetra-Technik ist in die Jahre gekommen. Das merkt man ihr jetzt an, Zukunft ist nicht inside. Thomas Scholle, Referatsgruppenleiter Technik bei der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS), nahm (fast) kein Blatt vor den Mund. Im Eröffnungsvortrag des BOS-Anwenderforums – organisiert vom Behörden Spiegel, moderiert von Gerd Lehmann – referierte er über die Zukunft des Di -gitalfunks BOS . Für Scholle ist das Netz fertig aufgebaut. Laut Auftrag von Bund und Ländern sollte es bis 2020 zur Verfügung stehen. „Wir müssen jetzt entscheiden, wie es weitergeht“, erklärte der Technik-Chef. Die Entscheidung ist gefallen, der Verwaltungsrat der BDBOS hat am 8. Dezember 2016 den Beschluss gefasst, das Sprachnetz bis 2030 weiter zu verwalten und zu betreiben. Dabei sind die Grundanforderungen festgezurrt: Hohe Verfügbarkeit von 99,x %, Flächenabdeckung über 95 %, hohe Zuverlässigkeit, große Kapazität, Dienste (Gruppenruf, Einzelruf, Positionsübermittlung, Statusmitteilung, Kurznachrichten usw.).

    Wichtig ist auch das Thema Ausfallsicherheit von Basisstationen und der Vermittlungsstellentechnik, die redundant ausgelegt sein muss. Auch in Zukunft soll die Kommunikation via TEA-2 auf der Luftschnittstelle verschlüsselt stattfinden. Derzeit besteht das Netz aus 4.500 Basisstationen, 62 Tetra - Vermittlungsund vier Transitvermittlungsstellen mit Lebenszyklen von zehn bis 15 Jahren. „Die Technik ist jetzt schon neun Jahre im Feld“, so Scholle. Am Ende eines Lebenszyklus müsse man das Produkt austauschen, refreshen, wandeln, migrieren – oder den Hersteller wechseln... Alle Vermittlungsstellen sind durch das Kerntransportnetz des Bundes verbunden. Vor allem geht es nun der SDH- Plattform an den Kragen, ist sie doch mit der klassischen E1-Technik nicht mehr zukunftssicher, die Migration Richtung All-IP steht auf der Tagesordnung. Auch die IT- Sicherheitskomponenten müssen ausgetauscht werden. Bei der anstehenden Modernisierung soll vor allem auf ausreichende Kapazität geachtet werden, zusätzliche Bedarfsträger stehen vor der Tür. Das Digitalfunknetz ist laut GAN in 2002 für 500.000 Teilnehmer, 400.000 Alarmempfänger und 22.000 funktionale Adressen geplant, zusammen 922.000. Derzeit gibt es laut Scholle schon 700.000 Teilnehmer. Der Bedarf ist also höher als ursprünglich geschätzt. Auch Kopplungen an andere Netze sind nicht mehr ausgeschlossen.

    So geht es um die Modernisierung der Vermittlungsstellen, die Kapazitäts- und Funktionsanpassung der IP - Backbones und der IT-Sicherheitskomponenten, die Anpassung des IP-Zugangsnetzes sowie die Einbringung von BOS-Anforderungen in die LTE/5G Standardisierung. Die Zahl der Vermittlungsstellen soll durch Virtualisierung von Technik deutlich reduziert, die derzeitigen Basisstationen entweder getauscht oder IP- fähig gemacht, das Zugangstransportnetz von E1 auf All-IP umgestellt, beim Routertausch auch potenziell Breitband berücksichtigt werden. Dort sollen dann u.a. Mission Critical Push to Talk, MC Push to Video, MC Data sowie DMO auch in Zukunft noch zur Verfügung stehen. Allerdings – „Wir haben derzeit nicht ausreichend Spek-
    trum, um den Digitalfunk komplett in ein 4G- oder 5G-Netz zu bringen“, mahnte Scholle. Tetra soll noch „mindestens bis 2030“ durch die diversen Updates zur Verfügung stehen. Eine BDBOS-interne Projektgruppe „zur Durchführung einer ergebnisoffenen Neuvergabe der Leistungen des aktuellen Systemliefervertrags einschließlich der Vergabe von ergänzenden Leistungen zur Netzmoder nisierung“ arbeite bereits.

    Die BDBOS will jetzt alle Komponenten auf das vorbereiten, was vielleicht später kommt. Das sind zunächst die IP- Komponenten. Alles andere bedarf der politischen Entscheidung – und die steht noch aus. Was in Europa in Sachen Digitalfunk passiert und welche Standardisierungsschritte anstehen, stellte Dr. Barbara Held, Abteilungsleiterin Betrieb der BDBOS, vor. Tetra, Tetrapol und APCO 25/P25 eint der Bedarf nach breitbandigen Datendiensten. Nur sieht es da mit den nötigen Spektren schlecht aus.Die World Radio Communication Conference hat 2015 das 700-MHz-Band für europaweite Einführung für Mission Critical Services festgeschrieben sofern national verfügbar. Allerdings – die Frequenzen liegen alle außerhalb des harmonisierten Bereichs, sprich in
    einer Marktnische. Standardisierungsdiskussionen sind voll im Gang, vor allem kümmert sich 3GPP um die Bedarfe der TCCA (Tetra and Critical Com munications Association). Das Thema 5G steht in Europa ganz oben auf der technischen Agenda. Die Radio Spectrum Policy Group (RSPG) der EU hat hierzu eine „Strategic Roadmap“ zur Einführung von 5G in Europa entwickelt. Neben dem 3,4 – 3,8-GHz- Band wird zusätzlich das 700-MHz- Band zur flächendeckenden Einführung von 5G-Diensten und für eine Indoor-Versorgung empfohlen.

    Hinweis:
    Mehr dazu über Pin. als pdf Datei anfragen

  • 03.08.2018 Thüringen Mühlhausen: Umrüstung auf Digitalfunk

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    Landkreis. Die ersten 39 Einsatzfahrzeuge von Feuerwehren des Unstrut-Hainich-Kreises bekommen in der ersten und zweiten Septemberwoche ihre digitalen Funkgeräte. Wie Kreisbrandinspektor Lutz Rösener am Donnerstag sagte, sei für jedes Auto bereits ein Aufmaß genommen worden und die Funktionen für den späteren Einbau wurden überprüft.

    In dem ersten Durchgang in diesem Jahr werden die Feuerwehren der Stadt Mühlhausen sowie der Gemeinden Großengottern, Menteroda, Vogtei, Dünwald und Kammerforst mit dem Digitalfunk ausgerüstet. Die Arbeiten sollen in der Feuerwache Mühlhausen durchgeführt werden.

    Im nächsten Jahr sollen weitere 60 Fahrzeuge und der Rettungsdienst folgen, so Rösener. Dieser vor allem, weil er regelmäßig auch in anderen Landkreisen unterwegs ist. 200 000 Euro Landeszuschuss stehen bereit. Insgesamt 220 Fahrzeuge sind bei den Feuerwehren im Landkreis im Einsatz.

    Quelle: https://muehlhausen.thueringer-allgemeine.de/…/Umruestung-a…

  • NiedersachsenDatum04.08.2018 01:12
    Foren-Beitrag von Detlef Wipperfürth im Thema

    Hallo Nobbi, danke für dein netten Hinweis...


    alle 2 Sendemasten -Volltreffer....

  • 02.08.2018 Fast 5 Millionen Euro Schaden entstehen Funkstille bei Sachsen-Anhalts Feuerwehren
    In drei Jahren wird aus 8000 Digitalfunkgeräten teurer Technikschrott

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    Ein viel zu kleines Display, zu viele Tasten und damit nicht mit einem Handschuh zu bedienen: Das Sepura SRH 3900 war nie das Lieblingsgerät der Feuerwehr in Sachsen-Anhalt. 2008 schaffte das Land für seine Feuerwehren das neue Tetra-Digitalhandfunkgerät an, und schnell regte sich Unmut. Fast zehn Jahre später ist der Ärger über das Gerät nicht weniger geworden, aber nun kommt – wie Radio Brocken exklusiv erfuhr- neuer Ärger hinzu. Seit Mai 2017 gehört der englische Funkgerätehersteller Sepura nun zu Hytera, einer in Shenzhen (China) sitzenden AG, die sich ebenfalls auf die Herstellung von Mobilfunkgeräten spezialisiert hat. Die globale Unternehmensfusion hat auch für Sachsen-Anhalt folgen: „Der Hersteller hat uns mitgeteilt, dass der Support für diese Funkgeräte eingestellt wird. Ab 2021 wird es keine Software mehr für die Geräte geben,“ erklärt Uwe Lohse vom Landesfeuerwehrverband Sachsen-Anhalt. Damit sind schlagartig 8.000 Geräte nur noch Schrott.

    Ein Millionenschaden droht
    Jetzt schieben sich Gemeinden und Städte auf deinen eine, und Innenministerium auf der anderen Seite, den Schwarzen Peter zu. Bei einem Anschaffungspreis von rund 600 Euro plus diverse Zubehörteile wie Akkus und Headsets, geht es fast um fünf Millionen Euro Schaden. Das Land sieht bei einer Neubeschaffung die Gemeinden in der Pflicht. Man hätte einmalig die Erstausstattung übernommen, aber nun ist die Ausstattung mit Ersatz eine kommunale Aufgabe. „Die Geräte waren schon bei der Einführung hoch umstritten, nun soll wieder in kürzester Zeit Ersatz beschafft werden und dafür haben die Städte und Gemeinden keine Reserven,“ sagt Jürgen Leindecker vom Städte und Gemeindebund. Ein Schaden den man hätte verhindern können, hätte man den Hersteller mit einem Vertrag zu einem Update verpflichtet, fügt er an.

    Das Innenministerium will prüfen ob eine Finanzierung möglich ist
    Am Rande seiner Sommertour, die in unter anderem zur Quedlinburger Feuerwehr führte, kündigte Innenminister Holger Stahlknecht an, den Vorgang zu prüfen. Mit dem Blick auf seinen Partei- und Kabinettskollegen Finanzminister André Schröder weiß er, das wird nicht einfach. Schröder sucht gerade nach Beträgen um den Haushalt um fast eine dreiviertel Milliarde leichter zu machen. Jetzt soll das Land aber mit fast fünf Millionen Funkgeräte ankaufen. „2021 haben wir nur noch Technikschrott der so nicht mehr funktioniert. Wir müssen gemeinsam eine Lösung finden, wie wir das Problem in den Griff bekommen,“ meint Stahlknecht zu seinen Feuerwehrleuten. Doch es bleibt nicht die einzige Baustelle.

    Auch die Polizei setzt die Handfunkgeräte ein
    Mehrere hundert Geräte besitzt die Polizei in Sachsen-Anhalt noch, die ebenfalls 2021 unbrauchbar werden. Uwe Bachmann als Vertreter der Gewerkschaft der Polizei erwartet auch für seine Kollegen eine schnelle Lösung: „Wir haben auch noch Geräte dieses Typs in Besitz und benötigen Sie für die Absicherung von Großeinsätzen, wie Fußballspielen und ähnlichem. Wir erwarten vom Innenministerium das auch hier schnell für eine funktionierende Ausstattung auch nach 2021 gesorgt wird.“ Mindestens 120.000 Euro stehen ich zu Buche, auch wenn der Großteil der Digitalfunkgeräte der Polizei über den Konkurrenten Motorola beschafft wurde und hier ein umfangreicher Pflegevertrag ähnliche Fälle wie bei der Landesfeuerwehr absichert.

    Eine schnelle Lösung muss her
    Die Städte und Gemeinden bereiten bereits jetzt die Haushalte für die kommenden Jahre vor. Wenn nun das Land die Anschaffung der Geräte verweigert, dann kann es passieren das die Anschaffung in den Haushalten nicht mehr berücksichtigt werden kann. Darum drängen Feuerwehrverband und der Städte- und Gemeindebund auf eine schnelle Lösung. Bereits heute soll es mit Feuerwehrverband und Innenministerium weitere Gespräche geben.

    Quelle: https://www.radiobrocken.de/…/funkstille-bei-sachsen-anhalt…

  • 02.08.2018 Nordrhein-Westfalen Arnsberg: Neue Wege der Alarmierung bei der Feuerwehr Arnsberg

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    Die Digitalisierung macht auch vor der Feuerwehr nicht halt. Im Zuge der Umstellung des Sprechfunkverkehres auf den Digitalfunk veranlasste der Hochsauerlandkreis, auch die analoge Alarmierung von Feuerwehr und Rettungsdienst durch die digitale zu ersetzen. Hierzu wurde eigens ein digitales Funknetz aufgebaut.
    Bei der Feuerwehr Arnsberg werden die Einsatzkräfte von nun an nur noch digital alarmiert. Die Umstellung bietet viele Vorteile, durch das eigenständige Alarmierungsnetz wird der Funkkanal, auf dem normalerweise gesprochen wird, entlastet. Die Einsatzkräfte erhalten einen Alarmtext mit weiteren Informationen wie zum Beispiel Einsatzart und Einsatzadresse. Diese Informationen sind durch verschiedene Sicherheitsmaßnahmen besonders gegen den Zugriff durch Unberechtigte geschützt.

    Auch Sirenen werden umgerüstet

    Neben den Funkmeldeempfängern werden auch die Sirenen auf das neue System umgerüstet, denn diese dienen auch weiterhin zur Alarmierung der Feuerwehr bei größeren und besonders dringlichen Einsätzen. Auch zur Warnung der Bevölkerung bei Großschadensereignissen und Katastrophen können die Sirenen eingesetzt werden.

    Quelle: https://www.lokalkompass.de/…/neue-wege-der-alarmierung-bei…

  • 28.07.2018 PIN Frage: Hallo Detlef, für was braucht man ein ELW (ETSI) Koppler bei uns liegen zwei Stück herum.

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    Antwort: Das digitale Funknetz der BOS in Deutschland besteht aus vielen einzelnen TETRA-Basisstationen (TBS) an über 4000 Senderstandorten. Die Feldstärke des Nutzsignals ist abhängig von der Entfernung zwischen Basisstation und Fahrzeug, den typologischen und vielen weiteren physikalischen Gegebenheiten und ist naturgemäß stark schwankend. Die Versorgungsgüte wird in den unterschiedlichen Gebieten, entsprechend einer Vereinbarung der Innenminister der deutschen Bundesländer, in die Bereich GAN-0 (Grundanforderung-Netz für Fahrzeugfunkgeräte) bis GAN-4 (Grundanforderung-Netz HRT gürteltageweise in Gebäuden) unterteilt. Je schwächer das Nutzsignal, desto stärker muss ein Störsignal gedämpft werden, damit es zu keiner Beeinflussung kommt. Wird ein Nutzsignal zu stark von einem Störsignal überlagert, kann das Nutzsignal von dem Empfänger im Funkgerät nicht mehr ausgewertet werden. Ein weiteres sendendes Funkgerät in der Nähe stellt ebenfalls ein solches Störsignal dar. Damit das Nutzsignal nicht durch ein anderes Funkgerät überlagert wird, muss dieses Störsignal von dem anderen Funkgerät entkoppelt werden. Das "European Telecommunications Standards Institute" (ETSI), dass für den TETRA-Standard verantwortlich zeichnet, beschreibt eine Entkopplung der Signale von 2 TETRA-S/E-Geräten von 60dB. Das bedeutet, dass die Antennen von zwei TETRA-Funkgeräten weiter auseinander sein müssten, als es die Größe des Fahrzeugdaches erlaubt. Und das natürlich für jedes einzelne Funkgerät. Um einem Vorurteil gleich zuvor zu kommen: Die 60dB brauche ich nicht ständig.... In einem gut versorgten Gebiet mit GAN-3 oder GAN-4 reicht eine Entkopplung von 30 oder 40 dB locker aus. Erschwerend kommt hinzu dass der TETRA-Standard durch sein Zeitschlitzverfahren und die unterschiedlichen Frequenzabstände unterschiedlich auf eine mangelnde Entkopplung reagiert. Die geforderten 60dB Entkopplung beziehen sich auf die denkbar ungünstigsten Konstellationen der drei Mitspieler Feldstärke, genutzte Zeitschlitze und Frequenzabstände. In der Praxis bedeutet das: Eine technisch ungenügende Antennen-/Koppler-Anlage kann bei vielen Einsätzen und Testszenerien einwandfrei funktionieren, und dann plötzlich - ohne dass sich augenscheinlich die Bedingungen geändert haben - nicht mehr funktionieren. Eine verlässliche Kommunikation mit dem ELW ist dann nicht mehr möglich. Zwei weitere Phänomene machen einem ELW das Leben oft unnötig schwer. Das Seitenbandrauschen und die Oberwellen der 4m-BOS Funkanlage. Jeder Oszillator in einem Funksendegerät erzeugt neben seiner gewollten Schwingungen auch ungewollte Schwingungen, die im direkten mathematisch-physikalischen Verhältnis zur gewollten "Nutzfrequenz" stehen. Die sogenannten Oberteilen, Harmonischen oder eben das Seitenbandrauschen (mehrere Harmonische). Das Seitenbandrauschen der TETRA-Geräte verursacht Störungen ober- und unterhalb der aktuellen Nutzfrequenzen der verwendeten TETRA-Geräte. In der Praxis kann dies ein Störfaktor sein, wenn mehrere Geräte im TMO (380-395MHz) und DMO (406-410MHz) genutzt werden. Deshalb sollten Koppler-Systeme das Seitenbandrauschen zuverlässig unterdrücken. Ein oder mehrere im Fahrzeug vorhandene 4m-BOS Funkgeräte können auch die Funkanlage stören. Die 5. Harmonische des 4m-Bandes liegt im Empfangsbereich der TETRA-Geräte (76MHz * 5 = 380MHz), und kann zu einer Desensibilisierung der TETRA-Empfangsstufen führen. Der Einsatz von Hoch- und Tiefpass-Filtern in der Antennenanlage kann dies zuverlässig verhindern.

  • 27.07.2018 NRW - Digitalfunk: Gesetzesverstoß kann mit Haftstrafe geahndet werden

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    Was für die Feuerwehr und Rettungsdienst gilt, ist auch im Hinblick auf die Polizei verboten – nämlich das Abhören des behördlichen Funkverkehrs. „Mit der landesweiten Umstellung auf Digitalfunk ist das Abhören grundsätzlich erschwert worden“, sagt Andreas Wilming-Weber, Sprecher des Polizeipräsidiums in Recklinghausen.

    Was für die Feuerwehr und Rettungsdienst gilt, ist auch im Hinblick auf die Polizei verboten – nämlich das Abhören des behördlichen Funkverkehrs. „Mit der landesweiten Umstellung auf Digitalfunk ist das Abhören grundsätzlich erschwert worden“, sagt Andreas Wilming-Weber, Sprecher des Polizeipräsidiums in Recklinghausen.

    Wer es trotzdem schafft, verstößt gegen das Kommunikationsgesetz und könnte mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren sanktioniert werden, so Andreas Wilming-Weber weiter. Im Fall des Täters, der die sensiblen Patientendaten des Rettungsdienstes ins Internet gestellt hat, was eine Straftat ist, komme möglicherweise noch die Verletzung von Persönlichkeitsrechten erschwerend hinzu. Die Kreisverwaltung hat unterdessen Anzeige erstattet und sieht gute Chancen, dass der Urheber ermittelt wird.


    Quelle: https://www.waz.de/…/gesetzesverstoss-kann-mit-haftstrafe-g…

  • 23.07.2018 BEHÖRDENFUNK: Patientendaten von Rettungsdiensten ungeschützt im Internet

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    Ein Unbekannter stellte Funksprüche von Rettungsdiensten mit Namen und Adressen von Betroffenen aus dem Landkreis Recklinghausen ins Internet.
    Möglich ist das, weil die Daten über ein unverschlüsseltes Protokoll namens Pocsag verschickt werden.

    "17:21 Herzinfarkt mit Sondersignal, Gladbeck, Blumenweg 17 bei Meyer" - solche und ähnliche Nachrichten konnte man lesen, wenn man sich mit einem offen im Internet erreichbaren Server bis vor einigen Tagen verbunden hat.

    Die Daten sind verfälscht, einen Blumenweg gibt es in Gelsenkirchen nicht. Doch die Meldungen, die der Server in die Welt verschickte, waren echt und stammten von Feuerwehren und Rettungsdiensten aus dem Kreis Recklinghausen.

    Durch Zufall gefunden
    Gefunden hatte den Server der IT-Sicherheitsforscher Markus Vervier von der Firma X41 D-SEC. "Das System haben wir durch Zufall gefunden", sagte Vervier Golem.de. "Wir prüfen regelmäßig die Sicherheit der Systeme von Kunden und nutzen dazu auch öffentliche Daten und Quellen. Dabei sind wir auf die Einsatzdaten der Feuerwehr- und Rettungsdienste gestoßen."

    Golem.de hatte den zuständigen Landkreis Recklinghausen sowie das Cert des BSI über den Vorfall informiert. Das Cert setzte sich mit dem Provider des Servers in Verbindung und wenige Stunden später war er nicht mehr erreichbar. Laut Aussage einer Sprecherin des Landkreises wurde inzwischen eine Strafanzeige gestellt.

    Unverschlüsseltes Pager-Protokoll Pocsag
    Doch wie gelangten die Daten auf den Server? Wie uns der Landkreis mitteilte, geht man dort davon aus, dass jemand die gefunkten Daten abgehört und ins Netz gestellt hat. Denn diese werden über ein Protokoll namens Pocsag verschickt, das keinen Schutz gegen unbefugtes Abhören bietet.

    Viele Rettungsdienste nutzen zur Alarmierung ihrer Fahrzeuge das Pocsag-Protokoll. Es wurde früher von Pagern wie Skyper, Quix oder Scall genutzt, heute sind derartige Systeme im Privatbereich praktisch verschwunden. Doch im öffentlichen Bereich wird Pocsag nach wie vor eingesetzt - und das oft unverschlüsselt.

    Entsprechende Nachrichten abzuhören, ist zwar illegal, schwierig ist es jedoch nicht. Passende Empfangsgeräte gibt es für deutlich unter 100 Euro und die notwendige Software ist frei verfügbar. Da das Abhören rein passiv erfolgt, ist es auch nicht feststellbar.

    "Es ist erschreckend, wie sorglos mit sensiblen Daten umgegangen wird", sagte Markus Vervier, der den Server entdeckt hat. "Es wäre möglich, eine öffentliche Karte mit genauen Adressen von Menschen zu erstellen, die gerade verstorben sind. Alles in Liveansicht, inklusive Name, Straße und Hausnummer."

    Ähnlicher Vorfall 2016 in Hamburg
    Ein ganz ähnlicher Vorfall ereignete sich 2016 in Hamburg. Damals berichtete der NDR, dass eine Privatperson entsprechende Funksprüche der Hamburger Feuerwehr abgefangen und ins Netz gestellt hatte.

    Im Landkreis Recklinghausen plant man mittelfristig eine Umstellung der Funksysteme auf solche, die eine Verschlüsselung nutzen. Einige Städte haben diese bereits und diese seien daher in den Daten auch nicht enthalten gewesen. Doch die Umstellung wird noch einige Zeit dauern.

    Quelle: https://www.golem.de/news/behoerdenfunk-...807-135622.html

  • Digital funk Lahn-Dill-Kreis / Hessen Datum18.07.2018 23:39
    Foren-Beitrag von Detlef Wipperfürth im Thema

    Die Frequenzen im Digitalfunk:

    in DMO 406 MHz bist 410 MHz

    in TMO s. mein Link: http://www.funkfrequenzen01.de/bos_digi005.htm

    BOS Tetra Sendemasten: http://www.funkfrequenzen01.de/bos_digi001.htm

    MfG Detlef

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