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  • 18.09.2019 Berlin: 40. Tag der offenen Tür der Polizei Berlin: Wir sind dabei!

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    Am 22. September 2019 präsentiert sich die Bundesanstalt gemeinsam mit der Autorisierten Stelle Berlin als Ausstellerin beim Tag der offenen Tür der Polizei Berlin.
    Auch in diesem Jahr lädt die Berliner Polizei von 10.00 bis 18.00 Uhr auf das Gelände der Polizeiakademie in Berlin-Ruhleben ein. Neben spannenden Einsatzvorführungen auf verschiedenen Aktionsflächen erwarten die Gäste acht Themenparks sowie Spiel- und Sportangebote speziell für junge Leute.
    Das Standpersonal der BDBOS und der Autorisierten Stelle Berlin informiert am gemeinsamen Stand über aktuelle Entwicklungen im BOS-Digitalfunknetz und steht den interessierten Bürgerinnen und Bürgern für alle Fragen zum Digitalfunk BOS zur Verfügung. Die kleinen Besucherinnen und Besucher können ihren eigenen Ansteck-Button gestalten oder ihr Geschick im Hindernisparcours unter Beweis stellen.
    Weitere Informationen zum Tag der offenen Tür der Polizei Berlin finden Sie hier:
    https://www.berlin.de/polizei/verschiede...r-offenen-tuer/

    Quelle: BDBOS Bund

  • 17.09.2019 Offener Brief an die Energiewirtschaft und ihre Unterstützer bei der 450-MHz-Frequenzvergabe

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    Mit einem offenen Brief antwortet BDBOS-Präsident Andreas Gegenfurtner der Energiewirtschaft und ihren Unterstützern. Die Antwort ist eine Reaktion auf ein Lobby-Schreiben der Beratungsfirma von Beust & Coll. im Auftrag der Energiewirtschaft an die Staatskanzleien der Bundesländer im Konflikt um die anstehende Vergabe des 450-MHz-Frequenzenspektrums. Auf Grundlage der Frequenzen möchte die BDBOS ein hochsicheres, flächendeckendes und hochverfügbares Basis-Breitbandnetz aufbauen. Ziel ist es, den Einsatz- und Rettungskräften von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten und der Bundeswehr möglichst schnell Breitbandanwendungen zur Erfüllung ihrer täglichen Aufgaben zur Verfügung zu stellen. Als Kompromiss bietet die BDBOS der Energiewirtschaft eine Mitnutzung des BOS-Digitalfunknetzes zur Abdeckung ihrer kritischen Bedarfe an.

    Sehr geehrter Herr von Beust,

    vielen Dank für Ihr Schreiben vom 13. August dieses Jahres betreffend die Lizenzvergabe zur Nutzung des 450-MHz-Frequenzspektrums, das ich mit Interesse zur Kenntnis genommen habe. In der Sache sehe ich einige der von Ihnen aufgeworfenen Punkte allerdings etwas differenzierter, wie ich im Folgenden gerne kurz ausführen möchte:

    Die Bedarfe von BOS und Bundeswehr an breitbandiger Kommunikation wurden bereits durch mehrere Studien belegt. Bedient werden sollen diese mit einem auf den 450-MHz-Frequenzen aufbauenden Basis-Breitbandnetz für alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) und die Bundeswehr. Dieses gewährleistet dieselbe Flächenabdeckung und Hochverfügbarkeit wie der heutige Digitalfunk BOS und ermöglicht beispielsweise Messenger-Dienste oder die Übertragung von Lage- und Fahndungsinformationen ebenso wie Datenbankabfragen und die Übertragung von Vitaldaten, die den Alltag der Rettungs- und Hilfskräfte ausmachen. Für Anwendungen mit hohem Bandbreitenbedarf wie Live-Videoübertragungen, die über gesicherte Verbindungen durch kommerzielle Netze realisiert werden sollen, dient das Basis-Breitbandnetz darüber hinaus als sicherer Zugang und zum anderen als Rückfallebene. Daher kann das 450-MHz-Netz den Bedürfnissen der Sicherheitsbehörden sehr gut Rechnung tragen.

    Für den Aufbau des BOS-Digitalfunknetzes haben Bund und Länder über die BDBOS in der Tat erhebliche Mittel in die Netzinfrastruktur investiert. Diese Investition hat sich in meinen Augen mehr als gelohnt, denn heute verfügt Deutschland über das größte Netz dieser Art in der Welt und die Leistungsdaten sind mit 99,2 Prozent Flächenabdeckung und 99,98 Prozent Service-Verfügbarkeit überragend.

    Mit Blick auf die Energiewende bin ich überzeugt, dass es für die Energiebranche vielfältige Alternativen zu einem 450-MHz-Netz gibt – auch für die Steuerung und Kontrolle der Energie zur Einsparung bei Wohn- und Gewerbebauten im Bestand. Nach meinen Informationen kommen diese Alternativen in der Praxis auch bereits zur Anwendung. So bestätigt das vom BMWi beauftragte Gutachten, dass für die Schwarzfallfestigkeit in anderen Staaten auch leitungsgebundene Kommunikationstechnologien eingesetzt werden und befürwortet daher einen Technologiemix. Ich bin mir sicher, dass diese Ansicht auch von vielen Energieversorgern in Deutschland geteilt wird.

    Ich darf Ihnen versichern, dass mir in der Frage der 450-MHz-Lizenzvergabe an einer ergebnisoffenen Diskussion sehr gelegen ist, deren Ergebnis den anstehenden Herausforderungen Rechnung tragen muss. Gerne verweise ich an dieser Stelle noch einmal auf das Angebot der BDBOS an die Unterstützer, die Versorger-Allianz 450, das BOS-Digitalfunknetz für die Gewährleistung einer störungsfreien Krisenkommunikation mit zu nutzen. Dies hätte – neben der Tatsache, dass die BDBOS als Betreiberin eines flächendeckenden, hochverfügbaren, abhörsicheren Netzes erwiesenermaßen über die erforderliche Expertise verfügt – auch aus der Perspektive des Bürgers den Vorteil, dass kein weiteres Netz zu errichten wäre, für das die Bürgerinnen und Bürger zusätzlich finanziell in die Tasche greifen müssen. Denn dank der 450 MHz wäre ein BOS-Basis-Breitbandnetz vergleichsweise schnell und kostengünstig realisiert und könnte zeitnah auch von der Energiewirtschaft mit genutzt werden.

    Sollten Sie weiteren Bedarf an Fakten und Informationen zum BOS-Digitalfunknetz und damit verbundenen Thematiken haben, steht Ihnen meine Behörde jederzeit gerne für Auskünfte zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Andreas Gegenfurtner
    Präsident der BDBOS

    Quelle: BDBOS Bund

  • 03.09.2019 Niedersachsen Meppen: BEWÄHRUNGSPROBE BEIM MOORBRAND Im Emsland sind 2200 digitale Funkgeräte in Betrieb

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    Die Umstellung von analoger auf digitale Funktechnik für die Hilfsorganisationen im Landkreis Emsland ist erfolgreich verlaufen. Das hat Fachbereichsleiter Christoph Lühn in der jüngsten Sitzung des Feuerschutzausschusses im Meppener Kreishaus unterstrichen.

    Nach Lühns Angaben wurden im Landkreis in den letzten viereinhalb Jahren bei den Einheiten der Feuerwehren, des Deutschen Roten Kreuzes, des Malteser Hilfsdienstes, des Arbeiter-Samariter-Bundes, der Rettungshundestaffel und der DLRG insgesamt 2200 digitale Funkgeräte in Betrieb genommen. Diese teilen sich auf in 584 Fahrzeug und Feststationsgeräte sowie 1616 Handsprechfunkgeräte. "Nach einer erfolgreichen Umstellung werden nunmehr jährlich noch circa 30 Digitalfunkgeräte mit Zubehör durch die Bedarfsträger beschafft", teilte Lühn mit. Hierbei handele es sich um Nachbeschaffungen für zusätzliche Einsatzfahrzeuge und weitere Funktionsträger.
    CDU: Absolut richtige Entscheidung

    Für die Nutzung der Digitalfunktechnik werden seit dem Jahr 2018 in regelmäßigen Abständen Sprechfunkerlehrgänge durchgeführt. Der Digitalfunk im Emsland habe beim Moorbrand im September auf der Wehrtechnischen Dienststelle (WTD) in Meppen seine Bewährungsprobe bestanden, meinte der Fachbereichsleiter. "Es hat keine Überlastung des Netzes gegeben", sagte er. Wie Lühn weiter mitteilte, sind in Niedersachsen aktuell 67200 Digitalfunkgeräte im Netz zugelassen. Hiervon verfügen die Feuerwehren und weitere Hilfsorganisationen über 51.870 und die Polizei über 15.330 Digitalfunkgeräte. Bundesweit sind mehr als 813.000 Teilnehmer im Digitalfunk zugelassen. "Im bundesweiten Digitalfunkbetrieb liegt die Netzverfügbarkeit bei 99,8 Prozent", erklärte Lühn. Für die CDU-Fraktion bezeichnete Heiner Hanneken die Umstellung auf den Digitalfunk als absolut richtige Entscheidung.

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    Da die Zusammenkunft des Ausschusses unter Vorsitz von Gerd Wübbe (CDU) im Lage- und Führungszentrum für Krisen und Katastrophen im Landkreisgebäude stattfand, nutzte der jetzige Dezernent und künftige Landrat Marc-André Burgdorf (CDU) die Gelegenheit, um den Aufbau und die Aufgaben des Katastrophenschutzes vorzustellen. Im Katastrophenfall unterstützt ein Katastrophenschutzstab, in dem verschiedene Behörden und Einsatzkräfte vertreten sind, den Hauptverwaltungsbeamten durch Beratung, Informationsmanagement und Koordination der Einsatzmaßnahmen, wie zuletzt beim Moorbrand auf der WTD erfolgreich geschehen.

    Quelle: https://www.noz.de/lokales/meppen/artike...aete-in-betrieb

  • 03.09.2019 Baden-Württemberg Waldshut-Tiengen:

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    Einsatzkräfte funken jetzt digital: Kriminelle können dadurch nicht mehr mithören
    Abhörsicherheit und eine bessere Netzabdeckung sind die Vorteile des Digitalfunks, von denen auch die Feuerwehr Waldshut-Tiengen seit diesem Jahr profitiert.

    Die Feuerwehr Waldshut - Tiengen nutzen seit diesem Jahr
    das Digitalfunknetz für alle BOS. Die Einsatzkräfte der Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste sowie weiterer Zivil-
    und Katastrophenschutz funken damit über ein gemeinsamen Netz. Die Technik lässt eine organisationübergreifende und bundesweite Verständigung zu und vereinfacht somit auch die Durchführung komplexer
    Einsatzszenarien. Die Stadt Waldshut - Tiengen investierte für den neuen Digitalfunk der Feuerwehr 140.000 Euro so die Zeitung Südkurier.

  • Bayern Nordendorf: Kinder im Funkkontakt mit der Leitstelle

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    Eltern schauen in Nordendorf einen Nachmittag lang den Kindern über die Schulter
    Zum ersten Mal seit ihrem Bestehen veranstaltete die Nordendorfer Kinderfeuerwehr einen Eltern-Kind-Nachmittag. Dabei hatten sich die Betreuer das Ziel gesetzt, den Kindern spielerisch alles rund um den Digitalfunk näherzubringen. Nach einer Vorstellungsrunde begrüßte Kommandant Alexander Langer die Gäste im Namen der aktiven Wehr. Eine kurze Power-Point-Präsentation zeigte kindgerecht Wissenswertes zur Bedienung der Funkgeräte im Digitalfunk. In einer praktischen Übung gaben die Kinder dann aus dem Feuerwehrfahrzeug Lagebeschreibungen an die „Leitstelle“ in der Nordendorfer Funkzentrale weiter.
    Auch die Eltern konnten sich am Funkverkehr beteiligen. Während einer Kaffeepause, für die Eltern und Betreuer fleißig Kuchen gebacken hatten, gab es für alle die Möglichkeit, sich über die Aufgaben der Feuerwehr zu informieren. Auch Großeltern erhielten an diesem Nachmittag Einblick in die Arbeit mit Kindern bei der Nordendorfer Feuerwehr.
    Gleich zu Beginn der gut besuchten Veranstaltung stellte sich das neue Team der Kinderfeuerwehr vor. Mattias Reiter ist der Nachfolger von Brigitte Kessinger, die diese Gruppe federführend leitete. Mattias Reiter war bereits Jugendwart und ist somit den Umgang mit jungen Leuten gewöhnt. Unterstützend wirkten aus der Jugendfeuerwehr Dominik Ganzenmüller und Jakob Grundgeir mit, die als Ansprechpartner bei einem Wechsel von der Kinderfeuerwehr in die Jugendfeuerwehr agieren werden. Den pädagogischen Teil, der für das Leiten einer Kinderfeuerwehr verbindlich vorgeschrieben ist, übernahm Renate Grundgeir, die als Fachoberlehrerin an der Mittelschule in Meitingen unterrichtet.

    Quelle: Augsburger-Allgemeine

  • Nichts geht ohne den Faktor ZeitDatum22.08.2019 07:39

    Nichts geht ohne den Faktor Zeit

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    “Warnen, Alarmieren und Informieren” sind wesentliche Bestandteile, um die Abläufe beim Katastrophen- und Zivilschutz zu beschleunigen und zu perfektionieren. Denn der Faktor Zeit muss bei der Lebensrettung immer einkalkuliert werden. Auf dem Europäischen Katastrophenschutzkongress wird sich ein Sonderprogrammteil mit relevanten Trends für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) beschäftigen.
    Da koordinierte Abläufe über den Erfolg des Einsatzes entscheiden, gilt es für Einsatzkräfte, ihre Fähigkeiten und technische Ausrüstung permanent zu verbessern, um bei extremen Lagen sicherer handeln zu können. Hier setzen beide Anwenderforen auf dem Europäischen Katastrophenschutzkongress an, welche parallel zum Hauptprogramm Expertisen, vor allem aus dem Bereich Digitalfunk, liefern.
    Eine Einführung zu behördlichen Warndiensten im Bevölkerungsschutz unterbreitet Hendrik Roggendorf vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) dem Auditorium. Sein Impuls geht auf den aktuellen Stand im Bereich behördlicher Warndienste ein. Social Media rettet Leben Die Anwenderforen sollen Fachleuten aus den Verwaltungen praxisorientierte Lösungen und Konzepte zu neuester Technik präsentieren. So werden innovative und maßgeschneiderte Sirenenwarnsysteme von Dozenten aus der Wirtschaft vorgestellt und auf Technologien wie die TETRA-Alarmierung eingegangen. Hier gibt Tobias Herr, Leiter der Autorisierten Stelle BOS-Digitalfunk Hessen, seinen Impuls.In der virtuellen Welt des Internets sind die sozialen Medien zu einem unverzichtbaren Werkzeug geworden – auch Katastrophenschützer nutzen Twitter, Facebook und Co., um die Bevölkerung über Lagebilder zu informieren, respektive zu warnen. Dipl.-Ing. Stefan Grobelny (Institut für Feuerwehr- und Rettungstechnologie Feuerwehr Dortmund) berichtet über seine Erfahrungen im Programmteil “Social Media im Bevölkerungsschutz: Warnen und Informieren”. Möglichkeit zur Anmeldung Auf der kongressbegleitenden Website des Europäischen Katastrophenschutzkongresses, der am 27. und 28. August in Berlin stattfinden wird, besteht die Möglichkeit zur Anmeldung. Außerdem kann dort die Kongress-Broschüre mit dem aktuellen Programm heruntergeladen werden.

    Quelle: Behörden Spiegel
    https://www.behoerden-spiegel.de/2019/08...en-faktor-zeit/

  • Baden-Württemberg Haiterbach: Digitaler Funk bringt viel Arbeit

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    Die Feuerwehr ist nicht nur im Notfall gefordert, manches läuft auch hinter den Kulissen und ist dennoch arbeits- und zeitintensiv. So beschäftigen sich die Haiterbacher Brandbekämpfer momentan mit der Umstellung auf Digitalfunk.

    Die Umstellung auf Digitalfunk soll zügig vorangehen. Daher habe die Gesamtwehr Haiterbach eine schlagkräftige Arbeitsgruppe für die notwendigen Vorbereitungen ins Leben gerufen, erklärt Bürgermeister Andreas Hölzlberger. Neben Kommandant Volker Renz seien mit Chris Backhaus und Daniel Maintok zwei junge Spezialisten auf dem Gebiet der Elektrotechnik mit von der Partie. "Die Feuerwehr Haiterbach dürfte mit eine der ersten im Landkreis sein, die sich intensiv mit der Materie und der Umsetzung beschäftigt", sagt Hölzlberger.
    Insgesamt werde die Umstellung voraussichtlich 75 000 Euro kosten. Ein Zuschussantrag läuft derzeit. Neue Funkgeräte seien in allen Fahrzeugen notwendig. Ferner würden alle Feuerwehrgerätehäuser mit Digitalfunk ausgestattet. Dabei gehe es um vier Stationen. Die Umsetzung soll laut Hölzlberger gesplittet über drei Jahre hinweg laufen. Bis zum komplett vollzogenen Wechsel auf den neuen digitalen Funk werde es dann einen Parallelbetrieb geben.
    Aktuell würden die Voraussetzungen geschaffen, um die einzelnen Funkstandorte genehmigt zu bekommen. "Es werden zunächst die beiden Feuerwehrhäuser in Haiterbach und Oberschwandorf, die bisher schon über ein 4-m-Gerät verfügen, umgerüstet. Ferner die Führungsfahrzeuge für die Einsatzleitung. Die beiden Feuerwehrgerätehäuser Beihingen und Unterschwandorf werden ebenfalls ausgerüstet. Dort sind bislang keine 4-m-Funkgeräte stationiert", erklärt der Bürgermeister
    Das Prozedere, um die Digitalfunkstellen in den Gerätehäusern anzumelden, sei kompliziert. Es müssten zahlreiche Daten erhoben werden und Formblätter ausgefüllt werden. Nur so seien die Anträge auf Freigabe und Freischaltung des einzelnen Funkstandorts möglich stellen.
    "Das Ganze ist eine Herkulesaufgabe mit einem riesigen Verwaltungsaufwand für die Feuerwehr", sagt Hölzlberger. Die Feuerwehr sei heute im Grunde wie ein Unternehmen unterwegs, so der Rathauschef. Im Verlauf der vergangenen 15 bis 20 Jahre habe sich hier vieles verändert.
    Die Umstellung auf Digitalfunk selbst begrüßt Hölzlberger. Im Grunde sollte diese schon seit 13 Jahren erfolgt sein. Zuerst wurde bei der Polizei umgestellt.

    Quelle: Schwarzwaelder - Bote

  • Berlin: Einbruch in Neuköllner HochhausUnbekannte stehlen hochsensible Polizei-Funktechnik

    In Gropiusstadt betreibt die Polizei in einem Hochhaus einen Digitalfunkraum. Dort wurde am Wochenende eingebrochen und sicherheitsrelevante Technik gestohlen

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    Am Wochenende haben Unbekannte hochsensible Funktechnik der Berliner Polizei gestohlen. Im schlimmsten Fall hätten Kriminelle damit schwerwiegende Eingriffe in das Datennetzwerk vornehmen, den Polizeifunk manipulieren oder sogar lahmlegen können. Doch der Einbruch wurde rechtzeitig bemerkt. Auch der Staatsschutz ist eingeschaltet.
    Die Täter müssen nach Erkenntnissen der Polizei in der Zeit zwischen Freitagnachmittag und Montagmorgen gekommen sein. Tatort ist nach Tagesspiegel-Informationen ein Hochhaus in der Neuköllner Gropiusstadt. Dort ist auf dem Dachboden die Funkanlage der Polizei installiert. Der oder die Täter brachen die Gittertür des Funkraumes auf.
    Bei der gestohlenen Technik handelt es sich um Richtfunksender, Richtfunkempfänger, fernsteuerbare Steckdosen, aber auch um einen speziellen Router, der sichere Datenverbindungen ermöglicht. Mit dem Zugriff auf den Router könnten die Diebe schwere Schäden anrichten.

    Als der Einbruch am Montag bemerkt wurde, sperrten Polizeitechniker den Router deshalb sofort. Mit dem Router hätten Daten der Polizei abgegriffen oder auf einigen Rechnern der Polizei verändert werden können, hieß es. Auch wäre es möglich gewesen, Funkgruppen der Polizei verändert werden können. Im Klartext: Täter mit dem richtigen Know-how hätten die Kommunikation der Polizei über Funk lahmlegen können.
    Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei, Kriminaltechniker sicherten den Funkraum. Auch das Landeskriminalamt wurde informiert, konkret die Staatsschutzabteilung und dort das Dezernat für „politisch motivierte Kriminalität – links – / ausländische Ideologie (ohne Islamismus)“.
    Die Pressestelle der Polizei bestätigte den Fall am Dienstagnachmittag, äußerte sich aber nicht zum tatsächlichen Ausmaß des Falls. Der Raum soll sich demnach in der Fritz-Erler-Allee befinden.
    WIEDERHOLT SIND KRIMINELLE BEI DER POLIZEI EINGEBROCHEN

    Es ist nicht der erste Fall, das Kriminelle ungestört bei der Berliner Polizei einbrechen. Wiederholt sind zwei Standorte in der Belziger Straße in Schöneberg oder der Cecilienstraße in Biesdorf, dort verwahrt die Polizei sichergestellte Fahrzeuge. Entweder wurden die Zäune durchschnitten oder Dieben stahlen wie im Juli mindestens zwei Mal Buntmetall von einer Baustelle auf dem Gelände in Biesdorf.
    [In unseren Leute-Newslettern aus den zwölf Berliner Bezirken befassen wir uns regelmäßig unter anderem mit ...-Themen. Die Newsletter können Sie hier kostenlos bestellen: leute.tagesspiegel.de]
    Im Juli 2017 waren Einbrecher in das Gelände in Schöneberg eingedrungen und hatten in einem sichergestellten Auto mit einem Feuerlöscher Schaum verteilt – um Spuren zu verwischen. Es war vier Monate zuvor beim Diebstahl der Goldmünze Big Maple Leaf genutzt worden. Erst danach wurden private Wachschutzfirmen für die beiden Liegenschaften der Staatsgewalt geordert.
    Und auch beim Polizeipräsidium am Platz der Luftbrücke wird eingebrochen. Im September waren Einbrecher gewaltsam in die Polizeihistorische Sammlung eingestiegen, die sich im selben Gebäude befindet. Sie entwendeten diverse Antiquitäten wie Ordensschnallen, Dienstauszeichnungen, Gestapo-Dienstmarken sowie das Bundesverdienstkreuz des ehemaligen.
    Polizeipräsidenten Dr. Johannes Stumm.

    Und im Februar 2019 nutzte ein mutmaßlich drogenabhängiger Dieb eine Sicherheitslücke: Er verschaffte sich ungestört Zugang ins Landeskriminalamt – ausgerechnet in das Büro eines Dezernats, das sich mit islamistischen Gefährdern und Terroristen befasst, wo sich also für die Bundesrepublik hochsensible und sicherheitsrelevante Daten befinden könnten.

    Quelle: Tagesspiegel

  • Bayern: Fast komplette Abdeckung beim Digitalfunk für Polizei

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    Der Digitalfunk für Bayerns Polizei, Feuerwehren und Rettungsdienste funktioniert vier Jahre nach der flächendeckenden Einführung so gut wie vollständig. Die derzeit 946 Funkmasten deckten 99 Prozent der Fläche ab, sagte der Leiter der Leitstelle für den Digitalfunk, Johann Skwara, bei einem Besuch von Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Dienstag in Königsbrunn bei Augsburg. Die sogenannte Autorisierte Stelle Bayern für den Digitalfunk ist bei der dortigen Bereitschaftspolizei angesiedelt.

    "Wir sind im Großen und Ganzen mit dem Netz zufrieden", erläuterte Skwara. Die Alpen seien jedoch kein einfaches Gebiet für den Digitalfunk. Probleme gebe es lediglich in Gebäuden mit dicken Mauern. "Der Digitalfunk ist prinzipiell für das freie Feld gemacht." In der Leitstelle wird der gesamte Digitalfunk für Bayern technisch überwacht. Herrmann nannte die Autorisierte Stelle "etwas ganz Besonderes. Wir machen aber kein großes Aufhebens davon."

    Der Digitalfunk wird im Freistaat von rund 480.000 Menschen genutzt und löste den veralteten analogen Funk ab. Davon sind nur gut 40.000 Polizisten. Die große Mehrheit von 320.000 Nutzern sind Feuerwehrleute. Hinzukommen etwa 115.000 Mitarbeiter bei den Hilfsorganisationen wie BRK oder Technisches Hilfswerk (THW).

    https://www.rtl.de/…/fast-komplette-abdeckung-beim-digitalf…

  • 06.08.2019 Baden-Württemberg Landkreis Ludwigsburg Feuerwehr Digitalfunk nicht vor 2020

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    Das Regierungspräsidium Stuttgart verteilt rund 20 Millionen Euro Fördermittel für die Feuerwehren in der Region. In den Landkreis Ludwigsburg fließen knapp 1,9 Millionen Euro.
    Die Feuerwehren benötigen eine adäquate Ausstattung und aktuelle Technik, um auf Gefahren vorbereitet zu sein und effizient helfen zu können. Dafür gewährt das Land Baden-Württemberg finanzielle Zuwendungen. „Die Feuerwehren retten Menschen. Dafür müssen sie gut ausgebildet und technisch ausgestattet sein. Das unterstützen wir gerne. Der Einsatz unserer zahlreichen Feuerwehrangehörigen trägt wesentlich zur Sicherheit in unserem Land bei – und das verdient Anerkennung. Zudem können wir die Gemeinden bei der Erfüllung Ihrer Brandschutzaufgaben spürbar unterstützen“, so Regierungspräsident Wolfgang Reimer.
    In diesem Jahr fördert das Regierungspräsidium Stuttgart Investitionen mit mehr als 16 Millionen Euro. Mit rund 9,7 Millionen Euro wird die Beschaffung von 114 Feuerwehrfahrzeugen gefördert. Für den Neubau und die Erweiterung von 28 Feuerwehrhäusern werden rund 4,4 Millionen Euro bereitgestellt, für die digitale Alarmierung und die Einführung des Digitalfunks rund 1,1 Millionen Euro.
    Zusätzlich zur Förderung für Investitionen erhalten die Städte, die Gemeinden und die Stadt- und Landkreise im Regierungsbezirk Pauschalen in Höhe von 3,7 Millionen Euro für die laufenden Kosten wie die Ausbildung und Schutzausrüstung, Beschaffungen unter 20 000 Euro und für den Betrieb von Werkstätten und Übungsanlagen. Für die Jugendfeuerwehren erhalten sie Zuschüsse von rund 403 000 Euro.
    Zu den geförderten Maßnahmen gehört laut Regierungspräsidium auch die Anschaffung eines Abrollbehälters Bau für die Bietigheimer Feuerwehr. Das Land schießt 200 000 Euro bei, die Kosten sollen sich um die 500 000 Euro bewegen. „Der Behälter kommt erst nächstes Jahr“, sagt Kommandant Frank Wallesch. Die Feuerwehrausstatter hätten eben volle Auftragsbücher, und dann müsse man warten. Der Abrollbehälter Bau beherbergt laut Wallesch schweres Material für Großeinsätze, wie etwa bei schweren Unfällen. Einen Teil der darin enthaltenen Ausrüstung habe man aber schon in Bietigheim. Als Ab­roll­be­häl­ter be­zeich­net man bei der Feu­er­wehr ei­nen Wech­sel­auf­bau, der von ei­nem Wech­sel­la­der­fahr­zeug auf­ge­nom­men und dann zur Ein­satz­stel­le ge­bracht wird. Auch die Ludwigsburger Kameraden sollen 200 000 Euro für einen solchen Abrollbehälter erhalten.
    Die Feuerwehr Ingersheim soll mit 92 000 Euro für ein Löschgruppenfahrzeug LF 10 bedacht werden. Die Korntaler Kollegen erhalten 254 000 Euro für eine neue Drehleiter und auch Vaihingen darf sich über insgesamt 184 000 Euro für zwei Löschgruppenfahrzeuge für freuen.
    Größter Posten in den Landeszuschüssen nimmt mit mehr als 350 000 Euro aber die Umstellung auf Digitalfunkgeräte im Landkreis ein. „Die ist für das erste Quartal 2020 geplant“, verrät Wallesch. „Die Ausschreibung zur Beschaffung der Digitalfunkgeräte ist momentan in der Vorbereitung“, teilt Markus Klohr, Sprecher des Landratsamts mit und bestätigt, dass die Installation erst 2020 erfolgen soll.
    Alle Wehren im Kreis sollen innerhalb dieser Zeit umgerüstet werden. Ein Mammutprojekt, wie es Wallesch nennt. Nicht ohne Skepsis begegnen manche Kameraden der Umstellung, immerhin gibt es kaum Probleme mit dem analogen Funk. Aber Wallesch sagt: „Wenn das neue System so gut funktioniert wie das alte, ist alles gut“. Nun laufe die Unterstützung für die alten Relaisstationen aus. Deshalb sei es notwendig, umzustellen.

    Quelle: https://www.swp.de/suedwesten/staedte/lu...0-32259838.html

  • 02.08.2019 Thüringen Unstrut-Hainich-Kreis: Retter in Kreis erhalten Digital-Funk

    Umrüstung von Feuerwehren, Rettungsdienst und Katastrophenschutz im Unstrut-Hainich-Kreis läuft. Ende des Jahres ist die Hälfte der Fahrzeuge fertig.

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    Nach einem verzögerten Start läuft die Umrüstung von Feuerwehren, Rettungsdienst und Katastrophenschutz auf Digitalfunk im Unstrut-Hainich-Kreis inzwischen rund. „Wir sind mitten drin“, sagte der neue Kreisbrandinspektor (KBI) Florian Krieg, der seit drei Monaten im Amt ist (unsere Zeitung am 1. Mai). 59 Fahrzeuge seien dieses Jahr dran, davon 17 der 18 Rettungsdienst-Wagen.
    Im vergangenen Jahr habe man 39 Autos auf die neue Funktechnik umgerüstet. Insgesamt gehe es um 221 Fahrzeuge der Feuerwehren, des Landkreises selbst und zu einem kleinen Teil um Katastrophenschutz-Fahrzeuge des Bundes. „Etwa drei bis vier schaffen wir zur Zeit pro Tag“, sagte Krieg.
    Die Fahrzeuge – vom Auto bis zu den großen Löschzügen – müssen vorab in die Mühlhäuser Wache, wo sie vermessen werden. Ist die passende Technik geliefert, erfolgt der Einbau ebenfalls in Mühlausen, wo die Bedingungen dafür am besten passen. Außerdem müssen die Nutzer der neuen Technik geschult werden. Die analogen Geräte bleiben derweil für eine Übergangsphase an Bord.
    „Ein gutes Drittel haben wir“, zieht der KBI eine Zwischenbilanz. Bis Ende des Jahres wird es fast die Hälfte sein. Die Umrüstung werde wohl noch über das nächste Jahr hinaus dauern. Den neuen Funk an Bord haben bis Ende 2019 die Wehren in Mühlhausen, Menteroda, Dünwald, Anrode, Unstruttal, Rodberg, Südeichsfeld, der Vogtei und der Landgemeinde Unstrut-Hainich – wobei Großengottern schon seit 2018 umgerüstet sei .
    Die Liste zeigt, dass erst die Wehren in und um Mühlhausen dran sind, bevor die der Region Bad Langensalza folgen. Abhängig sei dies von den Finanzen und auch davon, welche Kontingente das Landesverwaltungsamt zuteile. Denn die Umrüstung läuft landesweit. Rund 130.000 Euro stehen im aktuellen Haushalt des Kreises für diesen Zweck, davon 50.000 Euro Zuschuss vom Land. Die Gemeinden müssen zudem einen Eigenanteil tragen.
    Schon 2017 waren 200.000 Euro eingeplant. Doch der Start der Umrüstung verzögerte sich, nachdem eine chinesische Firma den britischen Lieferanten der nötigen Technik übernommen hatte. Erst nachdem Sicherheitsbedenken ausgeräumt worden waren, konnte es dann losgehen – das war im Frühjahr 2018. Auch die Rettungsleitstelle musste umgerüstet werden. Inzwischen steht dort alles.
    Im Herbst soll die Übergangsphase mit dem schrittweisen Übergang zum Digitalfunk beginnen, sagte Krieg. Man werde dann zweigleisig fahren, sowohl auf den umgerüsteten Fahrzeugen, als auch in der Leitstelle.
    Das sei aber kein Problem: Die Funkkanäle treffen auf demselben Computer zusammen, der auch anzeigt, ob das Gespräch per digitalem oder analogen Signal in der Leiststelle am Böhntalsweg eintrifft. Die Umstellung im Kreis ist Teil einer bundesweiten Vereinheitlichung der Funksysteme von Polizei, Feuerwehren, Rettungskräften und Katastrophenschützern. Damit sei „eine organisationsübergreifende und bundesweite Verständigung“ möglich, was vor allem bei Großeinsätzen wichtig sei, heißt es von Seiten des Bundes: „Der Digitalfunk BOS unterstützt damit eine schnelle und verlässliche Hilfe für alle Bürger/innen.“
    Das System sei zudem abhörsicher, habe eine hohe Verfügbarkeit und Sprachqualität und könne auch Daten übertragen. Damit können zum Beispiel Einsatzfahrzeuge von der Rettungsleitstelle per GPS geortet und so besser koordiniert werden.

    Quelle: https://www.thueringer-allgemeine.de/reg...d226657279.html

  • 02.08.2019 Baden-Württemberg Starzach Feuerwehr soll sich digital verständigen

    In Starzach soll die Feuerwehr jetzt auch mit Digitalfunk ausgestattet werden. Die Kosten für die Umrüstung liegen bei gut 56.000 Euro.

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    Bundesweit werde der Feuerwehrfunk umgestellt, berichtete Starzachs Kämmerer Tobias Wachenmacher am Dienstag in der Gemeinderatssitzung. Seit 2018 ist die Tübinger Leitstelle auf Digitalfunk umgerüstet. „Das war der Startschuss für die flächendeckende Einführung des Digitalfunks im Landkreis“, sagte der Kämmerer.
    Der Landkreis schrieb die Erstbeschaffung für alle teilnehmenden Feuerwehren aus. Bis 2021 können die Gemeinden auf eigene Kosten die benötigten Sende- und Empfangseinheiten bestellen. Antennen und weiteres Zubehör muss in Eigenregie beschafft werden. Starzach soll für sieben Fahrzeuge eine Funkausstattung bekommen. Die Tragkraftspritzenfahrzeug der Abteilungen Felldorf und Sulzau sind bereits mit Digitalfunk-Antennenanlagen vorgerüstet.
    Die Feuerwehrhäuser in Börstingen, Bierlingen und Felldorf bekommen Feststationsfunkgeräte. Die ältesten Tragkraftspritzenfahrzeuge (Wachendorf und Börstingen) werden mit mobilen Funkkoffern ausgestattet. Der Funk an der Einsatzstelle bleibt weiterhin analog, erläuterte Gesamtkommandant Simon Widemann.

    Quelle: Schwäbisches Tagesblatt

  • 02.08.2019 Brandenburg Bad Freienwalde (Oder): Digitalfunk "Große Probleme bei den Waldbränden"

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    Jahre hat es gedauert, bis Brandenburgs Rettungs- und Polizeikräfte vom analogen auf den digitalen Funk umschalten konnten. Funklöcher gibt es nach wie vor. Ingo Decker, Sprecher des Innenministeriums, sagt, warum.
    Gibt es weiße Flecken?

    Ja, die gibt es, teilweise aus topografischen Gründen. Die geplanten weiteren Basisstationen werden dieses Problem weitgehend lösen. Das ist auch nötig.
    Welche Auswirkungen haben die weißen Flecken auf die Beamten und die Brandschützer?
    Unzureichende Digitalfunkversorgung erschwert die Einsatzbewältigung natürlich deutlich. Die Polizei hat damit aber weniger zu tun, erhebliche Probleme dagegen gab es im letzten Jahr bei den großen Waldbränden nahe Treuenbrietzen. Dort wurden dann mobile Basisstationen von Polizei und Mobilfunkunternehmen zum Einsatz gebracht, um die notwendige Netzversorgung herzustellen. Dort besteht ohne Zweifel Handlungsbedarf.
    Welche Möglichkeiten gibt es, die Einsatzkräfte zu schützen? Bei einem Einsatz in Bad Freienwalde konnte zum Beispiel keine Verstärkung angefordert werden. Davon abgesehen, dass Protokolle nicht zeitnah bearbeitet, Zahlscheine nicht ausgefertigt oder Systemabfragen nicht gemacht werden konnten.
    Das Problem in Bad Freienwalde wird derzeit von Experten untersucht. Nach jetzigem Stand handelt es sich vorrangig um einen Defekt im Streifenwagen selbst, nicht um ein generelles Problem mit dem Digitalfunk.
    Für die Funktionsfähigkeit der Rechner in den Streifenwagen ist dagegen eine UMTS-Netzabdeckung erforderlich. Diese weist in Brandenburg tatsächlich problematische Lücken auf, für die wir und die Polizei nichts können. Dann muss quasi händisch gearbeitet werden, so wie früher. Das ist unbequem, lässt sich dann aber nicht ändern.
    Der Digitalfunk selbst hat eine gute Abdeckung, so dass die Kommunikation mit den Kollegen sichergestellt sein sollte, etwa um Verstärkung anzufordern. Technische Defekte lassen sich hingegen nie ganz ausschließen, das ist nun einmal so, bei der Polizei wie auch überall sonst.

    Quelle: https://www.moz.de/nachrichten/brandenbu...dg/0/1/1743987/

  • 26.07.2019 Bayern Bad Wörishofen: Atemschutzträger, bitte kommen!

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    Die Einführung des Digitalfunks verlief nicht überall reibungslos. Bad Wörishofens Feuerwehrkommandant berichtet von einem großen Problem, das der Grund für die späte Einführung war
    Analog war gestern, auch in Bad Wörishofen verständigen sich Einsatzkräfte von Polizei, BRK und Feuerwehr mittlerweile per Digitalfunk. Doch klappt das immer reibungslos? Starkregen oder starke Rauchentwicklung an Einsatzorten oder auch dicke Gebäudemauern sorgen angeblich mancherorts für Schwierigkeiten, legen Berichte aus dem gesamten Bundesgebiet nahe. Das Problem beim Atemschutz kennt auch Bad Wörishofens Feuerwehrkommandant Peter Eichler. In diesem Bereich habe die Feuerwehr Bad Wörishofen „schwerwiegende Probleme festgestellt.

    Das ist offenbar auch der Grund, warum die Wörishofer Wehr den Digitalfunk erst so spät eingeführt hat, als eine der letzten Feuerwehren im Landkreis. Man habe bereits früh das Problem erkannt, sagt Eichler. Mit den Körperschallmikrofonen des Analogfunks habe es auch bei angelegtem Atemschutz eine gute Verständigung gegeben. In der digitalen Variante allerdings sei die Sprache „so verzerrt worden, dass sie nicht mehr verständlich war“, sagt Eichler. Man habe deshalb die Einführung des Digitalfunks so lange wie möglich hinausgezögert, in der Hoffnung, dass bis dahin eine Lösung vorliegt.
    „Die Lösung, die nach verschiedenen Versuchen letztendlich gefunden wurde, bestand darin, die Körperschallmikrofone durch eine Kommunikationseinheit zu ersetzen, die direkt an der Atemschutzmaske angebracht ist“, erläutert Eichler. Das kam allerdings teuer. Die Feuerwehr Bad Wörishofen musste nicht nur die entsprechenden Kommunikationseinheiten beschaffen, sondern auch neue Atemschutzmasken und neue Lungenautomaten für die Pressluftatmer. Man sei dankbar, dass die Stadt Bad Wörishofen diese Ausgaben gemeinsam mit dem Feuerwehrverein getragen habe, sagt Eichler. Denn nun sei sichergestellt, dass die Atemschutzgeräteträger der Wörishofer Feuerwehr auch im digitalen Funkzeitalter die aus analogen Tagen gewohnte Sicherheit haben.

    Wichtig, so Eichler, sei es auch, beim Digitalfunk zwischen dem TMO-Modus (Trunked Mode Operation) und dem DMO-Modus (Direct Mode Operation) zu unterscheiden. TMO funktioniert so ähnlich wie Mobilfunk mit Basisstationen und erzielt so eine große Reichweite. Die Feuerwehr nutze TMO zur Kommunikation mit der Leitstelle und auf der Anfahrt zum Einsatz. Im DMO-Modus erfolgt der Funkkontakt direkt zwischen den einzelnen Funkgeräten, damit „im Wesentlichen“ an der Einsatzstelle.

    „Im TMO- und im DMO-Modus gab es bei der Einführung des Digitalfunks Probleme mit der Sprachqualität“, berichtet Eichler. „Die Stimmen klangen blechern und waren zum Teil schlecht verständlich, auch beim Funkkontakt mit der Leitstelle. Diese Probleme sind offensichtlich inzwischen behoben, die Sprachqualität ist gut, Nebengeräusche werden im Gegensatz zum Analogfunk vermindert.“ Grundsätzlich könne aus heutiger Sicht gesagt werden, dass „sich die Sprachqualität gegenüber dem Analogfunk verbessert hat“, bilanziert Eichler.

    Zufrieden ist man beim Roten Kreuz. „Die Sprachqualität ist mehr als gut“, sagt Andreas Davis, der Leiter des Rettungsdienstes im Unterallgäu. „Probleme müssen Einzelfälle sein. Der Digitalfunk ist eine deutliche Bereicherung und eine massive Verbesserung“, findet er. Auch bei der Polizei sei man mit der neuen Technik zufrieden, sagt Bad Wörishofens Polizeichef Thomas Maier. Von größeren Problemen sei ihm nichts bekannt.

    Quelle: https://www.augsburger-allgemeine.de/min...id55009236.html

  • 08.07.2019 Niedersachsen Region Hannover Springe: Feuerwehr stellt bis Jahresende auf Digitalfunk um

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    Nun verabschiedet sich auch die Springer Feuerwehr von den analogen Funkgeräten. Bis zum Jahresende wird die Stadtfeuerwehr auf Digitalfunk umgestellt. Damit die Feuerwehrleute mit der neuen Technik auch umgehen können, werden sie derzeit geschult.

    Bis Ende des Jahres will die Feuerwehr in Springe digital funken. Die Geräte sind bereits da und die erste Schulung hat ebenfalls stattgefunden. „Bis jetzt hatten wir in Springe immer eine Insellösung“, sagt Stadtbrandmeister Herbert Tschöpe.
    Denn zahlreiche Nachbarkommunen, unter anderem Bad Münder, hätten bereits auf die neue Technik umgestellt, selbst die heimische Polizei funke schon digital. Ursprünglich sollte die Umstellung bei der Feuerwehr auch schon eher über die Bühne gehen, sagt Tschöpe. Die Ausschreibung für den Einbau der Geräte in die Fahrzeuge laufe aber noch – und wurde sogar noch einmal verlängert.

    Um mit den Nachbarnkommunen im Einsatzfall reden zu können, hatte die Feuerwehr in den Einsatzleitwagen in Springe, Eldagsen und Bennigsen bereits ein digitales Gerät zur Verfügung: „Das war eine Ausnahmeregelung“, so Tschöpe. Künftig soll dort zudem eine spezielle Kommunikationseinheit eingebaut werden, um nicht nur funken zu können, sondern auch für Telefonate. „Das folgt in einer Extra-Ausschreibung.“
    Für den Kauf der neuen Technik hatte die Politik eine sechsstellige Summe bereitgestellt. Damit die Einsatzkräfte lernen, mit dem Gerät umzugehen, sollen Schulungen angeboten werden – 50 Feuerwehrkameraden hätten bereits daran teilgenommen. Gut 200 Einsatzkräfte sollen bis Ende des Jahres den Funklehrgang absolvieren, sagt Tschöpe. „Wir wären auf jeden Fall einsatzfähig und ich bin überzeugt, dass wir bis Ende des Jahres Vollzug melden können. Dafür werde ich alles tun, weil es jetzt gemacht werden muss.“ Simon Paulig hat bei der Feuerwehr das neue Amt des Funkbeauftragten übernommen – und ist unter anderem zuständig für das Programmieren der Meldeempfänger.

    Um mit den Nachbarnkommunen im Einsatzfall reden zu können, hatte die Feuerwehr in den Einsatzleitwagen in Springe, Eldagsen und Bennigsen bereits ein digitales Gerät zur Verfügung: „Das war eine Ausnahmeregelung“, so Tschöpe. Künftig soll dort zudem eine spezielle Kommunikationseinheit eingebaut werden, um nicht nur funken zu können, sondern auch für Telefonate. „Das folgt in einer Extra-Ausschreibung.“
    Für den Kauf der neuen Technik hatte die Politik eine sechsstellige Summe bereitgestellt. Damit die Einsatzkräfte lernen, mit dem Gerät umzugehen, sollen Schulungen angeboten werden – 50 Feuerwehrkameraden hätten bereits daran teilgenommen. Gut 200 Einsatzkräfte sollen bis Ende des Jahres den Funklehrgang absolvieren, sagt Tschöpe. „Wir wären auf jeden Fall einsatzfähig und ich bin überzeugt, dass wir bis Ende des Jahres Vollzug melden können. Dafür werde ich alles tun, weil es jetzt gemacht werden muss.“ Simon Paulig hat bei der Feuerwehr das neue Amt des Funkbeauftragten übernommen – und ist unter anderem zuständig für das Programmieren der Meldeempfänger.

    Quelle: https://www.sn-online.de/Aus-der-Region/...-Digitalfunk-um

  • 30.06.2019 Berlin Bundestag: zur DSGVO: Weniger Betroffenenrechte, weniger Datenschutzbeauftragte Betroffenenrechte weiter eingeschränkt

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    Die in der DSGVO vorgesehenen Kontroll- und Betroffenenrechte hatte der Gesetzgeber mit dem ersten Anpassungsgesetz bereits eingeschränkt. Diesen Weg verfolgt Schwarz-Rot nun weiter. Vor allem beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) werden etwa das Widerspruchsrecht, die Informationspflicht, das Auskunftsrecht sowie Berichtigungs- und Löschpflichten jeweils beschnitten. Dazu kommen weite Zweckänderungsbefugnisse für die von der Behörde zu Sicherheitszwecken gesammelten Datenbestände.

    Für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) haben die Abgeordneten eine 75-tägige Vorratsdatenspeicherung eingebaut. Die frühere Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff hatte im Gesetzgebungsverfahren kritisiert, dass eine so lange und unverhältnismäßige Speicherdauer nicht nachvollziehbar sei. Auch verbesserte Suchmöglichkeiten nach verlorenen Endgeräten taugten nicht, um das zu rechtfertigen, zumal die gängige, maximal 70-tägige Vorratsdatenspeicherung gerade ausgesetzt sei und vor dem Bundesverfassungsgericht verhandelt werde. Die Personalvertretung "Die Unabhängigen" der Berliner Polizei sieht damit aber auch Ansätze zur besseren Kontrolle der Sicherheitsbehörden einhergehen. Gerade Polizeieinsätze könnten so minutiös ausgewertet und transparenter gemacht werden.

    "DATENSAMMELMÜHLE" BSI

    "Das BSI machen Sie zu einer verdeckt und nicht rechenschaftspflichtig agierenden Datensammelmühle", warf der grüne Fraktionsvize Konstantin von Notz der Koalition vor, der als einer der wenigen vorgesehenen Redner seinen Beitrag noch vortrug und nicht zu Protokoll gab. Generell habe die Regierung die DSGVO-Umsetzung erneut genutzt, um den nationalen Datenschutz weiter auszuhöhlen. Es spreche Bände, dass das "für die Bürgerrechte in der digitalen Gesellschaft so zentrale Thema" tief in der Nacht debattiert werde.

    Quelle: https://www.heise.de/newsticker/meldung/...te-4456801.html

  • 30.06.2019 Niedersachsen Osterode: Viel über Digitalfunk gelernt

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    Einige Mitglieder der Technischen Einsatzleitung informierten sich über den digitalen Behördenfunk und seine Möglichkeiten.

    Im Rahmen der Ausbildung besuchten 11 Mitglieder der „Technischen Einsatzleitung“ der Kreisfeuerwehr aus dem Bereich Osterode die „ASDN“ bei der „Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen“ in Hannover.

    Die „ASDN“ (Autorisiere Stelle Digitalfunk Niedersachsen) ist die verantwortliche Stelle für den Betrieb des digitalen Behördenfunks (BOS) in Niedersachsen. Dieser Funk wird neben Polizei und Feuerwehr auch von allen anderen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) genutzt.

    Bei der Besichtigung des Leitstands konnten sich die Mitglieder über die technischen Möglichkeiten des digitalen Netzes und die Aufgaben der „ASDN“ informieren. Neben einer Überwachung des Funknetzes sowie der Basisstationen ist die „ASDN“ in Niedersachsen für die Zulassung von einzelnen Funkgeräten am Funknetz verantwortlich. Jedes Funkgerät erhält von dort eine -der SIM Karte des Mobiltelefons vergleichbare- Sicherheitskarte, nur mit dieser ist eine Anmeldung im Digitalfunknetz möglich. Funkgeräte können landes- und bundesweit für einzelne Rufgruppen freigegeben oder gesperrt werden, gestohlenen Funkgeräte werden gesperrt und somit für den Dieb unbrauchbar.

    Weiterhin übernimmt die „ASDN“ die Betreuung und Begleitung von Einsätzen im Bereich des Digitalfunks und unterstützt ggf. durch den Aufbau von mobilen Basisstationen bei Großeinätzen vor Ort. Im Bedarfsfall können Einsatzkräfte leihweise Funkgeräte aus der dort vorgehaltenen Landeseinsatzreserve erhalten.

    Im Anschluss besuchten die Teilnehmer einen Ausbildungsdienst der Fernmeldeeinheiten der Feuerwehr Laatzen und der Region Hannover. Die Stadt Laatzen und die Region Hannover haben vor kurzem zwei baugleiche Einsatzleitwagen vom Typ ELW 2 im Wert von je ca. 500.000,00 Euro beschafft. Die Fahrzeuge sind mit der aktuellen Telekommunikations- und Datenverarbeitungstechnik ausgestattet. Durch die gemeinsame Beschaffung von zwei baugleichen Fahrzeugen konnten Synergieeffekte sowohl im Preis als auch bei der Ausbildung der Einsatzkräfte erreicht werden.

    Während das Fahrzeug aus Laatzen ins Tagesgeschäft der Feuerwehr eingebunden ist und bei jedem größeren Einsatz ausrückt, steht das Fahrzeug der Region hauptsächlich für Großschadensfälle zur Verfügung. Neben einem Funkraum mit 4 Arbeitsplätzen steht im Besprechungsraum eine weiterer Funkarbeitsplatz zur Verfügung. Zusätzlich verfügen beide Fahrzeuge zur Lageaufklärung über eine ferngesteuerte Drohne.

    Nach einem anschließenden Imbiss machten sich die Teilnehmer auf den Heimweg zurück in den Landkreis Göttingen.

    Quelle: https://www.harzkurier.de/…/Viel-ueber-Digitalfunk-gelernt.…

  • 24.06.2019 Schlüsselanforderung

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    Wie bereits im Jour fixe am 23. Mai 2019 angekündigt, wurde auf der Homepage im Bereich„Digitalfunk für Nutzer / BOSSicherheitskarte“https://www.digitalfunk.niedersachsen.de/…/schluesselanford…

    eine Anleitung und Erläuterung zur Schlüsselanforderung über Endgeräte eingestellt.

    Im Zuge der Erneuerung des Kryptovariablen-Management-System (KVMS) müssen alle Endgeräte neu in diesem System registriert werden.Diese Maßnahme ist einmalig zu vollziehen und ist die Voraussetzung für OPTA-Änderungen und zukünftig anstehende Schlüsselwechsel im BOS-Digitalfunk.Wir empfehlen, diese Schlüsselanforderung nach der K/P-15 Programmierung zu vollziehen, da die Geräte dann bereits zur Hand sind und nicht erneut aufgesucht werden müssen.Die beschriebene Schlüsselanforderung sollte für alle BOS-Sicherheitskarten bis zum 31.03.2020erfolgt sein!Neue Karten (nach dem 14.06.2019 ausgestellt) werden bereits bei der Erstellung an der KVMS eingerichtet und benötigen keine erneute Schlüsselanforderung.Fragen richten Sie bitte per E-Mail an asdn@zpd.polizei.niedersachsen.de.Ihre ASDN

    Quelle: Digitalfunk Niedersachsen

  • 22.06.2019 Thüringen Erfurt: Kein Zugverkehr am Erfurter Hauptbahnhof: Zeit für Übung

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    Wegen neuer Software und Wartungsarbeiten am Bahnknoten Erfurt müssen Bahnreisende Umleitungen und längere Fahrtzeiten hinnehmen. Da auf mancher Hauptstrecke nichts mehr rollt, ist Zeit für Rettungsübungen.

    Wegen Wartungsarbeiten am Hauptbahnhof Erfurt haben Tausende Zugreisende am Samstag Umleitungen und teils deutlich längere Fahrtzeiten in Kauf nehmen müssen. Die Sperrung soll noch bis 11.00 Uhr am Sonntagvormittag andauern. Betroffen sind unter anderem ICE-Strecken von Hamburg und Berlin bis nach Nürnberg und München, von Dresden nach Wiesbaden sowie IC-Züge von Köln nach Gera.

    Auch Regionalzüge sollen bis zum Sonntag den Hauptbahnhof nicht passieren. Nach Angaben eines Bahn-Sprechers ist die Sperrung nötig, weil unter anderem neue Anlagen in das elektronische Stellwerksystem eingebunden werden sollen.

    Die komplette Sperrung wurde am Samstag für eine großangelegte Übung im Fleckberg-Tunnel in Südthüringen genutzt. Dort haben mehr als 1500 Rettungskräfte, Statisten und Seelsorger den Ernstfall geprobt. „Wir erhoffen uns unter anderem Erkenntnisse dazu, wie tragfähig die Einsatzkonzepte sind und wie leistungsfähig der Digitalfunk ist“, sagte Thüringens Innenstaatssekretär Udo Götze am Samstag in Goldisthal (Landkreis Sonneberg). Wichtig sei auch die Kommunikation - etwa zwischen Einsatzkräften und Krankenhäusern sowie mit Angehörigen.

    Bei der Übung wurde ein Szenario simuliert, bei dem ein voll besetzter ICE nach einer Gefahrenbremsung mitten im Tunnel stehen bleibt und in Brand gerät. Dabei sollten rund 60 gespielte Verletzte gerettet und versorgt werden. Laut Götze sollten auch Todesopfer gemimt werden. „Alle Statisten bringen eine echte Vita mit. Hier werden sehr konkrete Situationen geübt“, sagte der Innenstaatssekretär. Auch Seelsorger und neun Krankenhäuser waren beteiligt.

    In einer ersten Bilanz wurden Defizite beim Digitalfunk und der Kommunikation mit Einsatzkräften der Psychosozialen Notfallversorgung deutlich. „Es gab Stellen an den Zufahrtswegen des Tunnels, wo keine 100-prozentige Funkkommunikation da war“, sagte Marc Stielow, Leiter Gesamtkoordinierung Gefahrenabwehr für die Neubaustrecke.

    Außerdem seien in der Simulation Angehörige teils nicht sofort von geschulten Einsatzkräften betreut worden, nachdem sie ein Familienmitglied haben sterben sehen. „Daran müssen wir arbeiten“, sagte Stielow. An der Stelle der Übung habe die Kommunikation nicht einwandfrei funktioniert. Zufrieden zeigte er sich aber unter anderem mit dem Einsatzkonzept. Rettungskräfte und Brandbekämpfer seien sehr schnell an dem Zug gewesen.

    Nach Angaben eines Sprechers des Innenministerium rechne man mit Kosten im sechsstelligen Bereich für die Übung. Genaue Zahlen seien nur schwer zu ermitteln. Getragen werden die Kosten vom Freistaat Thüringen, vom Bundesforschungsministerium, dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe und der DB Netz AG.

    Für die Übung wurde die Sperrung des Bahnknotens Erfurt genutzt, die von Samstag an bis Sonntagvormittag andauern sollte. Reisende müssen in dieser Zeit mit teils erheblich längeren Fahrtzeiten rechnen.

    Quelle: https://www.donaukurier.de/…/Bahn-Notfaelle-Katastrophensch…

  • 17.06.2019 Rheinland-Pfalz Ortsgemeinde Pellenz

    Statusmeldungen der Einsatzfahrzeuge werden per Tastendruck übermittelt

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    Pellenz. Im Jahr 2018 rückten die fünf Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Pellenz zu insgesamt 281 Einsätzen aus. Die Koordination der Einsätze erfolgt durch die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) im Gerätehaus des Löschzugs Plaidt. Die FEZ beordert die benötigten Feuerwehrfahrzeuge zur Einsatzstelle und unterstützt den Einsatzleiter vor Ort. Darüber hinaus zählt die Dokumentation des Einsatzes zu den Aufgaben der von Kai Schwindenhammer ehrenamtlich geleiteten Einsatzzentrale der Freiwilligen Feuerwehr Pellenz.
    Im Rahmen der Dokumentation eines Einsatzes werden unter anderem die Statusmeldungen der Feuerwehrfahrzeuge erfasst, zum Beispiel die Anmeldung ausrückender Fahrzeuge bei der FEZ oder - im weiteren Verlauf des Einsatzes - die Meldung der Ankunft am Einsatzort. In der Vergangenheit wurden zur Übermittlung der Statusmeldungen an die Einsatzzentrale Funksprüche abgesetzt. Seit März können die Statusmeldungen der Feuerwehrfahrzeuge per Tastendruck am Digitalfunkgerät übermittelt werden. In der FEZ wird jede eingehende Statusmeldung automatisch mit einem Zeitstempel versehen und für die Dokumentation des Einsatzes gespeichert.

    Die Statusmeldung im Digitalfunk wurde am 1. März durch die Integrierte Leitstelle Koblenz für die Feuerwehren im Landkreis Mayen-Koblenz freigeschaltet. Die Einführung der Statusmeldung im Digitalfunk trägt dazu bei, den Funkverkehr zwischen den Einsatzkräften vor Ort und der Einsatzzentrale - insbesondere in der Anfangsphase eines Einsatzes - übersichtlicher zu gestalten. In der Verbandsgemeinde Pellenz konnten im vergangenen Jahr die technischen Voraussetzungen für die Einführung der Statusmeldung im Digitalfunk geschaffen werden, wie Bürgermeister Klaus Bell im Rahmen eines Ortstermins in der Einsatzzentrale der Freiwilligen Feuerwehr Pellenz erläuterte: „2018 wurde die Feuerwehreinsatzzentrale umfassend modernisiert und das gesamte technische Equipment und insbesondere die digitale Funkanlage an den aktuellen Stand der Technik angepasst. Eine professionelle Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehr dauerhaft sicherzustellen, ist ein wichtiges Ziel, das Rat und Verwaltung der Verbandsgemeinde Pellenz auch weiterhin nachhaltig verfolgen werden. Herzlich danken möchte ich allen Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr, die sich ehrenamtlich für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sowie der Einrichtungen und Unternehmen in unserer Verbandsgemeinde engagieren.“

    Quelle: https://www.blickaktuell.de/Berichte/Sta...elt-396398.html

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