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  • 18.05.2018 Schleswig-Holstein Lübeck: Polizei räumt Probleme mit Digitalfunk beim Stromausfall ein.

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    Polizei hatte Probleme mit Digitalfunk
    Kein Funkkontakt für 23 Minuten: Die Polizei hatte während des Stromausfalls in Lübeck Probleme mit dem Digitalfunk. Menschen seien nach jetzigem Kenntnisstand dadurch aber nicht zu Schaden gekommen.

    Streifenwagen der Polizeidirektion Lübeck haben während des großen Stromausfalls am Mittwoch für 23 Minuten keinen Funkkontakt zur Einsatzleitstelle gehabt.

    Die Notstromaggregate seien zunächst nicht angesprungen, teilte das Landespolizeiamt am Donnerstag mit. Dadurch sei es in Einzelfällen zu leichten Verzögerungen bei Einsätzen gekommen, sagte ein Sprecher.

    Menschen seien nach jetzigem Kenntnisstand dadurch aber nicht zu Schaden gekommen. Die Bundesanstalt für den Digitalfunk bei Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) prüfe derzeit die möglichen Gründe für den Ausfall.

    Quelle: http://www.kn-online.de/…/Polizei-hatte-Probleme-mit-Digita…

    Quelle: https://www.rtl.de/…/polizei-raeumt-probleme-mit-digitalfun…

  • 17.05.2018 Schleswig-Holstein Lübeck: THW-HH MV SH: THW unterstützt mit Netzersatzanlagen nach Lübecker Stromausfall

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    Gegen kurz nach Zwölf Uhr fiel am Mittwoch, den 16. Mai in weiten Teilen der Hansestadt Lübeck sowie den angrenzenden Landkreisen Ostholstein und Stormarn der Strom aus. Die Feuerwehr Lübeck alarmierte daraufhin auch den THW-Ortsverband Lübeck. Ein THW-Fachberater wurde umgehend in den Führungsstab der Feuerwehr Lübeck entsandt. Zur Stunde unterstützt das THW in Lübeck mit zwei Bergungsgruppen. Die Einheiten sind mit mobilen Stromerzeugern ausgestattet. Zudem wurden zwei leistungsstarke mobile Netzersatzanlagen aus den THW-Ortsverbänden Lauenburg und Hamburg-Bergedorf nach Lübeck entsandt, um bei Bedarf öffentliche Einrichtungen mit Strom zu versorgen. Aus den THW-Ortsverbänden Mölln, Bad Oldesloe und Eutin wurden ebenfalls THW-Spezialisten als Fachberater und Verbindungspersonen in die Feuerwehr-Führungsstäbe der Kreise Herzogtum-Lauenburg, Stormarn und Ostholstein entsandt. In der THW-Regionalstelle Lübeck und dem Ortsverband Lübeck wurden Leitungs- und Koordinierungsstäbe eingerichtet, um bei Bedarf weitere THW-Einheiten nachzufordern und zu koordinieren. Weiterhin hat auch die Landesverbands Dienststelle ihren Leitung und Koordinierungsstab hochgefahren, um weitere Einheiten entsenden zu können und eine Rückfallebene für die Regionalstelle darzustellen, da diese auch vom Stromausfall betroffen war. Die Kommunikation zwischen den LuK Stäben LB Dienststelle, Regionalstelle und den LuK der OV bzw. den Einheiten sowie die Einsatzkoordination konnte weitestgehend über Digitalfunk sichergestellt werden. Es bestand eine enger Kontakt zur autorisierten Stelle des Landes für den Digitalfunk um ggf. bei Störungen schnell unterstützen zu können. Am späten Nachmittag lief dann das Lübecker Stromnetz wieder. Um solchen Einsatzlagen unterstützen zu können hat das THW bundesweit ihre Fachgruppen Elektroversorgung mit Netzersatzanlagen mit Leistungen bis 200 kVA. https://www.lv-hhmvsh.thw.de/…/Einhei…/DE/Inland/FGr-E.html… Im Rahmen seiner Umstrukturierungen wird dieser Bereich der Notversorgung mit Strom noch flächendeckender ausgebaut. Dies erfolgt mit zusätzlichen Netzersatzanlagen von 50 kVA wie gerade im OV Heide: https://www.lv-hhmvsh.thw.de/…/20…/02/Neues%20Dokument.html…

    Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/118210/3945623

  • 17.05.2018 Schleswig-Holstein Lübeck: Schaden im Umspannwerk - Stromausfall legt Lübeck und Umgebung



    Digitalfunk teilweise ausgefallen

    Der Digitalfunk zur Alarmierung von Feuerwehr und Rettungsdienst ist nach Informationen von shz.de im Raum Lübeck teilweise ausgefallen. Die Technische Einsatzleitung der Feuerwehr errichtet derzeit im Hof des Kreishauses Bad Oldesloe eine Alarmierungsstrecke. Dort ist auch die Integrierte Regionalleitstelle Süd (IRLS) ansässig. Sie ist zuständig für die Kreise Herzogtum Lauenburg, Ostholstein und Stormarn und autark versorgt. Derzeit werden die Einsatzkräfte telefonisch und über Sirenenalarm zu den Einsätzen gerufen. Landrat Henning Görtz: „Im Kreis Stormarn ist bisher noch kein Stromausfall zu verzeichnen. Wir haben aber trotzdem die Vorkehrungsmaßnahmen für einen eventuellen Ausfall getroffen. Alle Freiwilligen Feuerwehren in Stormarn müssen ab sofort die Gerätehäuser besetzen und erhalten ihre Einsätze über analoges Telefon oder Handynetz.“

    Quelle: https://www.shz.de/…/grossflaechiger-stromausfall-luebecks-…

  • Bayern Niederbayern Bodenmais: Funkmast auf dem Einsiedelberg - Zwei Räte lehnen Vorhaben ab
    BUI-Ausschuss vergibt Malerarbeiten fürs Rathaus

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    Im Zuge der Einführung des Digitalfunks für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben befasste sich der Bau-, Umwelt- und Infrastrukturausschuss (BUI) mit der Errichtung eines Stahlrohr-Funkmastes mit Technikcontainer auf dem Einsiedelberg. Mit 5:2 Stimmen wurde das Vorhaben befürwortet. Mit dem Projekt "BOS-Digitalfunk-Netz Bayern" wird der Digitalfunk flächendeckend in Bayern eingeführt. "Das passt doch gar nicht", meinte Marktrat Jochen Koller (Freie Wähler) zu dem Funkmasten am Einsiedelberg; auch Andreas Haller (CSU) zeigte sich skeptisch. Karl Kollmaier, Leiter der A...

    Quelle: https://plus.pnp.de/…/2946540_Funkmast-auf-dem-Einsiedelber…

  • 14.05.2018 Sachsen Zschopau: Wehr bereitet sich auf Digitalfunk vor

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    Die Zschopauer Kameraden haben wieder die Schulbank gedrückt. Und sie freuen sich auf die neue Drehleiter - eine Art Geburtstagsgeschenk.

    Einsätze der etwas anderen Art hatten die 36 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Zschopau zu bewältigen. Bei zwei Wochenendschulungen drückten sie die Schulbänke der August-Bebel-Oberschule. "Auf Grund des neuen Digitalfunks mussten wir unsere Leute schulen", erklärt Wehrleiter Mike Hildebrandt. Hintergrund der Schulung ist die Ausrüstung aller Wehren im Erzgebirgskreis mit den neuen Funkgeräten vom Typ HRT, die auf die Autos der Feuerwehren zugeschnitten sind.

    "Von analog zu digital. Ein langer Weg geht zu Ende, wir sehen Licht am Ende des Tunnels", freut sich Hildebrandt. Die Zschopauer Wehr kann nunmehr 16 neue Digitalfunkgeräte im Wert von rund 28.000 Euro ihr eigen nennen, davon sind 20.500 Euro Fördermittel vom Erzgebirgskreis und 7500 Euro Eigenanteil der Stadt.

    Das notwendige Wissen für die Schulungen der Feuerwehrfrauen und -männer erwarben Mike Hildebrandt, Jens Schmidt und Heiko Schreiter im Vorfeld bei Weiterbildungen an der Polizeischule Dommitzsch. Ihr Wissen gaben sie nunmehr als Multiplikatoren an ihre Mitglieder weiter. "Die anfängliche Skepsis wich später der Freude auf das Neue", so das Fazit von Gerätewart Schreiter. Der aus verschiedenen Modulen bestehenden Schulung am Computer und am Modell folgten weiterführende praktische Übungen.

    Ab Mitte dieses Monats ist die Kommunikation mit der Integrierten Rettungsleitstelle in Chemnitz möglich. Die neue Technik soll abhörsicherer sein und das Funksystem vereinfachen. "Bei Großschadenslagen, wie zum Beispiel Hochwasser, Katastrophen und Sturmschäden, wird sich das Zusammenspiel der einzelnen Beteiligten wie Feuerwehr, Katastrophenschutz, Polizei und Rettungsdienst verbessern", schaut Hildebrandt voraus.

    Zudem schauen die Floriansjünger der Motorradstadt erwartungsfroh Richtung Jahresende. Spätestens im vierten Quartal soll die Wehr ihre neue Drehleiter bekommen, die dann das in die Jahre gekommene Modell von 1992 ersetzt. "Das wäre ein vorfristiges Geburtstagsgeschenk für uns, im nächsten Jahr feiern wir 150 Jahre Zschopauer Feuerwehr", so Hildebrandt, der seine Wehr technisch gut ausgerüstet sieht.

    Quelle: https://www.freiepresse.de/…/Wehr-bereitet-sich-auf-Digital…

  • 06.05.2018 Hessen: Für ein stabiles Netz - Waldeck-Frankenberg bekommt acht neue Digitalfukstationen.

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    Für 2,4 Millionen Euro will das Land Hessen in diesem Jahr acht neue Basisstationen für den Digitalfunk im gesamten Kreisgebiet von Waldeck-Frankenberg einrichten.

    Waldeck-Frankenberg - Bei der Verbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbandes Hessen in Willingen bemängelte Verbandspräsident Dr. Ralf Ackermann noch in der vergangenen Woche, dass der Digitalfunk noch nicht überall funktioniere und forderte größere Einflussmöglichkeiten bei Baugenehmigungen.

    Der hessische Innenminister Peter Beuth hat nun auf Nachfrage der heimischen Landtagsabgeordneten Claudia Ravensburg weitere Verbesserungen des Digitalfunks in Waldeck-Frankenberg für das laufende Jahr angekündigt. So will das Land Hessen in diesem Jahr 2,4 Millionen Euro zum Ausbau des Digitalfunknetzes im Landkreis zur Verfügung stellen. Diese sollen genutzt werden für den Bau weiterer Basisstationen im gesamten Kreisgebiet.

    Insgesamt acht Stationen in den Orten Burgwald, Frankenau, Löhlbach, Willersdorf, Goddelsheim, Korbach, Flechtdorf und Vasbeck sind geplant. Nach Abschluss der Maßnahmen soll sich die Grundversorgung auf mehr als 98 Prozent verbessern. Claudia Ravensburg betont, dass der Sturmfestigkeit der Anlagen und der Zuleitungen inklusive Notstromversorgung beim Bau besondere Aufmerksamkeit geschenkt werde, um die Funktionsfähigkeit auch bei Unwettern zu gewährleisten.

    Derzeit wird der Landkreis Waldeck-Frankenberg von 29 Basisstationen mit Digitalfunk versorgt und liegt mit einer Versorgung von knapp 98 Prozent über der gesetzlich geforderten Grundversorgung von 96 Prozent. Dafür investierte das Land Hessen bereits 9,5 Millionen Euro im Landkreis. Dass sich die Situation mit der Aufstockung der Basisstation verbessert, lässt sich jedoch nicht an den nackten Zahlen erkennen, da die Flächendeckung um nicht einmal 0,5 Prozent ausgebaut wird.

    Frankenaus Stadtbrandinspektor Manuel Kühn erklärt, dass die Einrichtung neuer Basisstationen dennoch überaus wichtig sei. „Gerade in den ländlichen Gebieten haben wir immer wieder mit Funklöchern zu kämpfen. Sowohl die digitale Alarmierung als auch der Digitalfunk hängen von einem sicheren und stabilen Netz ab. Deswegen sind weitere Stationen absolut sinnvoll“, so Kühn. „Besonders für die Gewährleistung des Fahrzeugfunks von Rettungsdiensten und der Feuerwehr ist eine flächendeckende Versorgung unseres Landkreises mit Digitalfunk unabdingbar“, stimmt Claudia Ravensburg zu.

    https://www.lokalo24.de/…/stabiles-netz-waldeck-frankenberg…

  • 05.05.2018 Bayern Obertrübenbach: Digitalfunk für Wehr unerlässlich.

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    Kommandant Konrad Spreitzer freute sich über das Interesse von über zehn Aktiven, darunter eine Frau. Schulungsleiter war der Fachberater für Funkwesen des Inspektionsbereiches Roding, Franz Fuchs von der FFW Rettenbach. Das Funkgerät sei eines der wichtigsten Führungs- und Kommunikationsmittel und komme bei jedem Einsatz zur Anwendung. Die Schulung war sehr praxisorientiert ausgerichtet. Spreitzer bedankte sich bei Fuchs mit einem guten Tropfen

    https://www.mittelbayerische.de/…/digitalfunk-fuer-wehr-une…

  • 23.04.2018 Bayern NÜRNBERGER LAND: Keine Analogtechnik mehr im Landkreis Jetzt funken die Feuerwehren digital

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    Was die Politik eigentlich schon für die WM 2006 versprochen hatte, ist im Nürnberger Land seit Samstag Realität: Die Feuerwehren funken nun komplett digital. Das Aus für die alte Analogtechnik bringt laut Kreisbrandinspektion viele Vorteile. Dazu gehören weniger Funklöcher, bessere Sprachqualität und Abhörsicherheit.

    Für die kleine Oedenberger Feuerwehr beginnt eine neue Ära. Erstmals müssen die Ehrenamtlichen aus dem Laufer Ortsteil nicht mehr aufs Telefon zurückgreifen, wenn sie mit der Leitstelle reden wollen. Um nach der Alarmierung per Funkmelder zurückzufunken, fehlte es den Ehrenamtlichen nämlich schlicht an Ausrüstung. Sie sind nur mit einem Feuerwehranhänger ausgestattet, der an einen Traktor gehängt wird, und dieser Anhänger hat keinen eigenen Fahrzeugfunk. „Also mussten wir halt das Handy nehmen“, sagt Thomas Fiedler, stellvertretender Kommandant.

    Das ist jetzt vorbei: Die zwei fast schon historischen Analogfunkgeräte der Oedenberger werden durch moderne Digitalgeräte ersetzt. Damit können sich die gerade einmal neun Aktiven nicht mehr nur untereinander, sondern auch mit der Leitstelle verständigen. „Für uns ist das schon echt gut“, sagt Fiedler.

    Landkreisweit stellen 127 Feuerwehren mit dem heutigen Tag die sogenannte übergeordnete Kommunikation – also den Fahrzeugfunk und die Kommunikation mit der Leitstelle in Nürnberg – von analog auf digital um. Der Funk an der Einsatzstelle läuft laut dem zuständigen Kreisbrandinspektor Bernd Haslinger bereits seit zwei Jahren digital.

    Mit der vollständigen Umstellung endet eine jahrelange Planungsphase. Ursprünglich sollte die Digitaltechnik, die alle Behörden und Organisationen miteinander verbindet, bereits bei der WM 2006 eingesetzt werden. Doch Bund und Länder stritten sich über die Finanzierung. In Bayern erfolgt die Einführung nun schrittweise, „wir sind einer der letzten Landkreise“, sagt Haslinger.

    Er und seine Helfer in den einzelnen Feuerwehren – alle ehrenamtlich tätig – sind seit 2013 mit der Mammutaufgabe befasst. Die komplexe Technik, sagt der Kreisbrand­inspektor, erfordere einen hohen Ausbildungsaufwand. Viele Schulungen seien bis zum heutigen Tag notwendig gewesen. Hinzu kam die Beschaffung und der anschließende Einbau der Geräte. Darum musste sich jede Kommune im Nürnberger Land selbst kümmern. Ein Rahmenvertrag mit einem Hersteller sorgte allerdings wegen der insgesamt hohen Stückzahlen für günstige Preise. Insgesamt sind 1300 Geräte im Einsatz (siehe Kasten).
    Zu geringe Datenmengen?

    Die von der Gewerkschaft der Polizei geäußerte Kritik an dem neuen Digitalfunk teilt Haslinger aus Feuerwehrsicht nicht. Die Beamten beklagen sich unter anderem darüber, dass größere Datenmengen nicht übertragen werden können. Bilder oder Videos von einer Einsatzstelle verschicken die Polizisten deshalb über Diensthandys, obwohl die Industrie genau diese Funktionen beim Digitalfunk versprochen hatte. Haslinger: „Für uns ist die Sprache wichtig, bei Bildern haben wir momentan keinen Bedarf.“ In Sachen Sprachübertragung gibt es viele Pluspunkte – allen voran die bessere Funkversorgung in Randlagen des Landkreises. „Man kann jetzt fast überall im Nürnberger Land direkt mit der Leitstelle sprechen“, so der Kreisbrandinspektor, der aus Schwarzenbruck kommt. Funklöcher waren vor allem im Hersbrucker Raum ein Problem, auch die Oedenberger können ein Lied davon singen.

    Bei großen Einsätzen können die Feuerwehren nun nicht nur untereinander funken, egal aus welchem Ort sie kommen, sie können sich auch mit der Polizei, dem Rettungsdienst oder dem THW verständigen. Bayernweit 500 000 Einsatzkräfte seien auf diese Weise zumindest in der Theorie vernetzt, schätzt die „Autorisierte Stelle Bayern Digitalfunk“ beim Landes­kriminalamt.

    Bei Großübungen haben die Landkreisfeuerwehren den Einsatz der neuen Geräte schon geübt, nun müssen diese sich in der Praxis bewähren. Die nächste Aufgabe ist auch schon klar: die Umstellung der Alarmierung über Funkmelder und Sirenen. Auch hier ist Digitalisierung angesagt.

    Quelle: https://n-land.de/top-…/jetzt-funken-die-feuerwehren-digital

  • 14.04.2018 Sachsen Dresden: Sachsen prüft Smartphones für Polizei - Digitalfunk stößt an Grenzen.

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    Für eine verbesserte Kommunikation der Polizei in Sachsen wird auch der Einsatz von Smartphones in Betracht gezogen. „Es gibt Überlegungen für eine ergänzende Ausstattung bestimmter Organisationseinheiten“, sagte Alexander Bertram, einer der Sprecher des Innenministeriums in Dresden. Der Grund: Der 2015 eingeführte Behörden-Digitalfunk ist für die Übertragung größerer Datenmengen, Bilder und Videos ungeeignet.
    Die berufliche Kommunikation hat sich verändert

    Noch steht laut Bertram das möglicherweise zum Einsatz kommende Smartphone-Modell nicht fest. Eventuell werde auch eine spezielle Software zur Verschlüsslung benötigt, sagte er in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Vorbild sei Bayern, wo Polizeibeamte schon zusätzlich mit iPhones ausgestattet worden seien. „Der Behörden-Digitalfunk war ursprünglich nur fürs Sprechen entwickelt worden.“ Inzwischen sei die Entwicklung jedoch weitergegangen.

    Der Pressesprecher der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), Michael Baum, verwies darauf, dass die Anforderungen an den BOS-Digitalfunk schon 2002 formuliert worden seien. „Und damals ging es tatsächlich nur um den Sprechfunk.“ Eine sinnvolle Gruppenkommunikation und Einsatzleitung sei auch weiter nur mit diesem System möglich.

    Baum räumte allerdings ein, dass sich mit der privaten Nutzung breitbandbasierter Apps kommerzieller Mobiltelefone auch die berufliche Kommunikationsgewohnheiten geändert hätten. „Polizisten möchten im Dienst Fotos von Kennzeichnen oder Fahndungsfotos austauschen oder Live-Aufnahmen übertragen. Feuerwehrleute interessieren sich für eine Übermittlung von Bio-Daten der Atemschutzträger an die Einsatzleiter.“

    Funklöcher in Grenzregionen

    Deshalb solle der BOS-Digitalfunk weiterentwickelt und ein Breitbanddienst geschaffen werden, der den Sprechfunk ergänzt, erklärte Baum. Wann die neue Technik verfügbar ist, konnte er nicht sagen. „Das wird noch einige Jahre dauern.“ Laut Ministerium wurden mit dem BOS-Digitalfunk bisher gute Erfahrungen gemacht. Er sei zuverlässig und zumeist verfügbar. Die 254 Basisstationen deckten 96 Prozent der Landesfläche ab. Etwa 39 400 Endgeräte seien im Umlauf, davon 26 800 im nichtpolizeiliche Bereich.

    Eine landesweit volle Funkversorgung ist dem Ministeriumssprecher zufolge aus geographischen, technischen und physikalischen Gründen praktisch nicht möglich. „Bei einem Funknetz gibt es immer kleine Bereiche, in denen die Funkversorgung die Anforderungen nicht erfüllt.“ Schwierig seien vor allem die Grenzregionen zu Tschechien und Polen und das Erzgebirge.

    “Der Digitalfunk ermöglicht eine völlig flexiblere Kommunikation der Einsatzkräfte“, bestätigte Ronald Voigt vom Landesfeuerwehrverband. Jedoch benötige die sehr komplexe Funktechnik einen erheblich größeren Aus- und Weiterbildungsaufwand als die analoge. Und wie jedes Funknetz habe auch der Digitalfunk Funklöcher, diese ließen sich aber überbrücken. Schwerer wiege der Ausfall des Digitalfunks wenn die Energieversorgung gestört sei wie etwa unlängst bei einem Sturm.

    Der Sprecher des Innenressorts bestätigte den Fall. Während des Sturmtiefs „Friederike“ im Januar 2018 seien zwei Standorte tatsächlich kurzzeitig ausgefallen - von insgesamt 17, die ohne Strom waren. Für solche Fälle gebe es sogenannte Netzersatzanlagen mit denen der Betrieb bei einem Energieausfall auch noch 72 Stunden fortgesetzt werden könne.

    Quelle: http://www.dnn.de/…/Sachsen-prueft-Smartphones-fuer-Polizei…

  • 14.04.2018 Berlin: Digitalfunk schützt Brandenburgs Notdienste vor Mithörern.

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    Die Umstellung von analogem auf Digitalfunk bietet für Brandenburgs Polizei- und Rettungskräfte viele Vorteile. So sei es für Amateurfunker wesentlich schwerer geworden, Notrufe mitzuhören oder zu stören, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur zum Weltamateurfunktag am 18. April ergab.

    Digitalfunk habe deutlich höhere Kapazitäten sowie eine bessere Abhörsicherheit und Sprachqualität, sagte eine Sprecherin des Zentraldienstes der Polizei. Durch bessere Verschlüsselung und genauere Ortungsmöglichkeiten könnten auch kriminelle Störer schneller ausfindig gemacht werden.

    Quelle: https://www.morgenpost.de/…/Digitalfunk-schuetzt-Brandenbur…

  • 13.04.2018 Berlin: BMVI fördert Brennstoffzellen-Netzersatzanlagen.

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    Über das Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie werden ab sofort auch Brennstoffzellensysteme zur autarken Energieversorgung finanziell unterstützt. Christian Schmidt, kommissarischer Bundesverkehrsminister, sagte im Februar 2018: „Wir wollen kritische und netzferne Infrastrukturen in Deutschland autark und umweltschonend absichern. Deshalb fördern wir brennstoffbasierte Anlagen, um deren Kosten zu senken und die Verbreitung voranzutreiben. Gerade in den Bereichen Verkehrsleittechnik und Digitalfunk für Behörden sind diese Geräte essentiell.“ Gemäß Förderaufruf sind von dieser mit 5 Mio. Euro ausgestatteten Maßnahme sogenannte Netzersatzanlagen mit BZ-Systemen in der Leistungsklasse bis 20 kW betroffen. Insgesamt sollen auf diese Weise bis zu 600 Geräte aus den Segmenten Digitalfunk für Behörden sowie Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) und Verkehrsleittechnik installiert werden. Die Förderquote im Rahmen des NIP 2 beläuft sich auf maximal 40 Prozent der Investitionsmehrkosten im Vergleich zur konventionellen Technologie. Anträge können bis zum 31. Mai 2018 über das easy-Online-Portal eingereicht werden.

    Foto: Christian Schmidt, © BMEL/photothek.net/Trutschel

    Quelle: https://www.hzwei.info/…/bmvi-foerdert-brennstoffzellen-ne…/

  • 13.04.2018 Thüringen Landkreis Mühlhausen: Digitalfunk im Kreis darf starten.

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    Das Tauziehen um den Digitalfunk für die Brand- und Katastrophenschutzkräfte (unserer Zeitung berichtete) scheint beendet. Das Landratsamt meldete, dass die Umrüstung der Einsatzkräfte im Unstrut-Hainich-Kreis beginnen könne. Zunächst werde mit der Umrüstung der Rettungsleitstelle begonnen, um damit Voraussetzungen für alle weiteren Maßnahmen zu schaffen. Zudem werde neue Funktechnik beschafft, um die rund 2000 Angehörigen des Rettungsdienstes, der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes im Umgang mit der digitalen Funktechnik im Unstrut-Hainich-Kreis ausbilden zu können.

    Derzeit laufen laut der Mitteilung Abstimmungen über einen Zeitplan mit der Projektgruppe Digitalfunk des Landesverwaltungsamtes zur Umrüstung aller Einsatzfahrzeuge mit der notwendigen Technik. Zu beschaffen sind in den Einsatzfahrzeugen fest verbaute- und tragbare Funkgeräte.

    Die Umrüstung auf Digitalfunk war in Thüringen gestoppt worden, weil es Sicherheitsbedenken gegen die britische Herstellerfirma der Geräte gegeben hatte, nachdem diese von einem chinesischen Investor übernommen worden war. Bereits beschaffte Geräte durften nicht betrieben werden. Diese Bedenken seien nun seit Ende März ausgeräumt, hatte die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben erklärt.

    Quelle: .Thueringer-Allgemeine

  • 10.04.2018 Thüringen Unstrut-Hainich-Kreis: Umrüstung auf Digitalfunk ab sofort möglich – Planungen im Unstrut-Hainich-Kreis im vollem Gange

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    Im Bereich der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) erfolgte nach Verzögerungen nunmehr der „Startschuss“ zur Einführung des Digitalfunks bei der nicht polizeilichen Gefahrenabwehr in Thüringen.

    Die Bundessicherheitsüberprüfung dauerte zunächst länger als gedacht, da der britische Hersteller der digitalen Funktechnik von einer anderen Firma übernommen wurde. Zum Schutz des Funknetzes vor Sabotage oder Abhörakten wurde die Sicherheitsüberprüfung durchgeführt.

    Nun liegt ein positives Prüfergebnis vor und die Umrüstung kann beginnen.

    Im Unstrut-Hainich-Kreis wird zuerst mit der Umrüstung der Rettungsleitstelle begonnen um damit Voraussetzungen für alle weiteren Maßnahmen zu schaffen. Zudem wird neue Funktechnik beschafft, um die rund 2000 Angehörigen des Rettungsdienstes, der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes im Umgang mit der digitalen Funktechnik im Unstrut-Hainich-Kreis ausbilden zu können.

    Derzeit laufen Abstimmungen über einen entsprechenden Zeitplan mit der Projektgruppe Digitalfunk des Thüringer Landesverwaltungsamtes zur Umrüstung aller Einsatzfahrzeuge mit der notwendigen Technik. Zu beschaffen sind in den Einsatzfahrzeugen fest verbaute- und tragbare Funkgeräte.

    Quelle: https://www.focus.de/…/landratsamt-unstrut-hainich-kreis-um…

  • 04.04.2018 Thüringen Nordhausen: Endlich Umrüstung auf Digitalfunk startet.

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    In diesem Jahr wird der Landkreis Nordhausen mit der Einführung des Digitalfunks starten. „Eigentlich wollten wir den Digitalfunk schon im vergangenen Jahr bei uns als einen der ersten Landkreise in Thüringen einführen“, sagt Landrat Matthias Jendricke. Allerdings...

    ...hat die vorgeschriebene Bundessicherheitsüberprüfung der Firmen, die die Funktechnik anbieten, länger als zunächst erwartet gedauert. „Wir freuen uns, dass jetzt ein positives Prüfergebnis vorliegt und wir mit der Umrüstung beginnen können“, so Jendricke.

    Ausgestattet werden die Zentrale Leitstelle sowie die komplette Fahrzeugstaffel des Rettungsdiensts und des Sanitäts- und Betreuungszugs. Ebenso werden bereits einige der kreiseigenen Fahrzeuge, die bei örtlichen Feuerwehren stationiert sind, mit Digitalfunk ausgerüstet. Für diese insgesamt rund 50 Fahrzeuge sowie die Leitstelle ist in diesem Jahr eine Investition von insgesamt rund 320.000 Euro geplant. Finanziert wird die Einführung des Digitalfunks im Rettungsdienst und Brandschutz zu 70 Prozent über eine Landesförderung, der Rest wird vom Freistaat aus dem Topf des kommunalen Finanzausgleichs ausgereicht.

    Im nächsten Jahr wird die Maßnahme fortgesetzt und weitere Fahrzeuge des Landkreises im Brand- und Katastrophenschutz umgerüstet. Ausgestattet werden dann auch die Einsatzzentralen der Feuerwehren im Landkreis. Bis vollständig auf Digitalfunk umgestellt ist, wird weiterhin auch analoge Funktechnik eingesetzt. Die Kommunikation mit beiden Funktechniken erfolgt problemlos, so dass es hier nicht zu Schwierigkeiten kommen kann.

    Durch die Einführung des Digitalfunks wird die Kommunikation mit den Nachbarländern Sachsen-Anhalt und Niedersachsen verbessert. Die Einsatzkräfte beider Nachbarländer funken nämlich schon seit einiger Zeit nur noch digital.

    Quelle: http://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=233283

  • 29.03.2018 Hessen Heringen (Werra): "Das Warten hat ein Ende" Digitales Zeitalter: Magistrat rüstet Heringer Feuerwehren mit Digitalfunk aus

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    Jedes Jahr aufs Neue musste der Heringer Stadtbrandinspektor Hans-Jürgen Pfromm seine Kameradinnen und Kameraden vertrösten. Nun ist es endlich soweit: die Wehren der Stadt Heringen (Werra) gehen den Weg in das digitale Zeitalter. Der Magistrat der Stadt Heringen (Werra) stattete kürzlich seine Feuerwehrfrauen und -männer mit digitalen Pagern des Typs „Airbus Cassidian P8GR“ aus.

    Stadtbrandinspektor Pfromm freut sich darüber: „Nach mehr als zehn Jahren hat das Warten nun ein Ende. Die neuen Pager heben unseren städtischen Brandschutz auf ein neues Level. Nicht nur, dass nun eine schnellere Rückmeldung gegeben werden kann, auch die Leitstelle wird direkt informiert, ob und welche Kameradin oder welcher Kamerad zur Verfügung steht. Dies bringt eine effizientere Organisation des Trupps mit sich, was im Ernstfall wichtige Zeitersparnis bedeutet und damit Leben rettet.“

    Der Heringer Bürgermeister Daniel Iliev schließt sich den Worten an: „Derzeit lasse ich mich selbst zum Feuerwehrmann ausbilden. Dabei lerne ich, wie wichtig jede Sekunde sein kann. Der Digitalfunk bringt uns da gehörig weiter. Neben dem angestrebten digitalen Rathaus modernisieren wir nun konsequent unsere Wehren. Ein moderner Brandschutz ist für meine Begriffe essentiell für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger.“

    Die neuen Pager können direkt in Betrieb genommen werden. Eine Alarmierung erfolgt über die Leitstelle. Um einen umfassenden Brandschutz zu gewährleisten, hatte sich der Magistrat der Stadt Heringen (Werra) dazu entschieden, alle aktiven Feuerwehrleute mit Digitalfunk auszustatten.

    Quelle: https://osthessen-news.de/…/digitales-zeitalter-magistrat-r…

  • 27.03.2018 Thüringer Feuerwehr darf endlich digital funken

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    Der neue Vertrag auf Bundesebene räumt sicherheitspolitische Bedenken gegen Geräte der Firma Sepura/Hytera aus. Vom zwischenzeitlichen Stopp waren knapp 1000 Geräte betroffen.

    Erfurt - Thüringer Feuerwehren dürfen ab sofort uneingeschränkt digital funken. Ein Vertrag zwischen der Bundesrepublik und der Firma Sepura/Hytera „konnte bestehende sicherheitspolitische Bedenken aus- räumen“. Das teilte gestern die dafür zuständige Bundesanstalt der Thüringer Allgemeinen mit.

    Bisher waren 924 Digitalfunkgeräte in Feuerwehrfahrzeugen oder Leitstellen blockiert, ihr Einsatz verboten. Sicherheitsbedenken auf Bundesebene machten vorerst Millionenausgaben des Freistaates wertlos. Thüringen hatte diese Geräte angeschafft, weil die Tunnelrettung entlang der neuen ICE-Trasse nur mit Digitalfunk möglich ist.

    Die Sicherheitsbedenken kamen auf, als der britische Hersteller der Funktechnik im Vorjahr von einer chinesischen Firma übernommen wurde. Die neuen Geräte der Feuerwehren werden im Netz des digitalen Behördenfunks (Bos) betrieben. Dieses Netz, das wie ein Mobilfunknetz arbeitet, ist auch für die Polizei und weitere Sicherheitsbehörden gedacht. Deshalb muss es besonders geschützt werden, gegen Lauschangriffe oder digitalen Sabotageakte.

    Alle in diesem Netz verwendeten Geräte dürfen nur betrieben werden, wenn sie samt ihrer Software unbedenklich sind. Doch genau diese Lizenz fehlt nach der Firmenübernahme für die aktuelle Software der Digitalfunkgeräte der Feuerwehren.

    Der Frust darüber war bei den Kameraden groß, sagte noch vor einigen Wochen Lars Oschmann, Chef des Landesfeuerwehrverbandes. Die Situation sei den Einsatzkräften kaum noch zu erklären, betonte er.
    Polizeireserve wird wieder aufgefüllt

    Zugleich warnte Oschmann, dass bei einer weiteren Verzögerung der Digitalisierung des Funks die für die Geräte geplanten Gelder verfallen könnten.

    Allerdings hatte Thüringen wegen der Lizenzprobleme bei der Software bisher das Gros der gelieferten Funktechnik noch nicht bezahlt. Auch die geplante Anschaffung weiterer Funkgeräte von der betroffenen Firma lag auf Eis. Immerhin soll die Feuerwehr in den kommenden Jahren komplett mit Digitalfunk ausgerüstet werden.

    Lars Oschmann versichert, dass die Einsatzfähigkeit der Feuerwehren durch die blockierten Digitalfunkgeräte nicht gefährdet war. Es könne noch immer analog, also mit dem älteren Standard, gefunkt werden.

    Entlang der ICE-Trasse bekamen die Tunnelbasiseinheiten vorübergehend knapp 540 digitale Handfunkgeräte aus der Polizeireserve. Damit konnten sich die Feuerwehrleute innerhalb der Tunnel verständigen.

    Laut Innenministerium ist geplant, diese Geräte nun wieder in die Polizeireserve zurückzugeben. Denn aktuell verfügt der Freistaat nur noch über 115 Funkgeräte als Ersatz für die Polizei.

    Bedenken bestanden aus Sicht der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) gegen die aktuelle Software-Version, mit der die Digitalfunkgeräte auch der Thüringer Feuerwehren betrieben werden sollen. Der nun am 16. März dieses Jahres geschlossene Vertrag räumt die Vorbehalte aus.

    Das Thüringer Innenministerium hofft bereits seit Monaten auf eine Einigung, um wieder Planungssicherheit für die weitere Digitalisierung der Feuerwehren, aber auch der Rettungskräfte, zu haben.

    Quelle: https://www.thueringer-allgemeine.de/…/Thueringer-Feuerwehr…

  • 22.03.2018 Bayern Beilngries: Schwebender Funkmast


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    Beilngries

    Aufsehenerregender Arbeitseinsatz an der Beilngrieser Polizeidienststelle

    Bei der Beilngrieser Polizei verabschiedet man sich endgültig vom Analogfunk. Gestern wurde der rund 18 Meter lange Mast entfernt, was viele interessierte Blicke auf sich zog. Polizeichef Maximilian Brunner konnte hernach zufrieden feststellen: "Alles hat gut geklappt."

    Alle Beilngrieser, die gestern Vormittag auf den Beinen waren, sowie Hunderte Autofahrer, die den Kreisel oder die Ringstraße passiert haben, dürften sich gefragt haben: "Was hat es mit dem Kran neben der Polizei auf sich" Dienststellenleiter Maximilian Brunner konnte im Gespräch mit unserer Zeitung umfassend Auskunft geben. Mit Hilfe dieses Krans wurde der große Funkmast abmontiert, der bislang auf dem Gebäudedach bestens aus nah und fern zu erblicken war. Das war ein durchaus aufwendiges Unterfangen, war der Mast doch rund 18 Meter lang und mehrere Hundert Kilogramm schwer. Der Anblick des schwebenden Masten über der hiesigen Polizeiinspektion war durchaus beeindruckend.

    Dieser Arbeitseinsatz hatte einen ganz einfachen Hintergrund, wie der Polizeichef erläuterte. Der Funkmast wird schlicht und ergreifend nicht mehr benötigt. Und die Beilngrieser Dienststelle ist bei Weitem nicht die einzige, in der solche Arbeiten anstehen. Vielmehr ist bei der Polizei flächendeckend bereits vor längerer Zeit der Umstieg vom Analog- auf den Digitalfunk erfolgt. Für den Fall, dass es während der Umstellungsphase noch zu Schwierigkeiten mit dem Digitalfunk gekommen wäre, hatte man den bisherigen Sendemast noch in Betrieb gelassen. Mit der neuen Technik funktioniert aber alles einwandfrei, wie Brunner berichtete. Und somit gab es jetzt auch keinen Grund mehr, den mächtigen Funkmast noch länger am Gebäude zu belassen.

    Mit dem Verlauf der Arbeiten war der Dienststellenleiter gestern außerordentlich zufrieden. Es habe keinerlei Probleme gegeben, vielmehr seien die Arbeiter vom Staatlichen Bauamt sehr schnell vorangekommen. Nach weniger als einer Stunde war der Mast abmontiert, anschließend musste das an dieser Stelle geöffnete Dach wieder geschlossen werden. An den markanten Funkmast erinnern jetzt nur noch Fotos.

    Quelle: Donaukurier

  • 19.03.2018 Sepura: TETRA DIGITALFUNK ÖFFENTLICH-RECHTLICHER VERTRAG UNTERZEICHNET

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    Der öffentlich-rechtliche Vertrag zwischen dem Deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und Sepura/Hytera wurde nach sorgfältiger und gewissenhafter Prüfung unterzeichnet. Grund für die Prüfung waren Sicherheitsbedenken im Digitalfunk BOS, die durch den Investor Hytera beim Kauf des britischen Herstellers Sepura plc entstanden sind. Der Hersteller Sepura plc in Cambridge bleibt eigenständig und verantwortlich für die Entwicklung der TETRA Endgeräte, zudem bleibt die Sepura Deutschland GmbH mit Sitz in München bestehen. Der Exklusiv-Distributor für die deutsche BOS in Deutschland, die SELECTRIC Nachrichten-Systeme in Münster ist unter anderem für den Vertrieb und den Service der Endgeräte zuständig und ist weiterhin der Ansprechpartner.

    In der Bundesrepublik Deutschland dürfen im Digitalfunk BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) nur Endgeräte betrieben werden, die hierfür von der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) als geeignet zertifiziert wurden. Die Zertifikate für die bereits durch die BDBOS zertifizierten Endgeräte des Herstellers Sepura bleiben nach wie vor bestehen – soll heißen diese Endgeräte dürfen grundsätzlich weiterverwendet werden. Die Zertifikate für die Sepura Endgeräte SRG und STP mit aktualisierter Software sowie für die neuen digitalen SC20 Endgeräte wurden von der BDBOS am 16. März 2018 erteilt.

    Im Februar 2017 erhielt die SELECTRIC den Zuschlag für die Ausschreibung des Landes Thüringen über Digitalfunkgeräte für die nichtpolizeiliche BOS (Feuerwehr und Rettungsdienst). Der Zuschlag bezieht sich unter anderem auf die Sepura Endgeräte SC20, die ab der Veröffentlichung der Zertifizierung verwendet werden können. Die Auslieferung der Endgeräte wird sukzessive erfolgen.

    Hendrik Pieper, Geschäftsführer SELECTRIC: „Wir freuen uns, dass die bereits über 10 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit mit Bund und Ländern weitergeführt werden kann. Durch diesen Vertrag können wir gemeinsam mit Sepura die Marktführerschaft weiter ausbauen. Mit über 380.000 ausgelieferten digitalen Endgeräten im deutschen BOS-Markt sind nicht nur die Endgeräte, sondern auch die SELECTRIC eigenen systemergänzenden Produkte Teil des Erfolges.“

    Hooman Safaie, Regional Direktor für Deutschland bei Sepura: „Dieser Vertrag ermöglicht uns an den bisherigen, erfolgreichen Dialog mit den BOS Kunden anzuknüpfen um auch in der Zukunft Endgeräte, Software, Zubehör und Applikationen anzubieten, die ihren Anforderungen entsprechen. Sepura als eigenständiger Teil des Hytera Konzerns ist nun bestens positioniert um die deutschen BOS Kunden bei der Migration zum Breitband mit innovativen Lösungen zu unterstützen.“

  • 17.03.2018 Berlin: Dieseldebatte, Digitalisierung, Dauerbrenner Energie-wende

    Politik erneuert Bekenntnis zur Brennstoffzelle

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    - 5 Millionen Euro Gesamtfördervolumen noch bis Ende Mai 2018

    - Viele Dieselaggregate in IT, Gesundheitswesen oder Verkehrstechnik lassen sich durch Brennstoffzellen ersetzen

    - Innovationscluster Clean Power Net (CPN) erhält bis Ende 2020 mehr als 125.000 Euro für Aktivitäten

    Berlin, 14. März 2018. Die aktuelle Dieseldiskussion stellt auch Diesel-Aggregate auf den Prüfstand. Mit denen sichern bisher beispielsweise Institutionen, Behörden oder Unter-nehmen kritische Netzwerke in Gesundheitswesen, Digitalfunk, Verkehr oder IT gegen Stromausfall. Dass die Brennstoffzelle den aktuell eingesetzten Dieselgeneratoren deutlich überlegen ist, hat auch die Politik erkannt. Das Nationale Innovationsprogramm Wasser-stoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) will daher bis Ende Mai 2018 den Markt mit fünf Millionen Euro aktivieren. Die offene Plattform Clean Power Net (CPN), in der sich aktuell 22 Partner Hersteller, Anwender und Forschungseinrichtungen aus der Brennstoffzellentechnologie zusammengeschlossen haben, erhält erneut eine Förderung aus dem Pro-gramm. Mit diesen Fördermitteln soll das Netzwerk die Brennstoffzellentechnologie in Industrie und Business als zuverlässige, umweltfreundliche und effiziente Energiealternative weiter voranbringen.

    "Die Politik erkennt, wie wichtig die Brennstoffzelle bei kritischen und netzfernen Infrastrukturen ist. Ob in der Verkehrsleittechnik, im BOS Digitalfunk, bei Umspannwerken, im Verteilnetzbetrieb oder in der Gas- und Ölpipeline-Überwachung: Unsere Partner haben in den vergangenen Jahren den zuverlässigen Brennstoffzelleneinsatz unter realen Betriebsbedingungen demonstriert. Der Technologie- und Wissenstransfer untereinander spielt dabei eine Schlüsselrolle im globalen Wettbewerb", sagt Dr. Henrik Colell von HPS Home Power Solutions GmbH und Sprecher des Clean Power Net.

    Der stellvertretende CPN-Sprecher Andreas Saft von der DB Bahnbau Gruppe GmbH ergänzt: "Die zunehmende digitale Abhängigkeit der Gesellschaft sowie die weltweiten Herausforderungen in puncto Klimawandel, Energiesicherheit und Energieeffizienz erfordern einen Wandel bei der unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV). Das gilt insbesondere bei Back-up- und Netzersatzanlagen (NEA) für kritische Infrastrukturen." Typische Anwendungsfelder für die Brennstoffzelle sind laut CPN in den nächsten Jahren weiterhin Behördenfunk und Telekommunikation, Verkehrsleitsysteme, Rechenzentren oder die Leit- und Steuertechnik von Industrieanlagen. "Aktuell wird die Stromversorgung bei einem Netzaus-fall noch immer überwiegend durch Diesel-Aggregate gewährleistet, obwohl die Brennstoff-zelle technisch, ökologisch und ökonomisch überlegen ist", sagt Colell.

    Mit der zweiten Phase des aktuellen Förderprogramms und dem aktuellen Förderaufruf können nach Experteneinschätzung voraussichtlich 500 bis 600 Systeme in Betrieb genommen werden. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) stellt bis 2019 für das Förderprogramm insgesamt 250 Millionen Euro bereit. "Wir wollen kritische und netzferne Infrastrukturen in Deutschland autark und umweltschonend absichern. Deshalb fördern wir brennstoffzellenbasierte Anlagen, um deren Kosten zu senken und die Verbreitung voranzutreiben. Gerade in den Bereichen Verkehrsleittechnik und Digitalfunk für Behörden sind diese Geräte essentiell", erklärt Christian Schmidt, Bundesminister des BMVI.

    Über Clean Power Net (CPN)

    Clean Power Net wurde 2012 von 12 Unternehmen und Forschungseinrichtungen gegründet, um den Einsatz der Brennstoffzellentechnologie nachhaltig zu fördern. Initiator des Netzwerks ist die NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellen-technologie. Das CPN zählt heute 22 Partner.

    Mehr Informationen unter: www.cleanpowernet.de

    Pressekontakt
    Tobias König
    NOW GmbH
    Fasanenstrasse 5
    D-10623 Berlin
    Telefon: +49 (0)30 311 611 637
    Email: Tobias.Koenig@now-gmbh.de

    Ende der Pressemitteilung

    Emittent/Herausgeber: Clean Power Net (CPN)
    Schlagwort(e): Energie

    15.03.2018 Veröffentlichung einer Pressemitteilung, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
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    Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
    Medienarchiv unter http://www.dgap.de

  • 17.03.2018 Hessen Gießen: Feuerwehren im Landkreis erhalten neue Melder

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    KREIS GIESSEN - Digitalfunk ist seit vielen Jahren ein vorherrschendes Thema bei den heimischen Feuerwehren und den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, wie es im Amtsdeutsch heißt. Teilweise ist es zehn Jahre her, seit in den Kommunalparlamenten über die Umstellung auf Digitalfunk diskutiert wurde. Als erste haben nun die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Linden neue Melder erhalten.

    Stadtbrandinspektor Sebastian Weiß berichtete, dass 83 solcher Geräte angeschafft wurden. "Pro Geräteset mit Ladestation und Zubehör kostet uns das rund 500 Euro brutto. Zusammen mit diversem Zubehör wie den Bildschirmen in den Feuerwehrhäusern und der erforderlicher Software liegt die Gesamtinvestition bei rund 45 000 Euro." Andere Ausgaben, zum Beispiel für die Funkgeräte in den Fahrzeugen, wurden bereits vor Jahren getätigt.

    Seit Beginn des Jahres sind die neuen kompakten "Funkmeldeempfänger mit interner Antenne", der "P8GR" der Firma Airbus, im Einsatz und bieten den Einsatzkräften wie auch der Leitung ganz neue Möglichkeiten. "Die neuen Pager arbeiten ebenfalls in dem Digitalfunknetz, in dem wir seit einigen Jahren funken", erklärte Weiß. Die spürbarste Veränderung für die Brandschützer im Einsatz ist die Rückmeldefunktion. Darüber hinaus ist der Funkverkehr abhörsicher. Die Vertraulichkeit bei personenbezogenen Informationen bleibt bei verschlüsselter Datenübertragung gewahrt.

    Verschlüsselt

    Gegenüber den bisherigen, rein passiven Geräten sind die Pager - etwa wie Handys - aktiv im Netz eingebucht und kommunizieren mit diesem. "Dadurch erhält man auch eine Meldung, wenn kein Empfang mehr besteht. Die Kommunikation ist mit einer Sicherheitskarte verschlüsselt, genauso wie bei den Digitalfunkgeräten. Dadurch können die Alarme nicht mehr wie bisher von jedem Technikinteressierten abgehört werden, der sich für 50 Euro einen Scanner kauft. Die Verschlüsselung ist nach heutigem Stand nicht in einem irgendwie sinnvollen Zeitrahmen zu knacken", erläuterte der Stadtbrandinspektor mit Hinweis auf seitherige Schwachstellen. Updates sind am heimischen Computer möglich.

    Hessen ist das erste Bundesland, das bei der Einführung des Digitalfunks die Alarmierung einbezieht und so insbesondere die Anforderungen von ehrenamtlichen Einsatzkräften der Feuerwehren und der Hilfsdienste berücksichtigt. Je nach Gerätekonfiguration löst der Empfang einer Mitteilung ein Alarmsignal aus. Der Nutzer kann derartige Mitteilungen quittieren. Über diese Rückmeldung ist die Leitstelle jederzeit über die Verfügbarkeit der Einsatzkräfte informiert.

    Zusätzlich können die Feuerwehrkräfte jetzt nach Empfang eines Alarms direkt am Pager auswählen, ob sie kommen können oder nicht. Diese Rückmeldung wird in Linden etwa in beiden Feuerwehrhäusern gesammelt dargestellt, sodass die Einsatzleitung direkt am Bildschirm erkennen kann, wer noch alles auf dem Weg ist und welche Qualifikationen diejenigen haben. Ermöglicht wird dies durch eine funktionsbezogene Programmierung.

    Die Geräte können eindeutig den Maschinisten, einem Atemschutzgeräteträger oder den Gruppenführern zugeordnet werden. So könne sofort erkannt werden, welche Einsatzkräfte zur Verfügung stehen und bei einer knappen "Teilnehmerzahl" könne direkt nachalarmiert werden. Bisher musste stets gewartet werden, bis die Einsatzkräfte vor Ort waren und erst dann konnte entschieden werden, ob die Anzahl ausreicht. Durch das neue System werden bei einem Einsatz wertvolle Minuten gewonnen.

    Allerdings haben die neuen Pager auch einen großen Nachteil. Während die alten Geräte eine Akkulaufzeit von fast einer Woche hatten, so müssen die neuen schon nach zwei Tagen erneut aufgeladen werden. Auch sind die neuen Geräte etwas größer. Die nun ausgediente analoge Meldetechnik, sprich die Alarmierung mittels Funkmeldeempfänger, war in Linden bereits seit Mitte der 70er Jahre im Einsatz, wie Funk-Kreisausbilder Joachim Pirr erklärte. Er sammelt die alten Melder derzeit ein.

    Analog bis 2022?

    Nach Angaben von Kreisbrandinspektor Mario Binsch sollen nun nach und nach alle Feuerwehren im Landkreis auf Digitalfunk umgestellt werden, ebenso der Katastrophenschutz und der Rettungsdienst. Das analoge Netz werde vorerst weiterbetrieben. Der bisherige Plan des Landes sei, dieses 2022 abzuschalten.

    Einen ganz besonderen Vorteil des neuen Systems erklärte Stadtbrandinspektor Weiß bei der Dienstversammlung, als er Bürgermeister Jörg König als oberstem Dienstherr der Lindener Brandschützer einen Pager überreichte. Dieser kann sich künftig die Anrufe sparen, um was für einen Einsatz es sich handelt. Dies kann das Stadtoberhaupt nun bereits bei der Alarmierung auf seinem Pager lesen.

    Quelle: http://www.giessener-anzeiger.de/…/feuerwehren-im-landkreis…

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