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  • Thema von Detlef Wipperfürth im Forum Digitalfunk neue Nachr...

    Probleme bei Katastropheneinsatz: Digitalfunk eigens für Kärntner Polizei soll kommen

    Seit 14 Jahren schafft es Kärnten nicht, den Digitalfunk für alle Einsatzkräfte einzuführen. Dem Innenministerium reicht es nun.

    Die Unwetterkatastrophe im Kärntner Gegendtal verlangt den rund 650 Einsatzkräften seit Tagen alles ab. Die Retter arbeiten Seite an Seite. Nur eines können sie in einer Situation, wo jede Sekunde zählt, nicht: Direkt miteinander kommunizieren. Denn Kärnten ist nach wie vor das einzige Bundesland Österreichs, das nach wie vor über keinen Digitalfunk verfügt. Auch nicht für die Polizei. Was die Geduld beim zuständigen Innenministerium in Wien nun überstrapaziert haben dürfte.

    Quelle: Kurier

  • Thema von Detlef Wipperfürth im Forum Digitalfunk neue Nachr...

    Förderprogramm aufgelegt

    Die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) hat ein neues Förderprogramm ins Leben gerufen. Es trägt den Titel “KoPa_45”. In dessen Rahmen wird ein Programm aufgesetzt, um Innovation für den breitbandigen Digitalfunk zu fördern.

    Dafür werden Mittel aus dem Corona-Konjunkturpaket des Bundes bereitgestellt. Zudem wird eine eigene Breitband-Entwicklungsumgebung geschaffen. Durch das Projekt sollen die Vorteile der Mobilfunkstandards 5G und perspektivisch 6G für einsatzkritische Kommunikationsnetze nutzbar gemacht werden. Darüber hinaus ist die Erforschung der Nutzungsmöglichkeiten von Edge- und Cloud-Technologien im einsatzkritischen Bereich vorgesehen. Das Förderprogramm startet voraussichtlich im dritten Quartal dieses Jahres und soll bis Ende 2024 laufen.
    Zielgruppen sind unter anderem Forschungseinrichtungen, Endgerätehersteller im Bereich der öffentlichen Sicherheit, Netzbetreiber, Messgeräte- und Leitstellenanbieter, Anbieter mobiler Basisstationen, Software- und Applikationsanbieter sowie Systemkomponenten- und Modulhersteller.

    In der eigenen Breitband-Entwicklungsumgebung sollen die Übergänge zwischen Netzen verschiedener Technologien, insbesondere zum TETRA-Standard des BOS-Digitalfunks, simuliert werden können. Die Entwicklungsumgebung wird als stationäres und mobiles Campusnetz bereitgestellt. Sie enthält die technisch erforderliche Ausstattung an einsatzkritischen Breitband-Diensten sowie eine Schnittstelle zur Netzkopplung mit dem TETRA-Anteil der BDBOS-eigenen Testplattform. Dadurch können die zu erwartenden Netzzustände in einem breitbandigen Digitalfunk bis über 2030 hinaus weitmöglichst simuliert werden. Der Aufbau erlaubt umfangreiche Testungen. Und das sowohl in einer 5G-Umgebung mit 100 MHz Bandbreite als auch mittels Abwärtskompatibilität im LTE-Bereich.

    Quelle: Behörden Spiegel

  • Thema von Detlef Wipperfürth im Forum Digitalfunk neue Nachr...

    Hessen - Ordnungsamt für Digitalfunk BOS zugelassen

    „Mit der Zulassung der Ordnungsbehörden zum Digitalfunk ist ein weiterer großer Schritt für eine verbesserte Zusammenarbeit aller Sicherheitsorgane gegangen worden“, zeigt sich Bürgermeister und Ordnungsdezernent Dr. Oliver Franz erfreut über die Mitteilung des Hessischen Ministers des Innern und für Sport Peter Beuth.
    „Bei gemeinsamen Kontrollen wie zum Beispiel im Rahmen ‚Sicheres Wiesbaden‘ ist nun eine barrierefreie Kommunikation zwischen Ordnungsamt und Landespolizei möglich“, sieht Dr. Oliver Franz einen großen praktischen Nutzen und führt weiter aus: „Darüber hinaus wird die Arbeit bei vielen sicherheitsrelevanten Lagen wie Bombenentschärfungen oder Brückensprengungen erleichtert.“

    Das Ordnungsamt wird nun alles Weitere veranlassen, damit die Einführung des Digitalfunks schnell und problemlos bei der Stadtpolizei umgesetzt werden kann.

    Bürgermeister und Ordnungsdezernent Dr. Oliver Franz hatte sich bei Innenminister Peter Beuth für die Anerkennung der Ordnungsbehörden als Teilnehmer am Digitalfunk stark gemacht. Der Digitalfunk BOS ist ein einheitliches und leistungsstarkes Funknetz für alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) in Deutschland.

    Das BOS-Digitalfunknetz ist laut Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben das weltweit größte Funknetz, das auf dem internationalen TETRA-Standard basiert. Mit diesem Funknetz verfügen die Einsatzkräfte der Polizei, Feuerwehren, Rettungsdienste sowie weiterer Zivil- und Katastrophenschutzorganisationen über ein modernes und vielseitiges Kommunikationsmittel. Die Technik lässt eine organisationsübergreifende und bundesweite Verständigung zu und vereinfacht somit die Durchführung komplexer Einsatzszenarien - insbesondere auch in Krisenlagen und Katastrophensituationen. Der Digitalfunk BOS unterstützt damit eine schnelle und verlässliche Hilfe für alle Bürgerinnen und Bürger.

    Quelle: Pressereferat
    der Landeshauptstadt Wiesbaden
    Schlossplatz 6
    65183 Wiesbaden
    pressereferat@wiesbaden.de
    http://www.wiesbaden.de/presse

  • STATT DEM TETRA-DIGITALFUNKDatum18.05.2022 19:45
    Thema von Detlef Wipperfürth im Forum Digitalfunk neue Nachr...

    STATT DEM TETRA-DIGITALFUNK"

    Wofür bitte haben wir dann für 4,5 Mrd 10 Jahre lang bitte dieses Netz gebaut?

    Damals schon habe ich gesagt, das ist eine dumme Idee so ein Netz zu bauen. Stattdessen hätte man einen Digitalfunk auf der Basis der Mobilfunknetze entwickeln und alle Mobilfunkanbieter verpflichten sollen für diesen Funk immer Bandbreite vorrätig halten zu müssen, damit dieser immer funktioniert, auch wenn ansonsten das restliche Mobilfunknetz überlastet ist. Und nur um Lücken im Funknetz zu schließen oder Kommunikation innerhalb von Gebäuden (mit dicken Betonwänden oder Kellern, wo nicht immer ausreichend Netz vorhanden ist) zu ermöglichen hätte man auf eine P2P Brückenkommunikation setzen sollen, wo ein Gerät als Repeater für andere Geräte agieren kann und das in einer Kette bis zu einem Gerät, das wieder Zugang zum Mobilfunknetz hat. Das hätte nur einen Bruchteil gekostet und am Ende wäre ein viel besseres und stabileres Netz mit Datendurchsatz im Bereich von LTE+ gestanden.

    Quelle: https://forum.golem.de/.../152979,6246165,6246165,read.html

  • Thema von Detlef Wipperfürth im Forum Digitalfunk neue Nachr...

    Bayern Schwarzenfeld: Digitalfunk soll verbessert werden.

    Die neugestaltete Homepage der Verwaltungsgemeinschaft Schwarzenfeld soll noch im Mai an den Start gehen. Darüber hinaus wurde bekannt gegeben, dass das Landeskriminalamt in Traunricht den Bau eines Sendemasts für den sogenannten BOS-Funk vorbereitet. Dieser nichtöffentliche Digitalfunk steht speziell der Polizei, den Rettungsdiensten oder dem Technischen Hilfswerk zur Verfügung. Der Mast wird aber so gestaltet, dass ihn auch andere Mobilfunkanbieter nutzen können, damit kann ein weiterer Funkmaststandort vermieden werden.

    Quelle: Mittelbayerische

  • Thema von Detlef Wipperfürth im Forum Digitalfunk neue Nachr...

    Bayern - Digitale Alarmierung für Feuerwehren und Rettungsdienst ersetzt im Kreis Schweinfurt den veralteten Analogfunk

    Die Rettungskräfte nutzen seit Jahren abhörsicheren Funk. Nur Alarmmeldungen können noch immer abgehört werden. Damit wird bald Schluss sein.

    Für die rund 110 Feuerwehren in Stadt und Landkreis Schweinfurt sowie für die Einheiten des Rettungsdienstes und Katastrophenschutzes endet in absehbarer Zeit eine jahrzehntelange Ära: Sie werden künftig digital zu Einsätzen alarmiert, nicht mehr über Analogfunk. Diese Redaktion hat bei den zuständigen Stellen nachgefragt, warum dieser Schritt notwendig ist, wer die damit verbundenen Kosten übernimmt und wie weit die Umrüstung vorangeschritten ist. Ab wann werden die Einsatzkräfte digital alarmiert? Es gibt keinen einheitlichen Stichtag, ab dem alle Einheiten per Digitalfunk alarmiert werden.

    Foto: Kreisfeuerwehrverband Schweinfurt | Abhörsicher und ausfallsicher – was für den seit einigen Jahren gebräuchlichen BOS-Digitalfunk gilt, soll nun auch für die Alarmierung der Einsatzkräfte gelten. Diese erfolgt derzeit noch über den Analogfunk, dessen Technik den Stand der frühen 1970er-Jahren abbildet. In Kürze soll in Stadt und Landkreis Schweinfurt die Umstellung der Feuerwehren und Rettungsdienste auf digitale Alarmierung starten.
    Quelle: Main Post

  • Thema von Detlef Wipperfürth im Forum Digitalfunk neue Nachr...

    Hessen - Ordnungsamt für Digitalfunk BOS zugelassen

    „Mit der Zulassung der Ordnungsbehörden zum Digitalfunk ist ein weiterer großer Schritt für eine verbesserte Zusammenarbeit aller Sicherheitsorgane gegangen worden“, zeigt sich Bürgermeister und Ordnungsdezernent Dr. Oliver Franz erfreut über die Mitteilung des Hessischen Ministers des Innern und für Sport Peter Beuth.
    „Bei gemeinsamen Kontrollen wie zum Beispiel im Rahmen ‚Sicheres Wiesbaden‘ ist nun eine barrierefreie Kommunikation zwischen Ordnungsamt und Landespolizei möglich“, sieht Dr. Oliver Franz einen großen praktischen Nutzen und führt weiter aus: „Darüber hinaus wird die Arbeit bei vielen sicherheitsrelevanten Lagen wie Bombenentschärfungen oder Brückensprengungen erleichtert.“

    Das Ordnungsamt wird nun alles Weitere veranlassen, damit die Einführung des Digitalfunks schnell und problemlos bei der Stadtpolizei umgesetzt werden kann.

    Bürgermeister und Ordnungsdezernent Dr. Oliver Franz hatte sich bei Innenminister Peter Beuth für die Anerkennung der Ordnungsbehörden als Teilnehmer am Digitalfunk stark gemacht. Der Digitalfunk BOS ist ein einheitliches und leistungsstarkes Funknetz für alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) in Deutschland.

    Das BOS-Digitalfunknetz ist laut Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben das weltweit größte Funknetz, das auf dem internationalen TETRA-Standard basiert. Mit diesem Funknetz verfügen die Einsatzkräfte der Polizei, Feuerwehren, Rettungsdienste sowie weiterer Zivil- und Katastrophenschutzorganisationen über ein modernes und vielseitiges Kommunikationsmittel. Die Technik lässt eine organisationsübergreifende und bundesweite Verständigung zu und vereinfacht somit die Durchführung komplexer Einsatzszenarien - insbesondere auch in Krisenlagen und Katastrophensituationen. Der Digitalfunk BOS unterstützt damit eine schnelle und verlässliche Hilfe für alle Bürgerinnen und Bürger.

    Quelle: Pressereferat
    der Landeshauptstadt Wiesbaden
    Schlossplatz 6
    65183 Wiesbaden
    pressereferat@wiesbaden.de
    http://www.wiesbaden.de/presse

  • Thema von Detlef Wipperfürth im Forum Digitalfunk neue Nachr...

    Baden-Württemberg Bad Mergentheim: Digitalfunk - Meilenstein für Feuerwehren im Main-Tauber-Kreis

    Erster Landesbeamter Florian Busch hat kürzlich rund 300 Sicherheitskarten für den Digitalfunk bei den Feuerwehren im Main-Tauber-Kreis entgegengenommen.
    Die Sicherheitskarten wurden Florian Busch in der Integrierten Leitstelle in Bad Mergentheim von Referent Andreas Schmidt vom Innenministerium Baden-Württemberg überreicht. Darüber freuten sich auch Kreisbrandmeister Andreas Geyer, der Verantwortliche für den Katastrophenschutz im Landratsamt, Jürgen Segeritz, sowie Leitstellenleiter Matthias Hofmann.

    Foto:
    In der Integrierten Leitstelle in Bad Mergentheim wurden rund 300 Sicherheitskarten für den Digitalfunk bei den Feuerwehren an den Landkreis übergeben (von links): Jürgen Segeritz (Verantwortlicher für den Katastrophenschutz), Kreisbrandmeister Andreas Geyer, Referent Andreas Schmidt vom Innenministerium, Erster Landesbeamter Florian Busch sowie Leitstellenleiter Matthias Hofmann.

    Quelle: Fränkische Nachrichten

  • Thema von Detlef Wipperfürth im Forum Digitalfunk neue Nachr...

    Baden Württemberg Digitalfunk für Feuerwehren - Die neuen Sicherheitskarten sind da

    Der Main-Tauber-Kreis hat vom baden-württembergischen Innenministerium rund 300 Sicherheitskarten für den Digitalfunk bei den Feuerwehren bekommen. Das Landratsamt spricht von einem Meilenstein für die Feuerwehren im Kreis. Die Sicherheitskarten seien zum Betrieb digitaler Funkgeräte nötig, insbesondere um die Abhörsicherheit zu gewährleisten. Sie seien mit der SIM-Karte in einem Mobiltelefon vergleichbar. Der Landkreis hatte die Karten gebündelt für sämtliche Feuerwehren im Main-Tauber-Kreis beantragt und laut Landratsamt durch das Ministerium bewilligt bekommen. Zunächst werden sämtliche Feuerwehrfahrzeuge im Landkreis mit einem fest eingebauten digitalen Funkgerät und alle
    Feuerwehrhäuser mit einem stationären digitalen Funkgerät ausgestattet. Zudem erhalte jede Kommune ein digitales Handfunkgerät.

    Quelle: SWR Aktuell

  • Berlin: Lückenhafter Polizeifunk:Datum20.04.2022 21:41
    Thema von Detlef Wipperfürth im Forum Digitalfunk neue Nachr...

    Berlin: Lückenhafter Polizeifunk:
    Damit Berlins Polizei funken kann: Hauseigentümer müssen Digitalanlagen einbauen

    Der Senat bereitet eine Gesetzänderung vor. Es drohen Kosten von mehreren hunderttausend Euro.
    Für Polizisten war die Lage brandgefährlich. War es ein Amoklauf? Gerade hatte im Benjamin-Franklin-Klinikum ein Patient einen Arzt erschossen. Danach versteckte sich der Täter irgendwo im Haus. Ein Großaufgebot von Polizisten rückte an, SEK-Beamte durchsuchten jeden Raum des riesigen und verwinkelten Gebäudes. Dabei waren die Polizisten auf sich allein gestellt, denn ihre Funkgeräte funktionierten nicht. Hinter jeder Ecke konnte der Schütze lauern. Nach einer Stunde fanden sie den Täter. Er hatte sich erschossen.

    Das passierte im Sommer 2016. Diese und ähnliche Situationen erschweren Polizisten und auch Feuerwehrleuten immer wieder ihre Einsätze und bringen sie mitunter in Gefahr, wenn Stahlbeton und metallbedampfte Verglasung die Funkwellen abschirmen. Deshalb will das Land Berlin nun Eigentümer von Gebäuden verpflichten, Übertragungsanlagen für den Objektfunk zu installieren. „Wir wollen dafür das Feuerwehrgesetz ändern“, sagte Kerstin Alms der Berliner Zeitung. Die Referatsleiterin ist in der Senatsinnenverwaltung zuständig für den Digitalen Behördenfunk.
    Der Gesetzestext werde derzeit in der Innenverwaltung erstellt und abgestimmt, sagt sie. Danach muss der Senat die Änderung beschließen. Schließlich wird er ins Abgeordnetenhaus eingebracht. „Ich hoffe, dass wir das im Laufe dieses Jahres hinbekommen“, so Alms.

    ETWA 500 ÄLTERE GEBÄUDE HABEN KEINE OBJEKTFUNKANLAGEN

    Die sogenannte Freifeldversorgung mit Digitalfunk funktioniert bereits. Seit Jahren funken Polizisten, Feuerwehrleute und Hilfsorganisationen digital. Zudem sind mehr als 300 öffentliche und private Gebäude in Berlin bereits mit Antennen ausgestattet, die den Behördenfunk von draußen in die Räume holen und verstärken. Darunter sind der Bundestag und das Olympiastadion. Bei ausgewählten Neubauten sind Übertragungsanlagen für Objektfunk ohnehin vorgesehen. Bevor ein öffentliches oder privates Gebäude dann von der Baubehörde abgenommen werden kann, muss die Landesstelle Digitalfunk überprüfen, ob es eine vollständige digitale Funkversorgung im Haus durch installierte Digitalfunk-Einrichtungen gibt.

    Das Problem sind aber ältere Bauten, in denen sich viele Menschen aufhalten – Einkaufszenten, Sportstätten, Hotels, Kliniken und andere komplex gebaute Häuser. Die Verwaltung hat etwa 500 Objekte ausgemacht, in denen es keine oder noch Analogfunk-Anlagen gibt. Auch öffentliche Gebäude des Landes, der Bezirksämter oder des Bundes sind darunter.
    Objektfunkanlagen sind teuer. Für ein mittelgroßes Einkaufzentrum können, grob geschätzt, etwa 150.000 Euro fällig werden und für ein großes etwa 250.000 Euro. Die Eigentümer müssen diese Kosten selber tragen.

    WENN DAS GESETZ DA IST, KOMMT DIE BEHÖRDE ZUM MESSEN

    Kommt die Gesetzesänderung, dann heißt das noch nicht automatisch, dass ein Eigentümer eine Anlage einbauen muss. „Wir würden uns das Gebäude immer konkret anschauen und erst messen, ob dort wirklich Objektfunk benötigt wird“, sagt Kerstin Alms. „Sollten wir feststellen, dass die Versorgung im Haus nicht ausreicht, würden wir auf den Eigentümer zugehen.“
    Bis dahin hatten BVG-Mitarbeiter und Polizisten auf getrennten Netzen gefunkt. Deshalb musste die Polizei den Digitalfunk der BVG benutzen, wobei nicht alle Handfunkgeräte für das BVG-Netz freigeschaltet waren. Eine Kommunikation mit Funkwagen oben auf der Straße war dann ebenfalls nicht möglich.

    Seit Jahren gibt es in der Bundesrepublik ein digitales Funknetz der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), das weiter ausgebaut wird. 2012 funkte die Hamburger Polizei als erste Landespolizei flächendeckend digital. Zuständig für den Aufbau des Netzes ist die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben mit Sitz in Berlin. An das BOS-Netz angeschlossen sind die Einsatzkräfte der Polizeien, Feuerwehren, Rettungsdienste sowie weiterer Zivil- und Katastrophenschutzorganisationen. Weil der Funkverkehr verschlüsselt ist, gilt er als abhörsicher. Zudem können mit den Geräten Daten übertragen werden – allerdings nur spärlich. Bis 2030 soll die Bandbreite der Geräte

    Quelle: http://berliner-zeitung.de/.../damit-berlins-polizei...

  • Thema von Detlef Wipperfürth im Forum Digitalfunk neue Nachr...

    Digitale Technik seit 1. März in Bietigheim-Bissingen Feuerwehr funkt jetzt abhörsicher

    Die Umstellung auf Digitalfunk im Landkreis ist abgeschlossen. Die Feuerwehr Bietigheim-Bissingen verwendet das neue System seit Anfang März und ist damit sehr zufrieden.
    Bei der Landespolizei hat der digitale Funk bereits seit 2013 den analogen abgelöst. „Der Digitalfunk hat sich als sicheres und zuverlässiges Kommunikationsmittel bestens bewährt. Für unsere Einsatzkräfte und die Innere Sicherheit ist er zwischenzeitlich unverzichtbar“, erklärte Innenminister Thomas Strobl vergangenes Jahr zu dem Thema. Bis auch die Feuerwehren so weit waren, hat es länger gedauert. Im Landkreis Ludwigsburg hat das digitale Funkzeitalter jetzt aber auch Einzug gehalten. Bis Mitte März sei die Umstellung abgeschlossen worden, teilt Markus Klohr, Sprecher des Landratsamtes, auf Anfrage mit.

    SEIT LÄNGEREM GEPLANT

    Geplant war alles schon sehr viel früher. „Tatsächlich hätte der Digitalfunk im Land Baden-Württemberg seit 2006 eingeführt sein sollen“, berichtet Klohr. Doch die technischen Voraussetzungen für die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr seien vom Land erst vor rund zwei Jahren geschaffen worden. Seit dieser Zeit „arbeiten wir im Landkreis intensiv an der Umsetzung“, so der Sprecher. Bereits im Jahr 2014 seien für die Kommandanten Informationsveranstaltungen zum Thema Digitalfunk und die hierfür verwendete Technik durchgeführt worden. Für das neue System musste ein flächendeckendes Funknetz aufgebaut werden.

    DAS PRINZP IST DASSELBE

    Auch wenn die Technik neu ist, das Prinzip ist laut Kreishaus identisch mit dem des Mobilfunks. Der Handlungsablauf beim Funken sei praktisch derselbe. Bei der Freiwilligen Feuerwehr Bietigheim-Bissingen fanden die ersten Vor-Gespräche im Januar 2019 statt, berichtet Stadtkommandant Frank Wallesch. Federführend bei der Einführung der neuen Technik sei dabei der EDV-Verantwortliche der Wehr, Zugführer Frank Henze von der Abteilung Bietigheim, gewesen. Mit einer groben Kostenschätzung sei das Vorhaben in den städtischen Haushalt 2020 eingebracht worden.

    ZUSCHUSS VOM LAND

    Denn: Die Kosten für den Einbau und die Anschaffung der Endgeräte in den Fahrzeugen und Gerätehäusern mussten von den Kommunen getragen werden. Hierzu gab es laut Markus Klohr aber einen Landeszuschuss von 600 Euro pro Funkgerät. „Die konkrete Planung wurde im Mai 2020 mit einer Bedarfsanalyse zur Erstellung eines Angebotes gestartet“, beschreibt Wallesch das weitere Prozedere in Bietigheim-Bissingen. Die Bestellung ging dann im September 2020 raus, zwischen März und Juni 2021 wurden die Geräte ausgeliefert und eingebaut. Für die Abteilungen Bietigheim und Bissingen wurden insgesamt 19 Fahrzeugfunkgeräte, sieben Handfunkgeräte und vier Funkgeräte für die beiden Zentralen beschafft. Die Kosten beliefen sich auf circa 73 000 Euro. „Dafür haben wir einen Landeszuschuss von circa 18 000 Euro bekommen“, so der Kommandant. Bevor die neuen Geräte eingesetzt werden konnten, waren Schulungen nötig, die im November 2021 mit „Multiplikatorenschulungen“ für vier Feuerwehrangehörige gestartet wurden. Darauf folgte die interne Schulung in mehreren theoretischen und praktischen Unterrichten und Übungen. Am 1. März schließlich wurde der Funkbetrieb auf Digitalfunk umgestellt.

    JETZT AUCH TEXTNACHRICHTEN

    Und wie kam die neue Technik bei der Wehr an? „Bisher sind wir mit dem Digitalfunk sehr zufrieden. Die Umstellung verlief ohne Probleme“, berichtet Wallesch. Das digitale Funken biete gleich mehrere Vorteile. So sei die Sprachqualität deutlich besser, und die Verschlüsselung mache den Funk abhörsicher. Auch Textnachrichten können jetzt übertragen werden, und es gebe ein gemeinsames Funknetz mit allen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). Insgesamt sei es eine zukunftssichere Technik.

    Info Auch bei der Alarmierung hat die Digitalisierung bei den Feuerwehren Einzug gehalten. Die digitale Alarmierung ist nach Auskunft aus dem Kreishaus bereits seit 15 Jahren im Landkreis aktiviert.
    Foto: Zum 1. März dieses Jahres hat die Freiwillige Feuerwehr in Bietigheim-Bissingen auf Digitalfunk umgestellt. Im Bild Gerätewart Roland Schrenk in der Bietigheimer Leitstelle.

    Quelle: Bietigheimer Zeitung

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    Baden-Württemberg: Feuerwehr Bühl stellt auf Digitalfunk um

    Bühl – Sprechen auf Knopfdruck ist in Bälde vorbei: Die Feuerwehr Bühl rüstet noch in diesem Jahr auf Digitalfunk um. Die Technik kann einiges mehr, hat allerdings auch Schwächen.
    Wie warb doch mal ein TV-Sender der Sportsparte? „

    Mittendrin statt nur dabei“ – wer ein Radio hat, das bei der UKW-Frequenz unter 87 Megaherz geht, kann (nicht nur) in Bühl noch den Funkverkehr der Feuerwehr abhören. Doch mit dem „Mittendrin“
    dürfte es spätestens Ende des Jahres vorbei sein. Die Feuerwehr rüstet, wie es die Polizei schon getan hat,

    auf Digitalfunk um. Damit sind die ungebetenen Lauscher am heimischen Radio dann außen vor. Aber nicht nur das. Das neue System eröffnet eine Vielzahl an Möglichkeiten, besticht durch seine Sprachqualität. Der Grundstein ist gelegt.
    Der Bühler Gemeinderat gab in seiner Sitzung vom 16. Februar einstimmig den Segen, dass der Funktisch in der Zentrale der Freiwilligen Feuerwehr in der Steinstraße umgerüstet wird. „Ein zähes Thema“, so beschreibt es der
    Bühler Feuerwehrkommandant Günter Dußmann. Eigentlich war die Einführung des Digitalfunks bei den Feuerwehren schon 2006 geplant, in dem Jahr, in dem in Deutschland die Fußball-WM statt fand. Eigentlich. Es sollten noch 16 Jahre ins Land gehen, bis aus den Plänen Realität wurde. Und ausgerechnet die Tüftlerhochburg Baden-Württemberg ist relativ spät dran. Dußmann sieht es pragmatisch: Man hat inzwischen mehr Erfahrung und so manche Kinderkrankheit ist ausgemerzt.

    Foto: Am Funktisch: Bühls Feuerwehrkommandant Günter Dußmann (links) und Funkausbilder Reiner Jägel in der Zentrale. Der Funktisch im Bühler Feuerwehrhaus wird zuerst umgerüstet.
    Quelle: Badisches Tagblatt

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    HAUSHALTSENTWURF 2022 UND EGOVERNMENTMEHR GELD FÜR MODERNE IT

    Der Etat 2022 des Bundesministeriums des Inneren und für Heimat (BMI) umfasst laut Haushaltsentwurf der Bundesregierung 14,96 Milliarden Euro. Davon entfallen 2,87 Milliarden Euro auf die Bereiche IT, Netzpolitik, Digitalfunk, moderne Verwaltung und Bundes-IT.

    Nach den Vorstellungen der Bundesregierung soll das BMI in diesem Jahr über Ausgaben in Höhe von 14,96 Milliarden Euro verfügen können. Dies sind 3,5 Milliarden Euro weniger als für 2021 veranschlagt, da der bislang zum BMI zugehörige Bereich „Bauwesen“ nun dem neuen Ministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen angehört.
    Rund die Hälfte der Ausgaben des Einzelplans sind dem Entwurf zufolge für den Bereich der Sicherheitsbehörden vorgesehen. Davon entfallen satte 4,61 Milliarden auf die Bundespolizei (2021: 4,73 Milliarden Euro) und 908,91 Millionen auf das Bundeskriminalamt (2021: 791,59 Millionen). Für das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sind im laufenden Jahr Ausgaben in Höhe von 226,21 Millionen Euro vorgesehen (2021: 197,16 Millionen Euro). Auch die Zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich (Zitis) erhält mit 97,17 Millionen Euro deutlich mehr als im vergangenen Jahr (2021: 64,6 Millionen Euro). Die Ausgaben des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sollen sich 2022 auf 271,27 Millionen Euro belaufen (2021: 251,76 Millionen Euro).

    EGOVERNMENT

    Die Bereiche IT, Netzpolitik, Digitalfunk, moderne Verwaltung und Bundes-IT sind in einer Gruppe zusammengefasst. Der Etatentwurf sieht für diesen Themenkomplex Ausgaben in Höhe von insgesamt 2,87 Milliarden Euro vor. Im Vorjahr waren es 2,43 Milliarden Euro. Die Bundesregierung verfolgt mit diesem Geld nach eigenen Angaben folgende Ziele:
    IT- und Netzpolitik: Hier sind die Mittel für den Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik und für den Aufbau digitaler Infrastrukturen angesiedelt. Ziel ist, dass die IT- und Netzpolitik Vertrauen, Freiheit und Sicherheit in der Informationsgesellschaft gewährleistet. Das Verständnis von Netzpolitik als digitale Gesellschaftspolitik soll dabei durch weitere Maßnahmen des BMI gestärkt werden. Diese sollen dazu beitragen, möglichst vielen Bürgern sowie Wirtschaft und Verwaltung die Teilhabe an den Vorteilen und Chancen der Digitalisierung zu ermöglichen.

    Digitalfunk: Wesentliches Ziel ist der Betrieb eines einheitlichen und flächendeckenden Funknetzes für Rettungs- und Sicherheitskräfte. Bund und Länder kooperieren hier: Der Digitalfunk gliedert sich in die Bereiche Kernnetz und Zugangsnetz, wobei sich der Bund verpflichtet hat, das Kernnetz zu finanzieren. Das Zugangsnetz wird durch die Länder betrieben, der Bund beteiligt sich hier anteilig. Als Teil des Zugangsnetzes kümmert sich der Bund auch um die Finanzierung der für die Versorgung der 12-Seemeilen-Zone und des Luftraumes erforderlichen Netzelemente.
    Moderne Verwaltung: Die Behördennummer 115 soll als Bürgerservice der Öffentlichen Verwaltung flächendeckend etabliert werden. Dafür sollen in den kommenden Jahren weitere Kommunen und Länder für eine Teilnahme gewonnen und die Bekanntheit der 115 gesteigert werden. Als weiteren Schwerpunkt nennt der Bund das Onlinezugangsgesetz (OZG) und die damit verbundene Schaffung eines Portalverbundes, die gemeinsame Digitalisierungsplattform für die Verwaltung von Bund, Ländern und Kommunen.

    IT-Konsolidierung Bund: Ziel ist die Neuaufstellung der IT-Dienste des Bundes und die Beschaffungsbündelung. Darunter fallen die IT-Sicherheit, die Hoheit und Kontrollfähigkeit über die eigene IT, das flexible Reagieren auf technologische Trends sowie das Sicherstellen eines leistungsfähigen, wirtschaftlichen, stabilen und zukunftsfähigen Betriebs – auch unter der Prämisse, ein attraktiver Arbeitgeber für IT-Fachpersonal zu sein.
    Netze des Bundes: Die Bundesregierung verfolgt mit dem Eigenbetrieb ihrer Netze das Ziel, die Steuerungsbefähigung des Bundes weiter zu stärken und ein hohes Sicherheitsniveau zu gewährleisten. Stichwort: digitale Souveränität.
    Polizei-IT-Fonds: Die IT der Polizeien des Bundes und der Länder sowie der ermittlungsführenden Dienststellen der Zollverwaltung sollen soweit wie möglich vereinheitlicht werden. Dabei werden die verschiedenen Systeme konsolidiert sowie einheitliche, moderne Verfahren entwickelt, die von allen Polizeien nach den gleichen Standards genutzt werden können.

    Quelle: eGovernment Computing

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    Nordrhein-Westfalen Neuer Einsatzleitwagen für die Hüllhorster Feuerwehr FUNKTECHNIK DER NEUEN GENERATION HÜLLHORST

    Bürgermeister Michael Kasche, der selbst aktiver Feuerwehrmann ist, war bei der Abholung des Fahrzeugs bei der Firma Digitalfunk OWL in Preußisch Oldendorf persönlich mit dabei.
    Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen MAN TGE Transporter Kastenwagen mit Automatikgetriebe der Schadstoffklasse Euro 6. Das Grundfahrzeug wurde durch die Firma Digitalfunk OWL in Preußisch Oldendorf komplett ausgebaut. Dabei wurde der Innenraum des Fahrzeugs in drei Bereiche aufgeteilt. Im vorderen Teil befindet sich ein Besprechungsbereich mit zwei Sitzplätzen und einem Tisch. An der Einsatzstelle angekommen, können der Fahrer- und Beifahrersitz gedreht werden, so dass dann insgesamt vier Personen dort Platz haben. Über dem Tisch ist ein großer Bildschirm aufgehängt, auf dem im Besprechungsbereich aber auch im Außenbereich durch die geöffnete seitliche Schiebetür Einsatzdaten und weitere Infos gezeigt werden können.

    Im mittleren Teil des Fahrzeugs befinden sich abgetrennt durch eine Schiebetür zwei PC-Arbeitsplätze sowie der Funktisch als Herzstück des Einsatzleitwagens. Von hier aus kann die gesamte Kommunikation an der Einsatzstelle über verschiedene Funkeinrichtungen und Telefon gesteuert werden. Zudem lässt sich eine mobile Internetverbindung aufbauen. In verschiedenen Schränken und Kästen können Ordner und Feuerwehrpläne von großen Gebäuden im Gemeindegebiet aufbewahrt werden. Im Heck des Fahrzeugs sind ein Stromerzeuger, um das Fahrzeug auch für längere Zeit an der Einsatzstelle betreiben zu können, Absperrmaterialien sowie zusätzliche Ausleuchtemöglichkeiten für größere Flächen untergebracht. Das Fahrzeug verfügt über eine Umfeldbeleuchtung und eine regenfeste Markise um Lagebesprechungen wettergeschützt durchführen zu können.
    Mit der Neuanschaffung wird ein Fahrzeug aus dem Jahr 1989 ersetzt, dessen Einsatzmöglichkeiten weit hinter denen des neuen Fahrzeugs lagen. Der Funktionsumfang des alten Fahrzeugs wurde über die Zeit zwar in Eigenleistung der Feuerwehr erweitert, doch die fehlenden räumlichen Kapazitäten aber insbesondere die unzureichende Bordelektrik ließen eine weitere Anpassung nicht mehr zu. Daher freute sich Bürgermeister Michael Kasche, der Feuerwehr nun ein dem neuesten technischen Stand entsprechendes Fahrzeug übergeben zu können.

    Wie Kasche betonte, sei in dem Fahrzeug sehr zu seiner Freude auch Technik eines Hüllhorster Unternehmens verbaut: Die komplette Ausstattung für die Computerarbeitsplätze sowie die Bildschirme im Fahrzeug wurden von der Firma Wortmann hergestellt. Michael Kasche dankte dem Arbeitskreis, der sich um die Aufstellung des Anforderungskatalogs für die Ausschreibung des Fahrzeugs sowie die Begleitung des Ausbaus gekümmert hat. Sein ganz besonderer Dank gelte Hennrich Blöbaum und Michael Möller, die sich maßgeblich bei der Ausstattung des Fahrzeugs mit Informationselektronik und der optimalen Abstimmung der Funktechnik eingebracht haben. Das Fahrzeug wird am Standort Schnathorst stationiert.

    Foto 1.
    Bürgermeister Michael Kasche (von links), der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Sven Heuer, der Schnathorster Löschgruppenführer Uwe Kirchhoff sowie Hennrich Blöbaum und Marc Stange vom Arbeitskreis Einsatzleitwagen bei der Fahrzeugübergabe

    Foto 2.
    Neues Feuerwehrfahrzeug Einsatzleitwagen für Feuerwehr Hüllhorst gebaut von der Firma Digitalfunk OWL in Preußisch Oldendorf März 2022

    Quelle und Fotos: Westfalen - Blatt

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    BAYERN: BAD NEUSTÄDTER - DIGITALFUNK: 144 PAGER WERDEN ANGESCHAFFT

    Ein weiteres Thema der Stadtratsitzung war der Digitalfunk für die Bad Neustädter Feuerwehr. 144 so genannte Tetra-Pager für die digitale Alarmierung der Feuerwehr will die Stadt Bad Neustadt bereits jetzt besorgen. Die Geräte sind mittlerweile verfügbar. Zum Ende des ersten Quartals 2022 soll die Integrierte Leitstelle in Schweinfurt auf die digitale Alarmierung umstellen.

    Der Zweckverband Rettungsdienst empfiehlt, bereits jetzt diese Pager zu ordern, um sie dementsprechend rechtzeitig programmieren zu können. Der Stadtrat stimmte der Anschaffung zu, knapp 77.000 Euro stehen dafür im Etat bereit. Der Freistaat fördert die Anschaffung zu 80 Prozent.

    Quelle: Main Post

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    BAYERN: GEREUTH WECHSELT VON NUMMERN ZU STRASSENNAMEHERAUSFORDERUNG UND ERLEICHTERUNG ZUGLEICH

    Wie finden Einsatzkräfte in Gereuth den richtigen Einsatzort? Diese Frage stellt sich gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Änderungen von reinen Hausnummern zu Straßennamen.
    Gereuth - Die Gemeinde Untermerzbach wird für ihren Ortsteil Gereuth, gegen den Willen mancher Bürger, Straßennamen einführen. Das wurde in der Sitzung des Gemeinderates am 24. Januar beschlossen. Zuvor hatte man sich über fast zwei Jahre mit diesem Thema auseinandergesetzt, kontrovers diskutiert. Ein Bürger, der im Gemeinderat Rederecht erhielt, befürchtet, dass zum Beispiel Rettungsdienst oder Polizei in nächster Zeit, wenn Straßennamen vergeben sind, die Einsatzorte nicht schnell finden könnten, weil es dauere, bis sie im Navigationssystem hinterlegt sind.

    Wir haben bei der Integrierten Leitstelle (ILS) in Schweinfurt, beim zuständigen Rettungsdienst der Rettungswache Ebern und bei der Polizei nachgefragt. Klaus Wörner, stellvertretender Leiter der (ILS), sagt: „Bisher ist im Einsatzleitsystem für den Ortsteil Gereuth eine Straße ,Gereuth‘ mit den jeweiligen Hausnummern hinterlegt. Jede Hausnummer hat eine Koordinate, die für die Navigation unserer Rettungsmittel ausschlaggebend ist.“ Durch die Koordinaten errechne das System, welches Rettungsmittel im Moment am günstigsten zur Einsatzstelle steht, dieses werde von der ILS alarmiert. Wenn es künftig für den Ort Straßennamen gebe, sei die Gemeindeverwaltung gefragt. Sie sollte einen Ortsplan mit den neuen Straßenbezeichnungen und Hausnummern an die ILS geben. Dann würden die neuen Daten durch die Systemadministration der ILS in das Einsatzleitsystem eingegeben. „Einmal im Jahr bekommen wir zusätzlich das aktualisierte Kartenwerk und die Hausnummernkoordinaten der Bayerischen Landesvermessung für unser geografisches Informationssystem“, so Wörner.

    Die Übermittlung von Einsatzdaten zwischen ILS und den Einsatzfahrzeugen des Rettungsdienstes verläuft digital. Michael Will, Rettungssanitäter und Pressesprecher des BRK-Kreisverbandes Haßberge, sagt dazu: „Hat der Disponent in der Leitstelle die erforderlichen Angaben zum Notfall abgefragt und in das System aufgenommen, wird unmittelbar darauf die Besatzung des nächst gelegenen freien Rettungswagens alarmiert. Parallel dazu wird von der ILS an das Fahrzeug ein Datensatz überspielt, sodass alle notwendigen Angaben wie Adresse, Patientenname und mögliche Verdachtsdiagnose auf dem Display des Rettungswagens erscheinen. Bestätigt die Besatzung die Übernahme des Einsatzes mit der Übermittlung einer Statusanzeige via Digitalfunk an die ILS, kann die Navigation mit nur einem Knopfdruck automatisch gestartet werden.“

    Wichtig ist bei Absetzen des Notrufes eine möglichst genaue Ortsangabe, sagt ILS-Stellvertreter Klaus Wörner. So sei jetzt die Durchnummerierung der Häuser in Gereuth so, dass beispielsweise die Hausnummer 46 im Norden und die Hausnummer 48 im Süden des Ortes zu finden sei. „Straßennamen mit Nummerierung haben in der Regel eine gewisse Logik (ungerade/gerade) und werden schon deshalb leichter gefunden. Und natürlich sind die Rettungsdienste auf die die Aktualität von Straßennamen und Hausnummern angewiesen, deshalb ist eine Meldung der Gemeindeverwaltung immer rechtzeitig vonnöten.“
    Grundsätzlich begrüßt der Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes im Landkreis Haßberge die Vergabe von Straßennamen auch in kleineren Ortschaften. „Durch einen Straßennamen mit entsprechender Hausnummer dazu, ist eine Adresse eindeutig identifizierbar und im Notfall leichter aufzufinden“, sagt BRK- Pressesprecher Michael Will. Die Diskussionen um die erstmalige Vergabe von Straßennamen in kleinen Ortschaften sei nicht neu. Das Thema sei laut Will in manchen Gemeinden in den vergangenen Jahren immer wieder diskutiert worden. Dabei könne das BRK natürlich das Anliegen der Bewohner verstehen, lediglich an ihren altbewährten Hausnummern ohne Straßennamen festhalten zu wollen. „Die Vergabe eines Straßennamens und damit eine entsprechende Adressänderung für die Beteiligten bedeutet natürlich immer auch einen bürokratischen Aufwand und es verursacht Kosten“, so Will. „Dennoch überwiegen nach Einschätzung des Roten Kreuzes im Falle des Falles die Vorteile.“

    In diesem Zusammenhang ist es dem BRK-Rettungsdienst Haßberge ebenso ein Anliegen, auf die deutliche Sichtbarkeit von Hausnummern an Gebäuden hinzuweisen. Nicht nur am Tage, vor allem in der Nacht, seien Hausnummern nicht immer deutlich zu erkennen. „Mitunter sind die Zahlen in einer schlecht sichtbaren Farbe auf der Fassade aufgemalt, befinden sich direkt neben dem Hauseingang im Bereich einer von der Straße abgewandten Seite oder fehlen teilweise ganz“, weiß Michael Will aus der täglichen Praxis im Rettungsdienst. „Deshalb gilt unser Appell an die Bevölkerung, Hausnummern stets gut sichtbar am Gebäude anzubringen. Nach Möglichkeit an der Fassade, die der vorbeiführenden Straße zugewandt ist und die nachts im Idealfall direkt oder indirekt beleuchtet sind.“ Letztlich sei es bei einem Notfall zudem immer von Vorteil, wenn nach Möglichkeit ein Einweiser auf der Straße steht und den Rettungsdienst auf den Notfallort aufmerksam macht.

    Eine Nachfrage beim Polizeipräsidium Unterfranken ergab, dass eine Umbenennung von Straßen, bzw. eine Vergabe von Straßennamen kein Problem darstellte. Sobald die Polizei hiervon Kenntnis erlangt, können bei der Einsatzzentrale die Daten behelfsmäßig sofort als neues Objekt angelegt werden. Das dauert eine Zigarettenlänge wurde von dort mitgeteilt. Eine schnelle Umstellung ist zeitlich unproblematisch. Allerdings muss im Streifenwagen der Polizei der Einsatzort im Navi, im Gegensatz zum BRK, noch per Hand eingegeben werden, so dieser nicht so und so bekannt ist. Fazit: Auch in Gereuth muss man keine Sorge haben dass Einsatzkräfte von BRK oder Polizei die Einsatzstelle nicht finden, vorausgesetzt, dass die Gemeinde diesen Stellen die künftige Straßenbezeichnungen rechtzeitig übermittelt.

    Quelle und Foto: Neue Presse

  • Thema von Detlef Wipperfürth im Forum Digitalfunk neue Nachr...

    HESSEN: DAS NETZ IM BEREICH FAUERBACH UND OBER-LAIS SOLL IM HERBST AUSGEBAUT WERDEN

    Schon seit Jahren weisen die Rettungsdienste auf die Risiken durch fehlende Kommunikation hin. Inzwischen steht immerhin ein Sendemast im Wald zwischen Ober-Lais und Glashütten.
    Nidda . Dass es im Bereich der Stadtteile Fauerbach und Ober-Lais große Lücken in der Mobilfunkversorgung gibt, ist nicht nur für die Bürger ein Problem. Schon seit Jahren weisen die Rettungsdienste auf die Risiken durch fehlende Kommunikation hin. Jetzt ist der Ausbau für den Herbst dieses Jahres angekündigt.

    Um auf die Schwierigkeiten hinzuweisen, die sich bei einem Unfall in diesem Bereich ergeben können, hatten Feuerwehr und Rotes Kreuz vor zwei Jahren eigens eine Übung organisiert. Wie nah diese Übung an der Realität war, zeigten mehrere schwere Verkehrsunfälle in den vergangenen Monaten. Im November kam der Fahrer eines Opel Tigra von der Straße ab und setzte seine Flucht zu Fuß durch den Wald fort. Tagelang wurde nach ihm gesucht. Im Juni überschlug sich dort ein Vater mit einem Kleinkind.

    »Da musst du dir überlegen, ob du den verletzten Mann und das Kind im Auto zurücklässt und Hilfe holst«, schildert Stadtbrandinspektor Benjamin Balser einem Reporter des Hessischen Rundfunks die schweren Entscheidungen, die den Rettungskräften durch die fehlende Mobilfunkverbindung aufgezwungen werden. »Wenn ich einen Rettungshubschrauber brauche, muss ich erst ein Auto losschicken, das den Hubschrauber alarmiert«, beschreibt er anschaulich, wie dadurch im Notfall wertvolle Zeit verloren gehen kann.

    Ein Ergebnis der Hartnäckigkeit

    Franco Foraci vom HR war bereits zum dritten Mal in den beiden Stadtteilen, um über den weiterhin stockenden Mobilfunkausbau zu berichten. Denn entgegen den vollmundigen Ankündigungen der Landesregierung, mit denen sie ihre Fortschritte bei der Digitalisierung Hessens rühmt, ist selbst die Grundversorgung in einigen Bereichen wie in Fauerbach und Ober-Lais weit vom Standard entfernt. Spätestens seit 2016 ist durch Messfahrten bekannt, dass es im Bereich der Landesstraße 3185 als Unfallschwerpunkt im Notfall kaum möglich ist, über Mobilfunk Hilfe zu rufen. Auch die Einsatzkräfte können sich, seit deren Kommunikation auf Digitalfunk umgestellt wurde, dort nur unter Schwierigkeiten mit Leitstellen oder anderen Rettungsdiensten verständigen.

    Deshalb haben vor allem die Feuerwehren immer wieder auf einen Ausbau des Netzes gedrängt. Neben der Berichterstattung in Presse und Rundfunk haben anscheinend auch die Nachfragen von verschiedenen Politikern dazu beigetragen, dass das Problem im zuständigen Innenministerium ernster genommen wurde. Vor einem Jahr wurde in Aussicht gestellt, dass zumindest die Lücke im Digitalfunknetz für die Rettungsdienste im Sommer 2021 geschlossen sein würde. Das Loch im privaten Mobilfunk sollte im Laufe dieses Jahres Vergangenheit sein.

    Doch dieser Zeitplan ist inzwischen bereits wieder überholt. Zwar steht inzwischen der Sendemast für den Digitalfunk im Wald zwischen Ober-Lais und Glashütten. Doch auch das ist anscheinend ein Ergebnis der Hartnäckigkeit des SBI.
    Er berichtet, dass Anfang März zwar die Unterlagen vorgelegen hätten, um die Fläche zur Aufstellung des Mastes zu roden. Doch weil der April nahte und folglich wegen des Naturschutzes keine Bäume und Sträucher mehr gerodet werden durften, sollten diese Arbeiten erst im Herbst 2021 begonnen werden, was die Bauarbeiten weiter verzögert hätte. Balser berichtet, dass er darauf gedrängt habe, die verbleibenden Woche bis zum Rodungsverbot zu nutzen, um den wenige Quadratmeter großen Aufstellungsort vorzubereiten. Nun steht der Mast, aber senden kann er trotzdem nicht. Es fehlen noch Strom- und Telefonkabel, um die Digitalfunklücke zu schließen. »Die letzte Information, die ich hatte, ist, dass es wahrscheinlich das dritte Quartal 2022 wird«, nennt er den voraussichtlichen Betriebsbeginn.

    Keine Masten für privaten Mobilfunk

    Ähnlich zäh geht der Mobilfunkausbau in Fauerbach voran. »Wir sind genau so weit wie der Herr Balser«, erklärt Ortsvorsteher Manfred Bohl. »Wir haben das schon x Jahre, dass wir im Funkloch leben.« Im Unterschied zum Digitalfunk wurden für den privaten Mobilfunk jedoch noch keine Masten aufgestellt.

    »Vor zwei Jahren hat man uns bei der Ortsbegehung gesagt, dass es noch ungefähr ein Jahr dauert«, beschreibt er, dass auch der Mobilfunkausbau deutlich hinter dem Zeitplan sei. Hoffnung schöpft Bohl daraus, dass ein Mast auf einem städtischen Grundstück aufgestellt werden soll. Auch die mündliche Baugenehmigung sei inzwischen erteilt, habe er auf Nachfrage erfahren. Noch bevor es eine schriftliche Baugenehmigung gibt, wurde der Ortsbeirat zur Mitarbeit bei dem Projekt angefragt.

    »Wir sind als Ortsbeirat gebeten worden, bei der Eingrünung zu unterstützen, damit man den Mast nicht so sieht.« Der Ortsbeirat hat vorgeschlagen, um den Mast herum Obstbäume zu pflanzen.

    Quelle und Foto: Kreis-Anzeige

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    Baden-Württemberg Main-Tauber-Kreis: Förderung des Digitalfunks bei Feuerwehr beantragt.

    Nun hält auch im Main-Tauber-Kreis der Digitalfunk bei der Feuerwehr Einzug. Nach und nach werden die bisherigen analogen Geräte durch moderne digitale Nachfolger abgelöst. Gestaffelt nach Ortschaften erfolgen der Einbau und die Auslieferung der neuen Geräte in Kürze. Die Gemeinde Großrinderfeld mit ihren Abteilungswehren in Großrinderfeld, Gerchsheim, Schönfeld und Ilmspan wird voraussichtlich im Mai 2023 umgestellt, zusammen mit der Stadt Grünsfeld und deren Abteilungswehren.

    Auf die Gemeinde Großrinderfeld kommen dabei Kosten in Höhe von etwa 23 500 Euro zu, informierte Bürgermeister Johannes Leibold den Gemeinderat. Zur Einführung kann ein Zuschuss beim Landratsamt in Tauberbischofsheim beantragt werden. Dieser beläuft sich auf 600 Euro pro Gerät, einschließlich Einbau und Zubehör.
    Einstimmig für Förderantrag votiert

    Diesen Zuschuss aus dem "Z-Feu Fördertopf" (Zuwendung Feuerwehrwesen) gibt es jedoch nur Ersatzbeschaffungen und dies auch nur für Fahrzeuge. So bekommt die Gemeinde für das neu bestellte LF20 für die Abteilungswehr in Gerchsheim keinen Zuschuss. Es ist nicht im Bestand und deshalb muss die Gemeinde den Kauf und Einbau komplett selbst zahlen.

    Und noch einen weiteren Pferdefuß hat die Einführung der digitalen Technik: Nach etwa zehn Jahren müssen alle Geräte erneuert werden. Kein Pappenstiel für viele Kommunen in Land. Trotzdem stellt man sich der Pflichtaufgabe und will in Großrinderfeld möglichst gut aufgestellt sein, wenn es um den digitalen Funk für die Feuerwehr geht. Deshalb beschloss der Gemeinderat einstimmig den Förderantrag zu stellen.

    Quelle: Mainpost

  • Thema von Detlef Wipperfürth im Forum Digitalfunk neue Nachr...

    Baden-Württemberg Pfaffenweiler: Bei Pfaffenweilers Wehr steht die Umstellung auf Digitalfunk an.

    Pfaffenweilers Gemeinderat verabschiedete den neuen Feuerwehrbedarfsplan. Im Ort bestehen zwar keine besonderen Gefährdungen, aber 2022 steht beispielsweise die Umstellung auf Digitalfunk an. Eine gute Figur macht die Freiwillige Feuerwehr in Pfaffenweiler sowohl in Sachen Aktivenzahl als auch beim Ausrüstungsstand. Dies ging aus der Vorstellung des Feuerwehrbedarfsplans für die nächsten fünf Jahre hervor. Letztlich wurde das umfangreiche Planwerk vom Gemeinderat einstimmig verabschiedet. Pfaffenweiler Feuerwehr rückte zuletzt 14 Mal im Jahr zu Einsätzen aus.

    Foto und Quelle: Badische Zeitung

  • Ergänzung, keine AlternativeDatum16.12.2021 09:23
    Thema von Detlef Wipperfürth im Forum Digitalfunk neue Nachr...

    Ergänzung, keine Alternative

    Bei der Flutkatastrophe im vergangenen Juli fiel teilweise der Digitalfunk aufgrund von beschädigten Basisstationen aus. Schnell mussten andere Kommunikationswege gefunden werden. Einer dieser Kommunikationskanäle war der Messenger-Dienst hermine@THW, der im Dezember seinen ersten Geburtstag feiern konnte.

    In der Hochzeit der Flutkatastrophe nutzten während des Einsatzes mehr als 16.000 Helferinnen und Helfer des THW die Applikation. Täglich wurden bis zu 60.000 Nachrichten über den Messenger ausgetauscht. Die Erfahrung während des Großeinsatzes habe den Mehrwert des Messenger-Dienstes zur Kommunikation im Einsatz aufgezeigt, heißt es von Seiten des THW. Dennoch sei dieser Kommunikationskanal nur als Ergänzung zu verstehen. So wurden Bilder von der Einsatzstelle als “erweiterte Erkundungsergebnisse” an die Führungsstelle gesendet. Die Einsatzkommunikation wurde mit dem dafür vorgesehenen Einsatzmittel, dem Digitalfunk, abgewickelt. Besonders die interne Kommunikation sei vereinfacht worden. Gerade in den Bereitstellungsräumen wie dem Nürburgring wurden die Helfer über den Messenger mit einem täglichen Newsletter, Einsatzbildern oder dem aktuellen Speiseplan versorgt.

    “Es war ein Glück, dass der Messenger in der Corona-Pandemie eingeführt wurde”, sagt auch Christopher Bick, CEO von stashcat. Das Hannoveraner Unternehmen hat die App entwickelt. Das Messenger-System, auf dem hermine@THW basiert, nutzen schon verschiedene Landespolizeidienststellen und Kommunen. Nach Angaben des Unternehmens habe die App schon 1,3 Millionen aktive Nutzerinnen und Nutzer.
    hermine@THW steht seit Einführung allen THW-Angehörigen ab 16 Jahren zur Verfügung. Mittlerweile nutzen rund 33.000 Kräfte des THW diesen Messenger. Der Dienst wurde in der Corona-Pandemie eingeführt, damit schnell und sicher kommuniziert werden kann und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Ebenen gestärkt wird.

    Weiterentwicklung geplant

    Als die Flutkatastrophe kam, konnten die Einsatzkräfte schnell auf dieses neue Kommunikationssystem setzen, so Bick. Grade in der Einsatzzeit sei die Nutzerzahl nochmal gestiegen. Die Benutzeroberfläche erinnert stark an gängige Messenger, wie zum Beispiel WhatsApp, die auch im privaten Bereich von vielen Menschen genutzt werden. Daran habe man sich angelehnt, damit die Nutzer sich intuitiv zurechtfinden, erklärt Bick. Aber bei dem reinen Messenger wolle man nicht stehen bleiben. “Die Themen wie die Ausgabe von Kartenmaterial oder das Dateien-Management, also der schnelle Zugriff auf Lagepläne oder Bilder vom Einsatzort, sind Punkte, die jetzt nach und nach in das Messenger-System implementiert werden sollen”, skizziert der CEO von stashcat den weiteren Weg.

    Aber auch das Thema der Interoperabilität möchte Bick angehen. Gerade im Hinblick auf die kommenden Katastrophenlagen sei eine Kommunikation auch zwischen verschiedenen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgabe (BOS) besonders wichtig. Das System soll in Zukunft maximal interoperabel ausgelegt werden. Dies bedeutet, dass nicht nur verschiedene BOS mit dem System von stashcat miteinander kommunizieren sollen, sondern dass auch Kommunikationsmöglichkeiten mit anderen Messenger-Lösungen angestrebt werden, erklärt Bick. Aber er stellt klar, dass er hermine@THW eher als Ergänzung denn als Alternative zum BOS-Funk sieht. Auch das THW stellt klar, dass der Messenger-Dienst den Digitalfunkt nicht ersetzen wird und kann. hermine@THW sei kein Mittel der direkten Einsatzabwicklung. Dennoch soll dieser Dienst weiterhin in Einsätzen genutzt werden. Gerade bei alltäglichen, lokalen Einsätzen sei er ein hilfreiches digitales Mittel und vereinfache die Kommunikation vor Ort deutlich.

    Quelle und Foto: behoerden-spiegel

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