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  • 19.05.2017 Niedersachsen Hannover: Beantwortung der Mündl. Anfrage der CDU zum Digitalfunk der Polizei und Rettungsdiensten

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    Sitzung des Niedersächsischen Landtages am 18. Mai 2017; Fragestunde Nr. 8 Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport antwortet namens der Landesregierung auf die Mündliche Anfrage der Abgeordneten Rainer Fredermann, Björn Thümler und Thomas Adasch (CDU) wie folgt:.

    Vorbemerkung der Abgeordneten Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) kommunizieren zur Erfüllung ihrer Aufgaben in erheblichem Maße über Funk. Inzwischen ist der Funkbetrieb für die Polizei und Rettungsdienste vollständig auf ein digitales Netz umgestellt. Hierbei soll es laut Presseberichten zunächst Probleme in großen Gebäuden wie Tiefgaragen, Krankenhäusern oder auch im Tunnelnetz der hannoverschen Stadtbahn gegeben haben (Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 6. März 2014 „Polizeifunk: Kein Empfang in hohen Häusern“). Auch jetzt soll es noch Probleme wegen unzureichender Versorgung des Digitalfunks im sogenannten TMO (trunked mode operation) in der Kommunikation von Einsatzkräften in Gebäuden und mit Kräften außerhalb der Gebäude geben. Um diese Probleme zu lösen, benötigen die betroffenen Gebäude sogenannte Objektfunkanlagen. Dies setzt wiederum die Freigabe der Frequenzen des BOS-Funks voraus.

    Vorbemerkung der Landesregierung Mit Beschluss vom 31. Mai 2005 hat die damalige Landesregierung dafür Sorge getragen, dass eine flächendeckende Funkversorgung außerhalb von Gebäuden sichergestellt wird. Für den Aufbau und Betrieb des Digitalfunks BOS in Niedersachsen lässt sich feststellen, dass bereits heute – trotz noch ausstehender Feinjustierungs- und Optimierungsmaßnahmen – eine bessere Funkversorgung besteht, als jemals mit dem Analogfunk zu verzeichnen war. Auf einer Fläche von mehr als 80 Prozent des Landes ist zudem grundsätzlich auch eine sogenannte „Indoor-Funkversorgung“ bis hinter die erste Wand gegeben. Die tatsächliche Nutzung des Digitalfunks und seiner Funktionalitäten hängt jedoch von den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten, wie etwa den topologischen Verhältnissen, der Art und Dichte der Bebauung, den Witterungsverhältnissen und weiteren Faktoren ab. Eine flächendeckend gesicherte Versorgung von außen ist somit kaum möglich und technisch so aufwendig, dass es nicht wirtschaftlich wäre. Grund hierfür sind die physikalischen Gesetzmäßigkeiten der Funkwellenausbreitung, die ähnlich wie Licht abgeschattet oder reflektiert werden können und die selbst bei einer Ertüchtigung einer Vielzahl weiterer, kostenintensiver Basisstationen eine hundertprozentige „Indoor-Funkversorgung“, d. h. bis in den letzten Winkel eines Objektes, nicht garantieren. Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport

    Darüber hinaus haben bestehende rechtliche Rahmenbedingungen eine umfassende Installation von Gebäudefunkanlagen, insbesondere in so genannten Bestandsbauten, bislang nicht zugelassen bzw. nicht einfordern lassen. Um eine reibungslose Funkkommunikation zwischen der Polizei, der Feuerwehr und des Rettungsdienstes zu gewährleisten, ist die Schaffung effektiver rechtlicher Rahmenbedingungen für eine schnelle und stetige Erhöhung von Objektfunkanlagen bereits Gegenstand entsprechender Befassungen in meinem Hause. Dessen ungeachtet ist das Thema Objektversorgung ebenfalls in den Gremien der Innenministerkonferenz (IMK) und der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) platziert. Weiterhin wird derzeit das Niedersächsische Brandschutzgesetz (NBrandSchG) dahingehend novelliert, den Gemeinden die Möglichkeit einzuräumen, die baurechtlich verantwortliche Person dazu zu verpflichten, für eine dem Stand der Technik entsprechende Gebäudefunkversorgung zu sorgen.

    1. Wie sollen bestehende „Funklöcher“ in großen Gebäuden geschlossen werden? Wie bereits angemerkt, stellt die Nichtverfügbarkeit des BOS-Digitalfunknetzes innerhalb von Gebäuden keinen generellen Mangel im Sinne einer lückenhaften Funkversorgung dar, da die Beschlusslage des Landeskabinetts die flächendeckende Funkversorgung außerhalb von Gebäuden berücksichtigt. Gleichwohl ist der operativ-taktische Bedarf der Polizei, Feuerwehr und der Rettungsdienste für eine BOS-übergreifende Funkkommunikation auch innerhalb von Gebäuden und Bauwerken anerkannt. Zur Sicherstellung dieser Funkkommunikation ist in einer Vielzahl die Errichtung von Objektversorgungsanlagen für den BOS-Digitalfunk erforderlich. Hierzu ist bereits eine entsprechende Richtlinie erstellt worden, die die Anforderungen an die Betriebssicherheit des BOSDigitalfunks gewährleisten. Für die Planung von Objektfunkversorgungsanlagen nach Maßgabe dieser Richtlinie steht die niedersächsische Betriebsorganisation (Autorisierte Stelle Digitalfunk Niedersachsen – ASDN) beratend zur Verfügung.

    2. Welche Probleme gibt es gegenwärtig bei der Freigabe von Frequenzen für den BOS-Digitalfunk? Unter Beachtung der oben genannten Richtlinie ergeben sich bei der Errichtung einer Objektversorgungsanlage für den BOS-Digitalfunk für die Nutzung von BOS-Frequenzen keine Einschränkungen. Insoweit besteht auch kein Mangel an Frequenzressourcen.

    3. Wie wird sichergestellt, dass der Feuerwehreinsatzfunk, der in einem anderem Modus funkt, von den anderen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben verfolgt werden kann? Das BOS-Digitalfunknetz in Niedersachsen stellt auf Grund der flächendeckenden Funkversorgung im Freifeld eine BOS-übergreifende Kommunikation sicher. Soweit aus taktischen Gründen eine übergreifende Funkkommunikation der Sicherheitsbehörden auch in bzw. aus Gebäuden heraus notwendig erscheint, bietet das Teilnehmer- und Rufgruppenmanagement sowie der Einsatz von temporären Netzerweiterungen entsprechende Möglichkeiten.

    Quelle: http://www.focus.de/…/hannover-beantwortung-der-muendl-anfr…

  • 19.05.2017 Schleswig-Holstein Lübeck: Feuerwehr wird digital

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    Neue Technik für die Feuerwehr: Im Juni wird die Umrüstung auf Digitalfunk abgeschlossen, berichtet Lübecks Feuerwehrchef Bernd Neumann. Beim Funkverkehr an den Einsatzstellen habe man bereits im März auf digitale Technik umgestellt.

    Der Aufwand für die Umstellung ist groß: Rund 490 neue Handfunkgeräte wurden beschafft, etwa 100 fehlen noch. Die 95 Fahrzeuge des Rettungsdienstes und des Katastrophenschutz sind komplett umgerüstet, die 80 Autos des Brandschutzes werden im Juni mit Digitalfunk ausgestattet sein.

    Die Umrüstung der Fahrzeuge hat die Werkstatt der Entsorgungsbetriebe übernommen, deren Mitarbeiter dafür an Schulungen teilgenommen haben. "Das hat wunderbar funktioniert", lobt Bernd Neumann.

    Erfahrungen hat die Feuerwehr bisher nur beim Funk an Einsatzstellen sammeln können. "Das funktioniert einigermaßen", so Feuerwehr-Chef Neumann. Ob es Funklöcher in Lübeck gibt, kann er noch nicht sagen.

    Die Inbetriebnahme des neuen Systems ist noch nicht klar. Bisher fehlt der Leitstelle eine Kabelanbindung an einen Knoten des Digitalfunks. Die ist als zusätzliche Ausfallsicherheit notwendig. Auch die Schulungen laufen noch. Problematisch ist auch der Gebäudefunk. In komplizierten Bereichen, wie zum Beispiel dem Herrentunnel, sind Verstärker für den Analogfunk verbaut. Wann die ausgetauscht werden, ist noch unklar.

    Im Rettungsdienst werden die Kosten für die Umstellung komplett auf die Krankenkassen umgelegt. Beim Katastrophenschutz muss Lübeck ein Drittel der Kosten tragen, im Brandschutz 70 Prozent. Dazu kommen Nutzungskosten für das digitale Netz von rund 150.000 Euro jährlich. Bereits bei Beginn der Umrüstung im September 2015 sagte Feuerwehr-Chef Bernd Neumann: "Es wird nicht besser, aber teurer."

    Quelle: https://www.hl-live.de/aktuell/textstart.php?id=114420

  • 17.05.2017 SPÖ Klagenfurt am Wörthersee: VP-Gaggl: Ohne Digitalfunk steht Sicherheit am Spiel!

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    Kärnten einziges Bundesland ohne Digitalfunk! LH Kaiser bei digitaler Infrastruktur für Blaulichtorganisationen säumig. Innenministerium hat alle relevanten Weichen gestellt.

    Klagenfurt (OTS) - Kärnten ist das einzige Bundesland, das seine Einsatzorganisationen wie beispielsweise Polizei oder Feuerwehr, nicht mit digitalem Funk ausgestattet hat. Digitalfunk ist abhörsicher und ermöglicht die Kommunikation der Einsatzkräfte untereinander, was für die Sicherheit im Land unerlässlich ist. "Diese Säumigkeit ist für die Sicherheit der Menschen im Land fahrlässig. Bis heute ist in Kärnten nichts unternommen, damit unsere Blaulichtorganisationen den Digitalfunk erhalten. Dabei hat das Innenministerium alle notwendigen Schritte gesetzt, die die anderen Bundesländer für mehr Sicherheit im Land schon längst nutzen", kritisiert heute VP-Sicherheitssprecher LAbg. Bgm. Herbert Gaggl die mangelnde Sicherheitsinfrastruktur bei den Blaulichtorganisationen in Kärnten.

    Der Landeshauptmann sei aufgefordert, die Rahmenbedingungen zu schaffen, die Grundsatzvereinbarung für die Umsetzung des digitalen Funks in Kärnten zu unterschreiben und die budgetäre Vorsorge zu treffen. „Alles andere ist fahrlässig. Ab dem Jahr 2019 auf 3 Jahre sind 7 Millionen Euro notwendig. Wenn für alles andere Geld da ist, wird auch die Sicherheit das Wert sein. Und sonst muss man eben die Reformen angehen, um Freiräume zu schaffen. Außerdem gibt es zum Digitalfunk keine Alternative“, betont Gaggl.

    Die Sicherheit im Land müsse oberste Priorität haben, dazu gehört auch eine professionelle und zeitgemäße Sicherheitsinfrastruktur, wie der Digitalfunk. Die Sicherheitskräfte in Kärnten leisten hervorragende Arbeit. Sie in ihrer täglichen Arbeit zu benachteiligen oder gar zu behindern, ist verantwortungslos. "Mehr Sicherheit im Land ist das zentrale Anliegen der Menschen, dieses Thema führt alle Bedürfnislisten an. Nachdem beim Bund alle relevanten Schritte für die Länder bereits fixiert sind, muss der Sicherheitsreferent des Landes aktiv werden. Geredet wurde genug", schließt Gaggl. (Schluss)

    Quelle: https://www.ots.at/…/vp-gaggl-ohne-digitalfunk-steht-sicher…

  • 16.05.2017 Thüringen Nordhausen: Rettungsdienste im Landkreis Nordhausen werden auf Digitalfunk umgestellt

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    Rettungsdienste werden ab Herbst 2017, die Feuerwehren ab 2018 umgerüstet. 70 Prozent der Kosten von über einer Million Euro werden gefördert.

    Nordhausen. Die Polizei hat sie schon vor einigen Jahren eingeführt, nun kommen Rettungsdienste und Feuerwehren an die Reihe: die interne Kommunikation per Digitalfunk. "Wir stehen in den Start­löchern und sind dankbar, dass es endlich losgehen kann", sagt Tobias Mielke, Chef der Nordhäuser Rettungsleitstelle und Koordinator zur Einführung des Digitalfunks in der Kreisverwaltung.

    Das Land Thüringen hat die Voraussetzungen geschaffen mit dem Erlass einer Richtlinie, die seit dem 1. Januar 2017 in Kraft ist. Diese regelt die Finanzierung der Technik, die durch die Kommunen angeschafft werden muss. "Das Gute ist, dass die Gemeinden faktisch nichts für die neue Technik bezahlen müssen", so Mielke weiter. Wobei eigentlich nur 70 Prozent der Anschaffungskosten durch das Land direkt gefördert werden. Die restlichen 30 Prozent sind über den kommunalen Finanzausgleich zu regeln.

    In der Praxis wird es so aussehen, dass mit der Umrüstung der Technik noch in diesem Jahr begonnen wird. "Unser Wunsch ist es, mit den Rettungsdiensten im Herbst zu beginnen. Im nächsten Jahr kommen dann die Feuerwehren an die Reihe", blickt Mielke voraus. Dort müssten etwa 230 Fahrzeuge nach und nach auf die neue Technik umgestellt werden. "Pro Fahrzeug fallen zwischen 5000 und 7000 Euro Kosten an. Im Endeffekt wird alles über eine Million Euro kosten", rechnet der Leiter des Rettungsdienstes vor.

    "Wir stehen aber nicht unter Zeitdruck. Insgesamt sind vier Jahre für die komplette Umrüstung vorgesehen", erläutert Mielke. Als Erstes muss übrigens die Technik in der Rettungsleistelle umgestellt werden. Das soll ebenfalls im Herbst geschehen. Zugleich müssten die Mitarbeiter umgeschult werden. "Unser Ziel ist, beide Techniken, die digitale wie analoge, eine Zeit lang parallel laufen zu lassen", so Mielke weiter.

    In der Frage der Alarmierung sei aber noch nicht entschieden, welche Technik in der Zukunft verwendet wird. Auch deshalb sei das parallele Vorhalten beider Systeme wichtig.

    "Die Kommunen erhalten von uns den Hinweis, wann sie ab 2018 an der Reihe sind, die alte auf die neue Technik umzustellen", blickt Mielke voraus. Die entsprechenden Gelder müssten dann in die Haushalte eingestellt werden.

    Der Landkreis Nordhausen hat seine Hausaufgaben übrigens gemacht. Im Haushalt für dieses Jahr, der im April vom Kreistag beschlossen worden war, sind 305 000 Euro für die Anschaffung der neuen Technik vorgesehen.

    Auch das Land Thüringen ist vorbereitet. Das zuständige Innenministerium hat die digitale Funktechnik und die entsprechenden Montageleistungen zur Umrüstung der Einsatzfahrzeuge europaweit ausgeschrieben. "Das Vergabeverfahren ist abgeschlossen, den Zuschlag erhielt eine Firma aus Münster", teilt Pressesprecher Carsten Ludwig mit. Geplant ist, dass in diesem Jahr noch 3,1 Millionen Euro in die Ausstattung der Kommunen mit digitalen Funkgeräten investiert werden.

    Die Umrüstung ist inzwischen mehr als überfällig. "Die Nachbarländer, sprich Sachsen-Anhalt und Niedersachsen, haben längst auf Digitalfunk umgestellt", gibt Tobias Mielke zu bedenken. Dort sei teilweise kein analoges Funknetz mehr vorhanden. "Das führt zu Problemen vor allem bei den Rettungsdiensten, die länderübergreifend tätig sind", so der Chef der Rettungsleitstelle weiter. Die Dienste könnten untereinander nicht mehr kommunizieren.

    Quelle: http://nordhausen.thueringer-allgemeine.de/…/Digitalfunk-Ne…

  • 16.05.2017 Bayern Gleißenberg: Geübt mit dem Digitalfunk

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    Mitglieder aus den Feuerwehren Gleißenberg, Ried, Lixenried und Ränkam machten sich mit der Technik vertraut.

    Gleissenberg.Zur Übung mit dem Digitalfunk trafen sich die Feuerwehren Gleißenberg, Ried, Lixenried und Ränkam. Dabei wurden Ortskenntnisse und Umgang mit dem noch relativ neuen Digitalfunk aufgefrischt. Die Übung begann mit einem Sammelruf des Mehrzweckfahrzeuges der Feuerwehr Gleißenberg, das als Leitstelle fungierte. Dieses wurde in der Rußmühle stationiert, um in der Mitte der vier Einsatzgebiete zu stehen. Von dort wurden den Wehren einsatztaktische Ziele (z. B. Wasserentnahmestellen, besondere Objekte...) in den Einsatzgebieten der anderen Wehren zugewiesen, um die Ortskenntnisse zu auffrischen. An den jeweiligen Zielen mussten verschiedene Nummern durchgegeben werden, um die Verständigung mit dem Digitalfunk zu testen.

    Quelle: http://www.mittelbayerische.de/…/geuebt-mit-dem-digitalfunk…

  • 12.05.2017 Sachsen Gödlau (Elstra) - Gödlau bekommt einen Funkmast

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    Er soll das Gebiet im Radius von zehn Kilometern abdecken und den Digitalfunk für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste in der Region verbessern.

    Am Ortsrand von Gödlau könnte bald ein gut 50 Meter hoher Funkmast stehen. Das Sächsische Innenministerium (SMI) hat in dem Ortsteil ein Grundstück angemietet, um dort eine Basisstation für BOS-Digitalfunk zu errichten. BOS ist die Abkürzung für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Dies sind beispielsweise Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, das Technische Hilfswerk sowie der Katastrophenschutz. Bauherr ist der Freistaat Sachsen. Der Baubeginn ist für dieses Jahr geplant. Zur geplanten Baudauer könne man derzeit aber noch keine Auskunft geben, „da die entsprechenden Planungen noch nicht abgeschlossen sind“, teilte SMI-Pressereferentin Patricia Vernhold auf SZ-Nachfrage mit. Der geplante Funkmast soll das Gebiet im Radius von cirka zehn Kilometern abdecken und die Funkversorgung für die Feuerwehr, die Rettungsdienste und die Polizei in der Region verbessern. Der Bau mache sich erforderlich, da ein anderer Standort in der Region weggefallen sei, so die Pressereferentin.

    Quelle: https://www.sz-online.de/…/goedlau-bekommt-einen-funkmast-3…

  • 08.05.2017 Bayern Abensberg: Die Katastrophe in den Griff bekommen

    Szenario war zwar fiktiv, aber dennoch erschreckend. Feuerwehr und Rettungskräfte prüften Digitalfunk auf Herz und Nieren.

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    Abensberg - Ein unvorstellbares Szenario: Im Ottenbräuzelt auf dem Gillamoos kommt es zu einer Verpuffung im Küchenbereich, ein Brand bricht aus. Das Feuer verbreitet sich in kürzester Zeit im ganzen Zelt und greift auf umliegende Stände über. Panik bricht aus, die Menschenmenge versucht zu fliehen, überall Verletzte, die anliegende Trafostation fängt Feuer. Die Folge: Stromausfall.



    Das Allround, die Enterprise und ein weiteres Karussell stehen, die Menschen hängen in der Luft – Schreie und Panik. Ein Ölteppich breitet sich auf dem angrenzenden Fluss, der Abens aus, die Notbrücke steht in Flammen und kann nicht mehr genutzt werden. Der Weißbierstadl fängt Feuer und brennt in kürzester Zeit lichterloh. Dazu kommt ein Verkehrsunfall in Welschenbach: Ein voll besetzter Bus und ein Personenkraftwagen mit vielen Verletzten. Auch auf der Bundesstraße 16 kommt es zu einem weiteren Verkehrsunfall.

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    Der Katastrophenfall ist eingetreten! Katastrophenalarm wird dann ausgelöst, wenn die Situation es verlangt und eine besondere Koordination von Hilfskräften erforderlich wird. In diesem Fall reichen die normalen Mittel und die rechtlichen Befugnisse der normalerweise zuständigen Gemeinden nicht mehr aus.

    Genau dieses Szenario wurde am Samstagvormittag in Abensberg am Feuerwehrhaus und auf der Gillamooswiese mit rund 310 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Abensberg, 18 weiteren Freiwilligen Feuerwehren, der Polizei, des Bayerischen Roten Kreuzes, des Technischen Hilfswerkes OV Kelheim mit drei weiteren Ortsverbänden, der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft, der Wasserwacht, der Bundeswehr, der integrierten Leitstelle Landshut, der Feuerwehrführung des Landkreises Kelheim, der Unterstützungsgruppe und Örtlichen Einsatzleitung, der Kreiseinsatzzentrale, sowie der Führungsgruppe Katastrophenschutz des Landratsamtes Kelheim, geübt.

    Dabei stand der Digitalfunk im Vordergrund. Die Übung diente, der Überprüfung des Digitalfunknetzes im Abensberger Bereich, der Zusammenarbeit bei einem großen Schadensereignis zwischen den verschiedenen Einsatzorganisationen untereinander, sowie mit der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) des Landratsamtes Kelheim. Vor zwei Jahren wurde der Digitalfunk eingeführt und ersetzt damit den Analogfunk. Beim Einsatz funken alle Hilfsorganisationen auf einem Netz. Dabei werden alle Kräfte aus dem ganzen Landkreis zusammengezogen. Der örtliche Einsatzleiter (ÖEL) der Übung war Kreisbrandinspektor Karl-Heinz Rott aus Kelheim. Die Zentrale wurde im Feuerwehrhaus eingerichtet und dazu speziell ein ÖEL Wagen zur technischen Unterstützung bereitgestellt. Auf der gesamten Gillamooswiese hatte man sternförmig die einzelnen Stationen des Einsatzes aufgebaut.

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    Am Ende der Übung trafen sich alle Beteiligten im Feuerwehrhaus zu einer gemeinsamen Brotzeit Kommandant Konrad Bauer betonte: „Für Abensberg ist es unheimlich wichtig die Gelegenheit zur Probe für den Ernstfall zu bekommen.“ Im Laufe der kommenden Woche werden die Ergebnisse ausgewertet und die Dokumentationen des Einsatzes akribisch unter die Lupe genommen.

    Quelle: http://www.mittelbayerische.de/…/die-katastrophe-in-den-gri…

  • 06.05.2017 Bayern Traunstein: Guter Start für den Digitalfunk

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    Traunstein – Einen guten Start hatte das im Oktober 2016 eingeführte Digitalfunksystem im Bereich des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung mit seinen Landkreisen Traunstein, Altötting, Berchtesgadener Land und Mühldorf.

    Bei der gestrigen Verbandsversammlung sprach Martin Schupfner, Leiter der Taktisch-Technischen Betriebsstelle Digitalfunk, von mittlerweile etwa 5600 erfassten Endgeräten aller Hilfsorganisationen. Die bisherigen Erfahrungen seien sehr positiv. Der Betriebsleiter der Integrierten Leitstelle (ILS), Anton Groschak, lobte alle Organisationen für die gute Zusammenarbeit beim Digitalfunk. Bei den ersten größeren Einsatzlagen seien merkliche Verbesserungen spürbar geworden: »Kein einziges Mal mussten wir auf den Analogfunk als Rückfallebene zurückgreifen.«
    BRK und Wasserwacht haben eigenes Funksystem

    Über den Löwenanteil mit 4050 Funkgeräten verfügen nach Martin Schupfner die Feuerwehren und der Katastrophenschutz. Das Bayerische Rote Kreuz einschließlich Bergwacht und Wasserwacht habe zwar ein eigenes Funksystem mit 1185 Endgeräten. Diese seien jedoch im Einsatzleitsystem der ILS mittlerweile alle »eingepflegt«. Gleiches gelte für die 167 Geräte des THW, die 61 Geräte des Malteser Hilfsdienstes und die 49 der DLRG. Hinzu kamen 2016 auf eine gemeinsame Initiative der ILS mit der Bergwacht Chiemgau hin erstmals fünf Handfunkgeräte in österreichischen Rettungshubschraubern, deren Besatzungen häufig auf bayerischem Gebiet Hilfe leisten.

    In der Sitzung informierte Schupfner weiter, durch die hohe Anzahl an Sendestationen sei eine Versorgungsgüte von über 99 Prozent im Freien erreicht. Allerdings gebe es noch Optimierungsbereiche. Die Mitarbeiter der Taktisch-Technischen Betriebsstelle (TTB Digitalfunk) hätten die Feuerwehren und die Kommunen bei Planung und Realisierung von Festfunkstellen unterstützt. 85 Anträge seien bearbeitet und an die Genehmigungsstellen weitergeleitet worden.

    Mit Spannung wartet Martin Schupfner auf Ergebnisse eines staatlichen Pilotprojekts in den ILS-Bereichen Oberland und Rosenheim – gewidmet der digitalen Alarmierung. Voraussichtlich 2018 könne die ILS Traunstein mit dieser neuen Alarmierungstechnik beginnen. Die Kommunen würden frühzeitig informiert – auch, um die erforderlichen Haushaltsmittel einplanen zu können.

    Neben der 2015 gegründeten TTB Digitalfunk gibt es in der Organisationsstruktur des Rettungszweckverbands seit acht Jahren mit der ILS einen weiteren bedeutenden Regiebetrieb. Betriebsleiter Anton Groschak informierte über die wichtigsten Fakten des vergangenen Jahres. So wickelte die Leitstelle mit Sitz im Gewerbegebiet Kaserne in Traunstein im vergangenen Jahr insgesamt 86 498 Einsätze ab. Das sind 3,6 Prozent weniger als 2015.

    Davon entfielen 5774 Einsätze auf die Feuerwehren und 80 724 auf den Rettungsdienst. Die Notarzteinsätze gingen gegenüber dem Vorjahr von 17 405 auf 16 527 zurück, die Notfalleinsätze von 18 474 auf 16 812. Der Rettungshubschrauber Christoph 14 verzeichnete 1373 Einsätze (2015: 1596), darunter 1165 Primäreinsätze und 69 Sekundäreinsätze, wie zum Beispiel Verlegungsflüge für Intensivpatienten und 139 Fehleinsätze, bei denen keine Hilfe erforderlich war. Arztbegleitete Patiententransporte stiegen leicht von 574 auf 613. Nahezu konstant blieb die Zahl der Krankentransporte mit 42 344 gegenüber 42 170 im Jahr 2015. Leicht rückläufig waren die Bergrettungen mit 926 (2015: 993), während die Wasserrettungen von 80 auf 110 zunahmen.

    Schwerpunkt der Feuerwehreinsätze waren im vergangenen Jahr die 3817 Technischen Hilfeleistungen (2015: 4193), gefolgt von 1233 Brandeinsätzen (2015: 1214) und 724 sonstigen Einsätzen (2015: 1077). Anton Groschak merkte an: »Gott sei Dank brennt es nicht mehr so oft. Die Einsatzzahlen sind leicht zurückgegangen, da 2016 keine größeren Unwetterlagen zu verzeichnen waren.«
    Haushalt wurde einstimmig verabschiedet

    Die Verbandsräte brachten gestern auch einstimmig den Zweckverbandshaushalt für 2017 rückwirkend zum 1. Januar auf den Weg – reichlich spät, wie ein Verbandsmitglied anmerkte. Vorsitzender, Landrat Siegfried Walch sagte zu, den nächsten Etat früher vorzulegen. Verbandsgeschäftsführer Josef Gschwendner präsentierte Einzelheiten aus dem Zahlenwerk. Der Verwaltungshaushalt beinhaltet Einnahmen und Ausgaben von 3,385 Millionen Euro, der Vermögenshaushalt von 220 000 Euro. Kreditaufnahmen sind nicht geplant. Die Umlage für die vier Landkreise beträgt laut Verbandssatzung 1,083 Millionen Euro. Aufgrund der Einwohnerzahlen treffen den Landkreis Altötting davon 21,76 Prozent oder 235 644 Euro, das Berchtesgadener Land 20,84 Prozent oder 225 700 Euro, Mühldorf 22,47 Prozent oder 243 353 Euro sowie den Landkreis Traunstein 34,93 Prozent oder 378 303 Euro.

    Quelle: http://www.berchtesgadener-anzeiger.de/…/traunstein_artikel…

  • Niedersachsen Peine: Kreis führt flächendeckenden Digitalfunk ein

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    Im Landkreis Peine wird nun flächendeckend digital gefunkt.

    Die bislang genutzte analoge Funktechnik war veraltet und sollte bundesweit eigentlich bereits zur Fußballweltmeisterschaft 2006 ausgetauscht sein. Die Voraussetzungen zur Nutzung des Digitalfunks im Netzabschnitt Braunschweig wurden durch die zuständigen Stellen von Bund und Land jedoch erst im September 2014 geschaffen.

    „Mit der Einführung der neuen Funktechnik wird auf ein gemeinsames Netz aller Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben umgestellt. Neben der Abhörsicherheit bietet der Digitalfunk den Nutzern zudem eine bessere Sprachqualität und Verständlichkeit“, erläutert Erster Kreisrat Henning Heiß.

    Der Umstellung vorangegangen war die Beteiligung aller Kommunen im Landkreis Peine an einer Ausschreibung des Landes Niedersachsen. Beschafft wurden in diesem Zusammenhang 1.100 Funkgeräte und Zubehör mit einem Finanzvolumen von rund 560.000 Euro.

    Die Umrüstung der Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst hat die Feuerwehrtechnische Zentrale des Landkreises realisiert. In einem Zeitraum von zweieinhalb Jahren wurden durch zwei Mitarbeiter insgesamt 214 Fahrzeuge von Gemeinden, Hilfsorganisationen und dem Landkreis mit der neuen Technik ausgestattet.

    Zeitgleich erfolgte die notwendige Schulung der Einsatzkräfte durch ehrenamtliche Ausbilder. Bislang haben so rund 1.400 Einsatzkräfte ihre Einweisung in die umfangreichen Funktionalitäten der neuen Technik erhalten. Noch bis Ende dieses Jahres laufen die neun Unterrichtsstunden umfassenden Umschulungseinheiten.

    „Die Umrüstung der über 200 Fahrzeuge stellte eine Herausforderung dar, die hervorragend abgearbeitet wurde“, würdigt Heiß die Arbeit aller Beteiligten. Er dankt insbesondere den ehrenamtlichen Ausbildern, die ihre Aufgabe zur Schulung der Einsatzkräfte bravourös gemeistert hätten.

    Bildunterschriften

    Symbolische Übergabe des Digitalfunks an den Kreisbrandmeister (v.l.): Till Burkhardt (zuständiger Mitarbeiter der FTZ), Dirk Hornemann (Fachdienstleiter Ordnungswesen), Henning Heiß (Erster Kreisrat), Rüdiger Ernst (Kreisbrandmeister)

    Quelle: http://www.focus.de/…/landkreis-peine-kreis-fuehrt-flaechen…

  • 28.04.2017 Bayern Kelheim: Katastrophenschutzübung „Digitalfunk Abensberg 2017“ am 06.05.2017 in Abensberg

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    Das Landratsamt Kelheim führt am Samstag, den 06.05.2017 von 9.30 Uhr bis ca. 11.30 Uhr in Abensberg im Bereich der Gillamooswiese eine Katastrophenschutzübung durch.

    Die Übung dient der Überprüfung des Digitalfunknetzes im Abensberger Bereich, der Zusammenarbeit bei einem großen Schadensereignis zwischen den verschiedenen Einsatzorganisationen untereinander sowie mit der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) des Landratsamtes Kelheim.

    In die Übung sind die Freiwillige Feuerwehr Abensberg, 18 weitere Freiwillige Feuerwehren, die Polizei, das Bayer. Rote Kreuz, die DLRG, die Wasserwacht, das Technische Hilfswerk THW OV Kelheim mit drei weiteren Ortsverbänden, die Bundeswehr, die Integrierte Leitstelle Landshut, die Feuerwehrführung des Landkreises Kelheim, die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung, die Kreiseinsatzzentrale sowie die Führungsgruppe Katastrophenschutz des Landratsamtes Kelheim eingebunden. Die Einsatzleitung wird beim Feuerwehrgerätehaus in Abensberg eingerichtet.

    Es werden verschiedene Schadensereignisse angenommen, die von der Übungsleitung eingespielt werden und von den beteiligten Einheiten fiktiv abzuarbeiten sind. An der Übung werden ca. 300 Kräfte aus den oben genannten Einheiten mitwirken.

    Durch das Ausmaß der Übung wird es während der Übung in Abensberg, insbesondere im Bereich des Feuerwehrgerätehauses und der Gillamooswiese, zu einem erhöhten Aufkommen an Fahrzeugen der Hilfsorganisationen kommen. Zu Verkehrsbeeinträchtigungen in Abensberg wird es voraussichtlich nicht kommen.

    Quelle: http://www.focus.de/…/landkreis-kelheim-katastrophenschutzu…
    Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

  • 27.04.2017 Deutschland: BDBOS Zehnjähriges Bestehen gefeiert

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    Ihr zehnjähriges Bestehen hat die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) gefeiert. Der BOS-Digitalfunk ist mittlerweile fast flächendeckend verfügbar. In den kommenden Jahren sollen nun neue Dienste und Funktionalitäten realisiert werden.

    Seit nunmehr zehn Jahren gibt es die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS). Im April 2007 war sie im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern mit dem Auftrag gegründet worden, den Digitalfunk BOS aufzubauen, zu betreiben sowie dessen Funktionsfähigkeit sicherzustellen. Wie das BMI nun meldet, deckt das BOS-Digitalfunknetz mittlerweile 99 Prozent der Fläche Deutschlands ab und steht allen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben für eine bundesweit einheitliche, abhörsichere Kommunikation zur Verfügung. Nach dem Abschluss des Netzaufbaus verantworte die Bundesanstalt heute den Betrieb des zuverlässigsten Mobilfunknetzes in Deutschland mit 4.540 Basisstationen, 64 Vermittlungsstellen, vier Transitvermittlungsstellen und zwei Netzverwaltungszentren im Bundesgebiet. Über den Digitalfunk BOS werden laut BMI derzeit monatlich 45 Millionen Funksprüche abgesetzt, Tendenz steigend.

    „Für die Sicherheits- und Rettungskräfte in Deutschland ist der Digitalfunk eine große Errungenschaft“, erklärte Bundesinnenminister Thomas de Maizière im Rahmen einer Jubiläumsfeier am vergangenen Montag (24. April 2017). „Mit ihm haben sie ein eigenes, bundesweites, sicheres und hochverfügbares Kommunikationsmittel für ihren herausfordernden Dienst – ob als Polizistin, Feuerwehrmann oder Ersthelfer im Rettungsdienst.“ In den kommenden Jahren wird die BDBOS nach Angaben des Bundesinnenministeriums an der Weiterentwicklung des Digitalfunks BOS arbeiten. Dies umfasse sowohl die Einführung von weiteren Werkzeugen für den Betrieb, als auch die Realisierung von neuen Diensten und Funktionalitäten. (DWSZ)

    www.bdbos.bund.de
    www.bmi.bund.de

  • 26.04.2017 Die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben

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    10 Jahre BDBOS: Jubiläumsfeier im Roten Rathaus

    Die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) feierte am Montag, 24. April, mit mehr als 600 Gästen ihr zehntes Jubiläum.

    Bei einer festlichen Veranstaltung im Roten Rathaus kamen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BDBOS mit ihren Partner aus Bund und Ländern sowie Gästen aus Politik und Wirtschaft zusammen.

    Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière würdigte in seiner Rede die bisherigen Leistungen der Bundesanstalt: „Für die Sicherheits- und Rettungskräfte in Deutschland ist der Digitalfunk eine große Errungenschaft. Mit ihm haben sie ein eigenes, bundesweites, sicheres und hochverfügbares Kommunikationsmittel für ihren herausfordernden Dienst - ob als Polizistin, Feuerwehrmann oder Ersthelfer im Rettungsdienst“, so Bundesinnenminister de Maizière.

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    Der Sächsische Staatsminister des Innern, Markus Ulbig, gratulierte der BDBOS als Vorsitzender der Innenministerkonferenz. Auch die Verwaltungsratsvorsitzende der BDBOS, Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern Dr. Emily Haber, sprach ein Grußwort und würdigte dabei besonders die einmaligen Strukturen, die für die Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und BDBOS geschaffen wurden: „Der Digitalfunk BOS zeigt, wie eine Zusammenarbeit unter den Rahmenbedingungen des kooperativen Föderalismus erfolgreich gestaltet werden kann.“ Anschließend würdigte Albrecht Broemme, Präsident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, als Vertreter der Digitalfunknutzer die Verlässlichkeit und Sicherheit des Digitalfunks BOS.

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    Das Bundespolizeiorchester unterstützte die Feier in seiner Kleinspielbesetzung mit einem musikalischen Zwischenprogramm. Nach dem Bühnenprogramm informierten sich die Gäste auf der Ausstellungsfläche über die Technik des Digitalfunks BOS und nutzten die Gelegenheit, sich organisationsübergreifend auszutauschen.

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    Großer Dank gilt den Ausstellern, die das Jubiläum der BDBOS unterstützt haben, wie die Autorisierte Stelle Berlin, die Autorisierte Stelle Niedersachsen, das Technische Hilfswerk, die Alcatel-Lucent Digitalfunk Betriebsgesellschaft sowie die Fachreferate der BDBOS selbst.

    Quelle: http://www.bdbos.bund.de/…/2…/170425_rueckblick_10jahre.html

  • 24.04.2017 Österreich Salzburg: So weit ist die Umstellung auf Digitalfunk fortgeschritten

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    Derzeit wird im Bundesland Salzburg von Analog- auf Digitalfunk umgestellt, aktuell sind die Einsatzorganisationen im Pongau an der Reihe. Für die Einführung fallen im Bundesland Salzburg Kosten von rund 21 Millionen Euro an. Der Bund stellt die Betriebstechnik zur Verfügung, das Land muss für die Standorte sorgen. Zwei Funkleitstellen werden umgerüstet und Tausende Funkgeräte ausgetauscht. Auch die Betriebskosten gehen auf das Budget des Landes.

    Die Kosten von rund 21 Millionen Euro trägt zum Großteil das Land Salzburg. Über die Hinterhand hole man sich das Geld aber wieder von den Gemeinden zurück, wie Landtagsabgeordneter, SPÖ-Gemeindesprecher und Bürgermeister Gerd Brand am Montag kritisiert. Die Umsetzung eines funktionierenden Digitalfunks stehe für ihn „außer Streit“, wie er betont, an der Finanzierung stößt sich der Politiker aber deutlich. Die Gesamtkosten für die Errichtung betragen rund 21 Millionen Euro. Das Land steuert 18,1 Millionen Euro bei, der Bund übernimmt den Rest. Vom Anteil des Landes fließen 3,1 Millionen Euro aus allgemeinen Haushaltsmitteln und 15 Millionen Euro aus dem Gemeindeausgleichsfonds (GAF). „Es kann aber nicht sein, dass die Gemeinden für den Kauf und die Erhaltung finanziell herhalten müssen“, zeigt er sich in einer Aussendung über die Verwendung von GAF-Budget verärgert.
    “GAF-Gelder sollen Gemeinden zur Verfügung stehen”

    „Diese Gelder sollen den Gemeinden für deren Maßnahmen wie Kindergärten, Schulen, Feuerwehren etc. zur Verfügung stehen“, kritisiert Brand weiter. Die Gemeinden würden demnach selbst den Großteil der Kosten zu tragen haben. Bereits im Jahr 2014, als die Finanzierung beschlossen wurde, argumentierte der Bürgermeister der Gemeinde Schwarzach, Andreas Haitzer (SPÖ), ähnlich. Einen Antrag der SPÖ, die Mittel des GAF unangetastet zu lassen, wurde damals im Landtag mehrheitlich abgelehnt.

    Auch heute weist Thomas Kerschbaum, Pressesprecher von Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) auf Anfrage von SALZBURG24 die Kritik zurück. Man habe die Finanzierung damals „mit ausdrücklicher Zustimmung der Gemeinden, des Gemeindeverbandes und des Beirates des Gemeindeausgleichsfonds beschlossen“. „Im Übrigen ist der Digitalfunk ein wesentliches Element zur Stärkung der Sicherheit. Die Gemeinden und Regionen profitieren davon massiv“, legitimiert Kerschbaum die Finanzierung. Wie hoch die Kosten für eine einzelne Gemeinde sind, lässt sich dabei nicht konkret feststellen, da der GAF ein landesweiter Topf ist. Er wird aus den Ertragsanteilen der Gemeinden an den gemeinschaftlichen Bundesabgaben gespeist.
    Wann wird wo umgestellt?

    In der Stadt Salzburg wurde der Digitalfunk bereits im Jahr 2008 zur Fußball-EM eingeführt, entlang der West- und Tauernautobahn im Flach- und Tennengau wird seit dem Frühjahr 2017 digital gefunkt. Auch der Lungau wurde bereits umgestellt. Derzeit erfolgt die Umstellung im Pongau. Mit Ende des Jahres soll dieser Prozess abgeschlossen sein. HIER könnt ihr den aktuellen Fortschritt einsehen. Die Betriebsphase wurde mit 25 Jahren angegeben.
    Das sind die Vorteile des Digitalfunks

    Das offiziell als BOS bezeichnete System – “Digitalfunk für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben” – hat gegenüber der Analog-Technik zahlreiche Vorteile: Es erlaubt eine wesentlich bessere Funkabdeckung, höhere Sprachqualität, bezirks- und bundesländerübergreifende Funkkommunikation ohne Umschalten der Funkkanäle, Telefonruf ins öffentliche Netz, Kurznachrichten-Service ähnlich SMS sowie eine Daten- und Sprach-Verschlüsselung bei allen Endgeräten.

    Quelle: http://www.salzburg24.at/spoe-kritisiert-digitalfun…/4980394#

  • 18.04.2017 Bayern Straubing / Regen: Rettungsdienst funkt jetzt digital



    Rund 100000 Notrufe gehen pro Jahr in der Integrierten Leitstelle (ILS) in Straubing ein. Ab sofort werden sie alle digital verarbeitet und nach der Feuerwehr seit gestern auch die Kräfte der Rettungsdienste mit der neuen Funktechnik zu den Einsätzen geschickt und koordiniert.

    Die ILS in Straubing versorgt mit den Landkreisen Regen, Deggendorf und Straubing-Bogen sowie der Stadt Straubing eine Gebiet mit 340000 Einwohnern sowie rund zweieinhalb Millionen Urlaubsgästen. In Straubing laufen die Notrufe auf und die Disponenten schicken je nach Schadensereignis die Rettungskräfte auf die Fahrt.

    "Die digitale Kommunikation hat jetzt auch im Rettungsdienst Einzug gehalten", freute sich der Leiter der ILS. Gerhard Kleeberger gab gestern zusammen mit den Geschäftsführern des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung, Stephanie Aumer und Helmut Steinbauer, sowie Vertretern der Rettungsdienste den Startschuss für den Digitalfunk im Rettungsdienst.

    Foto: Neues Zeitalter: Auch wenn sich am Arbeitsplatz von Disponent Christoph Mürle nicht viel geändert hat, bringt die Umstellung auf Digitalfunk erhebliche Vorteile für die Helfer vor Ort wie auch für die Leitstelle, wie deren Leiter Gerhard Kleeberger erläuterte.

    Quelle: http://www.pnp.de/…/2478147_Rettungsdienst-funkt-jetzt-digi…

  • 14.04.2017 Politik Thüringen Hobbyfunker als Notfallhelfer

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    Thüringer Behörden wollen in Krisenlagen auch auf Unterstützung durch Amateurfunkklubs zurückgreifen können

    Weil der Digitalfunk der Sicherheitsbehörden im ganz großen Ernstfall ausfallen kann, planen manche Bundesländer, in dieser Notlage auf Hobbyfunker und ihre analoge Technik zurückzugreifen. Die Idee ist simpel, doch nicht ganz leicht umzusetzen.

    In Thüringen sind Wolfgang Schneider und sein Team mit dem Problem beschäftigt. Der Polizist ist Leiter der Stabsstelle Krisenmanagement im Erfurter Innenministerium und damit so etwas wie Thüringens oberster Notfallmanager. Er hat vor einigen Wochen Kontakt mit Joachim Kaufmann vom Amateurfunkklub in Schmalkalden aufgenommen. Dessen Funkanlage ist in einem kleinen Raum eines Hotels untergebracht, das hoch über den meisten Dächern von Schmalkalden auf einem Plateau steht. Eine mehrere Meter lange Antenne haben die Hobbyfunker außen am Gebäude angebracht. Nun sitzen Schneider und Kaufmann gemeinsam mit anderen Hobbyfunkern in jenem Hotel und tauschen sich darüber aus, was die Funkamateure leisten können, wenn die Digitalnetze auch der Sicherheitsbehörden ausfallen.

    Andreas Kleiner, Polizist in Niedersachsen und selbst Funkamateur, beschreibt ein mögliches Szenario: In einer Krise fällt der Strom in Thüringen aus; eine Versorgung von außen ist nicht möglich. Nach einigen Stunden funktioniert deshalb auch kein Digitalfunk der Sicherheitsbehörden mehr, weil der Reservestrom für dessen Komponenten aufgebraucht ist. Alle anderen Notfallpläne für diesen Fall versagen. Um trotzdem noch an Informationen darüber zu kommen, was in Schmalkalden gerade los ist, setzt der Krisenstab in Erfurt auf die Hilfe der Funkamateure. Die Alternative wäre, Meldefahrzeuge zwischen Erfurt und Schmalkalden pendeln zu lassen. Aber das würde viel Zeit kosten.

    Der kleine Raum in dem Hotel in Schmalkalden wird zu einer Art lokalen Funkzentrale, von der aus über die dort befindliche Analogtechnik von Kaufmann Lagemeldungen nach Erfurt übermittelt werden - wo die Funksprüche von dortigen Hobby-Funkern empfangen und an den Krisenstab weitergeleitet werden.

    Das können Nachrichten über Verletzte sein. Darüber wie viel Not-Energie das örtliche Krankenhaus noch hat. Wie viele Wasservorräte in der Region noch vorhanden sind. Ob zusätzliche Helfer aus anderen Teilen Thüringens benötigt werden. »Klar ist die Aufrechterhaltung der Kommunikation in Krisenzeiten ein großes Thema für uns«, sagt Schneider. »Wir sind sehr stark abhängig von jeglicher Form von Kommunikation.«

    Die Vorbereitung auf ein solches Szenario läuft nach dem, was Kleiner berichtet, schon seit Jahrzehnten. Jedenfalls auf Seiten der Funkamateure. Bundesweit, sagt Kleiner, gebe es allein etwa 40 000 Hobbyfunker, die im Deutschen Amateur-Radio-Club organisiert seien; mit eigens für sie reservierten Frequenzen und mit jeweils eigener Technik; Technik, die so simpel und robust sei, dass sie anders als der Digitalfunk auch unter widrigsten Umweltbedingungen funktioniere. »Das Ganze läuft auch in irgendeiner Outdoor-Umgebung, in irgendeiner Blechkiste«, sagt Kleiner. Und während die einzelnen Komponenten des Digitalfunks - die Antennen, die Rechenzentren, die Handfunkgeräte - einen hohen Strombedarf hätten, lasse sich die meiste analoge Funktechnik der Hobby-Funker selbst mit Autobatterien oder Solar-Akkus über einen langen Zeitraum hinweg betreiben.

    Das ist umso wichtiger, da kraftstoffbetriebene Notstromaggregate bei Stromausfall wohl nur für einen kurzen Zeitraum laufen werden. Denn auch für die Zapfsäulen der Tankstellen werde Strom benötigt, damit sie funktionieren, sagt Schneider.

    So sehr allerdings die Funkamateure inzwischen auf einen solchen Ernstfall vorbereitet sind, so wenig ist das der Staat in weiten Teilen Deutschlands. Wie auch in Thüringen. Schneider räumt ein, dass die Behörden im Freistaat sich auf eine mögliche Unterstützung im Krisenfall durch Funkamateure praktisch überhaupt noch nicht eingestellt haben. Zwar habe es vor einigen Jahren bereits entsprechende Überlegungen gegeben. »Aber wir haben auch ein Alltagsgeschäft«, sagt Schneider. Das habe solche Überlegungen für den ganz großen Krisenfall überlagert. Nun, in einer deutlich verschlechterten Sicherheitslage allerdings, hätten solche Planungen wieder eine wesentlich höhere Priorität. Die mögliche Notfall-Zusammenarbeit zwischen den Behörden und den Funkern werde er deshalb in den kommenden Monaten vorantreiben, sagt Schneider. So, wie das nach Angaben von Kleiner bereits in Niedersachsen geschehen ist. Und in Bayern, im Saarland, in Nordrhein-Westfalen.

    Als Gegenleistung für ihre Hilfe wollen die Funkamateure laut Kleiner nicht viel. Schon gar nicht viel Geld. Wenn der Staat Technik ausmustere, sagt er, dann sei es eine gute Idee, sie Hobbyfunkern zur Verfügung zu stellen. Zudem sei es wichtig, technische Gerätschaften der Funkamateure auf solche Türme mit aufzusetzen, die der Staat ohnehin nutze - ohne, dass ihnen dafür Kosten in Rechnung gestellt würde. Nicht zuletzt sei günstig, wenn der Staat bei seinen Beschäftigten für das Hobby Funken werbe und potenzielle Amateurfunker beim Erwerb der erforderlichen Lizenzen unterstütze. Auch damit, sagt Kleiner, habe man in Niedersachsen bereits gute Erfahrungen gemacht.

    Quelle: https://www.neues-deutschland.de/…/1048013.hobbyfunker-als-…

  • 14.04.2017 Niedersachsen: Polizei Hannover: ZPD: Notfallmanagement für den Digitalfunk

    BOS: Zentrale Polizeidirektion Niedersachsen (ZPD) übergibt erste Netzersatzanlagen (NEA) an Kommunen

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    "Mit der Übergabe der ersten sechs von insgesamt 66 Notstromaggregaten an Vertreter Niedersächsischer Kommunen treffen wir nun eine noch wirksamere Vorsorge für den möglichen Fall großflächiger und/oder länger andauernder Ausfälle der öffentlichen Stromversorgung in unserem Bundesland.", sagte Polizeipräsidentin Christiana Berg in Hannover.

    Hintergrund der Beschaffungsinitiative mit einem Gesamtbudget von rund 800.000 Euro sind gemeinsame Überlegungen des niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport sowie der kommunalen Spitzenverbände, die Ausfallsicherheit der Sendeanlagen im gesamten Land für angenommene Krisenszenarien noch weiter zu erhöhen. Die Maßnahme erfolgt als Teil der zwischen Bund und Ländern abgestimmten sogenannten Netzhärtung für den Digitalfunk BOS.

    In einer Anfang 2017 unterzeichneten Verwaltungsvereinbarung über die Einbindung der Kommunen in das Notfallmanagement für den Digitalfunk BOS (BOS: Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) haben sich die Vertragspartner dazu verpflichtet, flexibel einsetzbare NEA zu beschaffen (Land), um sie im Falle eines Falles landesweit vor Ort sofort zum Einsatz bringen (Kommune) und damit den digitalen Behördenfunk netzunabhängig für längere Zeit aufrecht erhalten zu können. Mit der Beschaffung der auf Anhänger montierten Anlagen mit einem Stückpreis von rund 12.000 Euro war das Logistik Zentrum Niedersachsen (LZN) in enger Abstimmung mit der Autorisierten Stelle Digitalfunk Niedersachsen (ASDN) in der ZPD beauftragt.

    Die dieselbetriebenen Aggregate zur Energieerzeugung werden an ausgewählten kommunalen Standorten in Niedersachsen platziert, um kurzfristig länger anhaltende Stromausfälle zu überbrücken und gleichzeitig die Betriebssicherheit des vor wenigen Jahren errichteten Funknetzes zu gewährleisten. Die Finanzierung des Projekts erfolgt mit Mitteln des Landes Niedersachsen sowie einer Kostenbeteiligung des Bundes im Rahmen der Netzhärtung.

    Die von der Feuerwehr-Unfallkasse Niedersachsen (FUK) und der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophen¬schutz (NABK) abgenommenen Geräte haben eine Leistung von 9 kVA (230 / 400V) und sind sowohl für den direkten Einsatz an der Einsatzstelle als auch für die Gebäudeeinspeisung einsetzbar. Der Transport erfolgt mit dem ebenfalls zum Lieferumfang gehörenden Pkw-Anhänger (750 kg ZGG) mit integrierter Zubehörbox.

    Quelle: http://www.focus.de/…/polizei-hannover-zpd-notfallmanagemen…

  • 14.04.2017 Bayern Wiesenbronn: Digitalfunk für die Feuerwehrautos

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    Die Feuerwehr Wiesenbronn bekommt für ihre Fahrzeuge Digitalfunk. Außderdem ging es im Gemeinderat um Zahlen im Etat. Die gute Nachricht: Wiesenbronn ist schuldenfrei.

    Die Fahrzeuge der Feuerwehr Wiesenbronn werden mit Digitalfunk ausgerüstet, lautete der einstimmige Beschluss des Gemeinderates in der Sitzung am Dienstagabend.

    Bürgermeisterin Doris Paul informierte dazu, dass man zusammen mit der Nachbarwehr aus Kleinlangheim das Prozedere vornahm und der Kleinlangheimer Kommandant Rainer Bock Angebote einholte und drei Offerten erhielt, von denen die Firma Leicht aus Eisingen mit 1723 Euro die günstigste war. Sie wird sich auch um den Service kümmern.

    Der Wiesenbronner Kommandant Norbert Stock erklärte, dass es nur um den Einbau der Geräte gehe, die schon da seien. Zum Begriff BOS-Digitalfunk kam die Erläuterung, dass es sich dabei um Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben handle und der bisherige Analogfunk abgehört werden konnte.

    Im neuen Löschfahrzeug der Wiesenbronner Wehr wird der Einbau der Geräte vorbereitet, gab der Kommandant zudem bekannt. Nach Aussage der Bürgermeisterin sind die Wehren, die den Digitalfunk schon installierten, mit der Einrichtung zufrieden.

    Schulden auf Null Rundum zufrieden und einverstanden waren die Ratsmitglieder bei der Haushaltsvorberatung für dieses Jahr mit dem Zahlenwerk von Kämmerin Antje Teutschbein. „Die Schulden sind auf Null, Rücklagen sind da und wir können auch in den kommenden Jahren wirtschaften“, zog die Bürgermeisterin Bilanz.

    Beim Vergleich mit etlichen Posten im vergangenen Jahr gab es keine sehr großen Unterschiede. 2017 sind für den Unterhalt von Straßen und Wegen 12 000 Euro eingestellt; über den geplanten neuen Waldweg wird beim Waldgang am 21. April zusammen mit Förster Max Bartholl entschieden.

    2019 erfolgt die nächste Wartung der Straßenlampen „und dann werden wir auf LED umstellen“, kündigte Bürgermeisterin Doris Paul an.

    Beim Betrag von 175 000 für das neue Feuerwehrauto war sich die Bürgermeisterin nicht sicher, ob das Fahrzeug heuer noch komme. Zum Kauf der ehemaligen Schule durch die Kirchengemeinde kündigte sie eine gemeinsame Sitzung von Gemeinde- und Kirchenrat an.

    Für die Sanierung des Sportheims ist zum zweiten Mal ein Betrag von 22 500 Euro vorgesehen. Der Radweg nach Rüdenhausen wird auf Staatskosten gebaut. Die ausführende Firma muss nach Frostschäden neuen Baugebiet auf ihre Kosten für einen neuen Straßenbelag sorgen, so die weitere Information.

    Eine kurze Diskussion gab es zu einer Gemeindehalle zur Unterbringung und Lagerung verschiedenster Materialien, die auch für Vereine nutzbar sein sollte. „Die sollte genügend Freiraum im Umfeld haben, um auch mit Frontlader und Stapler hantieren zu können“, schlugt Reinhard Fröhlich vor.

    http://www.infranken.de/…/Digitalfunk-fuer-die-Feuerwehraut…

  • 11.04.2014 Baden-Württemberg Tübingen: Gomaringer Feuerwehr startet ins Digitalzeitalter

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    GOMARINGEN/TÜBINGEN. Eigentlich sollte es bereits zur Fußball-WM 2006 funktionieren. Sollte. Immerhin nutzt die Polizei im Landkreis das digitale Funknetz schon seit 2013. Bei den Feuerwehren und Gemeinden ist »Digitalfunk« allerdings nun seit zehn Jahren beinahe ein Running Gag.

    »Das Geld für die Umstellung war schon im Haushalt, als ich noch Hauptamtsleiter war«, erinnert sich der Gomaringer Bürgermeister Steffen Heß. Doch von Jahr zu Jahr wurde die Einführung verschoben. Was bei Haushaltssitzungen nur noch ein gelangweiltes Durch- und bei der Feuerwehr ein Abwinken hervorrief, soll wie in den anderen Kreisgemeinden nun ab dem vierten Quartal 2017 und mit drei Jahren Übergangszeit tatsächlich verwirklicht werden. Die Leitstelle Tübingen bekam Anfang Dezember die Technik geliefert. Hier wird nun nach und nach die Hard- und Software installiert, um über die bestehenden Telekommunikationsanlagen und Einsatzleitsysteme den Digitalfunk der Feuerwehr steuern zu können.

    »Uns fehlte die Dechiffriertechnik«, erklärt der Tübinger Kreisbrandmeister Marco Buess die lange Wartezeit. Es gäbe hier wenige Umrüster, »und die Umstellung wird ja bundesweit vorbereitet«. Zudem mussten im Landkreis erst die zehn neuen digitalen Alarmumsetzer (DAU) gebaut werden. Die Planung für die kreisweite, planmäßige und schrittweise Umsetzung läuft jedenfalls.

    Ab Herbst wird umgerüstet

    In Gomaringen stehen für die neue Technik dieses Jahr 40 000 Euro bereit. 30 000 Euro kommen 2018 dazu – ein ganz schöner Brocken, wenn man bedenkt, was die Gemeinde mit neuem Dienstleistungszentrum, Regenüberlaufbecken und Kindergarten in nächster Zeit zu leisten hat. Insgesamt steht die Feuerwehr mit 329 000 Euro im Gomaringer Vermögenshaushalt 2017. Ab Herbst wird umgerüstet: erst intern der digitale Sprechfunk im Feuerwehrhaus, in jedem Fahrzeug und an den Handfunkgeräten, dann 2018 die digitale Alarmierung. Für jedes Löschfahrzeug werden 4 000 Euro gerechnet, für die Kleinfahrzeuge 3 000 Euro – sechs Fahrzeuge sind es in Gomaringen und Stockach insgesamt. Die Feststation im Feuerwehrhaus kostet 5 000 Euro, die Handfunkgeräte der Kommandanten jeweils 1 200 Euro und die Funkmeldeempfänger je 200 Euro. 600 Euro gibt es Zuschuss je Funkgerät im Gebäude und in den Fahrzeugen. Die Funkmeldeempfänger der Mannschaft werden über die »Kopfpauschale« in Höhe von 85 Euro, die die Gemeinden jedes Jahr vom Land für die persönliche Schutzausrüstung und die Uniform erhalten, mitfinanziert.

    Reden kann nur einer

    Bisher läuft der Analogfunk im Landkreis über vier Umsetzer. Es gibt im landesweit festgelegten Funknetz für die Feuerwehren im 4-m-Bereich einen Betriebskanal für den Landkreis, einen Leitkanal und Abschnittskanäle, alle jeweils für bestimmte Funktionen der Kommunikation. Als Vorteil empfindet es Gunther Rapp von der Gomaringer Feuerwehr, dass bisher praktischerweise alle Rettungskräfte mit Funkgeräten mithören können. Nachteil: Reden kann jeweils nur einer – eine Alarmierung hat Vorrang. Und alles läuft über die Leitstelle. Im neuen Digitalnetz dagegen kann man nicht mehr mithören, aber Funkgeräte können künftig – ohne die Leitstelle – wie beim Mobilfunk einzeln untereinander oder in Gruppen Kontakt halten, und zwar gleichzeitig. Eine solche Gruppe wären beispielsweise die Führungskräfte als Untergruppe der Gruppe Feuerwehr.

    Die Verständigungsqualität wird im Digitalfunk entweder »sehr gut oder gar keine« sein, sagt Rapp. Beim Analogfunk konnte man immerhin noch Bruchstücke verstehen, bis ein Signal völlig verschwand. Man wird sich daran gewöhnen. Andererseits liegt heute die digitale »Netzausleuchtung« im Landkreis laut Polizei bei 99 Prozent. Auch wenn man die Systeme nicht direkt vergleichen kann – »Kinderkrankheiten« habe die Polizei beseitigt. Und »um die Gefahr von Netzausfällen zu minimieren«, erklärt Leitstellenleiter Dieter Bauer, »wird das Digitalfunknetz sicherheitshalber mit einer gewissen Redundanz aufgebaut«.

    Drei Jahre sind ab Ende 2017 als Übergangszeit angesetzt. Der Echtbetrieb der Feuerwehr läuft in jedem Fall analog, digital wird nebenher geübt. In der integrierten Leitstelle Tübingen werden beide Systeme parallel bedient. Ob die spezielle SMS-Alarmierung in Gomaringen bleibt, wird man sehen.

    In Tübingen wurden schon Wetten abgeschlossen, ob der Digitalfunk bei der Feuerwehr überhaupt jemals Wirklichkeit wird. Da braucht es noch einen langen Atem, nämlich bis Neujahr 2021 – wenn der Analogfunk endgültig abgeschaltet wird. So lange kann man ja schon mal vom »Rescue Tracking« träumen: Einsätze und Fahrzeuge auf digitalen Karten planen und in Echtzeit überwachen.

    Quelle: http://www.gea.de/…/feuerwehr+startet+ins+digitalzeitalter.…

  • Hessen: Weitergedreht: DigitalfunkDatum12.04.2017 09:50

    11.04.2017 Hessen: Weitergedreht: Digitalfunk

    Seit Jahren schon (seit 2010) soll der Digitalfunk in Hessen eingeführt werden. Viele Feuerwehren und Rettungsdienste funken in Hessen inzwischen probeweise digital. Doch es gibt in der Praxis mehr Probleme, als das hessische Innenministerium zugibt. Die Feuerwehren werden wohl noch viele Monate beide Funksysteme gleichzeitig benutzen müssen. Darüber haben wir berichten, samt dem "Geschmäckle" im Vorfeld. Was ist denn mittlerweile draus geworden? Ein Fall in unserer Rubrik „Weitergedreht“.

    Video: Quelle: http://hessenschau.de/tv-sendung/video-31308.html

  • 08.04.2017 Schleswig-Holstein Kreis Segeberg:

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    Feuerwehren können jetzt besser funken

    Polizei und Rettungsdienste arbeiten schon länger damit, jetzt sind auch die über hundert Segeberger Feuerwehren komplett ausgerüstet. Seit Anfang März funken sie digital, nicht mehr analog. Die Technik bietet viele Vorteile bei der Arbeit. Funklöcher gibt es aber auch im digitalen Netz.

    Kreis Segeberg - Etwa im Segeberger Forst, bei Nahe und Struvenhütten, sagt Matthias Struck. Er leitet die Digitalfunk-Servicestelle in der Kreisfeuerwehrzentrale. „Bei dem Projekt geht es jetzt an die Nachjustierung.“ Denkbar wäre etwa, dass das landesweite Netz von 160 Masten, den Basisstationen, erweitert wird, um die Funklöcher zu stopfen. „Manchmal reicht es auch, eine Sektorantenne am Mast nur ein wenig neu auszurichten.“
    Kanäle überschneiden sich nicht mehr

    Der Digitalfunk bringt Vorteile. Er ist abhörsicher. Die Feuerwehren müssen sich nicht mehr wie beim Analogfunk bei ihren Einsätzen auf maximal vier Kanäle beschränken. Jetzt sind viele Rufgruppen möglich. So funken nur diejenigen Feuerwehrleute miteinander, die auch in einer Arbeitsbeziehung stehen.

    Im Digitalfunk rauschen die Leitungen nicht mehr. Die Basisstationen können bei Stromausfall notfalls auch mit Notstromaggregaten betrieben werden. Auf das Display können auch Kurznachrichten gesandt werden. Selbst eine Ortung des Geräte wäre technisch möglich.

    2364 Geräte ausgeliefert

    Seit September 2015 lieferte Struck 2364 Geräte an die 115 Freiwilligen Feuerwehren, Rettungsdienste und Katastrophenschützer aus.

    Quelle: http://www.kn-online.de/…/Kreis-Segeberg-Feuerwehren-koenne…

    Foto: Matthias Struck leitet die Digitalfunk-Servicestelle in der Kreisfeuerwehrzentrale Bad Segeberg. Er verteilte fast 2400 Digitalgeräte an die Feuerwehren, Rettungsdienste und Katastrophenschützer im Kreis Segeberg.

    Quelle: http://www.kn-online.de/…/Kreis-Segeberg-Feuerwehren-koenne…

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