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  • Thema von Detlef Wipperfürth im Forum Digitalfunk neue Nachr...

    Hessen - Weschnitztal Die Ordnungspolizei hat jetzt Digitalfunk

    Ab sofort gibt es die neue Technik für das Weschnitztal. Sie bedeutet eine abhörsichere, störungsfreie Kommunikation.

    Bisher war es nur Probe, ab sofort wird „Ernst gemacht“. Nämlich mit dem Digitalfunk, der jetzt ganz offiziell auch der Ordnungspolizei im Weschnitztal zur Verfügung steht. „Das ist ein weiterer Schritt in der Zusammenarbeit mit der Landespolizei, die schon jetzt sehr gut ist“, sagt Mörlenbachs Bürgermeister Erik Kadesch. Er hat gestern in die Räume der Ordnungspolizei in Groß-Breitenbach eingeladen, und gekommen sind Vertreter des Polizeipräsidiums Südhessen, außerdem aus Bensheim und Heppenheim, ebenso die Bürgermeister Holger Schmitt (Rimbach), Volker Oehlenschläger (Fürth), Michael Helbig (Lindenfels) und Milan Mapplassary (Birkenau).
    Foto: Eine SIM-Karte ist das Herzstück der Digitaltechnik, ohne das gar nichts geht. In symbolischer Form wird sie jetzt an die Bürgermeister übergeben.

    Quelle und Foto: WN OZ und .Lampertheimer - Zeitung

  • Thema von Detlef Wipperfürth im Forum Digitalfunk neue Nachr...

    Berlin - Bundeswehr - UNION KRITISIERT GEHEIMNISKRÄMEREI BEIM DIGITALFUNK

    Der Einbau der Digitalfunkgeräte bereitet Probleme. Doch über Verantwortliche und Zeitpläne erfährt die Unionsfraktion von der Bundesregierung nur wenig.
    Berlin. Die Unionsfraktion im Bundestag wirft Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) Geheimniskrämerei bei der Frage vor, wie es mit dem digitalen Führungsfunk für die Bundeswehr weitergeht. Die Antwort des Ministeriums auf die Kleine Anfrage ihrer Fraktion liefere trotz zweifach gewährter Terminverlängerung nur „nichtssagende Allgemeinplätze“, kritisiert die CDU-Verteidigungspolitikerin Serap Güler. „Hier fragt man sich ernsthaft, was das Haus zu verbergen hat.“

    Pistorius hatte im vergangenen September auch öffentlich sehr verärgert darauf reagiert, dass es bei der Einführung der neuen Digitalfunkgeräte Verzögerungen gibt. Denn rund 200 verschiedene Fahrzeugtypen vom Kfz bis zum Panzer – die Bundeswehr spricht hier von Plattformen – müssen zunächst für den Einbau der Geräte angepasst werden.
    Die Komplexität der Aufgabe hätten sowohl ihre Behörde als auch die beteiligte Industrie unterschätzt, sagte die Präsidentin des Bundeswehr-Beschaffungsamts, Annette Lehnigk-Emden, kürzlich im Interview mit dem Handelsblatt. Das Amt hat daraufhin eine eigene Koordinierungsstelle eingerichtet.

    Eine Folge der Verzögerungen ist, dass die einsatzbereite Gefechtsdivision, die Deutschland der Nato für 2025 zugesagt hat, „quantitativ und qualitativ in ihrer Führungsfähigkeit im hochintensiven Einsatz zunächst nicht ihre volle Leistungsfähigkeit entfalten“ kann, wie das Verteidigungsministerium in einem vertraulichen Bericht einräumte.
    Die Unionsfraktion wollte nun unter anderem wissen, warum die Komplexität unterschätzt wurde, wer zu welchem Zeitpunkt von Verzögerungen wusste, warum das Parlament spät informiert wurde und wie es bei der Integration vorangeht. Die Antwort der Bundesregierung, die dem Handelsblatt vorliegt, liefert aber wenig Erhellendes.

    FRÜHZEITIG VON „HERAUSFORDERUNGEN“ GEWUSST

    Mehrfach verweist Pistorius’ Staatssekretärin Siemtje Möller auf die Antworten auf eine frühere Kleine Anfrage der Union. Darin hatte das Ministerium unter anderem eingeräumt, dass „die übergreifende Koordination und Kommunikation der betroffenen Stellen und Bereiche“ nicht „im erforderlichen Umfang“ erfolgt sei.
    Aus Sicht der Fragesteller wies aber die Antwort vom November 2023 „zahlreiche Ungereimtheiten zu zeitlichen Abläufen und Verantwortlichkeiten der involvierten Akteure“ auf. Genau deshalb hatte die CDU/CSU-Fraktion mit einer zweiten Anfrage nachgelegt.

    In der neuen Antwort teilt das Ministerium nun mit, dass das Beschaffungsamt dem Verteidigungsministerium schon frühzeitig über sich möglicherweise abzeichnende Herausforderungen bei der Integration der Funkgeräte berichtet, „jedoch keinen Handlungsbedarf angezeigt“ habe. Das Heer habe aber mittlerweile 42 Plattformvarianten ausgewählt, die bei der Muster- und Serienintegration der Funkgeräte priorisiert werden sollen.
    Erste Verträge mit den beteiligten Industrieunternehmen würden Anfang dieses Jahres geschlossen, der Hauptvertrag werde dann voraussichtlich Mitte des Jahres folgen.
    Das Ministerium geht zudem davon aus, dass durch den Einbau der Funkgeräte die Funktion der verschiedenen Fahrzeugtypen nicht negativ beeinträchtigt wird. Haushälter hatten darauf hingewiesen, dass bei einigen Plattformen die Batteriekapazität oder die Leistung der Lichtmaschine für den Betrieb der Digitalfunkgeräte möglicherweise nicht ausreiche.

    Quelle und Foto: Handelsblatt

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    Besserer Empfang für Bergretter 35 Meter hoher Digitalfunk-Mast bei Oberstdorf-Tiefenbach geplant - das sorgt für Kritik

    Um den Oberstdorfer Bergrettern Einsätze im Zwei-Länder-Skigebiet Fellhorn/Kanzelwand zu erleichtern soll jetzt in Tiefenbach ein neuer Digitalfunk-Mast errichtet werden.
    Mit einem neuen Digitalfunk-Mast soll die Kommunikation der Einsatzkräfte im Skigebiet Fellhorn-Kanzelwand verbessert werden. Der Standort stößt auf Kritik

    Die Retter der Oberstdorfer Bergwacht waren auch in den vergangenen Tagen wieder im Zwei-Länder-Skigebiet Fellhorn-Kanzelwand im Einsatz. Doch in der Vergangenheit kam es immer wieder zu Problemen bei der Funkverbindung. Um den Empfang für die Einsatzkräfte zu verbessern, sollen jetzt ein neuer Digitalfunkmast in der Nähe von Oberstdorf-Tiefenbach errichtet werden. Das diese Anlage vor allem die österreichische Seite des Skigebiets abdeckt, sorgte jetzt für Diskussionen im Gemeinderat.

    35 Meter hoher Mast bei Oberstdorf-Tiefenbach geplant
    Bei der Einführung des Digitalfunks war die Zahl der Masten im Oberstdorfer Gemeindegebiet auf vier reduziert worden. Ursprünglich wollte der Freistaat acht Standorte realisieren. In den vergangenen Jahren habe sich jedoch gezeigt, dass es im Bereich der Kanzelwand eine Nachbesserung braucht, deswegen soll jetzt ein fünfter Mast im Bereich „Hinter der Enge“ oberhalb des Ortsteils Tiefenbach realisiert werden. Geplant ist ein rund 35 Meter hoher Mast. Neben dem Bauwerk soll ein Betriebscontainer mit Holzverkleidung und Satteldach errichtet werden. Der Standort, der über den Alpweg Sesselalp erreichbar ist, liege laut Gemeinde zwar der in Zone C des Alpenplans, aber in keinem Schutzgebiet und berühre keine kartierten Biotope.

    Landeskriminalamt: "Auftraggeber sind die Einsatzkräfte"
    „Die Einsatzkräfte sind unsere Auftraggeber“, erklärte Stefan Klein von der Autorisierten Stelle beim Landeskriminalamt (LKA), die sich um den Digitalfunk-Ausbau im Freistaat kümmert. Das Oberstdorfer Gemeindegebiet sei sehr groß. Im Laufe der vergangenen Jahre habe sich herausgestellt, dass die Versorgung im Bereich Fellhorn und Kanzelwand nicht ausreichend sei. Das Problem sei nicht zu lösen, indem man einen Mast auf der Bergspitze errichte, weil dann die Feldstärke bis weit ins flache Land hinein reiche. Das habe der provisorische Standort an der Zwei-Länder-Bahn an der deutsch-österreichischen Grenze gezeigt. Deswegen sollen jetzt zwei Masten errichtet werden, die tiefer liegen und die beiden Seiten des Skigebiets abdecken: Ein Standort auf der Fellhorn-Bergstation Schlappoldsee für die Pisten am Fellhorn und der neue Standort bei Tiefenbach für die österreichische Seite zwischen Kanzelwand und Kleinwalsertal.

    Mast in Deutschland sorgt für besseren Empfang in Österreich
    Im Gemeinderat wurde über die Frage diskutiert, warum der Funkmast auf deutschem Gebiet errichtet werden muss, obwohl er auf der österreichischen Seite des Skigebiets für besseren Empfang sorgt. „Warum muss der Mast auf deutschem Grund stehen?“, hakte die dritte Bürgermeisterin Bergith Hornbacher-Burgstaller (Grüne) nach. Das sei klar vorgegeben, erläuterte LKA-Mitarbeiter Klein: „Standorte für den deutschen Behördenfunk dürfen nicht im Ausland errichtet werden.“ Zudem diene der Funk ausschließlich deutschen Rettungskräften, auch wenn sie in diesem Fall ein österreichisches Gebiet abdecken. Österreichische Einsatzkräfte könnten den Funk nicht nutzen.

    Oberstdorfer Gemeinderat fordert: "Transparenz schafft Vertrauen"
    Michael Finger (ÖDP/Grüne) bemängelte, dass das Projekts nicht-öffentlich vorgestellt werden sollte. „Transparenz schafft Vertrauen“, sagte Finger. „Ich verstehen nicht, warum die Behörden so eine Blase um das Projekt machen.“ Nach Rücksprache mit LKA-Mitarbeiter Klein wurde die Präsentation in den öffentlichen Teil der Ausschusssitzung verlegt, allein die Details zur Funkabdeckung des Oberstdorfer Gemeindegebiets blieben nicht-öffentlich. Auch die geplante Abstimmung, ob der Ausschuss dem Bauantrag das gemeindliche Einvernehmen erteilt, fand wohl hinter verschlossenen Türen statt. Auch eine Anfrage der Redaktion beantwortete das Rathaus mit Verweis auf die nicht-öffentliche Beratung des Punktes nicht. Von entscheidender Bedeutung für das Projekt ist die Abstimmung des Gremiums ohnehin nicht. Lehnt der Oberstdorfer Bauausschuss das Vorhaben ab, ist damit zu rechnen, dass die Regierung von Schwaben wegen der Bedeutung des Projekts für die Arbeit der Sicherheitsbehörden das Einvernehmen der Gemeinde ersetzt – und es trotzdem Baurecht für den Masten gibt, erklärte Bürgermeister Klaus King bereits vor der Abstimmung. „Aber die Behörden würden es gerne mit uns gemeinsam machen.“ Der Oberstdorfer hatten schon einmal über den Standort des Behördenfunk-Mastes abgestimmt: Im Juli 2022 wurde der Bauantrag mit 0 zu 12 Stimmen abgelehnt.

    Quelle: Allgäer Anzeigeblatt

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    Jetzt funkt keiner mehr dazwischen: Wo der neue Funkmast gebaut wird

    Beschlossene Sache: Der BOS-Funkmast für Digitalfunk hat in Wasserburg nach längerer Diskussion endlich einen Standort. Alles über die Größe, Technik und Kosten.

    Es ist entschieden: Der Funkmast kommt ins Birkenried. Gemeinde, LKA und Bürgerinitiative haben sich auf diesen Standort verständigt. Jetzt hat auch der Gemeinderat dem zugestimmt. Was eigentlich keine Überraschung mehr war. Dagegen sorgte eine andere Botschaft für eine Schrecksekunde.

    Jetzt ist es beschlossene Sache: Der BOS-Funkmast für Digitalfunk kommt ins Birkenried, und zwar auf Gemeindegrund, an den Rand des Bikeparcours, in Nachbarschaft zu den Obstplantagen. Der Mast wird aus Beton gefertigt und soll 30 Meter hoch werden, inklusive Technik für die Telekom. Wie die LZ berichtete, muss die Telekom ihre Leistungskapazität ausweiten. Dazu hatte sie ursprünglich vor, auf ihrem eigenen Gebäude, nicht unweit des jetzigen Standortes, einen 15 Meter hohen Mast zu errichten.

    Als sie davon erfuhr, dass das bayerische Landeskriminalamt (LKA), als dazu autorisierte Behörde, einen Mast für Digitalfunk unmittelbar neben dem Telekom-Gebäude, auf einen Privatgrundstück, errichten wollte, hatte sie sich mit dem LKA zusammengetan. Diese Übereinkunft hat nun, da der BOS-Funkmast ins Birkenried kommt, weiter Bestand. Allerdings hat sich die Gemeinde ein Mitspracherecht ausbedungen, was die weitere Belegung des Mastes durch andere Digitalfunkanbieter anbelangt.

    Bäume müssen gestutzt werden
    Die Gemeinde hat sich ihrerseits dazu verpflichtet, die Bäume im Birkenried auf 20 Meter Höhe zu stutzen und auch in Zukunft auf dieser Höhe zu halten. Das LKA verpflichtet sich seinerseits wiederum den Funkmast mitsamt den Fundamenten abzureißen, wenn er irgendwann einmal nicht mehr gebraucht werden sollte. In einem entsprechenden Nutzungsvertrag wird dies alles festgehalten werden.

    Dies alles ist das Ergebnis eines nichtöffentlichen Termins, der vor zwei Wochen stattgefunden hat. Beteiligt waren an dem Gespräch die stellvertretenden Bürgermeister Thomas Baumgartner und Beate Meßmer - Bürgermeister Harald Voigt hatte wegen einer Erkrankung gefehlt - Bauamtsleiter Jens Müller sowie Vertreter der Bürgerinitiative und das LKA. „Dieser Termin war sehr konstruktiv, keine Emotionen, wir haben alle Punkte abgewogen, als Standort ist nur der eine übriggeblieben“, fasste Baumgartner zusammen.

    Möglich war dieser Termin geworden, weil der Gemeinderat jenen Beschluss zurückgenommen hatte, in dem er sich gegen einen Funkmast südlich der Bahnlinie ausgesprochen hatte. Damit hatte der Rat den Weg frei dafür gemacht, dass die Gemeinde wieder in das sogenannte Dialogverfahren mit dem LKA einzutreten konnte.

    Birkenried bleibt als einzige Möglichkeit übrig
    Nachdem noch einmal, so fasste Bauamtsleiter Jens Müller zusammen, alle Standortalternativen, die die Bürgerinitiative vorgeschlagen hatte, durchgegangen worden waren und sich als nicht geeignet erwiesen hatten, blieb letztlich nur das Birkenried als „der einzige rechtlich und technisch mögliche“. Diesen Standort hatte die Verwaltung bereits schon vor dem negativen Bescheid des Gemeinderates vorgeschlagen. Allerdings hätte damals der Funkmast wegen der Bäume 40 Meter hoch gebaut werden müssen.

    Als der Bauamtsleiter die Sprache auf die Kosten brachte, die auf die Gemeinde, aber auch auf die Bürgerinitiative zukommen, poppte kurzzeitig eine Schrecksekunde unter den rund zehn Zuhörern im Publikum auf. Nachdem der Bauamtsleiter erklärt hatte, dass sich dort, wo der Funkmast gebaut werden soll eine Wasserleitung befindet, die umgelegt werden müsse, was wiederum geschätzte 10.000 bis 15.000 Euro kosten werde, bracht Ratmitglied Uli Epple die Sprache auf die Sitzungsvorlage.

    Darin stand, „eine Kostenteilung ist mit der Bürgerinitiative zu verhandeln“. „Das war von Anfang an klar. Wenn Planungskosten oder sonstige Aufwendungen für die Gemeinde bestehen, muss sich die Bürgerinitiative beteiligen“, sagte Bürgermeister Voigt und erklärte, dass dies mit der BI so vereinbart worden sei.

    Thomas Baumgartner erklärte, dass die Gemeinde eigentlich einmalig 5000 Euro vom LKA bekommen würde, dafür, dass sie den Standort für zehn, 20 oder 30 Jahre zur Verfügung stelle. Diese 5000 Euro habe das LKA aber für die zusätzliche Planung, Prüfung und Verlegung des Standortes um einige Meter ausgegeben. Deshalb habe die Gemeinde beschlossen, auf dieses Geld zu verzichten. „Diesen Deal fanden wir fair“, erklärte Beate Meßmer.

    Diskussion über die Kosten
    Allerdings standen dann noch die Kosten für die Umlegung der Wasserleitung im Raum. Stefan Hilger verstand jedoch den Zusammenhang zwischen den Kosten für die Wasserleitung und der Beteiligung der BI nicht, was letztendlich auch keiner der am Gespräch Beteiligten erklären konnte, ebenso wenig wie Bürgermeister Harald Voigt, der ja an dem Gespräch gar nicht teilgenommen hatte.

    „Wir können das auch abkürzen. Die Gemeinde übernimmt es, und fertig“, schlug Baumgartner vor, was dem Gemeinderat dann letztendlich Recht war. Baumgartner rechnete zudem vor, dass die Gemeinde Digitalfunkgeräte für die Feuerwehr in Höhe von 100.000 Euro gekauft habe.

    Davon habe sie, so wusste Ratsmitglied Stephan Demmerer, der ebenfalls bei dem Gespräch dabei gewesen war, rund 80.000 Euro Fördergelder bekommen. Dieses Geld hätte die Gemeinde wiederum zurückzahlen müssen, wenn sie dem LKA kein Grundstück für den BOS-Funk bereitgestellt hätte. „5000 Euro und 15.000 Euro, das sind Kleinbeträge im Vergleich zu der Förderquote. Mit den 80.000 Euro haben wir auch dieses Wasserrohr bezahlt, von daher ist das kein Problem“, fand Demmerer.

    Ziel: Mast soll nicht stark auffallen
    „Diese Kröte haben wir halt schlucken müssen. Wir waren froh, dass wir einen Kompromiss gefunden haben“, sagte Baumgartner zu dem Verzicht auf die 5000 Euro und erklärte, dass es ihnen wichtig gewesen sei zu erreichen, dass der Mast so steht, dass er nicht gar so sehr auffalle und sich besser in die Landschaft einfüge. Geplant sei daher, dass der Mast ringsum mit Bäumen und Sträuchern grün eingefasst werde. Und der Bikepark, so versicherte der Bauamtsleiter Ratsmitglied Stefan Schnell, könne trotzdem gebaut werden.

    Nachdem der Gemeinderat mit drei Gegenstimmen für den Standort Birkenried gestimmt hatte, ist der Funkmast nun beschlossene Sache und der Bauantrag, den das LKA dafür noch stellen muss, nur noch reine Formsache.

    Quelle: Schwäbische

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    Rheinland-Pfalz - MAINZ -Vollzugsdienste sollen Digitalfunk und Blaulicht bekommen

    Die kommunalen Vollzugsdienste in Rheinland-Pfalz sollen künftig am Digitalfunk für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) teilnehmen. Darüber hinaus werde das sogenannte Blaulichtverbot aufgehoben, teilte das Innenministerium am Mittwoch mit. Die Voraussetzungen für die Teilnahme am Digitalfunk seien in einer entsprechenden Landesverordnung enthalten, die vom Ministerrat beschlossen worden sei.
    Laut Innenminister Michael Ebling (SPD) soll die Teilnahme am Digitalfunk dazu beitragen, dass sich Einsatzkräfte im Alltag sowie bei schwierigen Einsätzen besser vernetzen können. Das bisher in der Landesverordnung vorgeschriebene generelle Verbot der Ausrüstung der Fahrzeuge des kommunalen Vollzugsdienstes mit Blaulicht und Martinshorn werde ebenfalls aufgehoben.

    Mit diesem Schritt hätten Kommunen nun die Möglichkeit, einzelne Fahrzeuge damit auszustatten. Dafür müssten Kommunen eine Ausnahmegenehmigung beantragen. Voraussetzung hierfür seien Einsatzsituationen, in denen zur Lebensrettung oder zur Abwehr von Gefahren höchste Eile geboten sei sowie dass der Bedarf an Blaulichtfahrzeugen nicht bereits anderweitig gedeckt werden könne und die Einsatzbereitschaft einschließlich einer Leitstelle rund um die Uhr gewährleistet werde. Mit der Aufhebung des Blaulichtverbots wird laut Ebling eine Forderung der

    Quelle: Zeit - Online und Lokalo de

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    Baden-Württemberg - DRK - Mosbach - Digitalfunk erreicht den entlegensten Winkel

    Neckar-Odenwald-Kreis. Ein arbeitsintensiver Prozess ist für das Rote Kreuz Mosbach noch im alten Jahr zu einem guten Abschluss gekommen: Der Rettungsdienst für den Neckar-Odenwald-Kreis wurde vom Analog- auf den BOS-Digitalfunk umgestellt. Das ist das nicht-öffentliche Funknetz für „Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben“. Umgerüstet wurde nicht nur das Einsatzleitsystem in der Integrierten Leitstelle des DRK in Mosbach, sondern auch die Fahrzeuge. Für die Mitarbeiter wurden neue Sprechfunkgeräte angeschafft. „Der Sprung vom analogen in das digitale Zeitalter ist ein Meilenstein für die Arbeit des Rettungsdiensts“, fasst DRK-Präsident Gerhard Lauth zusammen.
    Wichtigster Vorzug des neuen Systems ist, dass das Digitalfunknetz jeden entlegenen Winkel des Landkreises, jedes Waldstück und jede Schlucht abdeckt, vom Höllgrund bis zum Erftal, berichten DRK-Rettungsdienstleiter Robin Bracht und Fernmeldesachbearbeiter Jonas Barginde. „Auch die Fahrzeuge haben wir mit dem Digitalfunk besser im Blick“, verweist Barginde auf die grün und rot leuchtenden Punkte auf der digitalen Karte in der Leitstelle, die für die Rettungswagen und Krankentransportfahrzeuge stehen.

    Wertvoll sei auch die deutlich verbesserte Sprachqualität im Vergleich zum Analogfunk. Das alles macht den Rettern in der Leitstelle und in den Fahrzeugen die Arbeit leichter. Die höhere Tonqualität hilft Leitstelle und Sanitätern, sich in einem Einsatz besser und schneller über die nötigen nächsten Schritte zu verständigen und so Menschen in Not effizienter zu helfen. Das neue System hilft aber auch den Notfallsanitätern, wenn sie selbst in Schwierigkeiten geraten, zum Beispiel, wenn sie angegriffen werden: Über Digitalfunk ist ein direkter Notruf in die Leitstelle möglich.
    Nicht zuletzt ist das bundesweite BOS-System abhörsicher, zeitlich zu fast 100 Prozent verfügbar und dabei unabhängig vom „normalen“ Netz, zum Beispiel vom Mobilfunknetz. Die fast schon üblichen Unterbrechungen bei den bekannten kommerziellen Netzanbietern lassen die Digitalfunknutzer also kalt.

    BEREITS 2006 GEPLANT

    Bereits zur Fußballweltmeisterschaft 2006 sollte der Digitalfunk bundesweit eingeführt sein, seitdem läuft unter anderem bei den 34 baden-württembergischen Einsatzleitstellen die Umstellung. „Bis zum nächsten Fußball-Großereignis in Deutschland, der EM 2024, sollte die Umstellung dann tatsächlich abgeschlossen sein“, meinte Lauth mit einem Augenzwinkern.
    Richtig ernst wurde es in der Leitstelle ab Herbst, als die IT-Fachleute begannen, die Daten der einzelnen Fahrzeuge und Geräte – jedem ist eine eigene Kennung zugeordnet – in das System einzuspielen. Die Ertüchtigung der entsprechenden Schnittstellen von der Leitstelle zum Netz zählte zur umfangreichen Vorarbeit.

    NACH UND NACH UMGERÜSTET

    Parallel wurden die 17 Krankentransportwagen (KTW), zehn Rettungswagen (RTW), fünf Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) und das Fahrzeug des Organisatorischen Leiters (OrgL) nach und nach umgerüstet. 36 Handfunkgeräte für die Einsatzkräfte wurden angeschafft, damit diese auch außerhalb des RTW und KTW in Kontakt mit der Leitstelle treten können.
    Bestellt hatte man die Geräte bereits im September 2021, aber die Lieferzeiten sind lang, schließlich wurden und werden in ganz Deutschland die Retter nach und nach auf Digitalfunk umgestellt. Wobei Baden-Württemberg das letzte Bundesland ist, das umrüstet. Was kein Nachteil ist, findet Barginde. Denn so konnte man aus Problemen der anderen lernen. „Lieber langsam und dann gleich richtig“, war die Devise. Tatsächlich laufe das neue System reibungslos. „Alles funktioniert einwandfrei“, so Bracht.

    Zeit kostete es auch, die Mitarbeiter für den Digitalfunk zu schulen. Rund 200 Sanitäterinnen und Sanitäter lernten in den vergangenen Monaten den Umgang mit dem neuen System. Die teilweise vorhandene Angst vor dem Ungewohnten habe man ihnen schnell nehmen können, sagt Barginde. Denn die Arbeit laufe nicht anders als bisher. „Inzwischen gibt es mehr Digitalfunk-Experten als Laien unter den Sanitätern“, schmunzelt er, „die meisten haben Lust drauf“.
    Und was ist, wenn das System doch einmal ausfällt? Dann steht das vorhandene analoge Funknetz als Rückfallebene weiterhin zur Verfügung, so die beiden Experten. Auch an Stromausfall ist gedacht: Die Basisstationen sind mit Notstromaggregaten ausgestattet.

    Einen hohen sechsstelligen Betrag investiert der DRK-Kreisverband Mosbach als Träger des Rettungsdienstes im Landkreis in die Umrüstung. „Wir sind froh, dass wir jetzt auf so eine moderne Technik zurückgreifen können, und froh, dass das DRK-Präsidium hinter uns stand“, so Jonas Barginde, der zugleich Disponent in der Leitstelle und stellvertretender Rettungsdienstleiter ist.
    Zusammen mit seinem Kollegen, dem Fernmeldesachbearbeiter Yannick Spohrer, hat er die Umstellung organisiert. Refinanziert werden die Investitionen über die Kostenträger, das sind in dem Fall das Landratsamt und die Krankenkassen, wobei das DRK den Teil der Krankenkassen über die Abschreibungen mehrere Jahre vorfinanzieren muss.

    GUTE ZUSAMMENARBEIT

    Rückblickend auf den finanziellen wie organisatorischen Kraftakt gilt Bargindes Lob auch der stets guten Zusammenarbeit mit dem Landkreis, speziell mit Peter Schollmeier von der Stabsstelle Bevölkerungsschutz im Landratsamt.
    Und ist die lange Geschichte der Umrüstung zum Digitalfunk damit nun beendet? „Mit der Umstellung in der Leitstelle ist der erste Evolutionsschritt abgeschlossen“, so Jonas Barginde.
    Aber die Arbeit geht noch weiter, denn die DRK-Ehrenamtlichen in den Bereitschaften, die Helfer-vor-Ort-Gruppen und die Mobilen Retter arbeiten noch analog. Das soll in den nächsten Jahren angegangen werden.

    Quelle und Foto: Fränkische Nachrichten

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    Berlin - Inneres und Heimat — Antwort — hib 960/2023

    Finanzierung des Digitalfunks BOS

    Berlin: (hib/CHE) Die Bundesregierung wird weiterhin die Verpflichtungen aus dem Verwaltungsabkommen über die Zusammenarbeit von Bund und Ländern beim Aufbau und Betrieb eines bundesweit einheitlichen digitalen Sprech- und Datenfunksystem für alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS)erfüllen. Das betont sie in einer Antwort (20/9693) auf eine Kleine Anfrage (20/9397) der CDU/CSU-Fraktion.
    Die gemeinsame Finanzierung des Digitalfunknetzes durch Bund und Länder habe sich bewährt. „Die Finanzierungsregelungen im Verwaltungsabkommen beschreiben die Vereinbarungen für das heutige Tetra-Digitalfunknetz mit eigenem Kern-, Funk- und Zugangsnetz. Eine Übertragung auf ein Breitbandnetz mit geänderter Aufbaustruktur kann nur mit Anpassungen erfolgen“, schreibt die Regierung und ergänzt: Es müsse sichergestellt werden, dass auch bei der Finanzierung der notwendigen Investitionen für eine Breitbandstrategie die gemeinsame Finanzierung des Digitalfunk BOS durch Bund und Länder erhalten bleibe.

    Quelle: Deutscher Bundestag - Abteilung - Presse - Kurzmeldungen 984318

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    NRW - Neue JVA Münster bekommt Objektfunk

    STARKES SIGNAL FÜR BOS - NETZ GEFUNDEN

    Münster-Wolbeck

    Im Korb einer Drehleiter peilten Fachleute die Signale des Digitalfunks BOS, einem bundesweiten Netz exklusiv für Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte, an. Die Messungen dienten der Vorbereitung für den Aufbau des Objektfunks in der neuen JVA.

    Schon vor Beginn der Hochbauarbeiten trifft der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) gemeinsam mit Feuerwehr und Polizei alle Vorbereitungen dafür, dass zukünftig in den insgesamt 14 Gebäuden der neuen Justizvollzugsanstalt Münster Einsatzkräfte über gute Funkverbindungen verfügen. Dafür fanden nun Panoramamessungen statt.

    Dort, wo schon bald das Pfortengebäude der neuen Haftanstalt stehen soll, hat die Feuerwehr Münster eine Drehleiter positioniert, im Korb zwei Techniker einer Fachfirma mit einer Antenne. Langsam werden sie bis auf 18 Meter hochgefahren. Hier oben, in luftiger Höhe, erfassen sie Funksignale vom Digitalfunk BOS – einem bundesweiten Netz exklusiv für Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte, heißt es in einer Pressemitteilung des BLB. BOS steht dabei für „Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben“.

    BAUARBEITEN FÜR HAFTHÄUSER STARTEN PLANMÄSSI

    Damit der Empfang auch innerhalb von Gebäuden gut ist, gibt es sogenannte BOS-Objektfunkanlagen. Sie nehmen das Signal aus dem Freifeld mit einer Antenne auf und geben es verstärkt in das Gebäudeinnere weiter. „Bei der Panoramamessung stellen wir fest, von welchem Funkmast in der Gegend das stärkste BOS-Signal hier ankommt“, erklärt Martin Willers vom BLB NRW.

    Die BOS-Gebäudeversorgung ist Bestandteil des umfassenden Brandschutzkonzeptes für die neue JVA, das der BLB NRW eng mit der Feuerwehr Münster abstimmt. Am Standort in Wolbeck ist das BOS-Signal stark genug, wie die Messungen ergeben haben, teilt der BLB weiter mit. Die Objektfunkanlage kann wie vorgesehen realisiert werden. Die Bauarbeiten für die Hafthäuser und Nebengebäude starten planmäßig zu Beginn des neuen Jahres.

    Quelle und Foto: Weltfälilche Nachrichten

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    Baden-Württemberg - FORCHHEIM Digitalfunk für die Wehr

    Wegen der Umstellung auf Digitalfunk sind für die Feuerwehr digitale Funkgeräte notwendig. Die Umrüstung betrifft die fest eingebauten Funkgeräte in beiden Einsatzfahrzeugen, das stationäre Funkgerät im Feuerwehrhaus sowie ein Handfunkgerät. Einstimmig vergab der Gemeinderat den Auftrag über 12.103 Euro an den günstigsten Bieter. Für die Maßnahme waren 15.000 Euro im Haushalt eingestellt. Das Land schießt 2050 Euro zu.

    Feldwege reparieren

    Um Feldwege mit möglichst wenig Aufwand zu reparieren, sucht die Verwaltung seit längerem nach kostengünstigen Lösungen. Das "Bürsten" der Feldwege habe sich nicht bewährt, berichtete Bürgermeister Christian Pickhardt im Rat auf Nachfrage. Nun will man einen Grader zur Vorführung bestellen. Mit den Landwirten soll das Herrichten der Feldwege terminlich abgestimmt werden.

    Quelle: Badische Zeitung

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    STUTTGART - FEUERWEHR STUTTGART FUNKT AB SOFORT DIGITAL

    + Digitalfunk bei der Feuerwehr Stuttgart startet am 15. Dezember 2023
    + Rund 200 Fahrzeuge auf Digitalfunk umgerüstet
    + Einsatzstellenfunk wird in einer weiteren Ausbaustufe umgestellt

    Die Feuerwehr Stuttgart funkt seit dem 15. Dezember 2023 digital. Die Umstellung war auf Grund der überholten Technik im Analogfunkbereich dringend notwendig. Der Digitalfunk startet bei der Kommunikation zwischen den Feuerwehrfahrzeugen und der Integrierten Leitstelle Stuttgart, sowie der Kommunikation von Fahrzeugen untereinander. Die Kommunikation an der Einsatzstelle erfolgt vorerst weiterhin über Analogfunktechnik.

    Zur Einführung des Digitalfunks bei den Einheiten der Berufsfeuerwehr und den 24 Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr wurden rund 200 Fahrzeuge mit der neuen Technik ausgestattet. In Vorbereitung auf die Umstellung wurden in der jüngeren Vergangenheit Neufahrzeuge bereits mit der digitalen Technik angeschafft. Mit einem hohen logistischen Aufwand war jedoch die Umrüstung von ca. 130 Feuerwehrfahrzeugen verbunden, welche technisch umgebaut werden mussten. Die erforderlichen Planungen wurden seit Oktober 2022 durch die Abteilung Technik koordiniert und vorangetrieben. Der eigentliche Umbau erfolgte durch einen externen Partner über einen Zeitraum von rund sechs Monaten bis März 2023. Die Ertüchtigung der Leitstellentechnik konnte bereits im Vorfeld umgesetzt werden.

    Amtsleiter und Feuerwehrkommandant Dr. Belge freut sich über die zukunftsweisende Neuerung: "Die neue Funktechnik bietet insbesondere den Vorteil eines bundeseinheitlichen Netzes für alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Zudem ist die neue Technik abhörsicher und ermöglicht die Datenübertragung per Funkgerät. Somit steht unseren haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften nun eine zeitgemäße Funktechnik zur Verfügung."
    Einen endgültigen Abschied für die analoge Funktechnik bedeutet der Start des Digitalfunks noch nicht. Für Bestandsobjekte und als Rückfallebene wird die analoge Technik vorerst weiter genutzt.
    In einer nächsten Ausbaustufe wird der Einsatzstellenfunk ebenfalls auf die digitale Technik umgerüstet werden. In Vorbereitung auf diese Umstellung konnten bereits eine Vielzahl von Handsprechfunkgeräten beschafft werden. Die Umstellungsphase des Einsatzstellenfunks wird derzeit durch die beteiligten Einrichtungen und Organisationen vorbereitet.

    Diese Meldung wurde am 15.12.2023, 12:11 Uhr durch die Feuerwehr Stuttgart übermittelt.

    Quelle und Foto: news.de

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    BW - EFRINGEN-KIRCHEN KAMERADEN FUNKEN DIGITAL

    Bis 2025 kann in den Fahrzeugen digital und analog gefunkt werden. Die Efringen-Kirchener Feuerwehr hat die Umstellung ihrer Fahrzeuge abgeschlossen.
    Die Efringen-Kirchener Feuerwehr hat als eine der ersten alle ihre Fahrzeuge auf Digitalfunk umgestellt. Im Februar soll die Funkzentrale im Feuerwehrhaus folgen, berichtet Philipp Haberstroh, Gesamtkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Efringen-Kirchen, auf Nachfrage unserer Zeitung.

    VIELE VORTEILE

    Die Vorteile des Digitalfunks benennt Haberstroh ganz klar: „Der Digitalfunk ist grundsätzlich abhörsicher.“ Analogfunk ließ sich teilweise noch mit einem Radio empfangen, schildert der Gesamtkommandant. Außerdem bietet Digitalfunk die Möglichkeit mehr Kanäle zu nutzen. Somit ließen sich kleinere Gruppen bilden.
    Bis 2025 sollen Analog- und Digitalfunk vorerst parallel laufen, danach nur noch der Digitalfunk, sagt der Gesamtkommandant. Es gebe unterschiedliche Sichtweisen, ob beide Funkarten betrieben werden sollten oder komplett auf Digitalfunk umgestellt wird. „Ein Stromausfall legt die Relaisstation flach“, erläutert Haberstroh. Es bestehe dann die Möglichkeit direkt von Fahrzeug zu Fahrzeug zu funken. Ein Argument sei, dass der Analogfunk dies kann. Aber auch mit Digitalfunk ließe sich direkt zwischen den Fahrzeugen funken, verdeutlicht Haberstroh. Außerdem sollen die Relaisstationen aufgerüstet werden, um 72 Stunden ohne Strom empfangen und senden zu können.
    Die Installation könne man sich wie bei einem neuen Radio vorstellen, erklärt Haberstroh. Dafür wurde ein externes Unternehmen beauftragt, um die Funkgeräte, Antennen und Lautsprecher einzubauen. Das Fahrzeug aus dem Jahr 2023 ließe sich dabei leichter umstellen, als jene, die 20 Jahre alt seien. Die Projektleitung für die Umstellung hat Fabian Lang inne.
    Die Umstellung ist noch nicht ganz beendet, sagt Haberstroh. Er rechnet aber mit 85 000 Euro Kosten. Ein Zuschuss vom Land von 600 Euro pro Gerät käme noch hinzu, sodass die Kosten noch sinken erden. Durch die frühere Vergabe konnte die Efringen-Kirchener Wehr den Preissprung abschwächen, berichtet Haberstroh. So rechnet man in Kandern laut Haushaltsplan – die Wehr ist von ihrer Größe mit der Efringen-Kirchener vergleichbar – mit 125 000 Euro. Um die Digitalfunkgeräte nutzen zu können, werden alle Feuerwehrleute – rund 260 – bis Mitte Januar geschult. Pro Abteilung wurden vor drei Wochen zwei bis drei sogenannte Multiplikatoren geschult, die ihr Wissen an die Kameraden weitergeben.

    GESCHICHTE DER UMSTELLUNG

    Bereits 2006 sollte der Digitalfunk in Baden-Württemberg eingeführt werden. Die Verzögerung kam, weil das Land nicht hinterherkam“, erklärt Haberstroh. Ärgerlich sei dabei, dass die Feuerwehr Efringen-Kirchen bereits 2004 extra Geld für ein Fahrzeug ausgegeben hatte, damit es umgestellt werden kann. Vieles, was über die Jahre zur Vorbereitung ausgegeben wurde, sei nun nicht mehr nutzbar, sagt Haberstroh.

    Quelle und Foto: Verlagshaus Jaumann

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    BW - Digitalfunk im Landkreis eingeführt

    Main-Tauber-Kreis: Bessere Kommunikation bei der Feuerwehr

    Im Krisenfall kommt es auf verlässliche Kommunikation an. Bislang lief die im Main-Tauber-Kreis nicht immer reibungslos - mit dem Digitalfunk soll es besser werden.
    395 Digital-Funkgeräte wurden in den vergangenen 12 Monaten im Main-Tauber-Kreis beschafft, programmiert, an Einsatzkräfte ausgehändigt und in die Fahrzeuge der Feuerwehrflotte eingebaut. Im Rekordtempo habe man umgerüstet, heißt es in einer Mitteilung des Landratsamtes. Nun funkt die Feuerwehr digital, nicht mehr analog. Was das konkret bedeutet, hat Kreisbrandmeister Andreas Geyer dem SWR erklärt.

    GROSSER LANDKREIS, VIELE FUNKLÖCHE

    Bisher lief die Kommunikation von Rettungskräften, Feuerwehr und Katastrophenschutz im Einsatzfall analog über das Gleichwellennetz. Da das störanfällig ist, stellen Landkreise in Baden-Württemberg nach und nach auf Digitalfunk um.Gerade im flächenmäßig großen Main-Tauber-Kreis mit vielen Höhenunterschieden kam es immer wieder zu Kommunikationsproblemen und Ausfällen der Funkverbindung während der Einsätze, berichtet Andreas Geyer aus der Praxis.Insbesondere im Tal, wenn keine Sichtverbindung zu bergseitigen Funkmasten bestand. Feuerwehrleute mussten dann in der Not auch mal auf ihr Handy zurückgreifen.
    Mit dem Digitalfunk sei die Netzabdeckung zuverlässiger, freut sich Geyer. Auch die Sprachqualität der Verbindung dürfte sich verbessern. Kurznachrichten, ähnlich der SMS, mit schnellen Anweisungen an die Einsatzkräfte können nun von der Leitstelle aus verschickt werden, ohne den Funkverkehr lahmzulegen.

    KEINER HÖRT MEHR MIT

    Davon profitieren künftig auch nur noch die Feuerwehren selbst. Im Main-Tauber-Kreis hatten Einsatzkräfte immer wieder Probleme mit unberechtigten Dritten, die Funk-Frequenzen illegalerweise abgehört haben, berichtet Geyer.
    Dadurch kommen auch Schaulustige zu den Einsatzstellen, die die Rettungskräfte behindern. Oder zu unberechtigten Kommentare in sozialen Medien, wo auf einmal sensible Daten inklusive Einsatzbildern auftauchen.
    Weil Meldungen über den Digitalfunk verschlüsselt werden, hört niemand mehr mit, der das nicht soll. Am Funkverkehr teilnehmen kann nur, wer ein autorisiertes Gerät mit Sicherheitskarte erhält - ähnlich einer SIM-Karte beim Handynetz, erklärt Geyer.

    AUCH WALDBRAND-TASKFORCE PROFITIERT

    Sichere und reibungslose Kommunikation ist insbesondere bei größeren Einsätzen wichtig. Bei einem Flächenbrand beispielsweise verteilen sich Einsatzstellen oft über große Distanzen, verschiedene Einheiten am Boden und in der Luft müssen sich bereichsübergreifend vernetzen.

    Wir hatten ja auch in diesem Jahr einige Waldbrände. Da mussten wir mehrere Einsatzabschnitte gründen und die Kommunikation war mitunter über den Analogfunk nicht gesichert.
    Angesichts der steigenden Waldbrandgefahr hat die Feuerwehr im Main-Tauber-Kreis im Juni dieses Jahres eine Spezialeinheit - die Taskforce Vegetationsbrandbekämpfung - ins Leben gerufen. Einsatzkräfte der Feuerwehren Bad Mergentheim, Weikersheim, Niederstetten und Creglingen wurden geschult und mit spezieller Gerätschaft ausgestattet. Nun sei auch die Kommunikation im Ernstfall gesichert, meint Geyer.

    SCHNELLER ALS DIE ANALOGE FEUERWEHR

    Beim Digitalfunk für die Leitstellen soll es nicht bleiben. 2024 ist der Aufbau des digitalen Einsatzstellenfunks geplant, sodass die Feuerwehrleute am Einsatzort auch untereinander digital funken können. Auch das Deutsche Rote Kreuz rüstet zum neuen Jahr um.

    Längerfristig soll dann auch die Alarmierung digital funktionieren. Damit könnte die Feuerwehr auch schneller zu Einsätzen kommen, meint Geyer, da Einsatzkräfte binnen Sekunden zielgenau verständigt werden können. Spätestens 2026 will der Main-Tauber-Kreis dann gänzlich unabhängig von der analogen Gleichwelle sein.

    15 DER 44 STADT- UND LANDKREISE IN BW FUNKEN SCHON DIGITAL

    Das Digitalfunknetz besteht in Baden-Württemberg seit 2012 und ist laut Innenministerium mittlerweile flächendeckend ausgebaut. Die Ertüchtigung der Integrierten Leitstellen für die Nutzung der Technologie liegt in der Verantwortung der Landkreise. Von den 44 Stadt- und Landkreisen funken 15 bereits digital, 20 sind im Mischbetrieb, 9 funken noch analog, so eine Sprecherin auf SWR-Anfrage. In den Leitstellen des Hohenlohekreises, des Ortenaukreises, der Landkreise Emmendingen und Freudenstadt sowie der Stadtkreise Mannheim und Karlsruhe laufe der Umbau aktuell. Ende 2024 will das Land Baden-Württemberg die analoge Gleichwelle kündigen und die Verantwortung an die Landkreise übertragen.

    Quelle und Foto: SWR Aktuell

  • Thema von Detlef Wipperfürth im Forum Digitalfunk neue Nachr...

    NRW Düsseldorf -> Grünes Licht für neuen Digitalfunk bei der Bundeswehr

    Darf ein Hersteller die Bundeswehr ohne Ausschreibung mit einem digitalen Führungsfunksystem ausstatten? Die Antwort gab das Oberlandesgericht Düsseldorf.
    GRÜNES LICHT FÜR NEUEN DIGITALFUNK BEI DER BUNDESWEHR

    Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat grünes Licht für die umstrittene Ausstattung der Bundeswehr mit Digitalfunkgeräten gegeben. Der Großauftrag im Wert von angeblich mehr als 1 Milliarde Euro wurde an das Münchner Unternehmen Rohde & Schwarz vergeben.

    Der französische Konzern Thales kehrte mit leeren Händen zurück und reichte Klage ein. In einer rechtskräftigen Entscheidung wies das Oberlandesgericht diese Unzulässigkeitsbeschwerde zurück.
    Der Vergabesenat unter Vorsitz von Richterin Christine Maimann hielt die Beschwerde für unzulässig, weil sie nicht innerhalb von zwei Wochen eingereicht worden sei.

    AUCH INHALTLICH BESTEHE KEINE AUSSICHT AUF ERFOLG.

    Aber auch inhaltlich gebe es keine Aussicht auf Erfolg, so das Gericht. Nach dem völkerrechtswidrigen Angriff Russlands auf die Ukraine hat die Bundesregierung die Digitalisierung der Bundeswehr umgestellt, das langwierige Beschaffungsverfahren aufgegeben und die Aufträge direkt vergeben.

    Das ist zulässig; das Wettbewerbsbeschränkungsgesetz lässt dies in solchen Fällen ausdrücklich zu. Die Bundesrepublik durfte so handeln, um ihre grundlegenden Sicherheitsinteressen zu schützen. Mit dem Einmarsch Russlands in den Krieg in der Ukraine hat sich die Gesamtlandschaft für die Beschaffung digitaler Führungsfunksysteme verändert.
    Die genauen Modalitäten sind geheim. Wie Personen, die in den Prozess involviert sind, sagten, wurde die Anzahl der betroffenen Einheiten und die Frage, ob die gemunkelten Bestellmengen korrekt sind, unter Verschluss gehalten.

    STRENGE SICHERHEITSAUFLAGEN

    Am Rande der Verhandlungen dementierte Generalleutnant Michael Vetter Medienberichte, wonach die digitalen Geräte nicht für Fahrzeuge geeignet seien. Die Abmessungen seien an 200 verschiedenen Modellen getestet und spezifiziert worden.

    Dass der Einbau weiterhin schwierig ist, liegt vor allem an den Sicherheitsanforderungen: Die digitalen Funkgeräte dürfen im Falle eines feindlichen Angriffs keine Gefahr für das Fahrzeugpersonal darstellen.
    Allerdings seien die Batterien und Lichtmaschinen in einigen Fahrzeugen zu schwach für die neuen Funkgeräte, hieß es. Das Gericht hatte keine Bedenken hinsichtlich des Einbaus und der Integration dieser Geräte. Jan Byok, Anwalt von Thales, argumentierte, dass die Direktvergabe des Auftrags in erster Linie der Unterstützung und Förderung der heimischen Verteidigungsindustrie diente.

    Quelle und Foto: ASB - Zeitung

  • Thema von Detlef Wipperfürth im Forum Digitalfunk neue Nachr...

    Schleswig-Holstein -> Innenministerin Sütterlin-Waack: Ohne die Bundesmittel steht der Digitalfunk für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben vor dem aus.

    KIEL. Schleswig-Holsteins Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack hat heute (30. November 2023) die Bereitstellung der notwendigen finanziellen Mittel für die Funktionssicherheit des Digitalfunks für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) durch den Bund gefordert. Sütterlin-Waack sagte: "Feuerwehren, Rettungsdienste, Katastrophenschutz und Polizei benötigen die notwenigen finanziellen Mittel, um auch zukünftig die einsatzkritische Kommunikation sicherzustellen."

    Der Bund stehe für 2024 in der Pflicht, einen Anteil von 415 Millionen Euro aus der Bund-Länder-Finanzierung des Digitalfunks zur Verfügung zu stellen. Nun sollen nur noch 284 Millionen Euro bereitgestellt werden. Damit stehe die Kommunikationsfähigkeit von 1,2 Millionen Einsatz- und Rettungskräften bundesweit vor dem Aus. Dazu Sütterlin-Waack: "Das wäre eine Katastrophe, denn mit den 284 Millionen Euro kann das bestehende Digitalfunknetz nicht erhalten werden. Die Bundesinnenministerin ist nun aufgefordert, die erforderlichen Mittel zur Verfügung zu stellen. Ohne ihr wichtigstes Einsatzmittel sind unsere Einsatz- und Rettungskräfte nicht arbeitsfähig!"

    Außerdem komme der Bund seiner Verpflichtung zur Finanzierung der Weiterentwicklung des Digitalfunks zu einem breitbandigen Sprach- und Datenfunk nicht nach. In den vergangenen Jahren hätten Bund und Länder die so genannte Breitbandstrategie für die BOS erarbeitet. Deren Ziel sei es, die einsatzkritische Sprach- und Datenkommunikation künftig in einem eigenbeherrschten Breitbandnetz zu entwickeln, das hoch verfügbar und ausfallsicher sei. Dazu Sütterlin-Waack: "Damit sollen große Datenmengen, Fotos, Videos und Kartenmaterial schnell und sicher zur Verfügung gestellt werden, um die professionelle Arbeit der Einsatz- und Rettungskräfte zu unterstützen, die Tag und Nacht zum Schutz der Bevölkerung im Einsatz sind."

    In Anbetracht der derzeitigen Sicherheitslage und weltweiten Krisensituation sei es nicht nachvollziehbar, dass die Bundesinnenministerin hier nicht die richtigen Prioritäten setze.

    Quelle: Schleswig-Holstein Landesregierung Ministerien-Behörden

  • Thema von Detlef Wipperfürth im Forum Digitalfunk neue Nachr...

    Gewerkschaft der Polizei NRW: Haushaltsdebatten dürfen nicht zulasten der Funktionsfähigkeit der Polizei gehen

    Düsseldorf

    Mit großer Sorge betrachtet die Gewerkschaft der Polizei (GdP) die Entwicklungen rund um die Frage der Unterfinanzierung der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS). Laut jüngsten Aussagen aus dem Innenministerium NRW fehlen kurzfristig ca. 131 Millionen Euro, um das bestehende Netz für den Digitalfunk instand zu halten und dessen Funktionsfähigkeit zu sichern.
    „Die Möglichkeit für Einsatzkräfte, sicher und zuverlässig miteinander zu kommunizieren, ist für die Handlungsfähigkeit der Polizei elementar und unverzichtbar“, so Mertens. „Auch in Zeiten einer schwierigen Haushaltslage ist der Digitalfunk einer der Bereiche, bei dem keinesfalls der Rotstift angesetzt werden darf.“ Gerade mit Blick auf das aktuelle Einsatzgeschehen rund um die Demonstrationslagen aufgrund des Nahost-Konfliktes, der bevorstehenden Silvesternacht und den bevorstehenden Einsatzlagen rund um die Europameisterschaft im kommenden Jahr, mit vier Spielstandorten in Nordrhein-Westfalen, ist für Mertens klar: „Die Frage der Bereitstellung der nötigen Mittel ist auch eine Frage der politischen Schwerpunktsetzung“. Hier trägt die Politik die Verantwortung, weiterhin die Sicherheit im Land zu gewährleisten. Andernfalls droht im schlimmsten Fall ein Shutdown des Digitalfunknetzes, von dem neben der Polizei auch Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Katastrophenschutzeinheiten betroffen wären. Das gilt es, um jeden Preis zu verhindern!

    Quelle und Foto Gewerkschaft der Polizei NRW

  • Thema von Detlef Wipperfürth im Forum Digitalfunk neue Nachr...

    Baden-Württemberg - Sasbach: Ja zu Digitalfunk

    Der Feuerwehrfunk in Sasbach soll digital werden. Rund 28.000 Euro gibt die Gemeinde für die Umrüstung aus. Auch Rettungskräfte wie Deutsches Rotes Kreuz,
    Malteser oder Bergwacht sollen Digitalfunk bekommen. Die Ausstattung der Feuerwehr ist Gemeindepflicht und wird deshalb von der Gemeinde finanziert.
    Wie die Umrüstung bei den anderen Rettungseinrichtungen erfolgen und finanziert werde, sei noch offen, berichtete Bürgermeister Jürgen Scheiding.
    Der Orts-DRK wünsche sich jedenfalls eine digitale Umrüstung. Daran habe die Gemeinde großes Interesse, da die DRK-Helfer meist als erste am Unfallort seien.
    Quelle: Badische Zeitung
    Foto: Google

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    Michelstadt als erste Kommune im Odenwaldkreis im BOS-Digitalfunk unterwegs

    Michelstadt nutzt als erste Kommune im Odenwaldkreis und eine der Ersten in Hessen den DigitalfunkBOS – ein echter Meilenstein für Ordnungsamt und Stadtpolizei. DigitalfunkBOS steht für eine gemeinsame Plattform von Bund und Ländern, die ein bundesweit einheitliches digitales Sprech- und Datenfunksystem für alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) in Deutschland umfasst. Am 15. November fiel dazu der offizielle Startschuss im Stadthaus in Michelstadt: Ulrich Lippert als Vertreter des Polizeipräsidiums Südhessen und Kreisbrandmeister und Servicepoint-Betreuer des Odenwaldkreises Christoph Lepczyk übergaben den Vertretern der Stadtverwaltung die BOS-Sicherheitskarten für die BOS-Funkgeräte.

    Für Dr. Tobias Robischon steht hinter dem Stichwort „BOS“ eine enorme Verbesserung der Kommunikation und eine Erleichterung des Arbeitsalltags der Stadtpolizei: „Die Kommunikation der Kollegen untereinander war bisher viel umständlicher und hat länger gedauert, da sie über das Mobiltelefon erfolgte. Jetzt reicht ein Knopfdruck und alle können sich gleichzeitig untereinander austauschen – und das im sicheren Rahmen des Datenschutzes. Wenn in Zukunft weitere Ordnungsbehörden den Digitalfunk nutzen, ist darüber hinaus ein überkommunaler Austausch der Stadtpolizei mit den Nachbarkommunen denkbar.“

    Schnellere Kommunikation in Gefahrensituationen

    Als Leiter der Ordnungsbehörde sieht Sebastian Ulrich beim Thema Sicherheit einen bedeutenden Vorteil: „Insbesondere in Gefahrensituationen läuft die Kommunikation viel schneller und direkter über Digitalfunk. Dieses Netzwerk ist zum einen ein großer Vorteil für die Sicherheit der Bürger, aber dient auch dem eigenen Schutz der Mitarbeiter. Bei Veranstaltungen können wir darüber hinaus auch mit Polizei und Feuerwehr kommunizieren und dadurch viel schneller auf eine Lage reagieren.“ Diese Zusammenarbeit auf einem gemeinsamen Kanal wird während des Michelstädter Weihnachtsmarktes erstmalig getestet.

    Ulrich Lippert und Christoph Lepczyk unterstrichen ebenfalls, wie wichtig die vereinfachte Kommunikation zwischen Ordnungsbehörde, Polizei und Feuerwehr im Ernstfall sei. Sie lobten die gute Zusammenarbeit zwischen den Behörden, die in Michelstadt zum problemlosen Einstieg in den Digitalfunk beigetragen habe. Das Genehmigungsverfahren sei unkompliziert über die Bühne gegangen. Außerdem habe der Odenwaldkreis den bereits bestehenden Servicepoint für die Feuerwehren zur Verfügung gestellt, um die Nutzung des Digitalfunks technisch zu unterstützen. Der Servicepoint ist Ansprechpartner zu allen Themen rund um den Digitalfunk. Aufsicht, Funkplanung sowie Gerätemanagement werden dort gesteuert. Jeder, der am Funkverkehr teilnimmt, muss vorher eine Sprechfunkberechtigung in einem Lehrgang oder Seminar erwerben. Jeder Nutzer hat einen eigenen Funkrufnamen, mit der er sich melden muss. Davor geschaltet ist ein für das Ordnungsamt Michelstadt zugehöriger Rufname. Das Motto beim Funken, das für alle gleich ist, lautet: So kurz wie möglich, aber so umfassend wie nötig – und alle, die es hören sollen, hören mit!

    Quelle und Foto: Rhein main Verlag

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    Etsi will Tetra-Verschlüsselung offenlegen

    Als Reaktion auf Sicherheitslücken in der Verschlüsselung von Tetra soll die Technik öffentlich werden. Das hat das Etsi entschieden.
    Das für den Tetra-Standard zuständige Komitee (TCCE) hat beschlossen, sämtliche Verschlüsselungsalgorithmen der sogenannten Luftschnittstelle künftig offenzulegen. Das gibt das europäischen Normungsinstitut Etsi bekannt, an dem das TCCE beheimatet ist. Die Entscheidung zur Offenlegung sei demnach im Konsens aller Beteiligten gefällt worden. Die Offenlegung ermöglicht dann erstmals eine breite Untersuchung der Sicherheit dieser Verschlüsselungsalgorithmen durch externe Forscher. Dieses Vorgehen ist in anderen Bereichen der IT seit Jahrzehnten Standard, etwa bei TLS oder auch der Post-Quanten-Kryptografie.
    Vor wenigen Monaten veröffentlichten Forscher die wohl erste unabhängige Untersuchung zu den Verschlüsselungsalgorithmen von Tetra, die dabei teils schwerwiegende Sicherheitslücken aufwiesen. Darüber hätten die Kommunikation von Eisenbahn- und Nahverkehrsbetrieben belauscht oder auch falsche Befehle an andere Funkgeräte übermittelt werden können. Über eine weitere ähnliche Lücke hätten zudem verschlüsselte Nachrichten in einem Tetra-Funksystem entschlüsselt werden können, das zum Beispiel von der Polizei oder Notdiensten verwendet wird.

    Nach der Veröffentlichung der Sicherheitslücken wurde starke Kritik am Etsi laut. Vor allem der Fakt, dass die Verschlüsselungsalgorithmen bisher eben nicht öffentlich zugänglich oder dokumentiert sind, wurde dabei angeprangert. Aber auch der eher beschwichtigende Umgang des Etsi nach dem Bekanntwerden der Lücken sorgte für Ablehnung. Die Entscheidung zur Offenlegung der Algorithmen ist eine direkte Reaktion darauf.
    Geplant ist nun, sowohl die originalen Algorithmen Tea 1, 2, 3 und 4 sowie die 2022 um Post-Quanten-Kryptografie erweiterten Tea 5, 6, und 7 zu veröffentlichen. Hinzukommen sollen die Spezifikation zur Authentifizierung und der Schlüsselverwaltung TAA 1 und 2.

    Von BEHÖRDEN Funk
    Quelle und Foto: golem.de

  • Thema von Detlef Wipperfürth im Forum Digitalfunk neue Nachr...

    Bayern - BRKler des Kreisverbands Tirschenreuth fit im Digitalfunk

    Beim Grundlehrgang "Information und Kommunikation" des Bayerischen Roten Kreuzes lernten und vertieften 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Kenntnisse im sicheren Umgang im Digitalfunk – ein Schlüsselaspekt in der Kommunikation des Katastrophenschutzes, wie es in einer Mitteilung heißt. Hierzu galt es demnach am ersten Tag, die Grundsätze im Funkbetrieb mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen zu erarbeiten. Höhepunkt des Abschlusstages sei eine aufregende Schnitzeljagd durch die Stadt gewesen. Die Helfer erhielten über eine App Koordinatenpunkte, an denen sie funktechnische Aufgaben lösen und mittels diesen an den bereitgestellten Einsatzleitwagen mitteilen mussten. "So wurde das Gelernte unmittelbar in der Praxis angewendet und vertieft", schreiben die Verantwortlichen. Trotz Regens sei es eine gelungene Veranstaltung gewesen, die nicht nur Wissen vermittelte, sondern auch Teamgeist und praktische Fertigkeiten stärkte.

    Zusätzlich zu den Teilnehmern aus dem Kreisverband Tirschenreuth und der Notfallseelsorge des Landkreises Tirschenreuth nahmen auch Kollegen aus dem Kreisverband Südfranken an dem Lehrgang in Erbendorf teil. Diese hospitierten als zukünftige Ausbilder und werden zukünftig selber Lehrgänge planen und ihr Wissen vermitteln. Veranstaltet wurde der Grundlehrgang vom Fachdienst Information und Kommunikation mit ihrer Landkreis-Drohnenteileinheit. Als Lehrgangsleiter fungierte der Fachgruppenleiter Gerald Wagner.

    Quelle und Foto: Onetz

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    Führungsausbildung bei „Füreinander Niederösterreich" fortgesetzt

    Im Kompetenzzentrum Gmünd des NÖ Zivilschutzverbandes fand jetzt der zweite Block zur Ausbildung für Mitarbeiter zum „Führen von Einheiten" statt.
    Die Aktion „Füreinander Niederösterreich" wurde durch das Land NÖ in Zusammenarbeit mit zahlreichen Organisationen und Einheiten ins Leben gerufen, um Landsleuten in Notsituationen zu helfen. Dafür braucht es Personen, die bei Einsätzen eine Gruppe von Helfern führen, betreuen, und koordinieren können, um ein gewünschtes Ergebnis zu erzielen. Diese sollen in Notfällen im engeren Umkreis, auf Gemeinde- oder im Landesbereich rasch helfen können.
    Die Ausbildung dieser Führungspersonen führt der NÖ Zivilschutzverband durch, sie wird in einem Pilotprojekt im Kompetenzzentrum Gmünd durchgeführt. Die Vorbereitung für diese Führungsarbeit erfolgt in drei Einheiten. Die Teilnehmer kommen aus einigen Bezirken Niederösterreichs.

    Von Katastrophenschutzmanagement, Digitalfunk und Führungsmethodik. Im nun abgeschlossenen zweiten Block fungierte Katastrophenschutzfachmann Günter Sohr als Vortragender über das Staatliche Krisen- und Katastrophenschutzmanagement, das NÖ. Katastrophenhilfegesetz und Informationen zu Einsatzfahrten. Zum Arbeiten mit dem BOS-Digitalfunk, die Funkvariante für alle Blaulichtorganisationen, referierte der Bezirksobmann des ZSV Gmünd, Daniel Gattringer. Oberst Reinhard Bachner, Garnisonskommandant des Bundesheeres aus Weitra, erläuterte Führungsmethodik und Führungsnotwendigkeiten.

    Am zweiten Ausbildungstag sprachen Sigrun Müller vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes und Bezirksärztevertreter Christoph Preißl, letzterer betrachtete Einsätze aus medizinischer Sicht. Alle Vorträge waren sehr informativ und interessant, wurden hervorragend vorgetragen und erweckten das Interesse aller Teilnehmer. Organisation und praktische Durchführung dieses Ausbildungsmoduls wurden vom Gmünder Team sehr gut erledigt. Eine Erfolgskontrolle, die alle Kursteilnehmer positiv absolvierten, schloss diesen Ausbildungsteil ab. Der Abschluss der Führungsausbildung mit dem dritten Block erfolgt im Dezember.

    Quelle und Foto: NÖN

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