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  • 06.01.2019 Baden-Württemberg Trossingen: Trossinger Wehr testet Digitalfunk

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    In Sachen Digitalisierung haben die Feuerwehren im Landkreis Nachholbedarf. In diesem Jahr soll nun der Digitalfunk in Angriff genommen werden. Das Pilotprojekt startet in Trossingen.

    Wann genau es soweit ist, steht allerdings noch nicht fest. Trossingens Feuerwehrkommandant Thomas Springer und Kreisbrandmeister Andreas Narr gehen davon aus, im Frühjahr starten zu können. „So schnell wie möglich“ will Narr beginnen - allerdings hänge das vor allem davon ab, wie lange entsprechende Fachbetriebe brauchen werden, um das Trossinger Feuerwehrhaus und die Fahrzeuge von analog auf digital umzurüsten.

    Das Aufwendige dabei: „Jedes Fahrzeug muss individuell umgerüstet werden“, sagt Narr. Unter anderem muss Platz für die entsprechenden Geräte geschaffen werden, dazu sind neue Antennen nötig. „Im Mischbetrieb funken geht nicht“, erläutert der Kreisbrandmeister. „Erst, wenn alle Fahrzeuge umgebaut sind, können wir starten.“ Das Digitalfunknetz hingegen sei „soweit aufgebaut“. Unter Druck steht der Landkreis nicht. Erst im Oktober hatte der stellvertretende Präsident des Landesfeuerwehrverbands, Stefan Hermann betont, sich in „keiner defizitären Situation“ zu befinden: „Die analogen Funksysteme funktionieren.“ Es bleibe in der Musikstadt auch problemlos möglich, „eine Schnittstelle zum alten System zu bilden“, wenn die Trossinger mit anderen Feuerwehren zusammenarbeiten.

    Dass der Digitalfunk zuerst nach Trossingen kommt, liegt an der Größe der Feuerwehr. „Wir möchten das neue Funksystem in einem überschaubaren Rahmen testen“, sagt Andreas Narr. Derzeit besteht die Trossinger Feuerwehr aus rund 70 Aktiven.

    Komplett neue Technik
    Mindestens ein Jahr lang soll das Pilotprojekt in Trossingen laufen. In dieser Zeit will der Kreis Erfahrungen mit dem neuen System und Verbesserungsmöglichkeiten sammeln. „Danach werden wir Stück für Stück die anderen Wehren im Kreis umrüsten“, so Narr.

    Auf die Trossinger kommt mit dem Digitalfunk eine ganz neue Technik zu, mit der sie sich vertraut machen müssen. „Gerätetechnik und Bedienung sind grundsätzlich anders“, so Narr, „wodurch sich allerdings auch ganz andere Möglichkeiten eröffnen.“ Zu den Vorteilen des Digital- gegenüber dem Analogfunk zählen beispielsweise eine reibungslose Gruppenkommunikation und bessere Einsatzleitung.

    Auf Digitalfunk rüstet deutschlandweit nicht nur die Feuerwehr, sondern alle Rettungsorganisationen um. Baden-Württemberg beschäftige sich zwar seit vielen Jahren mit dem Thema, sei aber im Vergleich zu vielen anderen Bundesländern eher ein Nachzügler in Sachen Digitalfunk, so Narr. „Der Bereich Kommunikation ist wesentlich für die Gefahrenabwehr.“

    Quelle: https://www.schwaebische.de/…/trossingen_artikel,-trossinge…

  • 06.01.2019 Sachsen-Anhalt Merseburg: Kreis will mit anpacken Kommunen müssen Funkgeräte der Feuerwehren ersetzen.

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    Merseburg - Es ist nicht die Frage, ob die Feuerwehren im Saalekreis großflächig neue Funkgeräte brauchen, sondern wie schnell sie diese kaufen können und noch viel wichtiger - wer sie bezahlt. Eigentlich ist das Aufgabe der Kommunen, denn die Bereitstellung der Feuerwehr ist eine Pflichtaufgabe der Städte und Gemeinden.

    Doch angesichts der drohenden Kosten, die sich allein im Saalekreis auf bis zu einer Million Euro belaufen können, war der Aufschrei im vergangenen Jahr groß (die MZ berichtete). Unklar war, ob die Gemeinden womöglich unterstützt werden. Nun soll Hilfe vom Land und vom Kreis kommen.

    Bis Ende 2020 müssen alle Funkgeräte vom Typ Sepura SRH 3900 ersetzt werden. Grund dafür ist die veraltete Technik. Schon seit 2014 werden die Geräte gar nicht mehr hergestellt, heißt es vom Innenministerium. Daher gebe es keine Updates mehr und mit neuen Softwareversionen könne die „überalterte Hardware“ nicht umgehen.
    Belastung der Kommunen auf „verträgliches Maß“ reduzieren

    Landesweit seien davon 7.800 Geräte der Feuerwehren, 1.000 für den Katastrophenschutz und Rettungsdienst sowie 4.000 Geräte der Landespolizei betroffen. Viele Wehren haben diese Modelle im Einsatz, weil sie 2010 im Rahmen einer Landesbeschaffung kostenfrei an die Kommunen ausgegeben wurden. Im Saalekreis sind es knapp 900.

    Gerätetausch
    Neuanschaffungen

    Die Städte und Gemeinden müssen die Geräte 2019 und 2020 anschaffen. Die meisten Geräte müssen in Landsberg (134), Petersberg (113) und der Gemeinde Schkopau (104) ausgetauscht werden.
    Katastrophenschutz

    Das Land hat sich dazu entschieden, 400 Euro pro Gerät zu zahlen. „Damit können mehr als 50 Prozent der Kosten durch das Land gefördert werden“, heißt es dazu in einer Mitteilung vom Innenministerium. Im Anschluss daran forderte die SPD-Fraktion des Kreistags, dass auch der Landkreis die Gemeinden unterstützen solle. Fraktionsvorsitzender Günter Sachse hielt eine Förderung von 45 Prozent für angemessen. Damit solle die Belastung der Kommunen auf „ein verträgliches Maß“ reduziert werden. In Summe blieben nur noch fünf Prozent der Kosten an den Städten hängen.

    Verpflichtet ist der Kreis indes nicht, den Gemeinden bei der Beschaffung unter die Arme zu greifen, es sei eine freiwillige Aufgabe, so Kreissprecherin Kerstin Küpperbusch. Dennoch: „Auch der Landkreis wird die Gemeinden finanziell unterstützen, eine Gesamtsumme kann aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht benannt werden.“ Festlegen will sich der Kreis auf die 45 Prozent nicht, weil die drohenden Kosten noch immer nicht eindeutig geklärt sind. Maximal, so der stellvertretende Landrat Hartmut Handschak, sollen jedoch 250.000 Euro fließen.
    Finanzen: Land wird Anschaffungen neuer Funkgeräte letztmalig unterstützen

    Entscheidend wird sein, welche Modelle die Städte für ihre Wehren bevorzugen. Etwas günstiger wird es für jene, die wieder über das Land, das einen speziellen Vertrag hat, Sepura-Geräte bestellen. Kreissprecherin Küpperbusch geht in diesen Fällen davon aus, dass das Gerät selbst mit 507 Euro und das Zubehör mit 200 bis 250 Euro zu Buche schlägt. Entscheiden sich die Städte allerdings dagegen und wählen ein beispielsweise Motorola müssten die Kosten individuell verhandelt werden.

    Nachdem das Land 2010 kostenlos Geräte für den Digitalfunk zur Verfügung stellte und nun erneut in die Presche springt, macht das Ministerium eines ganz deutlich: „Im Ergebnis wird das Land die Anschaffungen neuer Geräte letztmalig finanziell unterstützen.“ Das bedeutet auch, dass die Städte in fünf bis sieben Jahren erneut aufgerufen sind, ihre Technik zu erneuern. Während die Funkgeräte für den analogen Funk bis zu 20 Jahre hielten, können die Geräte für den Digitalfunk nicht einmal halb solange genutzt werden.

    Quelle: https://www.mz-web.de/…/kreis-will-mit-anpacken-kommunen-mu…

  • 06.01.2019 Thüringen Ilm-Kreis: Leitstelle ist gut aufgestellt

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    Ilm-Kreis. Der Rettungsdienst im Ilm-Kreis wird auch in diesem Jahr vom Arbeiter-Samariter-Bund und dem Deutschen Roten Kreuz durchgeführt. Die finanziellen Ausstattungen dafür wurden letztes Jahr mit den Kassen neu verhandelt, das Budget liegt nach Angaben aus dem Landratsamt nun bei 5,5 Millionen Euro.

    Alle neuen Pkw müssen seit April 2018 eCall-fähig sein (das ist ein automatisches Notrufsystem), mit dem der Unfallort an die Leitstellen übermittelt wird. Die des Ilm-Kreises hat sich darauf eingerichtet. Zudem wurde ein neues Einsatzleitprogramm in Betrieb genommen.

    Derzeit arbeitet man daran, vier Feuerwehreinsatzzentralen bei den Stützpunktfeuerwehren für den Digitalfunk vorzubereiten.

    Im Brand- und Katastrophenschutz konnten die Mitgliederzahlen stabil gehalten werden, in die Jugendwehren wurden mehr Mitglieder aufgenommen. Investiert wurde auch in die Katastrophenschutz-Ausrüstung in Höhe von 50.000 Euro.

    Das Feuerwehrtechnische Zentrum in Ilmenau erhielt ein Prüfgerät und einen Reinigungsautomat, 25 Fahrzeuge wurden überdies mit Digitalfunk ausgestattet.

    Quelle: https://ilmenau.thueringer-allgemeine.de/…/Leitstelle-ist-g…

  • 01.01.2018 Thüringen Weimarer Land: Digitalfunk für Wehren und Rettung ab Ende Januar

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    Einführung des Digitalfunks im Weimarer Land startet nach langer Verzögerung wegen bundesbehördlicher Verfahren erst im neuen Jahr

    Landkreis. Monate hatte es gedauert, bis die Maschinerie zur Einführung des Digitalfunks bei Feuerwehren und Rettungskräften im März dieses Jahres in Thüringen wieder anlaufen konnte, erklärt der Digitalfunk-Beauftragte Matthias Bauch vom Landratsamt.

    Rückblick: Wegen Sicherheitsbedenken und Lieferschwierigkeiten musste im Spätsommer 2017 die Beschaffung von Geräten für den Digitalfunk ausgesetzt werden. Im März dieses Jahres gab der Bund die Zulassung für die Hersteller-Firma Sepura frei.

    Genau aus diesem Grund hinkt auch der Kreis Weimarer Land mehrere Monate hinter dem eigentlichen Zeitplan hinterher. Fast 200 Fahrzeuge von Feuerwehren, Rettungskräften und Katastrophenschutzeinheiten sollen ab dem neuen Jahr sukzessive mit der neuen Technik ausgestattet werden. Eine echte Mammutaufgabe: Denn jedes Fahrzeug ist anders aufgebaut, die einzelnen Komponenten (Funkeinheit, Kabel, Relais, Antenne, Display und Bedieneinheit) müssen in je nach Modell individuell verlegt und untergebracht werden. Bei Einsatzleitfahrzeugen erhöht sich der technische Aufwand sogar um ein Vielfaches. Und wegen des höheren Strombedarfs in jenen Fahrzeugen, wird unter Umständen sogar eine neue Lichtmaschinen nötig sein.

    Zu der fest verbauten Ausstattung gehören des weiteren bis zu sieben Handgeräte für die Besatzung. Womit sich die Kosten von 3000 bis zu 8000 Euro pro Fahrzeug erklären lassen. Mit einem Aufwand von knapp einem Tag pro Fahrzeug könnte ab Ende Januar 2019 mit dem Einbau der Digitaltechnik begonnen werden. Als erstes sollen dabei die Bestandsfahrzeuge der Stützpunktfeuerwehr Bad Sulza umgerüstet werden. Grund: Im benachbarten Sachsen-Anhalt läuft die Technik bereits. Und mit Einsatzorten wie den Viega-Werken in Großheringen, gibt es potenzielle Einsatzort-Schnittpunkte.

    Zeitgleich sollen mit den Arbeiten in Bad Sulza auch jene in der Rettungsleitstelle im Apoldaer Landratsamt beginnen. Ebenso werden die bundesweit zum Einsatz kommenden Fahrzeuge des Katastrophenschutzes mit als erste bei der Umrüstung bedacht.

    Dass sich aktuell schon ein halbes Dutzend Fahrzeuge sowohl mit der neuen als auch mit der alten Technik durch den Landkreis bewegt, liegt daran, dass es sich dabei ausschließlich um Fahrzeuge handelt, die in diesem Jahr neu angeschafft und bereits ab Werk dementsprechend ausgestattet wurden.

    Diese zweigleisigen Beispiel machen deutlich: Ein Ende der analogen Technik ist noch nicht in Sicht. Denn die Rettungskräfte müssen auf unbestimmte Zeit mit beiden Funkstandards parallel arbeiten – bis zur Umrüstung aller Fahrzeuge im Einsatzbereich. Und auch wenn im Auftrag des Bundes seit 2010 ein flächendeckendes Funknetz aufgebaut wurde, könnte es in einigen Ecken des Landkreises noch unentdeckte Funklöcher geben, die während der Übergangszeit eliminiert werden müssen.

    Seit Mitte November laufen nun bereits erste Schulungen im Umgang mit der neuen Technik und den Geräten, deren Anzeigen und Bedienelemente alle samt in englischer Sprache daher kommen. Finanziert wird die gesamte Umrüstung über ein Förderprogramm des Bundes. Dennoch könnten mit Blick auf eine Zeit nach der anfänglichen Förderperiode bald hohe Kosten an den Kommunen und Landkreisen hängen bleiben. Schließlich sind die digitalen Geräte um einiges teurer als ihre analogen Vorgänger. Außerdem brauchen die neuen Geräte regelmäßig ein- bis zweimal im Jahr ein Software Update, was auch wiederum an der Betriebskostenschraube drehen dürfte.

    Quelle: https://apolda.thueringer-allgemeine.de/…/Weimarer-Land-Dig…

  • Niedersachsen Feuerwehr Kreisfeuerwehr Peine - Lengede: 250. Sprechfunklehrgang erfolgreich beendet.

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    Lengede. Im Feuerwehreinsatz ist der Sprechfunk elementar wichtig, um die Kommunikation sowohl an der Einsatzstelle als auch mit der Rettungsleitstelle sicherzustellen, daher wird jeder Feuerwehrmann und jede Feuerwehrfrau für den Sprechfunk ausgebildet, berichtet die Kreisfeuerwehr Peine in einer Pressemeldung.

    Am 24. November 2018 beendete die Kreisfeuerwehr Peine ihren 250. Sprechfunklehrgang. Der erste Funklehrgang auf Kreisebene wurde vom 11. bis 16. Juni 1979 durchgeführt, insgesamt sind in diesen 250 Lehrgängen 4.252 Kameradinnen und Kameraden auf Kreisebene ausgebildet worden; in der Regel waren jeweils drei Kreisausbilder-Sprechfunk im Lehrgang tätig.

    In diese Zeit fiel die Umstellung vom Analog- zum Digitalfunk. Seit Anfang 2015 wird im Sprechfunk in digitaler Form ausgebildet, in der Zeit vom 9. Dezember 2014 bis zum 9. Dezember 2017 wurden zusätzlich in 68 Seminaren 1.438 analog ausgebildete Sprechfunker auf Digitalfunk umgeschult.
    Viel Dank für Geleistetes

    Helge Schmidt war seit dem 1. September 1990 in der Kreisausbildung im Bereich Sprechfunk tätig, davon viele Jahre als Lehrgangsleiter. Er hat seine Ausbildertätigkeit nach knapp 28 Jahren nun zum 30. Juni 2018 beendet. Schmidt hat in 163 Lehrgängen insgesamt 2.911 Kameradinnen und Kameraden ausgebildet, darüber hinaus war er maßgeblich an der Digitalfunk-Umschulung beteiligt.

    Anlässlich der Kreisausbilder-Dienstversammlung am 18. Dezember 2018 bedankte sich Kreisausbildungsleiter Jörg Diederichs bei Helge Schmidt sehr herzlich für die geleistete Arbeit in der Kreisausbildung, für den stets sehr kameradschaftlichen Umgang mit allen und für Schmidts ruhige, freundliche, besonnene und stets hilfsbereite Art. Neuer Leiter der Sprechfunkausbildung wird Dirk Essmann. Er bedankte sich bei seinem Vorgänger dafür, dass dieser den anderen Ausbildern sehr viel beigebracht hat und kündigte an, die Ausbildung in dessen Sinne fortzuführen.

    Helge Schmidt stellte rückblickend auf seine Tätigkeit als Ausbilder fest, dass ihm die Kreisausbildung immer sehr viel bedeutet hat; er betonte den besonders guten Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung. Bei einem Blick in alte Unterlagen stellte Schmidt fest, dass die Kreisausbilder 1990 mit den gleichen Alltagsproblemen umzugehen hatten wie heute. Seinem Nachfolger Dirk Essmann überreichte er Dienstanweisungen von 1988 und 1977, die jedoch im Digitalfunk-Zeitalter nur noch historischen Wert haben dürften.

    Quelle: https://regionalpeine.de/seit-1979-250-sprechfunklehrgang-…/

  • Niedersachsen Uelzen: Niedersachsen will gemeinsam mit Deutscher Telekom, Telefónica und Vodafone die Mobilfunkversorgung verbessern („BOS-Digitalfunk-Netz“)

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    NIEDERSACHSEN. Um die Mobilfunkversorgung in Niedersachsen zu verbessern, hat das Wirtschaftsministerium im Masterplan Digitalisierung konkrete Verabredungen mit den drei großen Mobilfunkanbietern angekündigt. Nun haben sich Anbieter und Ministerium auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt. Das Ziel: die Schließung von Funklöchern und ein möglichst gut ausgebautes und leistungsfähiges Mobilfunknetz.

    Niedersachsens Wirtschafts- und Digitalisierungsminister Dr. Bernd Althusmann: „Beim mobilen Telefonieren und der Nutzung von Datendiensten hängt man hin und wieder noch im Funkloch. Das wollen wir ändern. Gemeinsam mit den Telekommunikationsunternehmen haben wir ein gemeinsames Vorgehen verabredet, um die Mobilfunkversorgung in Niedersachsen deutlich zu verbessern.“

    Um einen verlässlichen und präzisen Überblick über die bestehenden Funklöcher im Land zu erhalten, haben Telekom Deutschland, Telefónica und Vodafone dem Wirtschaftsministerium ihre Versorgungsdaten geliefert – ein bundesweit bislang einmaliges Vorgehen. Die Daten werden in anonymisierter Form übereinandergelegt, um die tatsächliche Abdeckung der Mobilfunknetze in Niedersachsen darzustellen. „Die Meldungen vieler Bürgerinnen und Bürger im Rahmen unserer Funkloch-Aktion waren hilfreich und haben uns einen ersten Eindruck vermittelt. Aus den jetzt gelieferten Daten der Unternehmen erhalten wir einen Überblick über al-le Netze hinweg und flächendeckend für ganz Niedersachsen. Dank der Kooperationsbereitschaft der Mobilfunkanbieter bekommen wir ein klares Bild und können gemeinsam daran arbeiten, bestehende Versorgungslücken effektiv zu schließen“, erklärt Althusmann.

    Wie die Versorgung eines identifizierten Funklochs durch die Unternehmen möglicherweise doch realisiert werden kann, soll nun geprüft werden. Ebenso soll die verstärkte gemeinsame Nutzung von Funkmasten, insbesondere der Behörden mit Ordnungs- und Sicherheitsaufgaben („BOS-Digitalfunk-Netz“), geprüft werden. Dadurch kann eine Reihe der rund einhundert identifizierten Funklöcher geschlossen werden. Ist für die verbleibenden Lücken auch in Form des verabredeten kooperativen Ausbaus keine Lösung unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten machbar, sollen Funklöcher mithilfe der vom Land eigens zu diesem Zweck bereitgestellten 20 Millionen Euro Fördermittel für passive Infrastrukturen (z. B. Beton und Stahl für den Aufbau von Masten) geschlossen werden können.

    Althusmann: „Wir wollen in einem nächsten Schritt gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden an einer Förder-Regelung arbeiten, die rechtskonform und möglichst zügig auf den Weg gebracht werden kann. Auch mit den investierenden Unternehmen werden wir die geplante Regelung intensiv besprechen, damit die technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ausreichend Berücksichtigung finden. Außerdem wollen wir die Nutzung der landeseigenen Digitalfunk-Infrastruktur für den Mobilfunk intensivieren. Wir nutzen alle Möglichkeiten, um die Mobilfunkversorgung für unsere Bürgerinnen und Bürger und die Wirtschaft deutlich zu verbessern.“

    Dr. Dirk Wössner, Vorstandsmitglied Deutsche Telekom AG und Sprecher der Geschäftsführung Telekom Deutschland GmbH: „Wir als Telekom freuen uns, dass wir den Mobilfunkausbau in Niedersachsen wie in den vergangenen Jahren weiter vorantreiben und im Land investieren werden, um die Mobilfunkversorgung der Bürger zu optimieren. Dafür benötigen wir die Unterstützung des Landes, der Kommunen und der kommunalen Spitzen-verbände. Dazu gehören die wege- und baurechtlichen Verfahren, die konsensuale Findung neuer Mobilfunkstandorte, die Nutzung öffentlicher Standorte und – ganz wichtig – die Anwendung alternativer Verlegeverfahren im Tiefbau. Gemeinsam können wir es schaffen, weitere Funklöcher zu schließen – daher freue ich mich über die gute Zusammenarbeit, die wir mit dem Land Niedersachsen haben.“

    Markus Haas, CEO der Telefónica Deutschland: „Telefónica Deutschland begrüßt die Pläne der niedersächsischen Landesregierung, ein landeseigenes Förderprogramm für den Mobilfunkausbau zu starten. Nur wenn Politik und Mobilfunknetzbetreiber an einem Strang ziehen und sich die Investitionsbedingungen für Mobilfunknetzbetreiber insgesamt verbessern, können die letzten weißen Flecken in Deutschlands Netzen geschlossen werden.“

    Dr. Hannes Ametsreiter, CEO Vodafone Deutschland: „Highspeed-Internet ist der Motor der Digitalisierung. Neben dem Gigabit-Ausbau werden wir daher auch in Niedersachsen weiter in die Qualität unseres Mobilfunknetzes investieren. Mit der geplanten Unterstützung vom Land kann der Ausbau noch spürbar schneller voran gehen.“

    Quelle: https://uelzener-presse.de/…/niedersachsen-will-gemeinsam-…/

  • Bund will ein eigenes LTE-Netz für Polizeifunk

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    Die Polizei zweifelt offenbar an den bisherigen 5G-Plänen - und will ein eigenes Breitbandnetz.

    Der Bund will Funkfrequenzen, die bisher von der Wirtschaft genutzt wurden, für den Aufbau eines eigenen Breitband-Polizeifunknetzes reservieren. Die zum Bundesinnenministerium gehörende Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) hat dafür Bedarf im Spektrum 450 Megahertz angemeldet, um ein eigenes Breitband-Datenfunknetz aufzubauen. Bisher werden diese Frequenzen noch von den Netzbetreibern Deutschen Telekom und Alliander genutzt. Deren Lizenzen laufen aber Ende 2020 aus.

    Die BDBOS betreibt das bundesweite Digitalfunknetz für Polizei, Zoll, Katastrophenschutz, Feuerwehren und Rettungskräfte. Dessen Technik ist aber für Sprache optimiert und nicht schnell genug für moderne Multimedia-Anwendungen, umfangreiche Datenabfragen oder Messenger-Dienste. Dafür müssen die Einsatzkräfte regelmäßig auf Smartphones ausweichen. „Wir setzen uns daher, gemeinsam mit dem Bundesinnen- und Verteidigungsministerium, mit Nachdruck dafür ein, dass die Sicherheitsbehörden und die Bundeswehr ein ausreichendes, gemeinsam nutzbares Frequenzspektrum im 450-Megahertz-Bereich erhalten“, bestätigt Barbara Held, Leiterin des Netzbetriebs bei der BDBOS, Informationen der WirtschaftsWoche.

    Eine Option sei, künftig ein hybrides Netz zu betreiben, über das Sicherheitskräfte mit hybriden Funkgeräten für Sprache und Daten kommunizieren können, heißt es aus dem Umfeld der Behörde. Ende November erst hatten Behördenvertreter auf einer Branchenmesse bei Geräteherstellern wie Airbus, Motorola Solutions und Sepura Interesse an den erforderlichen Kombi-Funkgeräten angemeldet.

    Von den Plänen des Bundes, ein eigenes Breitbandnetz im 450-Megahertz-Spektrum aufzubauen, zeigt sich vor allem die Energiewirtschaft „schockiert“. In Kreisen der Energieversorger heißt es, „die Polizei hat ein Netz, wir haben nichts“. Mehrere Netzbetreiber, wie EWE im Weser-Ems-Land und RheinEnergie im Rheinland, nutzen die Frequenzen bisher, weil sie große Funkzellen und eine gute Versorgung auch in Gebäuden ermöglichen, um ihre Stromnetze zu steuern und für die Notfallkommunikation. Neben der BDBOS hat daher auch der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft im Auftrag seiner Mitglieder bei der Bundesnetzagentur großes Interesse angemeldet, die Frequenzen weiter zu nutzen.

    Insgesamt haben knapp 50 Unternehmen und Verbände bei der Netzagentur sogenannte Bedarfsmitteilungen oder Stellungnahmen abgegeben. Die seien „teils völlig unvereinbar“, so ein Behördensprecher. Wie der Konflikt zu lösen ist, ist daher noch völlig offen. Nur eines ist schon klar: Der ursprüngliche Zeitplan der Bundesnetzagentur, die Frequenzen bis Ende dieses Jahres neu zu vergeben, ist nicht mehr zu halten. „Das klappt sicher erst 2019“, heißt es dazu in Bonn.

    Die Pläne für ein LTE-Netz der Polizei sind auch für den künftigen 5G-Mobilfunk brisant. Die großen Mobilfunkbetreiber hatten versprochen, innerhalb ihrer 5G-Netze auch eigene, besonders gesicherte Kommunikationskanäle für die Sicherheitsbehörden einrichten zu können. Der Vorstoß der BDBOS deutet an, dass die Behörde Zweifel an dieser Zusage hat.

    Quelle: https://www.wiwo.de/technologie/digitale...TFDmTi0zeXOg5yU

  • 12.12.2018 Bayern: Medieninformation EuRegio Salzburg - Berchtesgadener Land - Traunstein

    5. EuRegio-Sicherheitssymposium in Ainring

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    Landkreis - Über 150 Führungskräfte der Einsatzorganisationen aus den beiden Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein sowie dem Land Salzburg verfolgten mit großem Interesse das 5. EuRegio-Sicherheitssymposium.

    EuRegio-Präsident und Bürgermeister der Stadt Tittmoning Konrad Schupfner und der Landrat des Landkreises Berchtesgadener Land Georg Grabner begrüßten die zahlreichen Gäste von "drent und herent". Sie dankten den Einsatzorganisationen für ihre ungebrochene Einsatzbereitschaft, die sich bei vielen Einsatzlagen wie etwa an der Riesending-Höhle, beim Eishalleneinsturz in Bad Reichenhall, bei diversen Waldbränden oder bei Hochwassereinsätzen immer wieder zeige. Dass dabei auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bestens funktioniere, sei sicher auch auf die gemeinsame Fortbildung wie etwa bei dem Sicherheitssymposium zurückzuführen, zeigten sich Schupfner und Grabner überzeugt.

    Das EuRegio-Sicherheitssymposium, das alle zwei Jahre stattfindet, stand unter dem Motto "Katastrophenschutz und Großschadensereignis". Dabei widmeten sich die Referenten in ihren Vorträgen den Bereichen "Digitalfunk/Kommunikation", "Lebensbedrohliche Einsatzlagen" und "Einsatzberichte zu Terrorlagen/Unglücksfällen".
    Digitalfunk und Kommunikation

    Die bayerische Polizei ist seit Ende 2016 vollständig mit Digitalfunk ausgerüstet. Im ersten Vortragsblock "Digitalfunk/Kommunikation" erläuterte Gerhard Schusser vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd die Erfahrungen mit dem Digitalfunk anhand von Einsätzen wie etwa dem Zugunglück in Bad Aibling 2016 oder eines Amokfehlalarms in Holzkirchen 2017. Positiv sei etwa, so Schusser, die große Anzahl möglicher Sprechgruppen oder auch eine höhere Ausfallsicherheit gegenüber dem Analogfunk. Kritisch würdigte er den schnellen Technikwechsel oder auch den hohen Schulungsaufwand.

    Traunsteins Kreisbrandrat Christof Grundner und Jakob Goёss, Leiter Rettungsdienst beim Bayerischen Roten Kreuz Traunstein, gingen anschließend auf die Räumung des Festivals "Chiemsee Summer" am 18. August 2017 aufgrund eines aufziehenden Unwetters ein. Die Anzahl der betroffenen Personen, Windgeschwindigkeiten über 100 km/h, Dunkelheit, Stromausfall, Starkregen und blockierte Anfahrtswege machten den gesamten Einsatz zur großen Herausforderung. Dabei stellte aber insbesondere auch die über längere Phasen nicht mögliche Funkkommunikation unter den Einsatzkräften sowie mit der Integrierten Leiststelle ein riesiges Problem bei der Einsatzbewältigung dar.
    Lebensbedrohliche Einsatzlagen

    Der zweite Vortragsblock "Lebensbedrohliche Einsatzlagen" startete mit einem Erfahrungsbericht von Brandmeister Richard Pyrek von der Berufsfeuerwehr Wien über die Gefahren von Kohlenmonoxid (CO) im Einsatzdienst. CO ist ein giftiges, farb- und geruchloses, heimtückisches Gas, das auch keine Atemnot auslöst. Unfälle mit Kohlenmonoxid sind in den letzten Jahren deswegen so stark angestiegen, weil diese Vergiftungen in der Vergangenheit noch nicht erkannt wurden. Sie können immer dann durch chemische Reaktionen entstehen, wenn Verbrennungsaktivitäten und Sauerstoffmangel zusammentreffen, also etwa bei Betrieb eines Holzkohleoder Gasgrills, von Brennwertthermen oder von Baumaschinen in schlecht oder gar nicht belüfteten Räumen. Die Gaskonzentration steigt dabei mit der Nähe zur Brandquelle und kann auch durch Abluftventilatoren verstärkt werden. Da das Gas auch durch Wände und Decken diffundiert, muss dies bei Einsätzen und Kontrollen besonders berücksichtigt werden.

    Erhebliche Gefahren für die Einsatzkräfte können auch von Sprengmitteln ausgehen. Major Wolfgang Fink vom Pionierbataillon 2 des österreichischen Bundesheeres verdeutlichte dies eindringlich in seinen Ausführungen über Arten, Funktionsweisen und Umsetzgeschwindigkeiten verschiedener Sprengmittel. Gerade der Bereich der selbst hergestellten Sprengmittel käme immer häufiger vor, so Fink, und erfordere daher bei Einsatzkräften eine besondere Kenntnis der möglichen Grundstoffe und Herstellungswerkzeuge sowie der Gefahren durch eine unwillkürliche Auslösung.

    Die Landepolizeidirektion Salzburg informierte anschließend mit Oberstleutnant Bernhard Micheli, und den Oberräten Bernhard und Michael Rausch über die Erarbeitung und Umsetzung einer Richtlinie zur Bewältigung lebensbedrohlicher Einsatzlagen.Diese Richtlinie wurde im ersten Ansatz auf "Terrorlagen" ausgerichtet, allerdings wurde schnell klar, dass dies in der Chaosphase zu Beginn nicht sofort erkennbar sei, weshalb eine Ausdehnung auf "lebensbedrohliche Einsatzlagen" ganz generell vorgenommen wurde, also auch Geiselnahmen oder ähnliches umfasse, so Micheli gleich zu Beginn. Die Einrichtung eines Zonenkonzeptes mit einer "heißen Zone" im unmittelbaren Gefahrenbereich sowie einer "warmen Zone", in der sich nur Gefahrenabwehrkräfte primär der Polizei befinden, ist ebenso Bestandteil der Richtlinie wie konkrete Checklisten, Basisformulare für Behördenaufträge oder vorbereitete Medieninformationen, auch für den Bereich der sozialen Medien, zur schnellen und effizienten Einleitung einzelner Einsatz-schritte. Eine rasche Information mit gesicherten Erkenntnissen sei für die Wahrnehmung in der Bevölkerung besonders wichtig, so Michael Rausch.

    Einsatzberichte zu Terrorlagen und Unglücksfällen

    Nach dem Mittagessen, das vom Roten Kreuz Berchtesgadener Land perfekt organisiert und hergerichtet war, widmete sich der nachmittägliche Teil des Symposiums zwei Einsatzberichten zu Terrorlagen und Unglücksfällen. Zunächst nahm Markus Brunner, stv. Landesrettungskommandant beim Roten Kreuz Oberösterreich, die Einsatzkräfte mit in die Einsatzabläufe beim Zelteinsturz in Frauschereck. Dieses Unglück fand am gleichen Tag und mit den gleichen Ursachen statt wie die Räumung des Festivals "Chiemsee Summer", nur mit einer zeitlichen Verzögerung. Der durch den Sturm verursachte Zelteinsturz führte zu 140 Verletzten. Auch hier war das Kommunikationsnetz teilweise zusammengebrochen und Anfahrtswege blockiert. Es entwickelte sich eine hochdynamische Situation, in der fast 150 Einsatzkräfte beteiligt waren. Ein zentraler Leitstellenverbund und ein eigenes Callcenter hätten sich bei dem Einsatz bewährt, Verbesserungspotenzial seien in der Kommunikation zwischen den Ärzten vor Ort und den Krankenhäusern sowie im eigenen Kommunikationsnetz bzw. -verhalten erkannt worden, fasste Brunner einige Erkenntnisse zusammen.

    Abschließend ging Münchens Polizeipräsident Hubertus Andrä auf den Amoklauf im Olympia-Einkaufszentrum in München am 22. Juli 2016 ein. Vom ersten Schuss des Täters bis zu dessen Suizid vergingen rund zweieinhalb Stunden. Innerhalb dieses Zeitraums, aber auch noch mehrere Stunden danach entwickelte sich eine hochdynamische Lage in der gesamten Stadt, die auch dadurch verursacht wurde, dass es zunächst glaubhafte Informationen über weitere Täter gab.Im gesamten Einsatzzeitraum kam es zu über 70 Einsätzen mit dem immer nachvollziehbaren Einsatzgrund "Schüsse". Aufgrund der touristisch weltweit hohen Stellung Münchens kam es im Verlauf des Einsatzes zu sehr vielen Vermisstenmeldungen/-anfragen aus aller Herren Länder, die die Einrichtung der Gemeinsamen Auskunfts- und Vermisstenstelle von Polizei und dem Förderkreis GAST/EPIC, welchem verschiedene Fluggesellschaften, viele deutsche und österreichische Flughäfen, die Deutsche Bahn sowie einige Reiseunternehmen angehören, erforderlich machte. Das Thema "Betreuung" habe sich hier zu einem wesentlichen Erfolgsfaktor entwickelt, so Andrä. Zu Problemen führte auch der Einsatz von zivilem bewaffnetem Personal, welches durch die Bevölkerung nicht gleich als Polizisten erkennbar waren, da dadurch weitere Notrufe und Folgeeinsätze verursacht wurden. Als besondere Problemstellungen entwickelten sich zudem die Funkkommunikation insbesondere im Untergrund (fehlendes BOS-Digitalfunknetz etwa in den U-Bahnen, Tiefgaragen etc.) sowie die Festlegung von "sicheren" Bereitstellungsräumen und Kräftesammelstellen. Eine Maßnahme mit enormen Auswirkungen und damit eine zusätzliche Herausforderung stellte die Entscheidung der Polizei dar, den Öffentlichen Nahverkehr einzustellen, was nicht nur Tausende von Pendlern betraf, sondern auch die Mobilität der Einsatzkräfte stark einschränkte. Eindringlich empfahl Andrä zum Schluss, sich in den Einsatzorganisationen die Zeit für gemeinsame Übungen zu nehmen, denn nur damit kann die notwenige Handlungssicherheit für solche akuten Einsatzlagen gewonnen werden.

    Moderator Michael Rausch von der Landespolizeidirektion Salzburg und EuRegioGeschäftsführer Steffen Rubach schlossen das fünfte EuRegio-Sicherheitssymposium mit der Erkenntnis, dass die interdisziplinäre und grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Einsatzorganisationen auch in Zeiten der digitalen Kommunikation unersetzlich ist und bleibt. Gute Übungen, auch gemeinsam, und eine funktionierende Kommunikation sind dafür die wichtigsten Grundlagen. Ein besonderer Dank galt dem Team des Roten Kreuzes Berchtesgadener Land rund um Rettungsdienstleiter Markus Zekert, das sich nicht nur um den Aufbau kümmerte, sonder auch ganztägig vorzüglich für das leibliche Wohl der Zuhörerschaft sorgte.

    Quelle: https://www.bgland24.de/bgland/region-ba...g-10834690.html

  • 12.12.2018 Baden-Württemberg Weinheim: Feuerwehr bekommt Digitalfunk

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    Neue Kommunikationstechnik bewilligt - Leitstelle erhält zweiten Koordinierungs-Arbeitsplatz

    Weinheim - Eigentlich macht es einen modernen Eindruck, das Feuerwehrzentrum in der Bensheimer Straße. Doch der täuscht - zumindest was den Stand der Digitalisierung angeht. So stimmte der Gemeinderat am Mittwoch einer "Ertüchtigung und Modernisierung" der Leitstelle im Feuerwehrzentrum zu.

    Konkret geht es um zwei Aufträge im Wert von 57.500 Euro. Zum einen soll die Leitstelle einen zweiten Arbeitsplatz erhalten, an dem Feuerwehreinsätze koordiniert und dokumentiert werden. Bisher hat nur ein Platz die notwendige Ausstattung. Doch vergangene Großeinsätze hätten gezeigt, dass dies für größere Einsätze oder die Arbeit mit einem Katastrophenstab nicht ausreicht.

    Für größeres Interesse und leichte Verwirrung unter den Fraktionen sorgte jedoch der andere Auftrag. Hierbei geht es um die Einführung von Digitalfunk und eine entsprechende Umrüstung der Einsatzfahrzeuge. Doch worum dreht es sich dabei genau? Die RNZ fragte bei Feuerwehrsprecher Ralf Mittelbach nach. Seinen Angaben zufolge ist derzeit nur ein Katastrophenschutzfahrzeug in Sulzbach mit dieser Technik ausgestattet, ein weiteres soll sobald wie möglich folgen.

    Laut Beschlussvorlage hatte der Bund dem Digitalfunk bereits 2006/07 den Weg geebnet. Das Land Baden-Württemberg teilte nun Anfang dieses Jahres mit, dass die Umstellung auf Digitalfunk begonnen habe. "In Hessen haben die Fahrzeuge aber bereits Digitalfunk", so Mittelbach. Man könne mit den hessischen Kollegen daher nicht mehr direkt kommunizieren, was bei Einsätzen auf der A 5, im Saukopftunnel oder in den Odelwaldtälern schlecht ist.

    Eine große Rolle spielt aktuell aber auch die Großbaustelle in der Mannheimer Straße. Hier haben die Kräfte nach wie vor Probleme, alle Ampeln auf "Grün" schalten zu lassen, wenn sie zu einem Einsatz eilen. Bisherige, provisorische Lösungen hätten keinen durchschlagenden Erfolg gebracht, bedauert Mittelbach. Mithilfe des Digitalfunks, der 2019 sukzessive eingeführt wird, könnten die Brandschützer ihre "Fahrstraße" zügiger einrichten. Heißt: Man könnte alle Ampeln - auch die an der Weststraße - schon zu Beginn eines Einsatzes auf "Grün" stellen. Damit wäre die Straße bei Ankunft der Kräfte frei, weil zumindest die Mehrheit der vor ihnen wartenden Autofahrer bis dahin weg wäre.

    Oliver Gärtner (SPD) und Carsten Labudda (Die Linke) monierten, dass die Stadt die Aufträge in letzter Sekunde und ohne Ausschreibung (freihändig) vergeben will. Der Markt sei überschaubar, lautete das Gegenargument. Letztlich stimmte das Gremium bei einer Enthaltung zu.

    Quelle: https://www.rnz.de/…/bergstrasse_artikel,-weinheim-feuerweh…

  • Bayern Mittelfranken Zirndorf: Feuerwehren im Landkreis funken digital

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    Reibungslose Umstellung auf die neue Technik — Keine Empfangslücken mehr - ZIRNDORF - Keinen schnellen Einsatz der Feuerwehr im Landkreis gab‘s bei der Einführung des Digitalfunks: Obgleich schon für Ende 2016 angekündigt, war es erst unlängst so weit.

    Die Verzögerung führt Dieter Marx, als Kreisbrandrat seit Jahren federführend mit der Thematik befasst, auf technische Schwierigkeiten in der Integrierten Leitstelle Nürnberg zurück — und darauf, "dass wir bei der Anbindung den anderen zwei Landkreisen im Zuständigkeitsgebiet der Leitstelle, Nürnberger Land und Erlangen/Höchstadt, den Vortritt ließen".

    Doch seit Ende Oktober funkt es zwischen der Leitstelle und den Feuerwehren im Landkreis Fürth wie auch unter den Truppen der Floriansjünger selbst nicht mehr analog, sondern digital. "Die Umschaltung verlief ohne Probleme, ebenso der laufende Funkverkehr seit dieser Zeit", so Marx. Der Rettungsdienst soll im Januar ebenfalls umgestellt werden.

    Bisher unterhielt jede Behörde und Organisation mit Sicherheitsaufgaben (BOS) eigene analoge Funknetze, mit eigenen Frequenzen und räumlich begrenzten Reichweiten. Das entspricht jedoch nicht mehr den heutigen Anforderungen einer effektiven Kommunikation von Einsatzkräften, heißt es aus dem Landratsamt. Mit dem behördlichen Digitalfunk erhielten die Einsatzkräfte der Polizei, Feuerwehren und Hilfsorganisationen ein einheitliches und leistungsstarkes Kommunikationsmittel. Es ermögliche eine organisationsübergreifende und bundesweite Verständigung und vereinfache die Arbeit bei komplexen Einsatzszenarien. "Damit unterstützt die Digitalfunktechnik eine schnelle und verlässliche Hilfe in Not- und Katastrophenfällen für die Bevölkerung", sagt Landrat Matthias Dießl.

    Die Vorteile des digitalen Behördenfunks liegen anders als etwa bei der Polizei für die Feuerwehren nach Einschätzung von Marx nicht in dessen Abhörsicherheit — "bei uns kriegt eh jeder mit, wenn wir ausrücken" — sondern mehr in der Tatsache, dass Nebengeräusche herausgefiltert werden können und die Sprachverbindung damit besser ist.

    "Wenn also der Maschinist neben der Pumpe steht, ist er trotzdem deutlich zu verstehen." Gerade im westlichen Landkreis liefere der Digitalfunk zudem eine wesentlich bessere Verbindung, speziell in Langenzenn und Wilhermsdorf war das nötig.

    Der größte Vorteil ist nach Einschätzung von Marx allerdings, dass bei Großschadensfällen oder Großwetterlagen Gruppen zusammengeschaltet werden können. So wird der Kreis der Empfänger eingeschränkt. Analog funkten alle auf einem beziehungsweise einigen wenigen Kanälen, was bei Großeinsätzen mitunter zu einem Funksalat geführt habe, in dem kaum mehr einer etwas verstand.

    Alarm bleibt analog

    Alarmiert werden die Feuerwehren vorerst aus technischen Gründen weiterhin analog. Das Verfahren, so Marx, sei noch nicht ausgegoren, mit digitalen Alarmierungen rechnet er frühestens 2020/21. Für Zirndorf zum Beispiel heißt das, die Feuerwehrleute werden weiterhin ihren Piepser am Gürtel tragen und in den Dörfern schrillt weiter die über analoges Signal ausgelöste Sirene.

    Die jährlich laufenden Kosten des digitalen Netzbetriebes für den Landkreis Fürth belaufen sich auf 20 000 Euro. Die Anschaffungskosten der Geräte und deren Einrichtung nur für die Kreisbrandinspektion und den Katastrophenschutz lagen bei rund 35 000 Euro.

    Sehr viel teurer kommen die rund 850 digitalen Geräte, die für die 52 Feuerwehren in den 14 Landkreisgemeinden angeschafft und eingebaut wurden. Für sie hatte der Landkreis eine Sammelausschreibung durchgeführt. Bei der Firma, die das Rennen machte, haben die Kommunen dann direkt die Funkgeräte bestellt: 850 an der Zahl. 80 Prozent der Kosten übernimmt der Freistaat.

    Quelle: http://www.nordbayern.de/…/feuerwehren-im-landkreis-funken-…

  • BSI sichert weiterhin das Netz des Bundes gegen Cyberangriffe ab

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    Der bisherige Dienstleister T-Systems gibt zum kommenden Jahr schrittweise den Betrieb der Regierungskommunikationsnetze ab.

    Zum 1. Januar 2019 ändert sich die Verantwortlichkeit für den Betrieb der Regierungskommunikationsnetze. Schrittweise übernimmt die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) vom bisherigen Dienstleister T-Systems die Wartung und den Ausbau der Netze. Ein Vertrag mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sichert die Zusammenarbeit im Fall von Cyberangriffen und anderen IT-Bedrohungslagen ab.

    Die Netze des Bundes (NdB) werden mit Beginn des neuen Jahres von der BDBOS betreut. Die bisher für den Digitalfunk von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten verantwortliche Anstalt sucht deshalb für viele IT-Aufgaben nach Mitarbeitern, etwa einen IT-Fachmann zur Entwicklung von Sicherheits-Leistungskennzahlen für die Netze des Bundes.

    Weitverkehrsnetz

    Eine Verantwortlichkeit ist bereits in trockenen Tüchern: Der Schutz der Netze des Bundes wird vom BSI übernommen. Die Bonner Behörde wird die BDBOS "zunächst bei der Übernahme der Aufgaben von der bisherigen Betreiberin T-Systems unterstützen" und dabei die Rolle des IT-Sicherheitsbeauftragten und des Notfallbeauftragten für alle Netze übernehmen.

    Dabei wird zunächst der Informationsverbund Berlin-Bonn und das Verbindungsnetz Bund-Länder-Kommunen (NdB-VN) des Bundesverwaltungsamtes betreut, bis alle Teilnetze in dem Projekt Netze des Bundes ein "einheitliches Weitverkehrsnetz" bilden. "Das BSI wird auch künftig die Informationssicherheit für die deutschen Regierungsnetze gestalten und seiner Rolle als die nationale Cyber-Sicherheitsbehörde gerecht werden", erklärte BSI-Präsident Arne Schönbohm.

    Quelle: https://www.heise.de/…/BSI-sichert-weiterhin-das-Netz-des-B…

  • 06.12.2018 Netze des Bundes - Zukunftsweisende Kooperation vereinbart

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    Am 30.11.2018 unterzeichneten die Präsidenten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Arne Schönbohm, und der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS), Andreas Gegenfurtner, eine Verwaltungsvereinbarung über die dauerhafte Zusammenarbeit zur Gewährleistung der Sicherheit der „Netze des Bundes“ (NdB).

    Die BDBOS übernimmt zum 1. Januar2019 die Netze des Bundes. Sie zeichnet sich damit verantwortlich für die Planung, den Aufbau, den Betrieb und die Sicherstellung der Funktionsfähigkeit desRegierungsnetzes. Dazu wird die Bundesanstalt die bisherige technische Betreiberin, T-Systems, schrittweise von ihrer Verantwortung ablösen.

    „Durch die Aufgabenübertragung der Netze des Bundes stärkt die Bundesregierung die Rolle der BDBOS als Betreiberin zentraler kritischer Infrastrukturen der Bundesrepublik Deutschland. Wir freuen uns, mit dem BSI einen starken und verlässlichen Partner an unserer Seite zu haben, mit dem wir gemeinsam eine ressortübergreifende Kommunikationsnetzinfrastruktur auf höchstem Sicherheitsniveau realisieren“, erläutert BDBOS-Präsident Andreas Gegenfurtner.

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    Das BSI wird die BDBOS zunächst bei der Übernahme der Aufgaben von der bisherigen Betreiberin T-Systems unterstützen und für die NdB die Rolle des Gesamt-IT-Sicherheitsbeauftragten und Gesamt-Notfallbeauftragten wahrnehmen und auch weiterhin den Schutz des Regierungsnetzes verantworten.

    Dazu erklärt BSI-Präsident Arne Schönbohm: „Das BSI wird auch künftig die Informationssicherheit für die deutschen Regierungsnetze gestalten und seiner Rolle als die nationale Cyber-Sicherheitsbehörde gerecht werden. Wir freuen uns darauf, die gute Zusammenarbeit mit unserer Partnerbehörde BDBOS fortzuführen und gemeinsam das IT-Sicherheitsniveau der Regierungsnetze weiter auszubauen.“

    Weitere Informationen:

    Die Regierungskommunikation und die ressortübergreifende Kommunikation der Bundesverwaltung stützt sich bislang auf die Netzinfrastruktur Informationsverbund Berlin-Bonn (IVBB), in die der Informationsverbund der Bundesverwaltung / Bundesverwaltungsnetz (IVBV / BVN) bereits integriert wurde. Zusätzlich wird das Bund-Länder-Kommunen-Verbindungsnetz betrieben (NdB-VN, ehemals DOI, Deutschland Online Infrastruktur).

    Ziel der Netze des Bundes (NdB) ist es, eine einheitliche und hochverfügbare Infrastruktur mit erhöhtem Sicherheitsniveau bereitzustellen, auf die die Netze IVBB, IVBV/BVN sowie NdB-VN vollständig migriert werden. Diese Infrastruktur soll im Anschluss als Integrationsplattform für alle Weitverkehrsnetze der Bundesverwaltung dienen - als gemeinsame Basis für die ressortübergreifende, sichere Kommunikation zwischen Bundes-, Länder- und kommunalen Netzen.

    Quelle: BDBOS BUND

  • Bayern Mittelfranken Nürnberg: Digitalfunk am Airport Nürnberg wurde ausgebaut

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    NÜRNBERG - Mitte November 2018 wurde die neue Objektfunkanlage zur Gewährleistung einer besseren Funkversorgung für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) am Albrecht Dürer Airport Nürnberg in Betrieb genommen.
    Durch die installierte Technik ist es nun möglich, auch in den Bereichen, in denen das Digitalfunknetz bisher nicht durchgängig verfügbar war, digital zu kommunizieren.

    Damit können insbesondere die Sicherheitspartner (Polizeipräsidium Mittelfranken, Feuerwehr Nürnberg, Flughafenfeuerwehr, Rettungsdienste, Zoll u.a.) die Kommunikation über Digitalfunk mit den eingesetzten Kräften und der Polizeieinsatzzentrale, der Integrierten Leitstelle Nürnberg, wie auch zur Dienststelle der PI Nürnberg-Flughafen in den Gebäuden durchführen (der Digitalfunk außerhalb der Gebäude ist bereits seit 2014 möglich.) Dies stellt somit einen weiteren Baustein in der Sicherheitsarchitektur am Flughafen Nürnberg dar.

    Quelle: https://www.marktspiegel.de/…/digitalfunk-am-airport-nuernb…

  • Bayern Oberpfalz Freihung: Digitalfunkmasten zur besseren Netzabdeckung

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    "Alles läuft nach Plan", vermeldet Stefan Klein, stellvertretender Leiter Netzqualifizierung des bayerischen Landeskriminalamtes. Zwei der drei Elemente des Masten für den Digitalfunk stehen schon.

    Das dritte Teil wird noch am Nachmittag montiert. Laut Klein handelt es sich um einen Masten für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), wozu auch Feuerwehr und Rettungsdienst zählen. "Das ist jetzt quasi die Feinjustierung", erklärt Klein. "Hier schließen wir eine Lücke in der Netzabdeckung." 17 Masten gibt es bereits im Landkreis, zwei in der Stadt Amberg. Nach Thansüß sollen zur Nachjustierung noch weitere zwei folgen: einer im Taubenbachtal im Hirschwald, der andere im Bereich von Mittelreinbach/Holnstein. "Für diese gibt es aber noch keine Planung."

    Am frühen Dienstagmorgen hatte die Montage begonnen, abgeschlossen wurde sie am Mittwoch, als noch oben eine Rundbühne angebracht wurde. Der 150-Tonner-Kran blieb über Nacht am Standort beim Hochbehälter der Gemeinde Freihung. Der Mast ist 45 Meter hoch, an seiner Spitze befindet sich eine Stahlgabel mit je einer Antenne. "Misst man bis zur Antennenspitze, sind es 48,2 Meter", informiert Stefan Klein. Besonders hoch ist das nicht. "Wir haben auch Standorte mit 120 Meter."

    Foto: An einem 150-Tonnen-Kran hängt der Funkmast für den Digitalfunk, der in zwei Tagen bei Thansüß aufgestellt wurde.

    Quelle: https://www.onetz.de/…/besseren-netzabdeckung-id2562031.html

  • 25.11.2018 Republik Österreich Kärnten: Erster Durchbruch

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    Digitalfunk: 186 Stationen müssen geplant werden!
    Bereits seit 2004 wird in Kärnten über den Digitalfunk für Blaulichtorganisationen diskutiert. Wohl keiner hätte damals gedacht, dass Kärnten 2018 als einziges Bundesland noch immer mit dem „steinzeitlichen“ Analogfunk auskommen muss. Jetzt soll es den Durchbruch geben. Innerhalb eines Jahres soll die Planung des Netzes erfolgen. Dann müssen 186 Basisstationen aufgestellt werden.

    „Was ist da so schwer?“, wird sich der geneigte Leser wohl fragen. Immerhin hat der Landtag im Vorjahr 22 Millionen Euro für den Digitalfunk reserviert. Trotzdem muss die Polizei in den ländlichen Regionen immer noch ohne auskommen.

    „Mit den alten Geräten geht es bei manchen Polizeiposten nicht mehr. Aber die Katze beißt sich in den Schwanz“, so VP-Abgeordneter Herbert Gaggl vom zuständigen Ausschuss. „Wir kommen nicht weiter, weil der Rechnungshof erst das Projekt prüfen und freigeben muss. Dazu brauchen wir aber konkrete Daten.“

    Daher wurde im Ausschuss am Dienstag darüber beraten, dass Planung und Umsetzung getrennt werden. Bedeutet: Das Land soll zuerst die Planung durchführen lassen. Erst danach soll der Bund, der die laufenden Kosten übernehmen soll, zugeschaltet werden.

    Innerhalb eines Jahres könnte die Prüfung abgeschlossen sein. Dabei geht es um den Aufbau von 186 Basisstationen – wofür zahlreiche Grundstücksverhandlungen nötig sind. Gaggl: „Schließlich muss es ja überall funktionieren – vom Lesach- bis ins Lavanttal.“

    Trotzdem würde der Analogfunk als „Backup“ bestehen bleiben, da er sich gerade bei den Hochwassereinsätzen zuletzt bewährt habe, wie Katastrophenschutzbeauftragter Markus Hudobnik betont: „Die Sirenenalarmierung und die Pager der Feuerwehrleute laufen über den analogen Funk; und das funktioniert weiterhin sehr gut.“

    Quelle: https://www.krone.at/1813153

  • 22.11.2018 PMRExpo 2018: Das bewegt den Digitalfunk BOS

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    Auch in diesem Jahr präsentiert sich die BDBOS gemeinsam mit dem Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen (IM NRW) als Ausstellerin auf der Fachmesse für Professionellen Mobilfunk und Leitstellen in Köln. Mit einem Redebeitrag eröffnet der BDBOS-Präsident Andreas Gegenfurtner den zweiten Messetag. Dabei gibt er einen Einblick in die aktuellen Themen des BOS-Digitalfunknetzes und einen Ausblick auf die zukünftigen Vorhaben.

    Die BDBOS-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter stehen am Stand E01 an allen drei Messetagen für Fragen rund um den Digitalfunk BOS zur Verfügung. Die Themenschwerpunkte sind in diesem Jahr die Objektversorgung, das Nutzereigenen Management (NEM) sowie das Echtzeitmonitoring (EZM). Anhand einer Demoversion können die Besucherinnen und Besucher Einblicke in dessen Funktionsweise erhalten. Außerdem sind Mitarbeiter der neu geschaffenen Kundenbetreuung der BDBOS mit vor Ort. In der Fahrzeugausstellung am Stand E41 präsentiert das Team der Funknetzmessung ihr Messfahrzeug und informiert über aktuelle Messkampagnen.

    Gibt es ein gemeinsames Ziele für europäische BOS-Dienste? Welche Rolle spielen dedizierte Breitbandnetzwerke und kommerzielle Betreiber öffentlicher Systeme? Diese und weitere Fragen werden beim Internationalen BOS-Forum am ersten Messetag diskutiert. Dr. Barbara Held, Leiterin der Abteilung Strategie/Steuerung, vertritt hier die Sichtweise der BDBOS. Am gleichen Tag veranstaltet die BDBOS einen zweistündigen Workshop für Planer und Errichter von Objektversorgungsanlagen. Interessierte können sich unter dem folgenden Link https://www.pmrexpo.de/bdbos-workshop/ anmelden.

    Mit einem ganztägigen Leitstellenkongress geht die PMRExpo am 29. November zu Ende. Als Referent Endgerätekonzeption stellt Dennis Lerch in diesem Rahmen die anstehende Modernisierung der Leitstellenanbindung vor. Außerdem haben Nachwuchskräfte die Möglichkeit, sich beim PMRExpo Career-Forum über die Karriere-Chancen bei der BDBOS zu informieren.

    Auf der PMRExpo 2018 präsentieren sich an den drei Tagen über 230 nationale und internationale Aussteller auf einer Fläche von etwa 4.800 m². Begleitend finden Fachforen, Konferenzen und Workshops statt. Erwartet werden mehr als 4.300 Besucherinnen und Besucher. Die Schirmherrschaft übernimmt der Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen, Herbert Reul.

    PMRExpo
    27.bis 29. November 2018
    Koelnmesse, Halle 10.2
    Stand der BDBOS: E01

    Quelle: .www.bdbos.bund.de

  • BOS Digitalfunk Lokale Informationen für ganz Deutschland auf facebook

    https://www.facebook.com/groups/297340623709282/

  • Brandenburg Potsdam: 32 neue Mobilfunkmasten für Brandenburg

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    In Brandenburg wird das Mobilfunknetz für Sicherheitsbehörden weiter ausgebaut. Davon sollen auch Privatleute profitieren.

    In Brandenburg sollen 32 zusätzliche Mobilfunkmasten für den Digitalfunk aufgestellt werden. Sie seien Basisstandorte für den Digitalfunk von Behörden sowie von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst, teilte das Innenministerium auf eine jetzt veröffentlichte Kleine Anfrage der CDU mit. Im Land gibt es bereits 139 Standorte. Derzeit werden nach den Angaben die neuen Standorte gesucht. Im kommenden Jahr soll mit den Bauarbeiten begonnen werden, 2022 sollen die Masten in Betrieb gehen.

    27 von ihnen sollen nach jetzigem Planungsstand von Mobilfunkunternehmen mitgenutzt werden. Im Mai war eine entsprechende Vereinbarung mit drei Anbietern unterzeichnet worden. Damit soll eine möglichst flächendeckende Mobilfunkversorgung im Land erreicht werden. Von dem Ausbau des Mobilfunknetzes für Sicherheitsbehörden profitierten damit auch Privatleute, hieß es. Die bislang 139 Basisstandorte für Sicherheitsbehörden werden bereits von 14 Telekommunikationsfirmen mitgenutzt.

    Wieviele Brandenburger davon profitieren, ist abhängig vom Standort und der Versorgungssituation direkt vor Ort. Die Kosten für einen Mast belaufen sich auf etwa 300 000 Euro. Dazu kommen etwa jeweils 250 000 Euro für die Systemtechnik.

    Quelle: http://www.maz-online.de/…/Digitalfunk-32-neue-Mobilfunkmas…

  • 31.10.2018 Berlin: Tablets und Smartphones für die Polizei

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    Die seit längerem geplante technische Ausrüstung der Berliner Polizei kommt langsam voran. Derzeit werden 800 Tablets und 280 Smartphones ausgeliefert. Am Donnerstag stellen Innensenator Andreas Geisel (SPD) und Polizei-Vizepräsident Marco Langner die neuen mobilen Endgeräte und deren Einsatzmöglichkeiten vor.

    Die neuen Dienstgeräte werden an die Abschnitte, Einsatzeinheiten und den Verkehrdienst ausgegeben. Der Kriminalpolizei sollen weitere 1200 Tablets im ersten Quartal 2019 bereitgestellt werden, heißt es in der Antwort weiter.

    Grund für die Anschaffung der Geräte ist, dass in der Vergangenheit Polizisten private Telefone für dienstliche Zwecke genutzt haben. Bei einem Fall im Jahr 2015 hinterließ ein Polizeibeamter seine private Mobilnummer handschriftlich auf einer dienstlichen Visitenkarte. Daraufhin wurde er auf seinem Privathandy kontaktiert, hieß es.

    „Ich finde es gut, dass die Berliner Polizei im digitalen Zeitalter ankommt“, sagt Linke-Politiker Schrader. Er begrüßt, dass Standards von Datenschutz und -sicherheit nun erfüllt werden. „Die Bediensteten müssen im Umgang mit den Geräten aber auch geschult werden“, so Schrader. Dem Standard des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entsprechend sind die Geräte verschlüsselt. Sie werden zudem gehärtet und über sichere Übertragungswege an das Rechenzentrum der Polizei Berlin angebunden.

    Auf Empfehlung der Datenschutzbeauftragten wurde der Einsatz privater Mobiltelefone im Polizeidienst verboten. Personenbezogene Daten von Tatverdächtigen, Beschuldigten, vermissten Personen und anderen Betroffenen sowie der Polizeidienstkräfte selbst würden besser geschützt, wenn Polizisten nicht auf ihre privaten Geräte zurückgreifen würden. Nach Informationen der Berliner Morgenpost kommen bei der Polizei in der täglichen Arbeit auch häufig Messenger-Dienste wie WhatsApp zum Einsatz. Was die Polizisten aufgrund der schnellen Kommunikation im Einsatz schätzen, sieht die Leitungsebene aus Datenschutzgründen kritisch.

    Quelle: https://www.bz-berlin.de/…/tablets-und-smartphones-fuer-die…

  • NiedersachsenDatum30.10.2018 15:14
    Foren-Beitrag von Detlef Wipperfürth im Thema

    Ich danke dir .... Der Netzbetreiber ist: ATP Automotive Testing Papenburg GmbH

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