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  • 21.10.2017 Niedersachsen Hannover: Notfallübung in Hannover

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    Foto Quelle: Autorisierte Stelle Niedersachsen

    Am 17.10.2017 fand eine gemeinsame Notfallübung der Autorisierten Stelle Digitalfunk Niedersachsen mit der BDBOS in Hannover statt.

    Anhand des Szenarios „unbeabsichtigte Detonation einer Weltkriegsbombe“ wurde ein Schadensszenario am Standort Hannover geschaffen, welches die Beschädigung der dortigen Strom- und Datenleitungen und hierdurch bedingte Technikausfälle zum Gegenstand hatte. Im Rahmen der Planübung wurden die in einem solchen Fall erforderlichen technischen Maßnahmen unter Würdigung der taktischen Lage, sowie das stabsinterne Vorgehen und die zu nutzenden Kommunikationswege erörtert.

    Neben dem Notfallstab der Autorisierten Stelle Niedersachsen probten Mitglieder des Notfallstabs der BDBOS den Ernstfall. Zu ihnen gehörten der Notfallbeauftragte der BDBOS sowie Vertreter des Kerntransportnetzes des Bundes und der Betreiberin des Digitalfunks BOS. Darüber hinaus nutzten Beobachter aus den Ländern Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Hamburg die Übung, um Erkenntnisse und Ansätze für ihre eigene Notfallstabsarbeit zu gewinnen.

    Die Notfallübung eröffnete allen Beteiligten einen Rahmen, um in reger Diskussion neue und kreative Lösungsansätze zu entwickelt, um die angenommene Lage zu bewältigen. Die offene und konstruktive Erörterung des Szenarios, sowie die Kooperation und gemeinsame Entscheidungsfindung zwischen dem Land Niedersachsen und der BDBOS wurden in der anschließenden gemeinsamen Auswertung von allen Anwesenden als sehr positiv und förderlich hervorgehoben.

    Nach den bereits gemeinsam mit Schleswig-Holstein und Hessen geprobten Notfallszenarien, war der Termin in Hannover die dritte Notfallübung für den Digitalfunk BOS in diesem Jahr. Die Erfahrungen und Lösungsansätze werden jeweils umfassend ausgewertet und fließen in die Weiterentwicklung der Instrumente und Konzepte des gemeinsamen Notfallmanagements für den Digitalfunk BOS ein.

    Quelle: BDBOS Bund.

  • 19.10.2017 Sachsen Freiberg: Feuerwehren: Piepsern geht zu schnell der Saft aus. Die neuen digitalen Meldeempfänger schlagen nicht in jedem Fall Alarm. Das Problem betrifft nicht nur die Akkus.

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    Freiberg. Bei den Piepsern klemmt es: Im Gegensatz zur planmäßigen Umstellung auf den Digitalfunk in Mittelsachsen sorgen die neuen Funk-Meldeempfänger noch für Kopfzerbrechen. "Da sind wir noch nicht am Ziel", schätzt Steffen Kräher, der Abteilungsleiter Ordnung und Sicherheit im Landratsamt, ein. In Mittelsachsen haben über 3900 Brandschützer die neuen Geräte erhalten.

    Auch in der jüngsten Kreistagsitzung waren die Problem-Piepser Thema. Linken-Kreisrat Jörg Hommel verwies auf Informationen aus Feuerwehren, wonach 25 Prozent der digitalen Meldeempfänger nicht funktionieren. "Woran liegt das?", wollte der Frankenberger wissen. Unumwunden räumte Abteilungsleiter Kräher ein, dass der Testbetrieb nicht so laufe, "wie wir es uns vorgestellt haben". Jedoch sei nicht ein Viertel aller Piepser in Mittelsachsen von den "hard- und softwaremäßigen Problemen" betroffen. Vielmehr hätten einzelne Feuerwehren gemeldet, dass 25 Prozent ihrer Geräte keinen Alarm auslösen. "Deshalb war es bisher nicht möglich, das System vollumfänglich in Betrieb zu nehmen", so Kräher. Eigentlich sollte dies bereits im Sommer geschehen. "Aber bevor wir komplett auf das neue System setzen, muss es zu 100 Prozent funktionieren. Und das ist zur Zeit nicht der Fall", sagte Kräher.

    Auch Marco Schaffarschick, der Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Oederan, kann ein Lied davon singen. "Der Empfang im Raum Oederan ist nicht gut", sagt er. Wie andere Feuerwehrleute berichtet Schaffarschick, dass der Akku bei vielen Empfangsgeräten oft bereits nach 10 bis 14 Tagen runter sei. "Da muss eine deutliche Verbesserung erfolgen", betont der Abteilungsleiter auf Anfrage von "Freie Presse". Im Angebot war von einer bis zu 2000-stündigen Betriebsdauer die Rede. 14 Tage sind gerade mal 336Stunden. "Klar ist die Nutzung von Kamerad zu Kamerad unterschiedlich. Und wenn ein Gerät oft piept, bevor es ausgeschaltet wird, braucht es mehr Strom", so Kräher. Aber zwei Wochen bis zum nächsten Aufladen seien einfach zu kurz.

    Die Abstimmung mit dem Systemlieferanten laufe noch, damit die Probleme so schnell wie möglich behoben werden könnten. "Die Firma hat eine Lösung angekündigt, aber noch nicht umgesetzt", sagt Kräher. Das Landratsamt habe jetzt einen Fachanwalt für Vergaberecht eingeschaltet. Laut Kräher sollen zudem an voraussichtlich drei bis fünf Standorten zusätzliche Sendestationen aufgebaut werden.

    Die Piepser wurden von den Kommunen innerhalb einer Sammelbestellung des Landkreises bestellt. Doch es gibt auch noch kleinere Ortsfeuerwehren mit wenigen Einsätzen im Jahr, die ausschließlich auf Sirenen setzen. Das trifft beispielsweise auf die Brandschützer im Frauensteiner Ortsteil Dittersbach zu. Andere Feuerwehren wie die Muldaer arbeiten mit Sirenen und Handys. Die Feuerwehr Frauenstein wiederum setzt laut Vize-Wehrleiter Jens Finger auf Sirene, Meldeempfänger und eine App, die Smartphone-Besitzer über Einsätze informiert. "Die digitalten Funkmeldeempfänger sind bei uns schon vorrätig, aber noch nicht ausgeteilt. Denn in Frauenstein gibt es noch keinen Digitalfunk", sagt Finger.

    Quelle: https://www.freiepresse.de/…/Feuerwehren-Piepsern-geht-zu-s…

    Foto: Nur der kleine Piepser bereitet Probleme: Steffen Kräher, Abteilungsleiter im Landratsamt, mit einem digitalen Meldeempfänger und einem Digitalfunkgerät.

  • 14.10.2017 Thüringen Weimar: Digitalfunk für Feuerwehr wird auf jeden Fall kommen.

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    Genehmigte Stelle im Amt für Katastrophenschutz ist seit sechs Wochen besetzt. Jahrelang wurde um den Digitalfunk gestritten, auch im Kreistag Weimarer Land: Noch im März flogen die Fetzen, als CDU-Fraktionschef Mike Mohring die Schaffung einer entsprechenden Stelle für vollkommen verfrüht hielt. Mit 22 zu 15 Stimmen wurde er am Ende schlichtweg überstimmt.

    Und nun? Noch Ende August sah es so aus, als würde die Entwicklung Mohring noch Recht geben. Denn am 26. August meldete unsere Zeitung, dass sich die flächendeckende Ausstattung der Feuerwehren und Rettungsdienste mit Digitalfunk weiter verzögere, weil die Bundesanstalt wegen einer Firmenübernahme durch die Chinesen bis auf Weiteres keine Geräte mehr zertifiziere.

    Fünf Tage später nahm mit Matthias Bauch der für Digitalfunk Zuständige seine neue Arbeit im Amt für Brand- und Katastrophenschutz des Kreises auf. Hat er nun gar nichts zu tun? Amtsleiter Steffen Schirmer lacht. „Der hat sogar reichlich zu tun“, sagt er. Und verweist allein auf die über 1000 Seiten starke Dokumentation zum Digitalfunk, in die sich Bauch einlesen muss. Hinzu kommen diverse Lehrlinge. Denn Bauch übernimmt auch das sogenannte geografische Informationssystem und soll später auch als Fachkraft für Arbeitssicherheit fungieren. Der 34-jährige Gebstedter ist gelernter Elektrotechniker und hat bereits bei der Armee mit Funktechnik zu tun gehabt.

    Wann die ersten Wehren im Kreis mit Digitalfunk ausgestattet werden, so Schirmer, steht indes weiter in den Sternen. Bislang sind nur die Tunnelfeuerwehren in Thüringen mit der neuen Technik vertraut. Dennoch lässt der Amtsleiter keinen Zweifel: „Der Digitalfunk kommt, so oder so.“

    Erst dieser Tage habe es eine Beratung der Staatssekretäre der Innenministerien der Länder gegeben, an der auch das Bundesinnenministerium und die entsprechende Bundesanstalt (BDBOS) teilnahm. Ein Ergebnis ist allerdings noch unbekannt. Schirmer rechnet mit Informationen in den nächsten Tagen, ob nun weiter Lizenzen erteilt werden.

    Die Einführung des Digitalfunkes ist deswegen so bedeutsam, weil Teile der staatlichen Behörden bereits damit ausgestattet sind. In der Anwendung unterscheidet er sich vom analogen Funk vor allem dadurch, dass beim Digitalfunk die Sprache verschlüsselt wird – vor allen Dingen für die Polizei und andere Vertreter exekutiver Gewalt von Bedeutung. Wenn jedoch Feuerwehren und Rettungsdienste noch analog funken, so können sie mit den anderen Behörden nur per Handy kommunizieren. Eine Nivellierung wäre also wünschenswert.

    Allerdings ist es mit der Umrüstung so eine Sache. Schirmer schätzt, dass bei Rettungsdiensten und Feuerwehren noch über Jahre der Digitalfunk parallel zum Analogfunk laufen muss. Und zwar auch über die Einführungsphase hinaus, die bis 2021 geplant ist, aber voraussichtlich wesentlich länger dauern wird.

    Die Crux liegt in der Alarmierung. Die nämlich hat das Land nicht bedacht, weil es einfach dafür nicht zuständig ist – Alarmierung ist Sache der Kommunen. Und die sind schon allein aus Kostengründen auf den Analogfunk angewiesen.

    Aus diesem Grund, so Schirmer, hat die BDBOS den Analogfunk auch erst einmal für weitere 20 Jahre freigegeben – eingeführt wurde er zwischen 1996 und 1998.

    Zumindest für Matthias Bauch ergibt sich daraus eine ziemlich langfristige Perspektive. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Einführung des Digitalfunks bei Feuerwehren und Rettungsdienst ihn noch für das ganze restliche Arbeitsleben ausfüllen wird.

    Quelle: http://weimar.thueringer-allgemeine.de/…/Digitalfunk-fuer-F…

  • 14.10.2017 Baden-Württemberg Heidenheim an der Brenz: Digitalfunk für Retter hängt weiter in der Warteschleife

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    Weil vom versprochenen landesweiten Netz seit Jahren nichts zu sehen ist, will die Region jetzt einen eigenen digitalen Alarm.

    2004 war im Kreistag erstmals die Rede von der Einführung des Digitalfunks bei den Rettungskräften. Nun ist man Ende 2017 in Ostwürttemberg immerhin soweit, dass man europaweit 5000 Funkmelder ausschreibt, welche Feuerwehren und Rotes Kreuz für die digitale Alarmierung erhalten.

    An einen digitalen Sprechfunk aber ist immer noch nicht zu denken. Hierfür ist das Land zuständig. Und das stellt diesen weiterhin erst „mittelfristig“ ins Aussicht. Dabei hätte das Netz bereits 2009 flächendeckend aufgebaut sein sollen.

    Von einer gewissen Ernüchterung sprach Dezernent Georg Feth im Verwaltungsausschuss des Kreistags angesichts dieses zeitlichen Verzugs. 2015 hatten sich die Landkreise Heidenheim und Ostalb letztlich entschieden, sich vom Land und dessen Digitalfunkplänen abzukoppeln und zumindest für die digitale Alarmierung mit Einsatzsignal ein eigenes Netz für die Region aufzubauen.

    Die beauftragte Firma Accellonet aus Neu-Ulm hat inzwischen ein Systemkonzept erarbeitet. Die Standorte der Funkmasten (22 im Landkreis Heidenheim, 33 im Ostalbkreis) wurden für einen optimalen Empfang eingemessen, beim Aufbau rechnet man mit keinen nennenswerten Verzögerungen. Im Frühjahr 2018 soll der Netzaufbau beginnen, bis Ende 2018 soll der Probebetrieb abgeschlossen sein, so dass ab 2019 die Umstellung von der analogen auf die digitalen Alarmierung beginnen kann.

    Feth rechnete damit, dass pro Funkmelder (1500 sind für Feuerwehr und DRK im Landkreis bestimmt), ein Betrag von zirka 300 Euro zu bezahlen ist.

    Dabei drängt die Zeit, wie Kreisbrandmeister Rainer Spahr deutlich machte. Die analogen Funkmelder seien in die Jahre gekommen, störanfällig – und es gebe kaum mehr Ersatzteile. Doch die digitale Armierung hat nicht nur Vorteile. Spahr sprach von einem tendenziell langsameren Netz. Aber der Empfang sei besser und die Zuverlässigkeit höher.

    Auf die Frage des CDU-Fraktionsvorsitzenden Bernhard Ilg, warum Baden-Württemberg anderen Bundesländern beim Digitalfunk hinterdrein hinke, musste Spahr passen. „Wir verstehen es auch nicht.“ Seine Mutmaßung: In Bayern habe man deutlich mehr Personal für diese Aufgabe eingestellt. Kreisrat Ulrich Grath (Freie Wähler) der sich wunderte, warum man beim Digitalfunk noch auf Masten setze und nicht via Satellit Verbindungen herstelle, sah bereits die Gefahr, dass bei dessen Einführung diese Technik schon wieder veraltet sein könnte. Spahr widersprach da nicht. Es gebe jetzt bereits eine Arbeitsgruppe, die sich unter dem Namen Digitalfunk 2020 mit Optimierungen befasse.

    Wie Spahr weiter erläuterte, ist die Region Ostwürttemberg unter den letzten Körperschaften, welche für die digitale Alarmierung ein eigenes Netz erstelle. Man habe sehr lange gehofft, dass das Land es schaffe, ein ausreichend dichtes Funknetz zu errichten. Technisch, so Spahr, seien die Einsatzstellen im Landkreis auf den Digitalfunk vorbereitet.

    Quelle: http://www.swp.de/…/digitalfunk-fuer-retter-haengt-weiter-i…

  • 14.10.2017 Österreich St. Pölten: Digitalfunk zum Schutz kritischer Infrastruktur

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    Im Rahmen einer Feierlichkeit wurden heute Digitalfunkgeräte zur Absicherung vor Cyberattacken und Sabotageakten an die Betreiber kritischer Infrastruktur übergeben.

    Die feierliche Übergabe der Digitalfunkgeräte erfolgte im Landhaus St.Pölten durch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Generaldirektorin für die öffentliche Sicherheit Michaela Kardeis und Landespolizeidirektor Konrad Kogler.

    Obwohl die IT-Systeme des Landes gut gesichert sind, wären sie trotzdem angreifbar für Cyberattaken und Sabotageakte. "Die Systeme müssen geschützt werden um die Angriffspunkte möglich gering zu halten, die Vorbereitung auf einen Angriff ist wichtig", so Michaela Kardeis.

    Auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner zeigt sich von den Digitalfunkgeräten überzeugt: "Das Gerät kann in schwierigsten Situationen helfen und auch Leben retten. Wir binden die Betreiber kritischer Infrastruktur nun in das Digitalfunknetz der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, damit sie auch im Ernstfall trotzdem kommunizieren können".

    Mehr Sicherheit für die Öffentlichkeit

    Landespolizeidirektor Konrad Kogler sieht die heutige Übergabe als Verbesserung der Sicherheit und Aufrechterhaltung der Kommunikation in kritischen Situationen. Das Verhältnis zwischen den Betreibern kritischer Infrastruktur und der Polizei sei sehr eng und die Zusammenarbeit äußerst effektiv. Günther Ofner, Vorstandsdirektor der Flughafen Wien AG, ist glücklich über die Zusammenarbeit. Er möchte die Sicherheit der Kunden, Nutzer und Mieter gewährleisten und erinnert dabei an einen tagelangen Angriff türkischer Hacker der nur durch die richtigen Handlungsmaßnahmen abgewehrt werden konnte.

    Quelle: http://www.heute.at/…/Digitalfunk-zum-Schutz-kritischer-Inf…

  • 14.10.2017 Baden-Württemberg Neidenstein: Wink mit dem Zaunpfahl von der Feuerwehr

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    Digitalfunk und neues Löschfahrzeug brennen der Einsatztruppe unter den Nägeln – Bedarfsplan zeigt den Handlungsbedarf auf.

    Der Feuerwehrkommandant formulierte pointiert - wohl auch, um die Dringlichkeit zu unterstreichen: "Einführung des Digitalfunks noch in diesem Jahrhundert" hatte Roland Ziegler seinen Wunsch im Feuerwehrbedarfsplan festgeschrieben. Diese unmissverständliche Anspielung auf die lange Wartezeit für die Umstellung auf Digitalfunk ging dem Gemeinderat zwar zu weit und wurde schließlich gestrichen, aber dass Handlungsbedarf im Löschwesen besteht, war unbestritten. Oben auf der Liste steht ein neues Tanklöschfahrzeug.

    Der Feuerwehrbedarfsplan für die Jahre 2017 bis 2021 wurde in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats vorgestellt. "Ein solcher Bedarfsplan enthält wesentliche Angaben für die Beschreibung der feuerwehrtechnisch relevanten, örtlichen Verhältnisse und bildet die Grundlage für die Aufstellung und Ausrüstung", erklärte Bürgermeister Frank Gobernatz. Kommandant Ziegler präsentierte die vier wichtigen Teile des Plans, zu der die Gemeinde- und Feuerwehrstruktur, die individuelle Bewertung des örtlichen Risikos sowie die Fahrzeug-Konzeption gehören.

    Neben Gebäuden und Einrichtungen mit besonderer Nutzung oder Gefährdungspotenzial wie das Raiffeisen-Lagerhaus direkt am Gewässer "Kleine Bach" oder der Altort mit den vielen Fachwerkhäusern müssen auch Versammlungsstätten wie Gasthäuser berücksichtigt werden. Hier vermisste das Gremium das Gasthaus "Zum Schiff". Im Gegensatz dazu müsse das noch aufgeführte, aber nicht mehr existente Gasthaus "Zur Sonne" gestrichen werden.

    "Gegenüber unserem letzten Plan hat sich die Jugendfeuerwehr in der Feuerwehrstruktur steigern können", freute sich Ziegler. 17 Mitglieder zählen zum aktuellen Nachwuchs. "Zuvor waren es sieben." 42 Aktive zähle die Abteilung, von denen zehn in der Regel tagsüber im Ort anwesend seien. "Die Nachbarschaftshilfe mit anderen Wehren ist aus diesem Grund besonders wichtig und auch gegeben." 130 Einsätze hätten die Neidensteiner Floriansjünger in den letzten zehn Jahren absolviert. "Nimmt man die 37 Seelsorger-Fahrten aus der Statistik, verbleiben 28 Brandeinsätze, 36 technische Hilfeleistungen und 29 Alarme durch Brandmeldeanlagen."

    Bei den Fahrzeugen feiert das Tanklöschfahrzeug nächstes Jahr seinen 30. Geburtstag und müsse aufgrund von Reparaturanfälligkeit und veralteter Technik auf kurz oder lang ausgetauscht werden. Ein Lösch- und Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug sei dann zur Sicherstellung des Brandschutzes und zur Durchführung technischer Hilfeleistung eine gute Investition in die Zukunft. Notwendige Beschaffungen mit Kostenpunkten von über 10.000 Euro seien Funkgeräte, Atemschutzgeräte und hydraulische Rettungsgeräte.

    Zieglers Anmerkung "Einführung des Digitalfunks noch in diesem Jahrhundert" bezog sich auf das aus Feuerwehrsicht allzu lange Warten auf den Digitalfunk, der schon vor einigen Jahren hätte starten sollen, so der Kommandant. Der Gemeinderat konnte diese Kritik zwar verstehen, aber diese sollte nicht in so einer Form unter den Planungszielen auftauchen. Gemeinderat Hans-Dieter Kretzler machte sogar seine Zustimmung von der Streichung abhängig. Einstimmig beschlossen die Bürgervertreter die Feuerwehrbedarfsplanung 2017 mit den gewünschten Änderungen.

    Quelle: https://www.rnz.de/…/sinsheim_artikel,-neidenstein-wink-mit…

  • 08.10.2017 Sachsen Grünhainichen / Chemnitz: Technik überaltert: Feuerwehr bald nicht mehr einsatzbereit

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    Die alte Technik macht Ärger: Weil in Grünhainichen noch immer analoge Funkgeräte verwendet werden, geht Gemeindewehrleiter Gunnar Ullmann (41) auf die Barrikaden - und will seine Wehr einsatzunfähig melden.

    "Ich kann das als Wehrleiter irgendwann nicht mehr verantworten", sagt er. "Wenn bei uns in der nächsten Zeit die alten analogen Funkgeräte ausfallen, dann muss ich uns als nicht mehr einsatzbereit melden"

    Dann könne man eben nicht ausrücken. "Es muss scheinbar erst jemand ernsthaft zu Schaden kommen, bis man hier reagiert."

    Das Problem: Nach und nach wird auf Digitalfunk umgestellt, die Technik dafür kommt Ende des Jahres. Nur: Gefunkt werden kann in Grünhainichen damit nicht. "Wir hängen an der Leitstelle in Annaberg, und da geht’s nur analog." Denn die Leitstelle soll irgendwann in die große nach Chemnitz umziehen. "Deshalb wird da jetzt nicht in neue Technik investiert", so Ullmann.

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    Geld, um die analogen Geräte (teilweise rund 20 Jahre alt) zu reparieren, gibt’s von der Gemeinde aber auch nicht. "Die Gemeinde musste schon Geld für die neuen Funker ausgeben, da bleibt nichts für Ersatzteile für unsere analogen", klagt Ullmann.

    Das ganze Dilemma sei zum Großteil auf den Bauverzug an der Superleitstelle in Chemnitz (17,8 Millionen Euro Baukosten) zurückzuführen. "Wir stehen seit Jahren in den Startlöchern, allerdings wurde die Regionalleitstelle fünf Jahre später fertig."

    Das lag vor allem am Hochwasser, das dazwischen kam. Allein die digitale Technik, die in Chemnitz verbaut wurde, hat zwei Drittel der Gesamtsumme verschlungen.

    Bis Mitte 2018 werden die Leitstellen Grimma, Annaberg, Freiberg sowie der Bereich Aue-Schwarzenberg in Chemnitz eingegliedert. "Was aber bis dahin passiert, sollte die analoge Technik versagen, wissen wir nicht", sagt Ullmann düster.

    Quelle: https://www.tag24.de/…/gruenhainichen-feuerwehr-technik-alt…

  • 28.09.2017 Sachsen Freiberg: Landkreis bei Digitalfunk auf der Zielgeraden Zwei Drittel aller Feuerwehr-Fahrzeuge sind bisher umgerüstet.

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    Freiberg. Die Ausrüstung der mittelsächsischen Feuerwehr-Fahrzeuge mit Digitalfunk befindet sich auf der Zielgeraden. Laut Steffen Kräher, Leiter der Abteilung Ordnung und Sicherheit im Landratsamt, sind zwei Drittel aller Einsatzfahrzeuge im Landkreis umgerüstet. Rettungsdienst- und Katastrophenschutz-Fahrzeuge haben schon Digitalfunk.

    Hintergrund: Alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), also Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr, nutzen künftig ein einheitliches, abhörsicheres Netz. Die Kosten für den BOS-Funk der mittelsächsischen Feuerwehren werden mit rund 3,1 Millionen Euro veranschlagt, wobei 1,3 Millionen Euro als Zuschüsse fließen. "Die Ausrüstung von rund 400 Feuerwehr-Fahrzeugen läuft planmäßig bis Ende November. Zum Jahresende soll die Umstellung abgeschlossen sein", so Kräher auf Anfrage. Das Auswechseln der Technik erfolgt an zwei Standorten binnen 24 Stunden. Neu gekaufte Fahrzeuge haben schon Digitalfunk.

    Sobald die neuen Funkgeräte installiert sind, können sie auch genutzt werden. Denn die Leitstelle in Freiberg setzt sowohl digitalen als auch analogen Funk ein. Laut Kräher läuft der fließende Übergang gut. Führungs-Fahrzeuge und Katastrophenschutz-Fahrzeuge sind mit beiden Funktechniken ausgestattet. Und das wird auch so bleiben. "Denn nicht alle Bundesländer führen zeitgleich Digitalfunk ein", sagt Kräher.

    Quelle: https://www.freiepresse.de/…/Landkreis-bei-Digitalfunk-auf-…

  • 24.09.2017 Hannover ZPD: Tag der offenen Tür der Autorisierten Stelle Digitalfunk Niedersachsen (ASDN) Ehrenamtliche aus ganz Niedersachsen informieren sich in der ZPD über die Nutzungsmöglichkeiten des Digitalfunks.

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    Über 500 Interessierte aus allen Blaulichtorganisationen Niedersachsens haben sich heute in der ZPD über den aktuellen Stand des Digitalfunks in Niedersachsen informiert. Sie nutzten über den gesamten Tag ein auf die speziellen Bedürfnisse von ehrenamtlichen Funktions- und Verantwortungsträgern für Aufgaben der inneren Sicherheit zugeschnittenes Informationsangebot. Die Handlungs- und Reaktionsfähigkeit von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten und Hilfsorganisationen hängt maßgeblich auch vom Wissen um die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation im Einsatz ab. Wichtige Aufgabenstellungen für die innere Sicherheit in Niedersachsen ruhen, wenn es auf eine schnelle Reaktion ankommt, dabei auch auf den Schultern von ehrenamtlichen Funktionsträgern. "Von den rund 175.000 Nutzerinnen und Nutzern des Digitalfunks engagieren sich in Feuerwehr und Hilfsorganisationen eine Vielzahl ehrenamtlicher Kräfte. Um diesen unverzichtbaren Helferinnen und Helfern eine interessante Informations- und Kommunikationsplattform zu bieten, haben wir die Veranstaltung bewusst auf einen Samstag gelegt", sagte Polizeipräsidentin Christiana Berg heute zu Beginn des Tages der offenen Tür. "Unser im Schwerpunkt auf die Bedarfe der Retterinnen und Retter ausgelegtes Konzept ist aufgegangen", freute sich Stefan Wächter, Leiter der ASDN, in einem ersten Resümee. Stark nachgefragt bei den fachlich Interessierten waren vor allem der hochmoderne Leitstand, das Test- und Entwicklungscenter (TEC) für Endgerätetechnik sowie eine Vielzahl von Fachvorträgen zu unterschiedlichen Themenstellungen des Digitalfunks im Einsatzgeschehen. "Der persönliche Dialog mit den Anwenderinnen und Anwendern der hochmodernen Kommunikationstechnik ist für den Ausbau unserer Serviceleistungen von unschätzbarem Wert. Deshalb freue ich mich nicht nur über die große Resonanz, sondern darüber hinaus sehr über die unzähligen Anregungen aus der Praxis, die wir nun in die Weiterentwicklung unserer Dienstleistungen mit einfließen lassen können", so Stefan Wächter abschließend.

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    Stichwort "ASDN":

    Die Autorisierte Stelle Digitalfunk Niedersachsen, kurz ASDN, ist organisatorisch der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen (ZPD) angegliedert. Während sich die anderen Organisations-einheiten der ZPD zumeist um polizeiinterne Belange kümmern, bietet die ASDN einen breit angelegten Service rund um das Thema Digitalfunk für alle BOS. "Dreh- und Angelpunkt" des BOS-Dienstleisters ist die Zentrale Betriebssteuerung. Um eine effektive Nutzung des gemeinsamen Netzes zu gewährleisten, sorgt die Kopfstelle für geordnete innerbetriebliche Abläufe. Dort ebenfalls angesiedelt ist ein modernes Anforderungs-management für Ideen und Anregungen zur Optimierung von Service und Netzqualität. Kernstück des Operativen Betriebs ist der ASDN-Leitstand im Rund-um-die-Uhr-Betrieb. Ausgewiesene Expertinnen und Experten überwachen dort die Netzstabilität aller Sende- und Empfangskomponenten in Niedersachsen. Um im Falle eines Falles sofort eingreifen zu können, findet gleichzeitig immer auch eine taktische Betrachtung der Netzsituation statt. Mit anderen Worten: Dort geht es vor allem um die Frage, mit welchen Maßnahmen immer genügend Ressourcen zur Verfügung gestellt werden können, um sicher kommunizieren zu können. Das Endgerätemanagement in der ASDN ist der zentrale Servicedienstleister für die Funkgeräte und das Audiozubehör. Bei Bedarf stehen dort für besondere Einsätze, Übungen oder Schulungen ausgewiesene Gerätekontingente für alle BOS als Einsatzreserve zur Verfügung. Aufgabe des Netzmanagements ist die ständige Optimierung und Modernisierung des sogenannten Zugangsnetzes sowie die Fehleranalyse in problematischen Fällen. Als Zugangsnetz werden die Verbindungen der Vermittlungstechnik des Digitalfunks mit den Leitstellen und Sendemasten sowie der Sendemasten untereinander bezeichnet. Das Standortmanagement kümmert sich um die knapp 500 Sendemasten in Niedersachsen. Die Beschäftigten dort haben insbesondere einen Blick auf die Stromversorgung sowie die Analyse und Beseitigung von Störungen in den technischen Anlagen. Im Digitalfunkumfeld übernimmt der Video- und Datenübertragungsdienst den Einsatz von mobilen Basisstationen zur temporäreren Steigerung der Funkversorgungsqualität oder der Netzkapazität. Außerdem ist hier der Fieldservice zur Entstörung des Zugangsnetzes angesiedelt. Maßgeblich zur Qualitätssicherung trägt ebenfalls der Funkmessdienst bei. Ausgestattet mit modernster Messtechnik sorgen die Techniker in dem Fachbereich für die Grundlagen für permanente Optimierungsmaßnahmen im Netz. Mit dem Echtzeit-Monitoring wird die Last im Netz analysiert, Störungen werden frühzeitig erkannt und bei Bedarf entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet. Technische Störungen oder bewusst herbeigeführte Manipulationen werden ebenfalls gezielt erkannt, analysiert und behoben. Die Fachleute des Planungsbüros werden aktiv, wenn durch das Netzmanagement festgestellt wird, dass zur Verbesserung der Netzqualität ein bestehender Standort umgebaut oder der Bau eines neuen Standortes unumgänglich ist. Sie initiieren die Änderungsmaßnahmen von der Planung bis zur Realisierung.

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    Quelle: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/67812/3743112

  • 22.09.2017 Bayern NÜRNBERG: Digitalfunk in Nürnbergs U-Bahn kommt doch.

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    Stadträte im Bauausschuss einverstanden – Freistaat gibt zwei Millionen Euro -

    NÜRNBERG - Im Tunnelsystem der Nürnberger U-Bahn haben Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst bislang ein großes Problem: Die hoch gelobte Digitalfunk-Technik funktioniert dort praktisch nicht. Der Freistaat weigerte sich lange, für den Ausbau Zuschüsse zu leisten. Nun endlich kommen die Dinge in Bewegung.

    Ob der Digitalfunk wirklich die Verbesserungen bringt, die die Politik einst vollmundig versprach, sei dahingestellt. Fest steht, dass die (angeblich abhörsicheren) Funkwellen vor massiveren Bauwerken kapitulieren. Ob Einkaufszentren oder größere Bürogebäude: Die Digital-Verständigung der Einsatzkräfte innerhalb der Betonhülle mit der Außenwelt reißt spätestens dann ab, wenn sie sich von den Außenwänden entfernen. In dem tief in der Erde verlaufende Nürnberger U-Bahnsystem geht im Regelfall gar nichts mehr.

    Rund sechs Millionen kostet der Digitalfunk im Untergrund

    Um das zu ändern, muss die Stadt – als Eigentümerin des U-Bahnsystems – in unterirdische Digitaltechnik investieren. Ein teures Unterfangen, denn die Ausstattung der U-Bahnhöfe mit Repeatern und zusätzlichen Lichtwellenleitern, der Ausbau der gesicherten Stromversorgung über sogenannte USV-Anlagen, der Einbau von Schlitzkabeln, Kopplern, Verteilern und viele weitere Einbauten schlagen mit rund 5,3 Millionen Euro zu Buche. Zuzüglich rund eine Million Euro Mehrwertsteuer, versteht sich.

    Digitalfunk in Nürnbergs U-Bahn kommt doch

    Stadträte im Bauausschuss einverstanden – Freistaat gibt zwei Millionen Euro - 20.09.2017 05:47 Uhr

    NÜRNBERG - Im Tunnelsystem der Nürnberger U-Bahn haben Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst bislang ein großes Problem: Die hoch gelobte Digitalfunk-Technik funktioniert dort praktisch nicht. Der Freistaat weigerte sich lange, für den Ausbau Zuschüsse zu leisten. Nun endlich kommen die Dinge in Bewegung.
    Der Streit zwischen Freistaat und Stadt über die Finanzierung der Digitalfunk-Aufrüstung in Nürnbergs U-Bahn-System ist ausgestanden.

    Der Streit zwischen Freistaat und Stadt über die Finanzierung der Digitalfunk-Aufrüstung in Nürnbergs U-Bahn-System ist ausgestanden. © Stefan Hippel

    Ob der Digitalfunk wirklich die Verbesserungen bringt, die die Politik einst vollmundig versprach, sei dahingestellt. Fest steht, dass die (angeblich abhörsicheren) Funkwellen vor massiveren Bauwerken kapitulieren. Ob Einkaufszentren oder größere Bürogebäude: Die Digital-Verständigung der Einsatzkräfte innerhalb der Betonhülle mit der Außenwelt reißt spätestens dann ab, wenn sie sich von den Außenwänden entfernen. In dem tief in der Erde verlaufende Nürnberger U-Bahnsystem geht im Regelfall gar nichts mehr.
    Rund sechs Millionen kostet der Digitalfunk im Untergrund

    Um das zu ändern, muss die Stadt – als Eigentümerin des U-Bahnsystems – in unterirdische Digitaltechnik investieren. Ein teures Unterfangen, denn die Ausstattung der U-Bahnhöfe mit Repeatern und zusätzlichen Lichtwellenleitern, der Ausbau der gesicherten Stromversorgung über sogenannte USV-Anlagen, der Einbau von Schlitzkabeln, Kopplern, Verteilern und viele weitere Einbauten schlagen mit rund 5,3 Millionen Euro zu Buche. Zuzüglich rund eine Million Euro Mehrwertsteuer, versteht sich.

    Bilderstrecke zum Thema
    Hauptbahnhof UBahn Lorenzkirche UBahn U-Bahnhof Langwasser Mitte
    Rein und raus: Das ist Nürnbergs Top Ten der U-Bahnhöfe

    Die U-Bahn gehört zu den beliebtesten Verkehrsmitteln in Nürnberg. Rund 100 Millionen Fahrgäste sitzen im Jahr in verschiedenen Linien im Untergrund der Stadt. Doch welche Haltestellen sind besonders beliebt? Wo steigen die meisten Fahrgäste ein und aus? Das hat die VAG nun in einem Ranking bekanntgegeben.

    Über die Bezahlung dieser Aufwendungen stritten Stadt Nürnberg und Freistaat seit 2013. Die Stadt argumentierte im Kern, die U-Bahn sei als Massentransportmittel eine öffentliche Aufgabe, deren Sicherung durch die Polizei dem Freistaat Bayern obliege – also sei auch die Funk-Digitalisierung des Tunnelsystems Sache Münchens. Das bayerische Innenministerium wiederum stellte sich auf den Standpunkt, die Objektfunk-Versorgung liege grundsätzlich in der Verantwortung der jeweiligen Objekt-Betreiber.
    Nürnberger Ausbau als Präzedenzfall?

    Der Hintergrund: Das Ministerium befürchtete, eine (Co-)Finanzierung für Nürnberg könnte man beim Münchner Verkehrs-Verbund (MVV) als Präzedenzfall ansehen – mit teuren Folgen für den Freistaat: Das U- und S-Bahn-Tunnelnetz in der Landeshauptstadt ist um ein Vielfaches größer als das in Nürnberg. Und Bauten wie der Stachus oder der Münchner Hauptbahnhof reichen viele Stockwerke in die Tiefe, die alle Digitalfunk-ertüchtigt werden müssen. Schließlich könnten auch Betreiber anderer Objekte, wie Fußballstadien oder Flughäfen, die Hand aufhalten.

    Schließlich gab es doch noch eine Lösung. In Geheimverhandlungen sagte der Freistaat zu, immerhin zwei der mehr als sechs Millionen Euro Gesamtkosten zu übernehmen. Nun liegt es am Nürnberger Stadtrat, die Digitalisierung des Funknetzes in den Nürnberger U-Bahn-Bauwerken auf den Weg zu bringen. Das freilich gilt angesichts der gravierenden Probleme als ausgemacht: Die Stadträte im Bau- und Vergabeausschuss gaben gestern schon einmal Grünes Licht für das Projekt.

    Berücksichtigt man den Zuschuss aus München, dann muss Nürnbergs Stadtkämmerer knapp 2,95 Millionen Euro (zuzügliche Mehrwertsteuer) dafür locker machen. Gut 310 000 Euro netto trägt die Infra Fürth für die U-Bahnanlagen auf dem Stadtgebiet der Nachbarstadt.
    Abschluss des Digitalfunkausbaus bis 2022 geplant

    Bis der Digitalfunk von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst im Nürnberger U-Bahnnetz einwandfrei funktioniert, dürften allerdings noch fast fünf Jahre ins Land gehen. Zum einen brauchen öffentliche Ausschreibungen ihre Zeit. Zum anderen wird die Digitalisierung selbst vier bis viereinhalb Jahre in Anspruch nehmen, schätzen Fachleute.

    Mit etwas Glück geht das Digitalsystem also Mitte 2022 in Betrieb. Eine lange Zeit der Sonderbelastungen vor allem für Nürnbergs Streifenpolizisten: Für Einsätze im U-Bahnbereich müssen sie neben den Digital-Funkgeräten auch immer die alten (zuverlässigen) Analog-Handfunkgeräte mitschleppen.

    Nürnberger U-Bahn: Meisterwerke der Ingenieurskunst

    Die 46 Nürnberger U-Bahnhöfe sind nicht unbedingt Aufenthaltsorte, an denen man gern lange bleibt. Sie sind dazu da, um die Reisenden möglichst schnell zu ihren Zielorten zu bringen. Für den der sich jedoch Zeit nimmt, halten sie überraschende Perspektiven und Einblicke bereit.

    Quelle: http://www.nordbayern.de/…/digitalfunk-in-nurnbergs-u-bahn-…

  • 22.09.2017 Niedersachsen Hannover: Zentrale Polizeidirektion Niedersachsen Einladung (geeignet für Foto- und Filmaufnahmen)Über 500 Ehrenamtliche der Blaulichtorganisationen aus ganz Niedersachsen zu Gast in der ZPD

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    Verantwortliche unterschiedlicher Behörden und Organisationen informieren sich an einem Tag der offenen Tür über die Nutzungsmöglichkeiten des Digitalfunks Die Handlungs- und Reaktionsfähigkeit von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten und Hilfsorganisationen hängt maßgeblich auch vom Wissen um die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation im Einsatz ab.

    Wichtige Aufgabenstellungen für die innere Sicherheit in Niedersachsen ruhen, wenn es auf eine schnelle Reaktion ankommt, dabei auch auf den Schultern von ehrenamtlichen Funktionsträgern. Um diesen unverzichtbaren Verantwortlichen ein maßgeschneidertes Informationsangebot zu machen, veranstaltet die Autorisierte Stelle Digitalfunk Niedersachsen (ASDN)

    am kommenden Samstag, 23. September 2017, in der Zeit von 10 bis 16 in der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen an der Tannenbergallee 11 in 30163 Hannover

    einen Tag der offenen Tür. Im Rahmen dieser Veranstaltung erhalten fachlich Interessierte die Möglichkeit, hinter die Kulissen der digitalen Anwendungen zu schauen, mit den Fachleuten der Abteilung Informations- und Kommunikationstechnologie der ZPD ins Gespräch zu kommen und einen umfassenden Einblick in das aktuelle Leistungsspektrum der seit Jahren bundesweit genutzten Kommunikationstechnologie zu erhalten.

    Ein Schwerpunkt der facettenreichen Ausstellung ist das sogenannte Herzstück der ASDN: Im Leitstand, der Anfang 2016 mit einer Gesamtinvestitionssumme von knapp zwei Millionen Euro ausgebaut wurde, wachen Expertinnen und Experten rund um die Uhr über das Netz und sorgen für einen reibungslosen Betrieb. Darüber hinaus erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielseitiges Programm aus praxisnahen Präsentationen sowie ausgewählte zur Schau gestellter Exponate, von der mobilen Basisstation über Netzersatzanlagen bis zum Test-und Entwicklungscenter (TEC) für Endgerätetechnik. Darüber hinaus wird sich der Nutzerbeirat an diesem Tag vorstellen und insbesondere Fragen zum Anforderungsmanagement im Digitalfunk beantworten.

    Auch interessierte Medienvertreterinnen und Vertreter sind zum Tag der offenen Tür herzlich eingeladen. Eine kurze telefonische Anmeldung oder per E-Mail an pressestelle@zpd.polizei.niedersachsen.de wird erbeten - vielen Dank./wo

    Stichwort "ASDN":

    Die Autorisierte Stelle Digitalfunk Niedersachsen, kurz ASDN, ist organisatorisch der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen (ZPD) angegliedert. Während sich die anderen Organisations-einheiten der ZPD zumeist um polizeiinterne Belange kümmern, bietet die ASDN einen breit angelegten Service rund um das Thema Digitalfunk für alle BOS. "Dreh- und Angelpunkt" des BOS-Dienstleisters ist die Zentrale Betriebssteuerung. Um eine effektive Nutzung des gemeinsamen Netzes zu gewährleisten, sorgt die Kopfstelle für geordnete innerbetriebliche Abläufe. Dort ebenfalls angesiedelt ist ein modernes Anforderungs-management für Ideen und Anregungen zur Optimierung von Service und Netzqualität. Kernstück des Operativen Betriebs ist der ASDN-Leitstand im Rund-um-die-Uhr-Betrieb. Ausgewiesene Expertinnen und Experten überwachen dort die Netzstabilität aller Sende- und Empfangskomponenten in Niedersachsen. Um im Falle eines Falles sofort eingreifen zu können, findet gleichzeitig immer auch eine taktische Betrachtung der Netzsituation statt. Mit anderen Worten: Dort geht es vor allem um die Frage, mit welchen Maßnahmen immer genügend Ressourcen zur Verfügung gestellt werden können, um sicher kommunizieren zu können. Das Endgerätemanagement in der ASDN ist der zentrale Servicedienstleister für die Funkgeräte und das Audiozubehör. Bei Bedarf stehen dort für besondere Einsätze, Übungen oder Schulungen ausgewiesene Gerätekontingente für alle BOS als Einsatzreserve zur Verfügung. Aufgabe des Netzmanagements ist die ständige Optimierung und Modernisierung des sogenannten Zugangsnetzes sowie die Fehleranalyse in problematischen Fällen. Als Zugangsnetz werden die Verbindungen der Vermittlungstechnik des Digitalfunks mit den Leitstellen und Sendemasten sowie der Sendemasten untereinander bezeichnet. Das Standortmanagement kümmert sich um die knapp 500 Sendemasten in Niedersachsen. Die Beschäftigten dort haben insbesondere einen Blick auf die Stromversorgung sowie die Analyse und Beseitigung von Störungen in den technischen Anlagen. Im Digitalfunkumfeld übernimmt der Video- und Datenübertragungsdienst den Einsatz von mobilen Basisstationen zur temporäreren Steigerung der Funkversorgungsqualität oder der Netzkapazität. Außerdem ist hier der Fieldservice zur Entstörung des Zugangsnetzes angesiedelt. Maßgeblich zur Qualitätssicherung trägt ebenfalls der Funkmessdienst bei. Ausgestattet mit modernster Messtechnik sorgen die Techniker in dem Fachbereich für die Grundlagen für permanente Optimierungsmaßnahmen im Netz. Mit dem Echtzeit-Monitoring wird die Last im Netz analysiert, Störungen werden frühzeitig erkannt und bei Bedarf entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet. Technische Störungen oder bewusst herbeigeführte Manipulationen werden ebenfalls gezielt erkannt, analysiert und behoben. Die Fachleute des Planungsbüros werden aktiv, wenn durch das Netzmanagement festgestellt wird, dass zur Verbesserung der Netzqualität ein bestehender Standort umgebaut oder der Bau eines neuen Standortes unumgänglich ist. Sie initiieren die Änderungsmaßnahmen von der Planung bis zur Realisierung.

    Weitere interessante Informationen zum Thema Digitalfunk in Niedersachsen und den Tag der offenen Tür am 23. September 2017 finden Sie unter www.a-s-d-n.de

    Quelle: http://www.focus.de/…/zentrale-polizeidirektion-niedersachs…

  • 19.09.2017 10 Jahre BDBOS / Digitalfunk

    10 Jahre BDBOS / Digitalfunk

    Das Unternehmensfernsehen der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen, war mit der ASDN anl. des Festaktes 10 Jahre BDBOS in Berlin

    Link: https://www.youtube.com/watch?v=ZkKrGgL9zbI

  • 16.09.2017 Sachsen Königshain-Wiederau:

    Mehr Übersicht dank Piepser und Co.
    Immer mehr Wehren rüsten auf Digitalfunk um. Die Kameraden in Königshain-Wiederau steigen parallel dazu in ein digitales Alarmierungssystem ein.

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    Königshain-Wiederau. An viel neue Technik müssen sich die Feuerwehrleute im Landkreis derzeit gewöhnen - so auch die der Gemeinde Königshain-Wiederau. Innerhalb der Umstellung auf BOS-Digitalfunk (BOS steht für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) und dem Anschluss an ein bundesweit einheitliches Netz, werden die Einsatzwagen mit Fahrzeugfunkgeräten und die Kameraden mit Handfunkgeräten ausgestattet. Mit denen kann der Einsatzleiter Kontakt zur Leitstelle herstellen und halten sowie mit der Mannschaft kommunizieren. Die Kameraden wiederum stehen so untereinander in Kontakt.

    Parallel dazu läuft in Königshain-Wiederau die Umstellung auf ein digitales Alarmierungssystem. Das heißt, die Feuerwehrleute erhalten digitale Funkmeldeempfänger, umgangssprachlich als Piepser bezeichnet, und die Sirenen werden digital angesteuert. In Wiederau sind laut Ortswehrleiter Jens Hildebrandt mit zwölf der 24 Einsatzkräfte die Hälfte der Kameraden mit einem Piepser ausgestattet.

    Dirk Fuhrmann, Gerätewart der Wiederauer Wehr, hat sich in Sachen BOS-Funk und an den Piepsern ausbilden lassen. Ebenso wie für die Königshainer Wehr Heiko Kertzsch. Die beiden fungieren als Multiplikatoren und machen ihre Kameraden fit für die neue Technik. "Das ist schon eine Umstellung, vor allem für die älteren unter uns. Aber es wird sich einschleifen", sagt Kertzsch. Was ist anders, auch im Hinblick auf die Bürger? "In Zukunft müssen bei einem Mülltonnenbrand, einer Türnotöffnung, einem umgestürzten Baum oder ähnlichen undramatischen Einsätzen die Kameraden nicht per Sirene alarmiert werden, es kann dann über den Piepser eine kleine Gruppe informiert werden", erklärt er. Somit müssten nicht alle Kameraden ausrücken und auch die Leute würden nicht unnötig durch die Sirene aufgeschreckt. Dass diese indes einmal ganz wegfällt, glauben die Feuerwehrleute nicht. "Sie ist ein wichtiges Instrument, die Bevölkerung zu warnen. Dann, wenn eben nicht nur eine Mülltonne brennt, sondern es richtig gefährlich ist oder auch im Katastrophenfall", betont Wehrleiter Hildebrandt.

    Warum die digitale Technik besser als die analoge ist, erklärt Kertzsch anhand eines Fahrzeugfunkgerätes. "Vorher mussten wir alles mündlich an die Leitstelle durchgeben." Der sogenannte Status könne nun über Knopfdruck per Zahlencode weitergegeben werden. Die Zahl 3 bedeute zum Beispiel Abfahrt zum Einsatzort, die 4 Ankunft am Einsatzort. "Das ist einfacher für uns und übersichtlicher für die Leitstelle." Dafür hat Kertzsch auch ein Beispiel, das Hochwasser 2013. "Jede Wehr hat sich bei der Leistelle per Gespräch gemeldet. Man kann sich vorstellen, was dort auf die Mitarbeiter einstürmte, dass es zu Überlastungen kam und die Gefahr bestand, dass jemand nicht durchkam", erläutert er. Dass alles Digitale bei jedem Kamerad sitze, werde regelmäßig geübt. Zusätzlich zu den regulären Terminen einmal im Monat träfen sich die Kameraden dazu auch noch sonntags. Neben der Theorie werde auch an der Praxis gearbeitet. "Erst da sieht man auch Schwachstellen, auf die man vorher nicht gekommen wäre", erklärt Kertzsch die Erfahrung aus einem Übungseinsatz. "Beim Kriechen hat ein Kamerad unabsichtlich die Einstellung seines Handfunkgerätes, das er an sich trug, verändert und war nicht mehr erreichbar. Wir müssen so etwas also über eine Art Tastensperre verhindern", erklärt der Feuerwehrmann, der zuversichtlich ist, dass mit zunehmender Praxis alles gut sitzen wird.

    Die Feuerwehr in Königshain-Wiederau gehört laut Steffen Kräher, Abteilungsleiter Ordnung und Sicherheit im Landratsamt, zu den zwei Dritteln im Kreis, die bereits auf BOS-Digitalfunk umgerüstet sind. Bei den restlichen Wehren soll das bis Jahresende geschehen sein. Die Umrüstung der Fahrzeuge des Rettungsdienstes und Katastrophenschutzes sei bereits weitgehend abgeschlossen. Bezüglich des digitalen Alarmierungssystems - also Piepser und Empfänger für die Sirenensteuerung - sei das kreiseinheitliche Netz errichtet und arbeite in Teilen schon.

    Quelle: https://www.freiepresse.de/…/Mehr-Uebersicht-dank-Piepser-u…

  • 16.09.2017 Schleswig-Holstein Waabs: Stresstest für den Digitalfunk.

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    Waabs | Ein Blitzeinschlag in die Schule Mittelschwansen, der einen Brand während der Schulzeit auslöst – dieses Szenario erwartete die rund 70 Einsatzkräfte von vier Freiwilligen Feuerwehren bei einer stillen Übung am Donnerstagabend in Kleinwaabs.

    Anders als bei Alarmübungen wussten die beteiligten Wehren aus Schuby, Damp-Dorotheenthal, Waabs und Loose, die Söby-Holzdorfer waren verhindert, dass sie ihr Können üben sollen. Was genau, das erfuhren sie aber erst, als sie bei der Grundschule eintrafen. Das Szenario hatten der Waabser Wehrführer Nis Juhl und sein Kollege Michael Leckband von der Freiwilligen Feuerwehr Damp ausgearbeitet. Ihnen war es wichtig, dass die beteiligten Wehren die neuen Möglichkeiten des Digitalfunks ausprobieren können. Dieser war im Frühjahr bei den Wehren im Amt Schlei-Ostsee eingerichtet worden. „Uns ist wichtig, dass die Kameraden ohne Hektik üben können“, sagte Nis Juhl. Dafür waren zwei Einsatzleitwagen (ELW) vor Ort. Im einen wurde die Leitstelle in Kiel simuliert, im zweiten Wagen war die Einsatzleitung untergebracht. Mit ihr übte Amtswehrführer Jens Reinhold die Einsatzleitung aus. Über die ELW wurden die Funkverbindungen zu den einzelnen Abschnitten, auch auf verschiedenen Bändern, aufgebaut und koordiniert.

    Das zweite große Thema war der Einsatz der Atemschutzgeräteträger. „Atemschutz kann man immer üben und ist jederzeit ein Thema“, so Juhl weiter. Und so galt es für die Atemschutztrupps, von mehreren Seiten in die Schule vorzurücken. Ihre Aufgabe war die Suche nach fünf noch von den Lehrern vermissten Schülern. Beim Durchzählen der aus der Schule zu den Sammelplätzen geführten Kinder fehlten welche. In der mit Disko-Qualm verqualmten Schule arbeiteten sich die Helfer vor. Am Ende wurden die fünf Schüler, dargestellt von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Waabs, gerettet, wie Juhl mitteilte.

    „Ein Albtraum, wenn so etwas real passieren würde“, sagte Sven Soll. Der Hausmeister der Schule beobachtete den Einsatz und war wie Schulleiterin Sabine Medler froh, dass die Wehren das Szenario übten. „Es ist gut, wenn die Feuerwehrleute sich in der Schule auskennen“, sagte Medler Freitag früh. Die Schule selber übt in regelmäßigen Abständen den Feueralarm. „Und das klappt immer sehr gut“, wie Soll berichtete.

    Mit den Ergebnissen der Übung waren Leckband und Juhl sehr zufrieden. So konnten sie beobachten, dass die Kameraden eifrig den neuen Digitalfunk nutzten und so Praxisübung erhielten. „Es hat allen Spaß gemacht“, so Juhl, nun müsse man schauen, ob die Amtswehrführung diese Art von Übung aufgreift.

    Quelle: Eckernförder Zeitung

  • 13.09.2017 Digitalfunk Nord- und Ostsee: Messungen auf hoher See

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    Im August 2017 hat die BDBOS mit Unterstützung der Bundesnetzagentur und der Bundespolizei See die Kampagne „Messung der 12-Seemeilen-Zone“ entlang der Seegrenzen der Bundesrepublik Deutschland abgeschlossen. Ziel der Messungen war es, die Qualität der Funkversorgung im BOS-Digitalfunknetz im Bereich der Nord- und Ostsee zu ermitteln.

    Hierfür befuhren Mitarbeiter der beteiligten Behörden seit November 2015 insgesamt 2.000 Seemeilen und erfassten in insgesamt ca. 90 Arbeitsstunden großflächig Messdaten. Die Messteams der BDBOS und der Bundesnetzagentur avancierten in dieser Zeit zu Mitgliedern der Besatzung der Bundespolizei See und erhielten über mehrere Wochen Einblicke in deren breitgefächertes Aufgabenspektrum.

    Aufbau der Messtechnik auf den Schiffen

    Die Messteams nahmen die Funknetzdaten auf hoher See, an Bord von Einsatzschiffen der Klasse P 60, auf. Bei der Montage der Empfangs- und Sendeantennen auf den 66 Meter langen Schiffen achteten sie darauf, möglichst realistische Empfangsbedingungen sicherzustellen. So war es ihnen möglich, die Nutzung des BOS-Digitalfunknetzes durch die Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei See praxisnah nachzustellen.

    Die Messtechniker bauten die Messgeräte auf dem Hauptdeck auf, um eine bestmögliche Datenerhebung sicher zu stellen. Hierfür mussten sie zunächst vom Peildeck aus mehrere 20 Meter Hochfrequenzkabel entlang der Bordwand verlegen. Für die Anbringung der Antennen nutzen die Messteams spezielle Halterungen. So konnten sie die Messungen auch bei widrigen Witterungsbedingungen durchführen. Auch ein hochmoderner Network Scanner, ein Endgerät und ein Spektrumanalysator mussten seetauglich fixiert werden.

    Die Messteams trugen Schwimmwesten und nahmen an einer Einweisung in die Sicherheitsrichtlinien an Bord teil. So bestand auch bei hohen Windstärken und Wellengang keine Gefahr für ihr Leib und Leben.

    Die Messergebnisse

    Die mit der Messkampagne ermittelten Daten dienen der Optimierung des BOS-Digitalfunknetzes. Die umfassenden Messdaten, z.B. zur Sprachqualität, zum Zellwechselverhalten des Endgerätes und zur Feldstärke werden in den nächsten Monaten analysiert und mit den Vorgaben der Funknetzplanung verglichen. Mögliche Schwächen im BOS-Digitalfunknetz können so identifiziert und behoben werden. Auf diese Weise wird auch das Einsatzkommunikationsmittel der Kräfte auf See wie von der Küstenwache, der Schifffahrtspolizei und dem Zoll stetig weiter verbessert.

    Quelle: http://www.bdbos.bund.de/…/DE/2…/170912_funknetzmessung.html

  • 10.09.2017 Schleswig-Holstein Kreis Steinburg: Katastrophenschutz: Tornado über Wacken

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    Ein Tornado wütet über dem Wacken Open Air Festival. Überall liegen Trümmerteile und viele Verletzte brauchen ärztliche Hilfe. Doch die Rettungskräfte sind überfordert, kommen alleine nicht mehr hinterher. Sie brauchen Verstärkung. Das könnte eine reale Situation sein, ist am Sonnabend aber zum Glück nur eine Katastrophenschutzübung im Kreis Steinburg - eine der größten in der Landesgeschichte. 1.500 Rettungskräfte üben hier für den Ernstfall.

    350 Komparsen und viel Kunstblut

    Das Szenario ist klar: Nach einem Tornado auf dem Campingplatz des größten Metal-Festivals sind viele Besucher verletzt, einige sogar schwer. Die Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr, THW, Bundeswehr, DRK und Bundespolizei rücken an. Doch bevor es losgeht, kommen Visagisten zum Zug. Sie müssen rund 350 Komparsen schminken. Mit viel Kunstblut sehen sie aus wie echte Verletzten, erhalten sogar eine Rollenkarte, die besagt, welche Verletzung sie haben und wie sie sich verhalten müssen. Denn alles muss möglichst realistisch wirken.
    Entscheidungen binnen Sekunden

    Dann geht es auf das Festivalgelände. Alle Komparsen nehmen ihre Plätze ein. Die ersten Hubschrauber fliegen los und suchen mit Wärmebildkameras nach Verletzten. Jetzt beginnt die Arbeit der Rettungskräfte. Innerhalb von Sekunden müssen sie entscheiden, wem sie zuerst helfen, wer zuerst geborgen werden muss. Der Grad der Verletzung ist dafür ausschlaggebend.

    Verstärkung muss anrücken

    Doch bei dieser Übung reichen die Rettungskräfte nicht aus. Sie müssen Verstärkung aus Neumünster, Lübeck, den benachbarten Kreisen und sogar Niedersachsen muss anfordern. So sieht es die Katastrophensimulation vor. Bei einer solchen Übung soll das Zusammenspiel aller beteiligten Einsatzkräfte geprobt werden. Auch 300 Rettungsfahrzeuge sind bei der Übung dabei. Sie kostet den Landkreis Steinburg mindestens 75.000 Euro.

    Quelle: https://www.ndr.de/…/Katastrophenschutz-Tornado-ueber-Wacke…

  • 10.09.2017 Sachsen Mittelsachsen: Region Döbeln

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    Rund 300 Feuerwehrfahrzeuge haben Digitalfunk
    Bis Jahresende soll die Umrüstung abgeschlossen sein. Die neue Technik sorgt nicht nur für mehr Sicherheit.

    Die meisten Feuerwehrfahrzeuge des Landkreises Mittelsachsen mussten in den vergangenen Wochen in die Werkstatt. Der Grund: Sie werden mit neuer Funktechnik ausgestattet. Knapp 300 der insgesamt rund 450 Einsatzwagen haben bereits die neue Technik. Darüber informierte Kreissprecher André Kaiser. Bis Ende des Jahres sollen auch die restlichen 150 Fahrzeuge mit dem Digitalfunk ausgestattet sein. Bis es soweit ist, funken die Kameraden noch digital und analog. Die Umrüstung erfolgt an Standorten im Landkreis Mittelsachsen, so Kaiser weiter. Die digitalen Funkmeldeempfänger sind bei den Kameraden schon eine Weile im Einsatz. Auch die Technik für die Fahrzeuge ist schon länger vorhanden. Die Harthaer Wehr hatte die Geräte bereits Ende 2016. Die Wehren aus der Region Döbeln sollten Ende August/Anfang September umgerüstet werden.

    Der Digitalfunk wird in ganz Sachsen eingeführt und zukünftig von Feuerwehren, Rettungsdiensten sowie Katastrophenschutzeinheiten genutzt. Dieses einheitliche Netz ist auch der Grund, weshalb in Chemnitz eine neue integrierte Rettungsleitstelle errichtet werden musste. Mit dem Digitalfunk verbessert sich nicht nur die Kommunikation zwischen den Einsatzkräften. Die neue Technik ist auch mehr gesichert als der Analogfunk, wie Gert Berger, der stellvertretende Leiter der Rettungsleitstelle in Chemnitz, sagte. „Der Digitalfunk ist verschlüsselt und kann nicht mehr einfach abgehört werden. Der Analogfunk entspricht nicht mehr den Anforderungen an den Datenschutz“, so Berger weiter.

    Weiter positiver Nebeneffekt der neuen Technik: Sie gibt auch Daten über den Standort der Fahrzeuge weiter. „Die Disponenten in der Leitstelle können dadurch die Fahrzeugbewegung verfolgen. Die Einsatzkräfte müssen nicht mehr extra funken, wenn sie am Einsatzort angekommen sind“, erklärte Berger. Da die Mitarbeiter der Leitstelle auf ihren Bildschirmen auch den aktuellen Verkehr mit Behinderungen einsehen können, können sie den Kameraden, die unterwegs sind, auch entsprechende Hinweise geben. Das war zwar vorher auch möglich, doch die Disponenten sahen bisher nicht, auf welchem Teil der Strecke sich die Einsatzwagen genau befinden. „Es fließen viele Informationen, ohne, dass Worte gesagt werden“, fasste Brandrat Gert Berger zusammen.

    http://www.sz-online.de/…/rund-300-feuerwehrfahrzeuge-haben…

  • 07.09.2017 Bayern Neubrunn: Kirchlauter setzt auf neuen Funkmast Durch die Errichtung eines Funkmasts an der Kreisstraße will die Gemeinde Kirchlauter die Probleme mit dem Digitalfunk in Neubrunn in den Griff bekommen.

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    In Neubrunn ist der Digitalfunk nur eingeschränkt verfügbar. Das bekommt insbesondere die Freiwillige Feuerwehr im Ortsteil der Gemeinde Kirchlauter immer wieder bei der Alarmierung zu spüren. Nun soll oberhalb des Ortes in Richtung Kirchlauter ein Sendemast errichtet werden, der dieses Problem behebt und anschließend vielleicht auch für einen besseren Handyempfang sorgen soll. Dies beschloss der Gemeinderat von Kirchlauter auf seiner Sitzung.

    Schon im Jahr 2014 hatte man in Neubrunn einen eingeschränkten Digitalfunk-Empfang festgestellt. Damals sollte ein Probebetrieb für eine Verbesserung des Problems laufen.

    Funklöcher im Ortsbereich
    Laut Auskunft von Bürgermeister Karl Heinz Kandler (SPD) hatte aber damals die Regierung von Unterfranken eine Vergabe dreimal aufheben müssen, weil beteiligte Firmen gegeneinander klagten. In der Folge sei dann die Vergabe wieder zurückgenommen worden.

    Nun habe man das neue Feuerwehrauto mit Digitalfunk, welcher aber an verschiedenen Stellen im Ort wie am Feuerwehrhaus nicht funktioniere. Aber auch Rettungsdienste oder Notärzte seien bei der Alarmierung davon betroffen. Die Feuerwehr habe nun noch einmal darauf gedrängt, für eine Verbesserung des Empfangs des Digitalfunks eine Lösung zu schaffen.

    Ein Sendemast "am alten Sportplatz" wäre zu nahe erschienen und eine Verbindung mit dem Sendemast bei Schönbach "war zu weit weg", beschrieb Bürgermeister Kandler die geprüften Standorte. Dann sei man auf den Standort des Hochbehälters an der Kreisstraße nach Kirchlauter gekommen. Hier habe es aber Probleme mit dem Wasserzweckverband und dem Privatgrund gegeben.

    Auch die Handys im Blick
    Dann habe man den Standort etwas unterhalb in der Nähe des "Kreuzschleppers" überprüft und das habe funktioniert. Außerdem befinde man sich hier auf Gemeindegrund, den man dazu gerne zur Verfügung stelle. Dort soll nun der Sendemast errichtet werden, der eine Höhe von knapp 30 Meter aufweisen wird.Gemeinderat Horst Gehring (CSU) fragte in diesem Zusammenhang nach, wie es denn mit dem Handyempfang aussehe, der ja in Neubrunn ebenfalls sehr schlecht sei. "Da wäre es doch schön, wenn gleichzeitig ein Handybetreiber draufginge." Bürgermeister Kandler führte dazu aus, dass nun im Jahre 2018 erst einmal der Sendemast für den Digitalfunk aufgestellt werde.

    Die dafür autorisierte Stelle habe auch schon alle Handybetreiber angeschrieben, ob sie daran interessiert wären, auch für einen Handyempfang über die gleiche Stelle zu sorgen.
    Dabei habe sich ein Interessent gemeldet und es liege im Bereich des Möglichen, dass dann ab 2019 auch das Handy-problem gelöst werden können. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, das entsprechende Gelände für die Errichtung des Sendemastes für den Digitalfunk zur Verfügung zu stellen.

    Quelle: http://www.infranken.de/…/kirchlauter-setzt-auf-neuen-funkm…

  • Nordrhein-WestfalenDatum08.09.2017 06:08
    Foren-Beitrag von Detlef Wipperfürth im Thema

    Hallo die Frequenzen sind bei 390 bis 395 MHz

  • Schleswig-HolsteinDatum08.09.2017 06:06
    Foren-Beitrag von Detlef Wipperfürth im Thema

    Schönes Foto aber ohne Standort wertlos

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