Ich such mithilfe Standorte für Digitalefunkmasten
Suche - Herzlich Willkommen in meinen Forum * Detlef Wipperfürth * Salzgitter Lebenstedt * www.funkfrequenzen01.de

Foren Suche

  • 23.06.2017 Brandenburg Hoher Fläming: Unwetter fordert alle Feuerwehren der Region - Probleme mit dem Digitalfunk

    [[File:002.jpg|none|auto]]

    haben die dutzenden Unwetter-Einsätze von Feuerwehren erschwert. Sie waren am Donnerstag in vielen Orten der Fläming-Region gefordert, um Gefahren durch umstürzende Bäume zu beseitigen. In der Siedlung Setzsteig konnte ein Bungalow nur durch pfiffige Ideen gerettet werden.

    „Die Situation war ein bisschen vergleichbar mit dem Wirbelsturm Kyrill“, sagt Burkhard Brüning, Wehrführer der Gemeinde Wiesenburg/Mark. Ab 14.30 Uhr mussten insgesamt rund 80 Leute aus neun der zwölf Ortswehren innerhalb von vier Stunden zwölf Einsätze im Gemeindegebiet absolvieren. Probleme gab es dabei mit der Kommunikation. „Denn ab Mittag war der zentrale Digitalfunk und der Kontakt zur Leitstelle zeitweise ausgefallen“, sagt Brüning. „Und nicht überall funktionierten alle Netze der Handys gleichermaßen, die wir alternativ nutzen mussten“, so der Wehrführer.

    Besonders stark waren die Wiesenburger Helfer bei Setzsteig und im Bereich der Bundesstraße 107 zur Landegrenze nach Sachsen Anhalt gefordert. Dort gelang es dank der Kooperation mit der Feuerwehr Bad Belzig, einen Bungalow zu retten. „Ein Eichenbaum hatte sich an einem Hang stark geneigt und drohte auf das Gebäude zu stürzen“, erklärt der Einsatzleiter. Mit der Bad Belziger Drehleiter und viel Geschick der Helfer gelang es, den Baum kontrolliert genau neben den Bungalow stürzen zu lassen. „Die Jungs griffen dort tief in die Trickkiste, damit dies gelang“, erzählt Burkhard Brüning. Die Einsätze zu vielen umgestürzten Bäumen im Raum Wiesenburg – so auch bei Grubo und Reetz – dauerten bis gegen 20.30 Uhr an.

    Die Bad Belziger Wehr hatte gegen 13.45 Uhr zunächst eine Alarmierung der Waldbrandzentrale zu einer vermeintlichen Rauchentwicklung bei Lüsse. „ Dort war aber nichts“, sagt der Ortswehrführer Raphael Thon. Ernster wurde es dann jedoch gut eine Stunde später. Auf der B 102 zwischen Ortsausgang Richtung Schwanebeck und der Ampelkreuzung an der Umgehungsstraße hatte ein Blitz in einen Baum eingeschlagen und ihn gespalten . „Dabei brach ein 20 Zentimeter starker Ast herab, der über Telefonleitung und Straße hing“, erzählt Thon. Für die Bergungsarbeiten war die Bundesstraße für circa eine halbe Stunde voll gesperrt. Es kam zu Staus bis ins Stadtgebiet.

    [[File:002-2.jpg|none|auto]]

    Zunächst bis Mitternacht dauerten die Einsätze von Feuerwehren im Amt Brück an. „Insgesamt wurden 16 Einsätze absolviert“, sagt Amtsbrandmeister Uwe Paul. Schwerpunkt war die Waldgemeinde Borkheide, wo allein acht Alarmierungen erfolgten. „Überall ging es um umgestürzte Bäume“, so Paul.

    Treuenbrietzener Feuerwehrleute waren den Nachmittag über zunächst zur Unterstützung für die Einsatzkräfte in Beelitz und der Gemeinde Seddiner See gefordert. Dort wütete das Unwetter stärker und ließ viele Bäume umstürzen. Zu Motorsägen greife mussten die Treuenbrietzener Brandschützer am Abend dann jedoch auch im eigene Gebiet. Direkt an der Hauptzufahrt zum Krankenhausgelände droht ein Baum umzustürzen. „Wir haben ihn mit Hilfe der Drehleiter heruntergeschnitten“, erklärt Stadtwehrführer Olaf Fetz. „Ingesamt ging bei uns alles viel glimpflicher ab als etwa in Beelitz oder rund um den Beetzsee“, erzählt der Treuenbrietzener Stadtwehrführer gegenüber der MAZ.

    Auch im Raum Niemegk blieben die Unwetterschäden eher gering. Doch kippte an der Straße zwischen Lühnsdorf und Niemegk bei einer kurzen Sturmböe ein Chausseebaum auf eine Wiese. Dabei beschädigte er mit dem Wurzelwerk den Seitenbereich der Kreisstraße. Feuerwehrkräfte aus Dahnsdorf und Niemegk sicherten die Einsatzstelle und übergaben diese anschließend an die Polizei. Die Straße wurde halbseitig gesperrt.

    Erheblich Probleme bereitete das Unwetter auf diversen Straßen. „Durch herabgefallene Äste oder umgestürzte Bäume kam es im gesamten Kreisgebiet zu Verspätungen im Busverkehr“, sagt Hans Jürgen Hennig, Geschäftsführer der Verkehrgesellschaft (VGB). Direkt betroffen war ein Bus der VGB. Er wurde am Nachmittag auf dem Weg von Brandenburg an der Havel nach Ziesar von einem runterstürzenden Ast an der Front stark beschädigt. „Personen kamen nicht zu Schaden“, erklärt Hans Jürgen Hennig.

    Mitarbeiter der Straßenmeistereien waren über Stunden im Dauereinsatz, um herabgestürzte Äste von Farbahnen zu holen. Teilweise griffen auf den Alleen im Fläming auch Autofahrer zur Selbsthilfe, um die Gefahrenstellen umgehend zu beseitigen.

    Auch am Freitag waren Einsatzkräfte in Brück und Treuenbrietzen nochmals gefordert als am Morgen auf der B 246 bei Brück-Gömnig sowie am Nachmittag bei Rietz-Ausbau weitere Bäume entdeckt wurden, die drohten auf Straßen zu stürzen. Sie wurden beseitigt.

    Quelle: http://www.maz-online.de/…/Unwetter-fordert-alle-Feuerwehre…

  • 23.06.2017 Bayern Bad Tölz: Neuer Mast soll Tölz aus Funkloch holen

    [[File:001.jpg|none|auto]]

    Der Freistaat arbeitet „mit Hochdruck“ daran, die Digitalfunk-Verbindung für die Rettungsdienste in Bad Tölz zu verbessern. Wie die zuständige „Autorisierte Stelle Bayern“ (AS BY) auf Anfrage des Tölzer Kurier mitteilt, soll dazu ein neuer Funkmast gebaut werden. Denn aktuell haben Feuerwehr, Polizei und Sanitäter im Tölzer Stadtgebiet mit Funklöchern zu kämpfen.

    Bad Tölz–Viele Vorteile hatte der Freistaat den Rettern vom Digitalfunk versprochen und mächtig Gas gegeben, damit die Technik rechtzeitig vor dem G 7-Gipfel auf Schloss Elmau im Sommer 2015 eingeführt werden konnte. Dass der Digitalfunk ein großer Fortschritt ist, ist nicht von der Hand zu weisen. „In Randbereichen, wie am Sylvensteinsee und in Vorderriß, haben wir tollen Empfang“, erklärt Alois Grünwald von der Tölzer Polizei. Ganz anders in Bad Tölz. „Hier haben wir im ganzen Stadtgebiet eine deutliche Verschlechterung der Qualität“, stellt der Tölzer Feuerwehr-Kommandant Wolfgang Stahl fest. „Das ist nicht der Anspruch, den wir an den Digitalfunk haben.“

    Ursprünglich war einmal vorgesehen, dass auf dem Sendemast des Bayerischen Rundfunks in Gaißach ein Tetrafunk-Sender installiert wird, um Bad Tölz und Umgebung abzudecken. Nach Bürgerprotesten aber teilte der BR im April 2015 überraschend mit, der Sender könne nicht installiert werden, da der Mast „statisch ausgelastet“ sei. Bis heute konnte die Nutzung dieses Mastens „vertraglich nicht gesichert werden“, heißt es von der AS BY.

    Jetzt strahlt vorwiegend ein Sender am Blomberg nach Bad Tölz – aber eben nicht überall hin. Nach Schilderung von Polizei und Feuerwehr bleiben mehrere Funklöcher. Laut Alois Grünwald ist speziell der Bereich entlang der Lenggrieser Straße von der Schletzbaum-Kurve bis zur Firma Hirschkuss in Gaißach problematisch – inklusive Moraltpark.

    Dazu komme, dass auch weitere Sender nach Tölz strahlen: vom Brauneck, aus Hartpenning und sogar bis vom Achala (Jachenau). „Die Funkgeräte springen immer wieder zwischen den Sendern hin und her – je nachdem, welcher wo am stärksten ist“, schildert Stahl. Dadurch komme es zu Aussetzern.

    Laut Stahl und Grünwald haben die Defizite noch zu keinen kritischen Gefahrensituationen geführt. Bei einem Alarm wisse die Feuerwehr trotzdem ohne Verzögerung, wo sie hin muss, so Stahl. Aber bisweilen könne es schwierig werden, bereits ausgerückte Kameraden unterwegs per Funk zu erreichen und Bescheid zu geben, dass sie nicht mehr gebraucht werden. Jede Blaulichtfahrt aber berge ein gewisses Risiko und sei möglichst zu vermeiden.

    Grünwald schildert aus dem Alltag: „Wir waren bei einem Unfall am Moraltverteiler. Um den Halter eines Autos abzufragen oder um den Abschleppdienst anzufordern, mussten die Kollegen ständig ein paar Meter hin- und herlaufen, um eine Funkverbindung zu bekommen.“ Problematisch könne es bei Einsatzlagen werden, zu denen überregional Einsatzkräfte anrücken: „Man geht davon aus, dass alle Kollegen einen Funkspruch gehört haben – aber keiner weiß, dass vielleicht eine Streife gerade keinen Empfang hatte.“

    Die Polizisten behelfen sich laut Grünwald in der Praxis damit, dass sie mit dem Handy telefonieren. Die Gruppenkommunikation, die beim Digitalfunk so praktisch ist, ist auf diese Weise freilich nicht möglich. Die analogen Funkgeräte liegen bei der Polizei nur noch für den Notfall im Keller, falls der Digitalfunk komplett zusammenbrechen sollte. Doch weder Streifenwagen noch Feuerwehrfahrzeuge bieten genug Platz, um doppelt ausgerüstet – mit Analog- und Digitalfunk – auszurücken. Und die überörtlichen Kollegen sind ohnehin nur mehr digital zu erreichen.

    Polizei und Feuerwehr haben ihre Probleme immer wieder gemeldet – nur Hoffnung auf Verbesserungen konnte man ihnen bislang nicht machen. „Nach dem Aufbau des Digitalfunknetzes wurden die geschilderten Probleme in Bad Tölz durch Messungen festgestellt, bestätigt und dokumentiert“, sagt die AS BY. Um Abhilfe zu schaffen, seien „diverse technische Maßnahmen geprüft und praktisch getestet“ worden, ebenso die Nutzung von mehreren bereits vorhandenen Funkmasten. Ergebnis: Dadurch würden „die Versorgungsdefizite nicht zufriedenstellend beseitigt“.

    Weiter heißt es: „Aus diesem Grund plant die AS BY aktuell den aufwändigen Neubau einer Tetra-Basisstation.“ Der allerdings könne „bis zu zwei Jahre dauern“. Wo es kompliziert werden könnte, lässt sich aus dem nächsten Satz erahnen: „Die AS BY ist besonders bei der Standortfrage sehr stark auf die Mithilfe insbesondere der Kommunen angewiesen.“

    Quelle: https://www.merkur.de/…/neuer-mast-soll-toelz-aus-funkloch-…

  • 20.06.2017 Nordrhein-Westfalen Gevelsberg: DIGITALFUNK Hochbetrieb im Engelberttunnel trotz Sperrung

    [[File:003.jpg|none|auto]]

    Landesbetrieb Straßenbau.NRW rüstet Anlage auf Digitaltechnik um.
    Geschäftige Betriebsamkeit im Engelberttunnel. Trotz der Sperrung, oder vielmehr gerade wegen. Die autofreie Zeit muss schließlich genutzt werden. Die Straßenmeisterei Schwelm reinigt die Eingangstore, Technikfirmen warten ihre Gerätschaften und der Landesbetrieb Straßenbau.NRW rüstet die Anlage mit neuer Digitalfunktechnik aus. Die Kosten dafür betragen 100 000 Euro. Einbauten, die im Ernstfall Leben retten sollen, von außen aber kaum zu sehen sind.

    Antennen ausgetauscht

    [[File:001.jpg|none|auto]]

    Kurz nach 9 Uhr rollen die Fahrzeuge des Landesbetriebes an, nicht das erste Mal in den vergangenen Monaten. Und nicht das letzte Mal. Bei diesem Einsatz geht es darum, die beiden Antennen auszutauschen. Eine an jedem Eingang. Ihre Aufgabe ist es, den Funkverkehr der Feuerwehr einzufangen. Im besten Fall ohne Rückkopplung und mit gutem Empfang im gesamten Tunnel.

    Eine hochtechnische Angelegenheit. Die Antenne ist mit etwa 250 Euro der kleinste und günstigste Part der umfassenden Maßnahme. Mehrere Kabelstränge führen an der Decke des Tunnels entlang und enden im Inneren der Tunnelzentrale. Dem Herzstück der Tunnelanlage, dem sogenannten Betriebsgebäude. In dem Metallbunker reihen sich Schaltschränke eineinander, dröhnt die Lüftungsanlage, rattern die Rechner und allerhand anderes technisches Gerät. Hier läuft alles zusammen. Unter anderem das Licht wird von hier aus geregelt, die Lautsprecheranlage, die Co2-Messung und eben der Digitalfunk. Stefan Thomas, Projektingenieur des Landesbetriebes, erklärt, dass er sogar von seinem Büro in Leverkusen aus, auf die Anlage zugreifen könnte. So könne schnell auf Störungen reagiert werden.

    Den Überblick über alles hat die Tunnelleitzentrale in Hamm. Sie ist 24 Stunden besetzt und durch die Kameras im Tunnel bestens im Bilde. „In einem Brandfall kann sie den Menschen im Tunnel den Weg nach draußen weisen“, erklärt Thomas. Die Digitalanlage indes ist direkt mit der Gevelsberger Feuerwehr verbunden.

    Der Bund hat Mittel für die Umrüstung auf Digitaltechnik für insgesamt 60 Tunnel in NRW freigegeben. „Wir kommen quasi mit einem bunten Strauß aus technischen Möglichkeiten und die Feuerwehren suchen sich aus, was sie benötigen“, erklärt Stefan Thomas. In Gevelsberg wird eine Anlage montiert, die sowohl analog als auch digital kann. Die Stadt Essen sei komplett auf digital umgestellt, Dortmund habe noch gar keinen Digitalfunk, weiß der Mann
    vom Landesbetrieb.

    Sperrung bis zum 28. Juni

    Während die Richtlinie für den Funkverkehr der Polizei einheitlich von der Landespolizei, der Zentrale Technische Dienste, vorgegeben werden, ist die der Feuerwehr eine Sache der Kommune. In Gevelsberg wurden die Digital-Empfänger bereits angeschafft. Ein großer Kostenfaktor, wie Stefan Thomas erklärt und zeigt einen Digitalempfänger, der mehrere hundert Euro kostet. Im Engelberttunnel hat dieser aber noch keinen durchgängigen Empfang. Noch müssen an den Schaltschränken Komponenten ausgetauscht werden, Messfahrten fehlen ebenfalls noch. Im August, so die Planung, sollen die Arbeiten, die im November 2016 begonnen haben, abgeschlossen sein.

    Zurück in den Engelberttunnel: Mit dem Hubsteiger fahren die Mitarbeiter des Landesbetriebes zur alten Antenne, montieren sie ab und versetzen die Halterung. Sonst würde der Antennen-Stab nicht passen. Zwei Mitarbeiter einer anderen Firma sind an der Schranke zugange. Sie haben erst die Technik im Betriebsgebäude überprüft und dann den Werkzeugkasten ausgepackt. André Kettelhoit von der Straßenmeisterei Schwelm spritzt unterdessen die Wände an den Eingängen mit einem Hochdruckreiniger ab.

    Zwei Tage dauert es insgesamt, den Tunnel zu reinigen. Ein guter Zeitpunkt. Die Durchfahrt ist bis Mittwoch nach der Kirmes eh gesperrt, und ein rausgeputzter Engelberttunnel zur Kirmes gerade richtig.

    Quelle: https://www.wp.de/…/hochbetrieb-im-engelberttunnel-trotz-sp…#

  • 13.06.2017 Erfurt: Rettungskräfte müssen Zusammenarbeit weiter verbessern

    [[File:003.jpg|none|auto]]

    Knapp 700 Beteiligte trainierten bei Erfurt den Einsatz nach einem ICE-Unfall. Schwachstellen sind Digitalfunk und Alarmierung.

    Erfurt. Mit Großalarm wurden Samstagvormittag knapp 700 Rettungskräfte und Helfer, aber auch Statisten und Beobachter, für eine Notfallübung aktiviert. Ein ICE im Tunnel "Augusta-burg", westlich von Erfurt, war wegen Feuers stehen geblieben.

    Hilfe eilte aus Erfurt und dem Kreis Gotha heran. Zur Unterstützung rückten zudem Feuerwehren und Rettungskräfte im Ilm-Kreis, dem Kreis Sonneberg, dem Unstrut-Hainich-Kreis sowie der Stadt Suhl und in Sömmerda aus. Der Alarm ging auch bei der Bundespolizei, der Thüringer Polizei sowie dem Technische Hilfswerk ein. Die Bahn schickte ihr Notfallmanagement und Mitarbeitern zum Betreuen gestrandeter Reisender aus dem verunglückten ICE.
    Abläufe werden noch einmal überprüft

    Sollte sich auf der künftigen ICE-Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Erfurt und Ebensfeld in Bayern ein solches Unglück ereignen, erreicht der erste Alarm ebenfalls rund 700 Einsatzkräfte entlang der Strecke. Die meisten von ihnen sind freiwillige Feuerwehrleute in den Tunnelbasiseinheiten.

    Zehn Minuten vor 9 Uhr lief am Samstag Thüringens bisher größte Rettungsübung an. Geprobt wurde zwar der Notfall in einem ICE-Tunnel. Aber das Zusammengehen aller Beteiligten muss auch bei einem Flugzeugabsturz, einer Naturkatastrophe oder einem Terroranschlag reibungslos funktionieren. Der Kreis Gotha nutzte die Gelegenheit, seine Rettungskette bis auf die OP-Tische in den Krankenhäusern zu testen.

    Einsatzkräfte trainieren Rettung bei Zugbrand auf ICE-Neubaustrecke

    Mit einem Großalarm wurden Samstagvormittag knapp 700 Rettungskräfte und Helfer für eine Notfallübung am ICE-Tunnel Augustaburg westlich von Erfurt aktiviert.

    Ziel der Übung sei, mögliche Schwachstellen bei der Zusammenarbeit der Einsatzkräfte zu erkennen, erklärte Dietmar Adlung, Sprecher der Berufsfeuerwehr Erfurt, zu Übungsbeginn.

    Immerhin waren 121 Reisende aus dem ICE zu retten. Etwa 30 von ihnen hatten schwerere Verletzungen und konnten nicht zu Fuß die Unglücksstelle verlassen – so das Übungskonzept. Denn oberstes Prinzip an der ICE-Trasse ist, wer kann, rettet sich im Notfall selbst. Das bedeutet zumeist, unter Anweisung des Zugpersonals im Tunnel den nächsten Rettungsausgang zu erreichen. Schwer- verletzte sind dagegen auf die Hilfe der Feuerwehrleute angewiesen.

    Etwa 18 Minuten nach dem ersten Alarm waren die ersten Einsatzkräfte am Tunnel. Nach anderthalb Stunden hatten sie die Verletzten im Zug erreicht. Da war das Feuer bereits gelöscht. Nach zweieinhalb Stunden wurde der letzte Verletzte aus dem Tunnel geborgen.

    Für die Feuerwehrleute bedeutet das Schwerstarbeit. Sie müssen sich unter Atemschutz mit ihrer Feuerwehraussrüstung zwischen den engen Sitzreihen des ICE bewegen, um den Menschen helfen zu können.

    Von Verbesserungspotenzial sprach am Sonntag Oberbrandrat Marc Stielow vom Thüringer Innenministerium. Er ist für die Gefahrenabwehr an der Neubaustrecke zuständig. Die einzelnen Übungsstationen hätten hervorragend geklappt, betonte er. Probleme gab es aus seiner Sicht aber noch beim Zusammenspiel der einzelnen Beteiligten und der Kommunikation. So sei der Digitalfunk im Tunnel Augustaburg erst kurz vor der Übung installiert und noch nicht ausführlich getestet worden, erklärte er einen Teil der Kommunikationsprobleme.

    Dietmar Adlung verweist darauf, dass viele der Feuerwehrleute das erste Mal zusammengearbeitet hätten. Kreisübergreifende Einsätze in dieser Dimension gebe es nur selten. Aus seiner Sicht wurden die Übungsziele alle erreicht.

    Beide Beamte betonten, dass nun intensiv ausgewertet werde, was noch zu optimieren ist.

    Die Übung habe beispielsweise gezeigt, dass die Einsatzkräfte aus dem Ilm-Kreis zu viel Zeit für ihre Anfahrt benötigten, erklärte Marc Stielow. Deshalb müsse noch einmal über die Zuordnung der Feuerwehren nachgedacht werden.

    Auch die Abläufe beim Alarmieren werden geprüft. Knapp 30 Minuten nach Auslösen des Alarms kam dieser in Gotha an. Die für die Bahn zuständige Bundespolizei soll nach Informationen der Thüringer Allgemeinen erst nach über einer Stunde davon erfahren haben.

    Quelle: http://www.thueringer-allgemeine.de/…/Rettungskraefte-muess…

  • Freiwillige Feuerwehr Lübeck-Vorwerk

    [[File:002.jpg|none|auto]]

    Wir schreiben den 06.06.2017.... Es ist 7 Uhr....der Analoge Fahrzeugfunk hat ausgedient!

    Seit heute morgen funkt die Feuerwehr Lübeck komplett Digital. Seit dem Wachwechsel um 7 Uhr wurde der Analogfunk abgestellt. Schweren Herzens trennen wir uns von altbekanntem rauschen und klackern während des Funkens. Auch neue Funkrufnamen haben nun nach Landesvorgabe bei uns Einzug genommen.

    Näheres dazu erfahrt ihr in den nächsten Tagen.

    Ende mit Florian Lübeck.

  • 01.06.2016 Bayern Villenbach: Digitalfunk sorgt in Villenbach für Protest

    [[File:001.jpg|none|auto]]

    In Rischgau und Hegnenbach gibt’s „Weiße Flecken“, erkennt der Gemeinderat erneut. Anwohner des Postwegs protestieren gegen möglichen Antennenstandort.

    Erneut musste sich der Villenbacher Gemeinderat mit dem Standort für die neue BOS-Digitalfunkanlage befassen, die künftig die Alarmierung im bayerischen Notfallsystem (Feuerwehr, Rettung, Polizei) zuständig ist. Wie bereits berichtet, haben sich für Hegnenbach und eben auch für Rischgau bei den Messungen „weiße Flecken“ ergeben, die laut Vorgabe des Freistaats und auch im eigenen Sicherheitsinteresse der Gemeinde zu schließen sind. In der letzten Sitzung votierten die Räte für den bestehenden Standort im Postweg in Villenbach, hier soll eine 360-Grad-Antenne für Erschließung der Bereiche sorgen. Die Anwohner finden das nicht gelungen und argumentieren mit der bereits bestehenden Belastung durch allerlei Antennen, die nicht mehr überschaubar sind und zu erhöhter Strahlenbelastung führen. Den weiteren Verlauf der Diskussion zwischen Räten und Zuhörern kommentierte Christian Pickl, dass im Moment alle Seiten mit Informationen und Werten argumentierten, hingegen schwarz auf weiß aber nichts Greifbares vorläge.

    Lydia Edin warb bei den Anwohnern für Verständnis: „Wir haben Informationen vom Bauamt bekommen, aufgrund derer wir zu einer Entscheidung gelangen mussten“, sagte sie. Das sei in diesem Fall eben die für den Standort Postweg gewesen. Die Gemeinderäte hatten sich für diesen Standort entschieden, weil man vermeiden wollte, dass in unmittelbarer Nähe des bestehenden Mastes oben an der Grünsammelstelle ein weiterer entstehen muss. Dieter Meißle versteht das Problem der Anwohner, wies aber auch drauf hin, dass man die Strahlung durch eine Rundum-Antenne nicht mit der Pfeilsendung vergleichen könne. „Dieselben 20 Watt strahlen dann nicht mehr 360 Grad, sondern in einem Korridor verdichtet auch über Villenbach hinweg“. Eine Rundumantenne wie „unten“ sei dort nicht zielführend, weil es sonst wieder zu Überschneidungen der Funkbereiche käme, die andere Probleme nach sich ziehen würden.

    Reinhard Langenmair erinnerte, dass der BOS-Richtfunk nicht ununterbrochen auf Höchstwert strahle: „Wie oft haben wir wirklich einen Einsatz?“ Eine unabhängige Messung der Strahlungsbelastung, wie Dieter Meißle vorschlug, fand keinen Anklang. Zum einen müsse die Gemeinde die Untersuchung zahlen, zum anderen blocken die Anlieger am Postweg ab: Sie wollen so oder so keine weitere Antenne dulden und verweisen auf die Historie des Mastes, der ursprünglich für das Kabelfernsehen errichtet worden war. Filbrich und die Räte beschlossen, die Planungen des Bauamts vorerst auf Eis zu legen, bis den Gemeinderäten Lösungsvorschläge vorlägen, die zu einer Entscheidung beitragen können.

    Quelle: Augsburger Allgemeine

  • 31.05.2017 Bayern: Sicherheitsgespräch Polizei Ostallgäu: Digitalfunk weiterhin in der Testphase

    [[File:004.jpg|none|auto]]

    Jedes Jahr finden sich Vertreter von Polizei und Politik zum Sicherheitsgespräch im Landkreis Ostallgäu zusammen. In diesem Rahmen berichtete das Landratsamt über die ersten Erfahrungen mit dem Digitalfunk. Dieser ist im Ostallgäu seit dem 15. März 2017 im vorläufigen Regelbetrieb.

    In diesem Jahr trafen sich Landrätin Maria Rita Zinnecker und Polizeipräsident Werner Strößner mit den Dienstellenleitern der Polizei und den im Landratsamt für die Öffentliche Sicherheit Verantwortlichen. Eines der Themen war der Digitalfunk im Ostallgäu. So wickeln die Feuerwehren und der Katastrophen-Schutz im Landkreis den gesamten Sprechfunk über den Digitalfunk ab. Für die Alarmierung und als Rückfallebene wird das bisherige Funknetz dennoch weiterbetrieben. Rund 2.500 Personen hat die Kreisbrandinspektion bereits in der Bedienung der neuen Geräte geschult.

    70 Prozent Aufklärungsquote

    Auch bei der Darstellung der Sicherheitslage im Landkreis Ostallgäu gab es gute Nachrichten. So hob Polizeipräsident Strößner hervor, dass die Kriminalitätsrate im Landkreis Ostallgäu im Vergleich zum Vorjahr um weitere 3,8 Prozent gesunken ist. Auf 100.000 Einwohner kommen hier 3.077 Straftaten. Im Polizeipräsidium liegt die Kriminalitätsrate nach einem leichten Anstieg bei 4.498 Straftaten. Damit liegt der Landkreis deutlich unter dem bayerischen Wert von 6.871 Straftaten. Demgegenüber steht im Landkreis Ostallgäu mit rund 70 Prozent auch eine vergleichsweise hohe Aufklärungsquote.

    Quelle: http://www.b4bschwaben.de/…/kaufbeuren-ostallgaeu_artikel,-…

  • 31.05.2017 Wie können BOS bei einem Blackout miteinander kommunizieren?

    [[File:005.jpg|none|auto]]

    Fachtagung KRIFA in Münster
    Wie kann die Einsatzfähigkeit und Kommunikation von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) bei einem Blackout sichergestellt werden? Bestehen Notfallpläne bei der Telekom? Mit Fragen dieser Art beschäftigen sich am Mittwoch rund 170 Teilnehmer, bestehend aus Vertretern von Behörden, Rettungsdiensten und des Katastrophenschutzes, auf der Fachtagung KRIFA in Münster.

    Wie gravierend die Folgen eines Blackouts sein können, stellte Benno Fritzen, pensionierter Chef der Feuerwehr Münster, in seinem Vortrag „Das Schweigen der Ämter – Wie kommuniziert ein Krisenstab ohne Strom?“ anhand von verschiedenen Beispielen dar: Ohne Strom würden z.B. die Beatmungsgeräte in Pflegeeinrichtungen ausfallen, die Bevölkerung wäre über Radio und TV kaum noch erreichbar. Und wie können der Krisenstab im Rathaus, die Feuerwache, die Rettungsleitstelle und weitere Helfer noch miteinander kommunizieren und Einsätze koordinieren? Dass die Telekom bis Ende 2018 auf Voice over IP (Internettelefonie) umstelle, verstärke das Unbehagen noch, so Fritzen. Auf diese Sorge gingen Johannes Hartl und Thomas Paul vom „Team Emergency und Crisis Management“ der Telekom ein: Nicht jeder der 100.000 Mobilfunkmasten in Deutschland könne „für mehrere Stunden notstromfähig“ gemacht werden. Die Telekom verfüge jedoch über eine Ersatz-Energieversorgung in den Netzknotenpunkten und über mobile Einheiten, sodass eine Stadt mit 500.000 Einwohnern versorgt werden könne. Hartl und Paul wiesen jedoch auch noch auf ein weiteres Problem hin: „Die Cyberkriminalität wird häufig unterschätzt, ist aber mindestens genauso wichtig wie ein Blackout.“

    Weitere Vortragsthemen auf der Veranstaltung waren u.a. „Unterbringen großer und unterschiedlicher Personengruppen – Erfahrungen aus der Unterbringung von Flüchtenden 2016“ (Ingo Schlotterbeck), „Evakuierung XXL – Planungsansätze zur Evakuierung von Städten“ (Benno Fritzen) und „Konzeption Zivile Verteidigung (KZV) – Umsetzung auf kommunaler Ebene“ (Per Kleist). Einen ausführlichen Bericht zu der Veranstaltung lesen Sie in IM EINSATZ.

    Quelle: http://www.skverlag.de/…/wie-koennen-bos-bei-einem-blackout…

  • 26.05.2017 Bayern: Nürnberg - Messenger statt Digitalfunk für Bayerns Polizei

    Auch mehr als zehn Jahre nach der geplanten Einführung läuft der Digitalfunk für die bayerische Polizei noch immer nicht reibungslos. Abhilfe soll eine App schaffen: der "Polizei Messenger", der in Nürnberg vorgestellt wurde.

    Als erstes bekommt das Polizeipräsidium in Mittelfranken den "Polizei Messenger". Die Software sei "ein Quantensprung für die Einatzkommunikation", pries Innenminister Joachim Herrmann (CSU) die App bei der Vorstellung in Nürnberg. Bis 2018 soll jeder Streifenwagen im Freistaat mit der App ausgestattet werden. Dafür investiert die Staatsregierung 3,7 Millionen Euro.

    Sicherheit und Datenschutz

    Die "Polizei Messenger"-App wird auf spezielle Dienst-Smartphones installiert. Damit sollen die Beamten künftig wichtige Einsatzinformationen wie Ermittlungshinweise, Fahndungsfotos oder Einsatzbefehle digital übermitteln. Großer Wert wird dabei auf den Datenschutz gelegt: Der Datenverkehr ist verschlüsselt, außerdem ist die App gegen unbefugtes Öffnen gesichert.

    Digitalfunk mit Tücken

    Nötig wurde die Einführung des Messenger-Dienstes, weil der Digitalfunk der Polizei noch Macken hat. Beim Amoklauf in München hatten die Beamten beispielsweise mit minutenlangen Verbindungsabbrüchen zu kämpfen. Daher griffen viele von ihnen zu privaten Handys und Whatsapp – das ist aber nicht erlaubt. Die Münchner Polizei hatte nach Angaben von Innenminister Herrmann bereits beim letzten Oktoberfest einen polizeiinternen Messenger-Dienst ausprobiert.

    Quelle: http://www.br.de/…/messenger-polizei-nuernberg-digital-100.…

  • 24.05.2017 Niedersachsen: Objektfunkversorgung - ein weiterer wichtiger Schritt für die Betriebssicherheit

    im Digitalfunk für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS).

    [[File:004.jpg|none|auto]]

    Ein Interview mit dem Verantwortlichen für Objektfunkversorgung in Niedersachsen, Arndt Linnemann, Mitarbeiter der Autorisierten Stelle Digitalfunk Niedersachsen (ASDN). Der Digitalfunk für die Einsatzkräfte der BOS ist in Niedersachsen flächendeckend eingeführt und hat den bisherigen Analogfunk nahezu vollständig abgelöst. Hiermit stellt das Land Niedersachsen die flächendeckende Funkversorgung außerhalb von Gebäuden sicher. Die Objektfunkversorgung, also die Versorgung innerhalb von Gebäuden oder Tunnelanlagen, obliegt unter Umständen dem Gebäudeeigentümer bzw. Betreiber. Die ASDN wird hier jedoch beratend tätig. Nach und nach werden immer mehr Objekte jeglicher Art mit einer Objektfunkanlage ausgestattet, damit auch innerhalb dieser eine Funkkommunikation sichergestellt ist. Im März 2016 wurde deshalb eine spezielle Richtlinie von der ASDN veröffentlicht. Diese soll eine einheitliche Verfahrensweise und damit einhergehende Qualitätssicherung bei der Inbetriebnahme von Objektfunkanlagen sicherstellen, so dass zukünftig auch innerhalb von Objekten, insbesondere in öffentlichen Einrichtungen, Krankenhäusern, Tunnelsystemen etc., eine gute Funkverbindung sichergestellt ist. Hier geht's zum Interview mit Arndt Linnemann:

    Quelle: Digitalfunk - Niedersachsen

  • 19.05.2017 Niedersachsen Hannover: Beantwortung der Mündl. Anfrage der CDU zum Digitalfunk der Polizei und Rettungsdiensten

    [[File:002.jpg|none|auto]]

    Sitzung des Niedersächsischen Landtages am 18. Mai 2017; Fragestunde Nr. 8 Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport antwortet namens der Landesregierung auf die Mündliche Anfrage der Abgeordneten Rainer Fredermann, Björn Thümler und Thomas Adasch (CDU) wie folgt:.

    Vorbemerkung der Abgeordneten Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) kommunizieren zur Erfüllung ihrer Aufgaben in erheblichem Maße über Funk. Inzwischen ist der Funkbetrieb für die Polizei und Rettungsdienste vollständig auf ein digitales Netz umgestellt. Hierbei soll es laut Presseberichten zunächst Probleme in großen Gebäuden wie Tiefgaragen, Krankenhäusern oder auch im Tunnelnetz der hannoverschen Stadtbahn gegeben haben (Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 6. März 2014 „Polizeifunk: Kein Empfang in hohen Häusern“). Auch jetzt soll es noch Probleme wegen unzureichender Versorgung des Digitalfunks im sogenannten TMO (trunked mode operation) in der Kommunikation von Einsatzkräften in Gebäuden und mit Kräften außerhalb der Gebäude geben. Um diese Probleme zu lösen, benötigen die betroffenen Gebäude sogenannte Objektfunkanlagen. Dies setzt wiederum die Freigabe der Frequenzen des BOS-Funks voraus.

    Vorbemerkung der Landesregierung Mit Beschluss vom 31. Mai 2005 hat die damalige Landesregierung dafür Sorge getragen, dass eine flächendeckende Funkversorgung außerhalb von Gebäuden sichergestellt wird. Für den Aufbau und Betrieb des Digitalfunks BOS in Niedersachsen lässt sich feststellen, dass bereits heute – trotz noch ausstehender Feinjustierungs- und Optimierungsmaßnahmen – eine bessere Funkversorgung besteht, als jemals mit dem Analogfunk zu verzeichnen war. Auf einer Fläche von mehr als 80 Prozent des Landes ist zudem grundsätzlich auch eine sogenannte „Indoor-Funkversorgung“ bis hinter die erste Wand gegeben. Die tatsächliche Nutzung des Digitalfunks und seiner Funktionalitäten hängt jedoch von den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten, wie etwa den topologischen Verhältnissen, der Art und Dichte der Bebauung, den Witterungsverhältnissen und weiteren Faktoren ab. Eine flächendeckend gesicherte Versorgung von außen ist somit kaum möglich und technisch so aufwendig, dass es nicht wirtschaftlich wäre. Grund hierfür sind die physikalischen Gesetzmäßigkeiten der Funkwellenausbreitung, die ähnlich wie Licht abgeschattet oder reflektiert werden können und die selbst bei einer Ertüchtigung einer Vielzahl weiterer, kostenintensiver Basisstationen eine hundertprozentige „Indoor-Funkversorgung“, d. h. bis in den letzten Winkel eines Objektes, nicht garantieren. Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport

    Darüber hinaus haben bestehende rechtliche Rahmenbedingungen eine umfassende Installation von Gebäudefunkanlagen, insbesondere in so genannten Bestandsbauten, bislang nicht zugelassen bzw. nicht einfordern lassen. Um eine reibungslose Funkkommunikation zwischen der Polizei, der Feuerwehr und des Rettungsdienstes zu gewährleisten, ist die Schaffung effektiver rechtlicher Rahmenbedingungen für eine schnelle und stetige Erhöhung von Objektfunkanlagen bereits Gegenstand entsprechender Befassungen in meinem Hause. Dessen ungeachtet ist das Thema Objektversorgung ebenfalls in den Gremien der Innenministerkonferenz (IMK) und der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) platziert. Weiterhin wird derzeit das Niedersächsische Brandschutzgesetz (NBrandSchG) dahingehend novelliert, den Gemeinden die Möglichkeit einzuräumen, die baurechtlich verantwortliche Person dazu zu verpflichten, für eine dem Stand der Technik entsprechende Gebäudefunkversorgung zu sorgen.

    1. Wie sollen bestehende „Funklöcher“ in großen Gebäuden geschlossen werden? Wie bereits angemerkt, stellt die Nichtverfügbarkeit des BOS-Digitalfunknetzes innerhalb von Gebäuden keinen generellen Mangel im Sinne einer lückenhaften Funkversorgung dar, da die Beschlusslage des Landeskabinetts die flächendeckende Funkversorgung außerhalb von Gebäuden berücksichtigt. Gleichwohl ist der operativ-taktische Bedarf der Polizei, Feuerwehr und der Rettungsdienste für eine BOS-übergreifende Funkkommunikation auch innerhalb von Gebäuden und Bauwerken anerkannt. Zur Sicherstellung dieser Funkkommunikation ist in einer Vielzahl die Errichtung von Objektversorgungsanlagen für den BOS-Digitalfunk erforderlich. Hierzu ist bereits eine entsprechende Richtlinie erstellt worden, die die Anforderungen an die Betriebssicherheit des BOSDigitalfunks gewährleisten. Für die Planung von Objektfunkversorgungsanlagen nach Maßgabe dieser Richtlinie steht die niedersächsische Betriebsorganisation (Autorisierte Stelle Digitalfunk Niedersachsen – ASDN) beratend zur Verfügung.

    2. Welche Probleme gibt es gegenwärtig bei der Freigabe von Frequenzen für den BOS-Digitalfunk? Unter Beachtung der oben genannten Richtlinie ergeben sich bei der Errichtung einer Objektversorgungsanlage für den BOS-Digitalfunk für die Nutzung von BOS-Frequenzen keine Einschränkungen. Insoweit besteht auch kein Mangel an Frequenzressourcen.

    3. Wie wird sichergestellt, dass der Feuerwehreinsatzfunk, der in einem anderem Modus funkt, von den anderen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben verfolgt werden kann? Das BOS-Digitalfunknetz in Niedersachsen stellt auf Grund der flächendeckenden Funkversorgung im Freifeld eine BOS-übergreifende Kommunikation sicher. Soweit aus taktischen Gründen eine übergreifende Funkkommunikation der Sicherheitsbehörden auch in bzw. aus Gebäuden heraus notwendig erscheint, bietet das Teilnehmer- und Rufgruppenmanagement sowie der Einsatz von temporären Netzerweiterungen entsprechende Möglichkeiten.

    Quelle: http://www.focus.de/…/hannover-beantwortung-der-muendl-anfr…

  • 19.05.2017 Schleswig-Holstein Lübeck: Feuerwehr wird digital

    [[File:001.jpg|none|auto]]

    Neue Technik für die Feuerwehr: Im Juni wird die Umrüstung auf Digitalfunk abgeschlossen, berichtet Lübecks Feuerwehrchef Bernd Neumann. Beim Funkverkehr an den Einsatzstellen habe man bereits im März auf digitale Technik umgestellt.

    Der Aufwand für die Umstellung ist groß: Rund 490 neue Handfunkgeräte wurden beschafft, etwa 100 fehlen noch. Die 95 Fahrzeuge des Rettungsdienstes und des Katastrophenschutz sind komplett umgerüstet, die 80 Autos des Brandschutzes werden im Juni mit Digitalfunk ausgestattet sein.

    Die Umrüstung der Fahrzeuge hat die Werkstatt der Entsorgungsbetriebe übernommen, deren Mitarbeiter dafür an Schulungen teilgenommen haben. "Das hat wunderbar funktioniert", lobt Bernd Neumann.

    Erfahrungen hat die Feuerwehr bisher nur beim Funk an Einsatzstellen sammeln können. "Das funktioniert einigermaßen", so Feuerwehr-Chef Neumann. Ob es Funklöcher in Lübeck gibt, kann er noch nicht sagen.

    Die Inbetriebnahme des neuen Systems ist noch nicht klar. Bisher fehlt der Leitstelle eine Kabelanbindung an einen Knoten des Digitalfunks. Die ist als zusätzliche Ausfallsicherheit notwendig. Auch die Schulungen laufen noch. Problematisch ist auch der Gebäudefunk. In komplizierten Bereichen, wie zum Beispiel dem Herrentunnel, sind Verstärker für den Analogfunk verbaut. Wann die ausgetauscht werden, ist noch unklar.

    Im Rettungsdienst werden die Kosten für die Umstellung komplett auf die Krankenkassen umgelegt. Beim Katastrophenschutz muss Lübeck ein Drittel der Kosten tragen, im Brandschutz 70 Prozent. Dazu kommen Nutzungskosten für das digitale Netz von rund 150.000 Euro jährlich. Bereits bei Beginn der Umrüstung im September 2015 sagte Feuerwehr-Chef Bernd Neumann: "Es wird nicht besser, aber teurer."

    Quelle: https://www.hl-live.de/aktuell/textstart.php?id=114420

  • 17.05.2017 SPÖ Klagenfurt am Wörthersee: VP-Gaggl: Ohne Digitalfunk steht Sicherheit am Spiel!

    [[File:004.jpg|none|auto]]

    Kärnten einziges Bundesland ohne Digitalfunk! LH Kaiser bei digitaler Infrastruktur für Blaulichtorganisationen säumig. Innenministerium hat alle relevanten Weichen gestellt.

    Klagenfurt (OTS) - Kärnten ist das einzige Bundesland, das seine Einsatzorganisationen wie beispielsweise Polizei oder Feuerwehr, nicht mit digitalem Funk ausgestattet hat. Digitalfunk ist abhörsicher und ermöglicht die Kommunikation der Einsatzkräfte untereinander, was für die Sicherheit im Land unerlässlich ist. "Diese Säumigkeit ist für die Sicherheit der Menschen im Land fahrlässig. Bis heute ist in Kärnten nichts unternommen, damit unsere Blaulichtorganisationen den Digitalfunk erhalten. Dabei hat das Innenministerium alle notwendigen Schritte gesetzt, die die anderen Bundesländer für mehr Sicherheit im Land schon längst nutzen", kritisiert heute VP-Sicherheitssprecher LAbg. Bgm. Herbert Gaggl die mangelnde Sicherheitsinfrastruktur bei den Blaulichtorganisationen in Kärnten.

    Der Landeshauptmann sei aufgefordert, die Rahmenbedingungen zu schaffen, die Grundsatzvereinbarung für die Umsetzung des digitalen Funks in Kärnten zu unterschreiben und die budgetäre Vorsorge zu treffen. „Alles andere ist fahrlässig. Ab dem Jahr 2019 auf 3 Jahre sind 7 Millionen Euro notwendig. Wenn für alles andere Geld da ist, wird auch die Sicherheit das Wert sein. Und sonst muss man eben die Reformen angehen, um Freiräume zu schaffen. Außerdem gibt es zum Digitalfunk keine Alternative“, betont Gaggl.

    Die Sicherheit im Land müsse oberste Priorität haben, dazu gehört auch eine professionelle und zeitgemäße Sicherheitsinfrastruktur, wie der Digitalfunk. Die Sicherheitskräfte in Kärnten leisten hervorragende Arbeit. Sie in ihrer täglichen Arbeit zu benachteiligen oder gar zu behindern, ist verantwortungslos. "Mehr Sicherheit im Land ist das zentrale Anliegen der Menschen, dieses Thema führt alle Bedürfnislisten an. Nachdem beim Bund alle relevanten Schritte für die Länder bereits fixiert sind, muss der Sicherheitsreferent des Landes aktiv werden. Geredet wurde genug", schließt Gaggl. (Schluss)

    Quelle: https://www.ots.at/…/vp-gaggl-ohne-digitalfunk-steht-sicher…

  • 16.05.2017 Thüringen Nordhausen: Rettungsdienste im Landkreis Nordhausen werden auf Digitalfunk umgestellt

    [[File:002.jpg|none|auto]]

    Rettungsdienste werden ab Herbst 2017, die Feuerwehren ab 2018 umgerüstet. 70 Prozent der Kosten von über einer Million Euro werden gefördert.

    Nordhausen. Die Polizei hat sie schon vor einigen Jahren eingeführt, nun kommen Rettungsdienste und Feuerwehren an die Reihe: die interne Kommunikation per Digitalfunk. "Wir stehen in den Start­löchern und sind dankbar, dass es endlich losgehen kann", sagt Tobias Mielke, Chef der Nordhäuser Rettungsleitstelle und Koordinator zur Einführung des Digitalfunks in der Kreisverwaltung.

    Das Land Thüringen hat die Voraussetzungen geschaffen mit dem Erlass einer Richtlinie, die seit dem 1. Januar 2017 in Kraft ist. Diese regelt die Finanzierung der Technik, die durch die Kommunen angeschafft werden muss. "Das Gute ist, dass die Gemeinden faktisch nichts für die neue Technik bezahlen müssen", so Mielke weiter. Wobei eigentlich nur 70 Prozent der Anschaffungskosten durch das Land direkt gefördert werden. Die restlichen 30 Prozent sind über den kommunalen Finanzausgleich zu regeln.

    In der Praxis wird es so aussehen, dass mit der Umrüstung der Technik noch in diesem Jahr begonnen wird. "Unser Wunsch ist es, mit den Rettungsdiensten im Herbst zu beginnen. Im nächsten Jahr kommen dann die Feuerwehren an die Reihe", blickt Mielke voraus. Dort müssten etwa 230 Fahrzeuge nach und nach auf die neue Technik umgestellt werden. "Pro Fahrzeug fallen zwischen 5000 und 7000 Euro Kosten an. Im Endeffekt wird alles über eine Million Euro kosten", rechnet der Leiter des Rettungsdienstes vor.

    "Wir stehen aber nicht unter Zeitdruck. Insgesamt sind vier Jahre für die komplette Umrüstung vorgesehen", erläutert Mielke. Als Erstes muss übrigens die Technik in der Rettungsleistelle umgestellt werden. Das soll ebenfalls im Herbst geschehen. Zugleich müssten die Mitarbeiter umgeschult werden. "Unser Ziel ist, beide Techniken, die digitale wie analoge, eine Zeit lang parallel laufen zu lassen", so Mielke weiter.

    In der Frage der Alarmierung sei aber noch nicht entschieden, welche Technik in der Zukunft verwendet wird. Auch deshalb sei das parallele Vorhalten beider Systeme wichtig.

    "Die Kommunen erhalten von uns den Hinweis, wann sie ab 2018 an der Reihe sind, die alte auf die neue Technik umzustellen", blickt Mielke voraus. Die entsprechenden Gelder müssten dann in die Haushalte eingestellt werden.

    Der Landkreis Nordhausen hat seine Hausaufgaben übrigens gemacht. Im Haushalt für dieses Jahr, der im April vom Kreistag beschlossen worden war, sind 305 000 Euro für die Anschaffung der neuen Technik vorgesehen.

    Auch das Land Thüringen ist vorbereitet. Das zuständige Innenministerium hat die digitale Funktechnik und die entsprechenden Montageleistungen zur Umrüstung der Einsatzfahrzeuge europaweit ausgeschrieben. "Das Vergabeverfahren ist abgeschlossen, den Zuschlag erhielt eine Firma aus Münster", teilt Pressesprecher Carsten Ludwig mit. Geplant ist, dass in diesem Jahr noch 3,1 Millionen Euro in die Ausstattung der Kommunen mit digitalen Funkgeräten investiert werden.

    Die Umrüstung ist inzwischen mehr als überfällig. "Die Nachbarländer, sprich Sachsen-Anhalt und Niedersachsen, haben längst auf Digitalfunk umgestellt", gibt Tobias Mielke zu bedenken. Dort sei teilweise kein analoges Funknetz mehr vorhanden. "Das führt zu Problemen vor allem bei den Rettungsdiensten, die länderübergreifend tätig sind", so der Chef der Rettungsleitstelle weiter. Die Dienste könnten untereinander nicht mehr kommunizieren.

    Quelle: http://nordhausen.thueringer-allgemeine.de/…/Digitalfunk-Ne…

  • 16.05.2017 Bayern Gleißenberg: Geübt mit dem Digitalfunk

    [[File:003.jpg|none|auto]]

    Mitglieder aus den Feuerwehren Gleißenberg, Ried, Lixenried und Ränkam machten sich mit der Technik vertraut.

    Gleissenberg.Zur Übung mit dem Digitalfunk trafen sich die Feuerwehren Gleißenberg, Ried, Lixenried und Ränkam. Dabei wurden Ortskenntnisse und Umgang mit dem noch relativ neuen Digitalfunk aufgefrischt. Die Übung begann mit einem Sammelruf des Mehrzweckfahrzeuges der Feuerwehr Gleißenberg, das als Leitstelle fungierte. Dieses wurde in der Rußmühle stationiert, um in der Mitte der vier Einsatzgebiete zu stehen. Von dort wurden den Wehren einsatztaktische Ziele (z. B. Wasserentnahmestellen, besondere Objekte...) in den Einsatzgebieten der anderen Wehren zugewiesen, um die Ortskenntnisse zu auffrischen. An den jeweiligen Zielen mussten verschiedene Nummern durchgegeben werden, um die Verständigung mit dem Digitalfunk zu testen.

    Quelle: http://www.mittelbayerische.de/…/geuebt-mit-dem-digitalfunk…

  • 12.05.2017 Sachsen Gödlau (Elstra) - Gödlau bekommt einen Funkmast

    [[File:001.jpg|none|auto]]

    Er soll das Gebiet im Radius von zehn Kilometern abdecken und den Digitalfunk für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste in der Region verbessern.

    Am Ortsrand von Gödlau könnte bald ein gut 50 Meter hoher Funkmast stehen. Das Sächsische Innenministerium (SMI) hat in dem Ortsteil ein Grundstück angemietet, um dort eine Basisstation für BOS-Digitalfunk zu errichten. BOS ist die Abkürzung für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Dies sind beispielsweise Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, das Technische Hilfswerk sowie der Katastrophenschutz. Bauherr ist der Freistaat Sachsen. Der Baubeginn ist für dieses Jahr geplant. Zur geplanten Baudauer könne man derzeit aber noch keine Auskunft geben, „da die entsprechenden Planungen noch nicht abgeschlossen sind“, teilte SMI-Pressereferentin Patricia Vernhold auf SZ-Nachfrage mit. Der geplante Funkmast soll das Gebiet im Radius von cirka zehn Kilometern abdecken und die Funkversorgung für die Feuerwehr, die Rettungsdienste und die Polizei in der Region verbessern. Der Bau mache sich erforderlich, da ein anderer Standort in der Region weggefallen sei, so die Pressereferentin.

    Quelle: https://www.sz-online.de/…/goedlau-bekommt-einen-funkmast-3…

  • 08.05.2017 Bayern Abensberg: Die Katastrophe in den Griff bekommen

    Szenario war zwar fiktiv, aber dennoch erschreckend. Feuerwehr und Rettungskräfte prüften Digitalfunk auf Herz und Nieren.

    [[File:002-1.jpg|none|auto]] [[File:002-3.jpg|none|auto]]

    Abensberg - Ein unvorstellbares Szenario: Im Ottenbräuzelt auf dem Gillamoos kommt es zu einer Verpuffung im Küchenbereich, ein Brand bricht aus. Das Feuer verbreitet sich in kürzester Zeit im ganzen Zelt und greift auf umliegende Stände über. Panik bricht aus, die Menschenmenge versucht zu fliehen, überall Verletzte, die anliegende Trafostation fängt Feuer. Die Folge: Stromausfall.



    Das Allround, die Enterprise und ein weiteres Karussell stehen, die Menschen hängen in der Luft – Schreie und Panik. Ein Ölteppich breitet sich auf dem angrenzenden Fluss, der Abens aus, die Notbrücke steht in Flammen und kann nicht mehr genutzt werden. Der Weißbierstadl fängt Feuer und brennt in kürzester Zeit lichterloh. Dazu kommt ein Verkehrsunfall in Welschenbach: Ein voll besetzter Bus und ein Personenkraftwagen mit vielen Verletzten. Auch auf der Bundesstraße 16 kommt es zu einem weiteren Verkehrsunfall.

    [[File:002-4.jpg|none|auto]]

    Der Katastrophenfall ist eingetreten! Katastrophenalarm wird dann ausgelöst, wenn die Situation es verlangt und eine besondere Koordination von Hilfskräften erforderlich wird. In diesem Fall reichen die normalen Mittel und die rechtlichen Befugnisse der normalerweise zuständigen Gemeinden nicht mehr aus.

    Genau dieses Szenario wurde am Samstagvormittag in Abensberg am Feuerwehrhaus und auf der Gillamooswiese mit rund 310 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Abensberg, 18 weiteren Freiwilligen Feuerwehren, der Polizei, des Bayerischen Roten Kreuzes, des Technischen Hilfswerkes OV Kelheim mit drei weiteren Ortsverbänden, der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft, der Wasserwacht, der Bundeswehr, der integrierten Leitstelle Landshut, der Feuerwehrführung des Landkreises Kelheim, der Unterstützungsgruppe und Örtlichen Einsatzleitung, der Kreiseinsatzzentrale, sowie der Führungsgruppe Katastrophenschutz des Landratsamtes Kelheim, geübt.

    Dabei stand der Digitalfunk im Vordergrund. Die Übung diente, der Überprüfung des Digitalfunknetzes im Abensberger Bereich, der Zusammenarbeit bei einem großen Schadensereignis zwischen den verschiedenen Einsatzorganisationen untereinander, sowie mit der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) des Landratsamtes Kelheim. Vor zwei Jahren wurde der Digitalfunk eingeführt und ersetzt damit den Analogfunk. Beim Einsatz funken alle Hilfsorganisationen auf einem Netz. Dabei werden alle Kräfte aus dem ganzen Landkreis zusammengezogen. Der örtliche Einsatzleiter (ÖEL) der Übung war Kreisbrandinspektor Karl-Heinz Rott aus Kelheim. Die Zentrale wurde im Feuerwehrhaus eingerichtet und dazu speziell ein ÖEL Wagen zur technischen Unterstützung bereitgestellt. Auf der gesamten Gillamooswiese hatte man sternförmig die einzelnen Stationen des Einsatzes aufgebaut.

    [[File:002-5.jpg|none|auto]]

    Am Ende der Übung trafen sich alle Beteiligten im Feuerwehrhaus zu einer gemeinsamen Brotzeit Kommandant Konrad Bauer betonte: „Für Abensberg ist es unheimlich wichtig die Gelegenheit zur Probe für den Ernstfall zu bekommen.“ Im Laufe der kommenden Woche werden die Ergebnisse ausgewertet und die Dokumentationen des Einsatzes akribisch unter die Lupe genommen.

    Quelle: http://www.mittelbayerische.de/…/die-katastrophe-in-den-gri…

  • 06.05.2017 Bayern Traunstein: Guter Start für den Digitalfunk

    [[File:001.jpg|none|auto]]

    Traunstein – Einen guten Start hatte das im Oktober 2016 eingeführte Digitalfunksystem im Bereich des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung mit seinen Landkreisen Traunstein, Altötting, Berchtesgadener Land und Mühldorf.

    Bei der gestrigen Verbandsversammlung sprach Martin Schupfner, Leiter der Taktisch-Technischen Betriebsstelle Digitalfunk, von mittlerweile etwa 5600 erfassten Endgeräten aller Hilfsorganisationen. Die bisherigen Erfahrungen seien sehr positiv. Der Betriebsleiter der Integrierten Leitstelle (ILS), Anton Groschak, lobte alle Organisationen für die gute Zusammenarbeit beim Digitalfunk. Bei den ersten größeren Einsatzlagen seien merkliche Verbesserungen spürbar geworden: »Kein einziges Mal mussten wir auf den Analogfunk als Rückfallebene zurückgreifen.«
    BRK und Wasserwacht haben eigenes Funksystem

    Über den Löwenanteil mit 4050 Funkgeräten verfügen nach Martin Schupfner die Feuerwehren und der Katastrophenschutz. Das Bayerische Rote Kreuz einschließlich Bergwacht und Wasserwacht habe zwar ein eigenes Funksystem mit 1185 Endgeräten. Diese seien jedoch im Einsatzleitsystem der ILS mittlerweile alle »eingepflegt«. Gleiches gelte für die 167 Geräte des THW, die 61 Geräte des Malteser Hilfsdienstes und die 49 der DLRG. Hinzu kamen 2016 auf eine gemeinsame Initiative der ILS mit der Bergwacht Chiemgau hin erstmals fünf Handfunkgeräte in österreichischen Rettungshubschraubern, deren Besatzungen häufig auf bayerischem Gebiet Hilfe leisten.

    In der Sitzung informierte Schupfner weiter, durch die hohe Anzahl an Sendestationen sei eine Versorgungsgüte von über 99 Prozent im Freien erreicht. Allerdings gebe es noch Optimierungsbereiche. Die Mitarbeiter der Taktisch-Technischen Betriebsstelle (TTB Digitalfunk) hätten die Feuerwehren und die Kommunen bei Planung und Realisierung von Festfunkstellen unterstützt. 85 Anträge seien bearbeitet und an die Genehmigungsstellen weitergeleitet worden.

    Mit Spannung wartet Martin Schupfner auf Ergebnisse eines staatlichen Pilotprojekts in den ILS-Bereichen Oberland und Rosenheim – gewidmet der digitalen Alarmierung. Voraussichtlich 2018 könne die ILS Traunstein mit dieser neuen Alarmierungstechnik beginnen. Die Kommunen würden frühzeitig informiert – auch, um die erforderlichen Haushaltsmittel einplanen zu können.

    Neben der 2015 gegründeten TTB Digitalfunk gibt es in der Organisationsstruktur des Rettungszweckverbands seit acht Jahren mit der ILS einen weiteren bedeutenden Regiebetrieb. Betriebsleiter Anton Groschak informierte über die wichtigsten Fakten des vergangenen Jahres. So wickelte die Leitstelle mit Sitz im Gewerbegebiet Kaserne in Traunstein im vergangenen Jahr insgesamt 86 498 Einsätze ab. Das sind 3,6 Prozent weniger als 2015.

    Davon entfielen 5774 Einsätze auf die Feuerwehren und 80 724 auf den Rettungsdienst. Die Notarzteinsätze gingen gegenüber dem Vorjahr von 17 405 auf 16 527 zurück, die Notfalleinsätze von 18 474 auf 16 812. Der Rettungshubschrauber Christoph 14 verzeichnete 1373 Einsätze (2015: 1596), darunter 1165 Primäreinsätze und 69 Sekundäreinsätze, wie zum Beispiel Verlegungsflüge für Intensivpatienten und 139 Fehleinsätze, bei denen keine Hilfe erforderlich war. Arztbegleitete Patiententransporte stiegen leicht von 574 auf 613. Nahezu konstant blieb die Zahl der Krankentransporte mit 42 344 gegenüber 42 170 im Jahr 2015. Leicht rückläufig waren die Bergrettungen mit 926 (2015: 993), während die Wasserrettungen von 80 auf 110 zunahmen.

    Schwerpunkt der Feuerwehreinsätze waren im vergangenen Jahr die 3817 Technischen Hilfeleistungen (2015: 4193), gefolgt von 1233 Brandeinsätzen (2015: 1214) und 724 sonstigen Einsätzen (2015: 1077). Anton Groschak merkte an: »Gott sei Dank brennt es nicht mehr so oft. Die Einsatzzahlen sind leicht zurückgegangen, da 2016 keine größeren Unwetterlagen zu verzeichnen waren.«
    Haushalt wurde einstimmig verabschiedet

    Die Verbandsräte brachten gestern auch einstimmig den Zweckverbandshaushalt für 2017 rückwirkend zum 1. Januar auf den Weg – reichlich spät, wie ein Verbandsmitglied anmerkte. Vorsitzender, Landrat Siegfried Walch sagte zu, den nächsten Etat früher vorzulegen. Verbandsgeschäftsführer Josef Gschwendner präsentierte Einzelheiten aus dem Zahlenwerk. Der Verwaltungshaushalt beinhaltet Einnahmen und Ausgaben von 3,385 Millionen Euro, der Vermögenshaushalt von 220 000 Euro. Kreditaufnahmen sind nicht geplant. Die Umlage für die vier Landkreise beträgt laut Verbandssatzung 1,083 Millionen Euro. Aufgrund der Einwohnerzahlen treffen den Landkreis Altötting davon 21,76 Prozent oder 235 644 Euro, das Berchtesgadener Land 20,84 Prozent oder 225 700 Euro, Mühldorf 22,47 Prozent oder 243 353 Euro sowie den Landkreis Traunstein 34,93 Prozent oder 378 303 Euro.

    Quelle: http://www.berchtesgadener-anzeiger.de/…/traunstein_artikel…

  • Niedersachsen Peine: Kreis führt flächendeckenden Digitalfunk ein

    [[File:002.jpg|none|auto]]

    Im Landkreis Peine wird nun flächendeckend digital gefunkt.

    Die bislang genutzte analoge Funktechnik war veraltet und sollte bundesweit eigentlich bereits zur Fußballweltmeisterschaft 2006 ausgetauscht sein. Die Voraussetzungen zur Nutzung des Digitalfunks im Netzabschnitt Braunschweig wurden durch die zuständigen Stellen von Bund und Land jedoch erst im September 2014 geschaffen.

    „Mit der Einführung der neuen Funktechnik wird auf ein gemeinsames Netz aller Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben umgestellt. Neben der Abhörsicherheit bietet der Digitalfunk den Nutzern zudem eine bessere Sprachqualität und Verständlichkeit“, erläutert Erster Kreisrat Henning Heiß.

    Der Umstellung vorangegangen war die Beteiligung aller Kommunen im Landkreis Peine an einer Ausschreibung des Landes Niedersachsen. Beschafft wurden in diesem Zusammenhang 1.100 Funkgeräte und Zubehör mit einem Finanzvolumen von rund 560.000 Euro.

    Die Umrüstung der Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst hat die Feuerwehrtechnische Zentrale des Landkreises realisiert. In einem Zeitraum von zweieinhalb Jahren wurden durch zwei Mitarbeiter insgesamt 214 Fahrzeuge von Gemeinden, Hilfsorganisationen und dem Landkreis mit der neuen Technik ausgestattet.

    Zeitgleich erfolgte die notwendige Schulung der Einsatzkräfte durch ehrenamtliche Ausbilder. Bislang haben so rund 1.400 Einsatzkräfte ihre Einweisung in die umfangreichen Funktionalitäten der neuen Technik erhalten. Noch bis Ende dieses Jahres laufen die neun Unterrichtsstunden umfassenden Umschulungseinheiten.

    „Die Umrüstung der über 200 Fahrzeuge stellte eine Herausforderung dar, die hervorragend abgearbeitet wurde“, würdigt Heiß die Arbeit aller Beteiligten. Er dankt insbesondere den ehrenamtlichen Ausbildern, die ihre Aufgabe zur Schulung der Einsatzkräfte bravourös gemeistert hätten.

    Bildunterschriften

    Symbolische Übergabe des Digitalfunks an den Kreisbrandmeister (v.l.): Till Burkhardt (zuständiger Mitarbeiter der FTZ), Dirk Hornemann (Fachdienstleiter Ordnungswesen), Henning Heiß (Erster Kreisrat), Rüdiger Ernst (Kreisbrandmeister)

    Quelle: http://www.focus.de/…/landkreis-peine-kreis-fuehrt-flaechen…

  • 28.04.2017 Bayern Kelheim: Katastrophenschutzübung „Digitalfunk Abensberg 2017“ am 06.05.2017 in Abensberg

    [[File:001.jpg|none|auto]]

    Das Landratsamt Kelheim führt am Samstag, den 06.05.2017 von 9.30 Uhr bis ca. 11.30 Uhr in Abensberg im Bereich der Gillamooswiese eine Katastrophenschutzübung durch.

    Die Übung dient der Überprüfung des Digitalfunknetzes im Abensberger Bereich, der Zusammenarbeit bei einem großen Schadensereignis zwischen den verschiedenen Einsatzorganisationen untereinander sowie mit der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) des Landratsamtes Kelheim.

    In die Übung sind die Freiwillige Feuerwehr Abensberg, 18 weitere Freiwillige Feuerwehren, die Polizei, das Bayer. Rote Kreuz, die DLRG, die Wasserwacht, das Technische Hilfswerk THW OV Kelheim mit drei weiteren Ortsverbänden, die Bundeswehr, die Integrierte Leitstelle Landshut, die Feuerwehrführung des Landkreises Kelheim, die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung, die Kreiseinsatzzentrale sowie die Führungsgruppe Katastrophenschutz des Landratsamtes Kelheim eingebunden. Die Einsatzleitung wird beim Feuerwehrgerätehaus in Abensberg eingerichtet.

    Es werden verschiedene Schadensereignisse angenommen, die von der Übungsleitung eingespielt werden und von den beteiligten Einheiten fiktiv abzuarbeiten sind. An der Übung werden ca. 300 Kräfte aus den oben genannten Einheiten mitwirken.

    Durch das Ausmaß der Übung wird es während der Übung in Abensberg, insbesondere im Bereich des Feuerwehrgerätehauses und der Gillamooswiese, zu einem erhöhten Aufkommen an Fahrzeugen der Hilfsorganisationen kommen. Zu Verkehrsbeeinträchtigungen in Abensberg wird es voraussichtlich nicht kommen.

    Quelle: http://www.focus.de/…/landkreis-kelheim-katastrophenschutzu…
    Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Inhalte des Mitglieds Detlef Wipperfürth
super Profi
Beiträge: 2086
Ort: Salzgitter Lebenstedt
Geschlecht: männlich
Xobor Forum Software von Xobor | Forum, Fotos, Chat und mehr mit Xobor