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  • Digital funk Lahn-Dill-Kreis / Hessen Datum18.07.2018 23:39
    Foren-Beitrag von Detlef Wipperfürth im Thema

    Die Frequenzen im Digitalfunk:

    in DMO 406 MHz bist 410 MHz

    in TMO s. mein Link: http://www.funkfrequenzen01.de/bos_digi005.htm

    BOS Tetra Sendemasten: http://www.funkfrequenzen01.de/bos_digi001.htm

    MfG Detlef

  • 17.07.2018 BDBOS beansprucht Frequenzen im 450 MHz-Bereich für Sicherheits- und Rettungskräfte

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    Um den Digitalfunk BOS künftig um leistungsstarke Datendienste erweitern zu können, beansprucht die BDBOS 2x10 MHz im 450 MHz-Bereich. Zusammen mit den bereits zur Verfügung stehenden Frequenzen im 700 MHz-Bereich könnte eine ausreichende Versorgung der Sicherheits- und Rettungskräfte in Deutschland sichergestellt werden. Der Bedarf wird derzeit innerhalb der Bundesregierung abgestimmt.

    Sowohl die Ministerpräsidentenkonferenz als auch die Digitale Agenda der Bundesregierung stellen die Notwendigkeit der Bereitstellung eines ausreichenden Frequenzspektrums für die Innere Sicherheit fest. Nationale und internationale Studien belegen den Bedarf für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), um die Anforderungen der Sicherheits- und Rettungskräfte erfüllen zu können.

    Für die Nutzung durch die BOS wurden zuletzt 2x5 und 2x3 MHz im 700 MHz-Bereich freigegeben. Die Frequenzbereiche befinden sich im nicht-harmonisierten Bereich und erfahren durch die angrenzenden Belegungen weitere Einschränkungen, so dass sie letztlich durch die BOS nicht im erforderlichen Umfang nutzbar sind. Aus diesem Grund ist eine weitere exklusive Bereitstellung von Frequenzen im 450 MHz-Bereich von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht den Sicherheits- und Rettungskräften zukünftig, wichtige Dienste und Funktionen für die Kommunikation in ihrem Einsatz zu nutzen, um ihren Auftrag erfüllen zu können, den Bürgerinnen und Bürgern zu helfen.

    Quelle: http://www.bdbos.bund.de

  • 13.07.2018 Im Notfall Schweigen? Staatsekretär wirft Feuerwehrleuten „Fehlbedienung“ von Funkgeräten vor

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    Wenn das Funkgerät während des Einsatzes plötzlich nicht mehr funktioniert, kann das schwerwiegende Folgen haben. In Lindau ist der Digitalfunk laut BR in den letzten zwei Monaten bereits viermal ausgefallen.

    Der Grund für die Ausfälle des Funks in Lindau? Starkregen, der die Übertragung stört. Im Notfall können Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst zwar meistens immer noch auf den Analogfunk zurückgreifen, doch der soll in Zukunft komplett abgeschafft werden.
    Fehlbedienung durch Einsatzkräfte?

    Die Retter fordern eine Lösung für das Problem, doch ein Staatssekretär vom bayerischen Innenministerium verortete das Problem laut BR bei „Kinderkrankheiten“ der Technologie oder einer möglichen „Fehlbedienung“ durch die Einsatzkräfte.

    „Funken können wir“

    "Das sind nach Jahren doch keine Kinderkrankheiten mehr“ widerspricht Lindaus Kreisbrandrat entschieden. „und funken können wir auch. Die Bevölkerung erwartet von uns, dass wir im Notfall einsatzklar sind."
    Innenministerium will nach Lösungen suchen

    Bei einem Notfall kann das Fehlen der richtigen Technologie gefährlich werden. Das Innenministerium habe laut BR mitgeteilt, dass die für den Digitalfunk zuständige Stelle beim Landeskriminalamt nun "auf die Einsatzkräfte vor Ort zugehen" und nach Lösungen suchen wolle.

    Quelle: www.retter.tv

  • 12.07.2018 Bayern Lindau (Bodensee) Feuerwehr bis zu 15 Minuten ohne digitalen Funk

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    Nicht nur bei einem Brand rückt die Feuerwehr aus. Auch bei Starkregen wird sie alarmiert – wegen Unfällen oder vollgelaufenen Kellern. In Lindau aber setzt gerade dann der Digitalfunk aus. Die Helfer fordern eine Lösung.

    In Lindau ist der Digitalfunk für Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr und THW in den letzten zwei Monaten viermal ausgefallen. Zweimal dauerten die Ausfälle bis zu 15 Minuten. Der Grund war jeweils ein Starkregen, der offenbar die Richtfunkübertragung stört. Die Feuerwehr im Landkreis Lindau fordert eine schnelle Lösung für ein Problem, das im Grunde bayernweit seit Jahren bekannt ist und die Helfer behindert, wenn sie zu einem Brand, einem Unfall oder wegen vollgelaufener Keller ausrücken müssen.
    Feuerwehr schließt Bedienungsfehler beim Digitalfunk aus

    Staatssekretär Gerhard Eck vom Bayerischen Innenministerium spricht von "Kinderkrankheiten" oder möglicher "Fehlbedienung". Lindaus Kreisbrandrat Friedhold Schneider dagegen weist das entschieden zurück. "Das sind nach Jahren doch keine Kinderkrankheiten mehr und funken können wir auch. Die Bevölkerung erwartet von uns, dass wir im Notfall einsatzklar sind."
    Im Notfall hilft vorerst noch der Analogfunk

    Noch ist in den Feuerwehrwagen der jahrzehntealte Analogfunk eingebaut. Auf den kann im Notfall zurückgegriffen werden. Noch – denn in manchen Regionen Bayerns läuft bereits der Abbau der alten Funktechnik. Auch die momentane analoge Alarmierung der freiwilligen Retter soll auf digital umgestellt werden. Fällt dann bei Starkregen der Digitalfunk aus, kommt gar kein Einsatzsignal an. Bei einem Brand oder einem Unfall könne das lebensbedrohend sein, sagt Kreisbrandrat Friedhold Schneider.
    Dialog mit Feuerwehr soll Lösung für Digitalfunk-Probleme bringen

    Das Innenministerium teilte auf Anfrage mit, die für den Digitalfunk zuständige Stelle beim Landeskriminalamt wolle nun "auf die Einsatzkräfte vor Ort zugehen" und nach Lösungen suchen. Die Feuerwehr in Lindau fühlt sich momentan aber wortwörtlich im Regen stehen gelassen.

    Quelle: https://www.br.de/…/lindaus-feuerwehr-bis-zu-15-minuten-ohn…

  • 12.07.2018 Digitalfunk im Regen - Wenn die Retter nichts hören.

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    Der Digitalfunk wurde eingeführt als fortschrittliche Technik, mit der Polizei, Rettungsdienste und Feuerwehr problemlos miteinander kommunizieren können.

    In der Praxis zeigt sich aber: Oft funktioniert der Funk nicht, zum Beispiel bei starkem Regen.

    Quelle: https://www.br.de/mediathek/video/digita...b651c0018c3ca44

  • 13.07.2018 BDBOS: Über 800.000 registrierte Teilnehmer/-innen im BOS-Digitalfunknetz

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    Die Zahl der im BOS-Digitalfunknetz registrierten Funkteilnehmenden wächst stetig an. Im Juni 2018 wurde die 800.000er-Marke überschritten.

    Der Digitalfunk BOS bietet ein bundesweit einheitliches und leistungsstarkes Einsatzkommunikationsmittel für alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). Etwa zwei Drittel der Funkteilnehmenden, rund 517.000, gehören zur Gruppe der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr. Dazu zählen die Feuerwehren, Rettungsdienste, der Katastrophenschutz sowie Hilfsorganisationen. Darüber hinaus kommunizieren auch die Polizeien des Bundes und der Länder mit dem Digitalfunk BOS. Insgesamt setzen die Funkteilnehmenden monatlich bis zu 50 Millionen Funksprüche ab.

  • 12.07.2018 Bayern Lindau (Bodensee) Bei Starkregen in Lindau ist der Digitalfunk für Polizei und Feuerwehr gestört

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    Mit dem neuen Digitalfunk für Behörden und Sicherheitsorganisationen wie Polizei und Feuerwehr gibt es offenbar Probleme. Bereits mehrmals sei bei Unwettern mit starkem Regen und/oder Hagel die Funkverbindung ausgefallen, berichtet der Lindauer Feuerwehrkommandant Max Witzigmann. „Nach vier durch uns dokumentierten Netzausfällen binnen fünf Wochen ist es nun endlich an der Zeit zu handeln“, sagt er.

    So habe er bei einem Unwettereinsatz keinen Kontakt zur Integrierten Leitstelle mehr gehabt: „Auch zwischen den Fahrzeugen war kein Funkkontakt mehr möglich.“ Das bayerische Innenministerium, bei dem die Beschwerden in Sachen Digitalfunk zusammenlaufen, bestätigt: Am 30. Mai hatten zwei Basisstationen wegen des Unwetters die Anbindung an das Digitalfunknetz und damit zur Integrierten Leitstelle für sieben Minuten verloren.

    Quelle: https://www.all-in.de/…/bei-starkregen-in-lindau-ist-der-di…

  • 12.07.2018 Thüringen Nordhausen: Digitalfunk kommt

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    Nordhausen. Für die kommenden Wochen ist die Beschaffung und der Einbau von digitaler Funktechnik in die Rettungsfahrzeuge des Landkreises geplant. Für die finanziellen Investitionen machte der Kreisausschuss diese Woche den Weg frei: Zur Ausstattung der Feuerwehrfahrzeuge und der des Katastrophenschutzes genehmigte der Ausschuss Ausgaben in Höhe von 143 000 Euro. Weitere 87 000 Euro gestattete das Gremium, um auch die Rettungsdienstfahrzeuge im Südharz zu bestücken.

    Quelle: https://nordhausen.thueringer-allgemeine.de/…/Digitalfunk-k…

  • 08.07.2018 Bayern: Komplexe Technik auf Schrumpfkurs

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    Hochschule:Maximilian Wölfel hat im Rahmen seiner Dissertation handliches Messgerät für Digitalfunk entwickelt

    Für Feu­er­wehr­leu­te und Po­li­zis­ten kann der zu­ver­läs­si­ge Emp­fang di­gi­ta­ler Si­g­na­le bei Ein­sät­zen in gro­ßen Ge­bäu­de­kom­ple­xen über­le­bens­wich­tig sein.

    Daher muss in Einrichtungen wie Einkaufszentren, Krankenhäusern, Bahnhöfen oder Flughäfen regelmäßig überprüft werden, ob die Empfangsqualität von Digitalfunksignalen gewährleistet ist.

    Die Messung ließ sich bislang nur mit mehr als zehn Kilogramm schweren tischgerätegroßen Apparaturen vornehmen. Das ist nicht mehr nötig: Der frisch promovierte Laufacher Maximilian Wölfel hat im Rahmen seiner Dissertation ein wesentlich handlicheres Gerät in Tablet-Größe entwickelt, das diese Funktion übernimmt.

    Im Rahmen eines vom Bayerischen Wirtschaftsministerium geförderten Projekts hat der ehemalige Hochschulstudent Wölfel in Kooperation mit der Hösbacher Firma Kaitec einen Messgeräte-Demonstrator entwickelt, der mobile Messungen des neuen digitalen Bündelfunkdienstes Tetra ermöglicht. »Damit können Kontrollen der Infrastruktur in großen Gebäuden und Freigeländen erstmals ohne aufwendige zusätzliche Stromversorgung mit Hilfe eines Handgerätes erfolgen«, erläutert Hochschulprofessor Professor Ulrich Bochtler.

    Schon als Kind bei Feuerwehr

    Die Messungen sind nötig, seit Behörden per Digitalfunk kommunizieren. »Auch im hintersten Winkel muss der Empfang gewährleistet sein, erläutert Bochtler. Dass Wölfel sich seit seiner Kindheit auch privat bei der Laufacher Feuerwehr engagiert, hat die Arbeit noch beflügelt.

    Wölfels Gerät prüft, ob die Möglichkeit, im ganzen Gebäude zu funken und zu empfangen gewährleistet ist. Dafür müssen Messungen in jedem Raum erfolgen. Die Stärke eines elektromagnetischen Feldes allein sagt dabei nichts darüber aus, ob die Kommunikation per Funk möglich ist. Die Signalqualität ist ebenso wichtig. Wölfel hat für das Gerät einen Algorithmus für das Berechnungsverfahren entwickelt, das digitale Signale klassifiziert und qualifiziert. Dieses wurde in das kleine Gerät integriert.

    Der 29-jährige Wölfel hat an der Aschaffenburger Hochschule zunächst Mechatronik studiert und anschließend den Master in Elektro- und Informationstechnik gemacht. Schon in frühen Semestern machte er Praktika bei der Firma Kaitec.

    Die Promotion erfolgte in Kooperation der Hochschule mit der TU München. Etwa fünf Mal im Jahr fuhr er für einwöchige Aufenthalte in die bayerische Landeshauptstadt und tauschte sich mit Professoren und anderen Doktoranden aus. Über vier Jahre hat Wölfel an dem Projekt gearbeitet. Bereits in seiner Bachelor- und Masterarbeit habe er sich mit verwandten Themen befasst.

    Ein kleiner Tablet erleichter das Messen immens, so Wölfel. Bislang waren bei den Großgeräten Zweier- bis Dreier-Teams nötig. » Wir haben mit dem Gerät Standards gesetzt«, freut sich Christoph Schmitt, Prokurist beim Projekt-Beteiligten Kaitec.

    Überschaubare Zielgruppe

    In große Serie wird das Gerät indes nicht gehen, denn die Nutzer-Zielgruppe - Feuerwehr, Planer und Ingenieurbüros - ist überschaubar. Seit etwa einem halben Jahr ist das Gerät verfügbar. Bislang sind 50 der Messgeräte im Einsatz. Die Rückmeldungen seien sehr positiv, freut sich Schmitt. Viel Geld verdienen lässt sich mit dem Produkt nicht. Das ist auch der Grund, warum es mit der Entwicklung eines solchen Gerätes so lange gedauert hat. Schmitt: »Es ist kein Massenprodukt, sondern ein Gerät für die Nische.« Wichtiger als der finanzielle Aspekt ist das Know-How, das bei dem Projekt gewonnen wurde.

    Mit der Verkleinerung folgt Kaitec einem Trend: Elektronik wird nun mal immer kleiner, sagt Professor Bochtler. Die Bausteine in den Geräten schrumpfen kontinuierlich. Wobei es eine Grenze gibt: Schließlich muss das Gerät bedienbar bleiben.

    Veralten wird Wölfels Messgerät nicht so schnell, ist Schmitt sicher. Der Digitalfunk wird sicher in den nächsten zehn bis 15 Jahren aktuell bleiben, bevor es in die nächste Generation geht.

    Quelle: https://www.main-echo.de/…/stadt-kreis-as…/art490814,6089028

  • 08.07.2018 Nordrhein-Westfalen: Die Feuerwehrfahrzeuge der Esloher Feuerwehr sind schon auf Digitalfunk umgestellt - jetzt auch die Sirenen.

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    Die Feuerwehrfahrzeuge der Esloher Feuerwehr sind schon auf Digitalfunk umgestellt - jetzt auch die Sirenen. Deshalb gibt es heute um halb 12 einen digital ausgelösten Sirenenalarm . In Zukunft sind die Sirenen an jedem ersten Samstag im Monat zu hören. Jetzt muss noch bei der Alarmierung der Feuerwehrleute von Analog auf Digitalfunk umgestellt werden. Um neue Melder zu beschaffen, stellt die Gemeinde Eslohe bis 2020 jährlich 12.500 Euro bereit.

    Quelle: https://www.radiosauerland.de/…/lo…/article/-138c312a8a.html

  • 08.07.2018 Thüringen: Beschaffung bei Digitalfunk läuft nun wieder an.

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    Weimarer Land: Zunächst profitieren Stützpunktwehr Bad Sulza und Sanitätsbetreuungszug

    Rund 200 Feuerwehrfahrzeuge gibt es im Weimarer Land. Foto: Im Weimarer Land gibt es rund 200 Feuerwehrfahrzeuge.

    Landkreis. Die Sicherheits­bedenken im Zusammenhang mit der Einführung des Digitalfunks bei den Feuerwehren sind ausgeräumt. Das teilte der Bund jüngst mit. Dies wiederum hat auch Folgen für die Brandbekämpfer im Weimarer Land.

    Rückblick: Seit dem Spätsommer 2017 war die Beschaffung von Geräten für den Digitalfunk ausgesetzt worden. Nun soll es einen Vertrag der Bundesrepublik mit der Firma Sepura Deutschland geben. Und das bedeutet, dass die Einführung des Digitalfunks für den Brand- und Katastrophenschutz sowie den Rettungsdienst fortgesetzt werden kann. Für das laufende Jahr ist im Kreis die Umrüstung von 27 Fahrzeugen vorgesehen. Das sagte Kreisbrandinspektor Steffen Schirmer auf Nachfrage. In seinem Amt für Brand- und Katastrophenschutz/Rettungsdienst laufen die Fäden zur Koordinierung zusammen.

    Profitieren sollen zunächst die Stützpunktfeuerwehr Bad Sulza beziehungsweise die gesamte Landgemeinde Stadt Bad Sulza zuzüglich Schmiedehausen, Eberstedt, Niedertrebra, Obertrebra und Großheringen.

    Parallel dazu soll obendrein versucht werden, den Sanitätsbetreuungszug als Katastrophenschutzzug umzurüsten.

    Schirmer erklärte, dass die Umrüstung wohl bis Ende 2021 dauern wird. Versucht werden soll, die Stützpunktwehren nach und nach umzurüsten und damit mit einem Mal ganze Bereiche abzudecken, erklärte Steffen Schirmer. Allerdings werden selbst die neu ausgestatteten Feuerwehrfahrzeuge bis auf Weiteres den Analogfunk an Bord behalten. Erst wenn alle Fahrzeuge – im Kreis Weimarer Land gibt es um die 200 – Digitalfunk haben, wird das anders.

    Bevor der Einbau der Digitaltechnik beginnt, soll es Gespräche zu jedem Fahrzeug geben. An diesen werden laut Schirmer die Wehr, das Landratsamt sowie ein Vertreter der Elektrofirma Selectric beteiligt sein.

    Die Begleichung der Kosten für die Umrüstung sei von der Gemeinde vorzustrecken und werde vom Land erstattet. Die Kosten würden je nach Kraftfahrzeug irgendwo zwischen 3000 und 8000 Euro liegen.

    Anders wird es bei den Kosten für die sogenannte Ausleuchtung. Sie ist die Planungsbasis fürs Digitalfunknetz. Vereinfacht gesagt werden an bestimmten Standorten probehalber Funkzellen aufgebaut. So kann die erreichbare Versorgung ermittelt werden. Zu bezahlen sei das durch die Gemeinde.

    Quelle:https://apolda.thueringer-allgemeine.de/…/Beschaffung-bei-D…

  • 08.07.2018 Hessen: Bei Digitalfunk vorne

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    Mit der Übergabe von 170 Digitalfunk-Pagern an die Stadt Bruchköbel wurde in Hessen jetzt das 50.000ste Gerät ausgegeben. Staatssekretär Koch bezeichnete das Land als Vorreiter beim Digitalfunk.

    In Hessen wurden jetzt Digitalfunk-Pager an die Stadt Bruchköbel übergeben. Werner Koch, Staatssekretär im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, sagte dazu: „Hessen ist Vorreiter beim Digitalfunk, und ich freue mich sehr, dass wir mit der Übergabe von 170 Pagern an die Stadt Bruchköbel heute das 50.000ste Gerät ausgeben konnten. Bis zum heutigen Tag wurden über 231 der 423 hessischen Städte und Gemeinden vollständig mit Pagern ausgestattet. Hinzu kommen 60 weitere Kommunen, die eine Teilmenge ihres Bedarfs geliefert bekommen haben.“
    Laut der Pressemitteilung des Innenministeriums bezuschusst das Land Hessen die Beschaffung der Pager für die Freiwilligen Feuerwehren zusätzlich mit 30 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben und brachte hierfür bislang 6,9 Millionen Euro auf. Die 170 Digitalfunk-Pager für Bruchköbel seien mit knapp 23.000 Euro bezuschusst worden.
    „Unser Bundesland hat sich bereits mit Beginn der Jahrtausendwende für den Digitalfunk stark gemacht und war das erste Bundesland, das bei der Einführung nicht nur die Polizei, sondern insbesondere auch die Feuerwehren, die Rettungs- und Hilfsdienste sowie die Einheiten des Katastrophenschutzes aktiv mit einbezog (wir berichteten). Insbesondere die Anforderungen und Besonderheiten der Alarmierung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr und Hilfsdienste wurden dabei berücksichtigt“, führt Werner Koch aus.
    Als Endgerät kommt ein aktiver TETRA-Alarmierungsempfänger der Firma Airbus zum Einsatz, der gemäß hessischer Anforderungen entwickelt worden ist, heißt es in der Pressemeldung des Innenministeriums. Während in anderen Bundesländern die Netzinfrastruktur für Sprache und Alarmierung doppelt vorgehalten und betrieben werden müsse, sei in Hessen die parallele Nutzung von Sprache und Alarmierung auf nur einem Netz möglich.
    „Voraussetzung für die Alarmierung war und ist ein gut ausgebautes Netz mit einer hohen Netzgüte und einer sehr guten Netzabdeckung. Hierauf legte Hessen von Beginn an großen Wert. Im bundesweiten Vergleich ist Hessen bei der Netzabdeckung führend. Mit unseren derzeit 414 Basisstationen erreichen wir bereits über 99 Prozent der Landesfläche für den Fahrzeugfunk. Die Versorgung für Handfunksprechgeräte ist in etwa 97 Prozent vorhanden“, sagte Koch abschließend

    Quelle: https://www.kommune21.de/meldung_29304_Bei+Digitalfunk+vorn

  • 05.06.2018 Bayern München: 30-Millionen-Euro-Projekt Münchner U-Bahn wird mit Digitalfunk ausgestattet

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    Die Münchner U-Bahn wird mit Digitalfunk ausgestattet. Das haben der Freistaat Bayern, die Landeshauptstadt München und die Stadtwerke München beschlossen. Damit sollen sich die Einsatzkräfte im Notfall noch besser verständigen können.

    Laut Innenministerium ist der Digitalfunk abhörsicher, zudem ist die Tonqualität besser. 30 Millionen Euro kostet der flächendeckende Ausbau unter der Erde. Dem Innenministerium zufolge übernimmt der Freistaat acht Millionen Euro, den Rest zahlt die Stadt München. Vier Jahre sind für die Planung und Umsetzung des Großprojekts angesetzt.
    Lang ersehnter Fortschritt

    Nach Ansicht der Deutschen Polizeigewerkschaft München ist der Ausbau des Digitalfunknetzes längst überfällig. Man sei nun froh, dass die Polizisten in ein paar Jahren nicht mehr zwei Funkgeräte mit sich rumschleppen müssten, so ein Sprecher. Sind sie unter der Erde, benutzen die Beamten derzeit die alten Analogfunkgeräte.

    Am Mittwoch gibt Bayerns Innenminister Joachim Herrmann Details zum Projekt bekannt.

    Quelle: https://www.br.de/…/muenchner-ubahn-wird-mit-digitalfunk-au…

  • 30.06.2018 Hessen Wiesbaden/Bruchköbel: Übergabe 50.000ster Digitalfunk-Pager

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    Werner Koch, Staatssekretär im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, hat heute den 50.000sten Digitalfunk‐Pager an die Stadt Bruchköbel übergeben und im feierlichen Rahmen die Bemühungen der Landesregierung in Sachen Digitalfunk für die haupt‐ und ehrenamtlichen Sicherheitskräfte in Hessen betont. „Hessen ist Vorreiter in Sachen Digitalfunk und ich freue mich sehr, dass wir mit der Übergabe von 170 Pagern an die Stadt Bruchköbel heute das 50.000ste Gerät ausgeben konnten. Bis zum heutigen Tag wurden über 231 der 423 hessischen Städte und Gemeinden vollständig mit Pagern ausgestattet. Hinzu kommen 60 weitere Kommunen, die eine Teilmenge ihres Bedarfs geliefert bekommen haben. Dies zeugt von der hohen Akzeptanz des Digitalfunks bei den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben und ist Beleg dafür, dass das Land Hessen mit der Umstellung auf die digitale Technik die richtigen Weichen gestellt hat“, sagte Staatssekretär Werner Koch.

    Das Land Hessen bezuschusst die Beschaffung der Pager für die Freiwilligen Feuerwehren zusätzlich mit 30 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben und brachte bisher hierfür 6,9 Millionen Euro auf. Die 170 Digitalfunk‐Pager für Bruchköbel wurden mit knapp 23.000 Euro bezuschusst. „Unser Bundesland hat sich bereits mit Beginn der Jahrtausendwende für den Digitalfunk stark gemacht und war das erste Bundesland, das bei der Einführung nicht nur die Polizei, sondern insbesondere auch die Feuerwehren, die Rettungs‐ und Hilfsdienste sowie die Einheiten des Katastrophenschutzes aktiv mit einbezog. Insbesondere die Anforderungen und Besonderheiten der Alarmierung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr und Hilfsdienste wurden dabei berücksichtigt“, so Werner Koch. Als Endgerät kommt ein aktiver TETRA‐Alarmierungsempfänger der Firma Airbus zum Einsatz, der speziell nach hessischen Anforderungen ausgeschrieben und entwickelt wurde. Während in anderen Bundesländern die Netzinfrastruktur für Sprache und Alarmierung doppelt vorgehalten und betrieben werden muss, ist in Hessen die parallele Nutzung von Sprache und Alarmierung auf nur einem Netz möglich, welche viele Vorteile bietet. Bei der Signalisierung des Alarms werden den Einsatzkräften über das Display wesentliche Informationen wie Einsatzadressen oder Einsatzstichworte angezeigt. Gleichzeitig haben diese die Möglichkeit, der Leitstelle aktiv zurückzumelden, ob sie am Einsatz teilnehmen können, oder ob sie verhindert sind.

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    „Voraussetzung für die Alarmierung war und ist ein gut ausgebautes Netz mit einer hohen Netzgüte und einer sehr guten Netzabdeckung. Hierauf legte Hessen von Beginn an großen Wert. Im bundesweiten Vergleich ist Hessen in Sachen Netzabdeckung führend. Mit unseren derzeit 414 Basisstationen erreichen wir bereits über 99 Prozent der Landesfläche für den Fahrzeugfunk. Die Versorgung für Handfunksprechgeräte ist in etwa 97 Prozent vorhanden.
    Damit unsere Feuerwehren, Rettungsdienste, Polizei‐ und Hilfsorganisationen auch in schwer zu erreichenden Gebieten Digitalfunk nutzen können, werden wir in den kommenden Jahren die Infrastruktur in diesem Bereich mit Hochdruck ausbauen“, sagte Werner Koch.

    Quelle: http://www.feuerwehr-bruchkoebel.de/…/28-06-2018-uebergabe…/

  • 30.06.2018 Bayern Kühlenthal: Der neue Mast bei Kühlenthal schließt die letzte Lücke

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    Am Donnerstag wurde der 40 Meter hohe Mast aus Beton aufgestellt. Warum dieser für die Rettungskräfte so wichtig ist.

    Es ist die nicht erste ungewöhnliche Baustelle auf dem Höhenrücken im Bereich Fertigen (Gemeinde Kühlenthal) und Hirschbach (Landkreis Dillingen). Dort oben drehen sich bereits zwei Windräder. Gestern fuhr wieder großes Gerät vor. Auch dieses Mal wurde ein hoher Mast errichtet – doch dieser dient nicht der Energiegewinnung, sondern sorgt letztendlich dafür, dass in Notfällen schnell Hilfe vor Ort ist.

    Der Betonmast samt seiner zweigliedrigen Antennengabel obenauf, schließt eine Lücke im Netz für den digitalen Behördenfunk. Damit können Polizei, Rettungskräfte und Feuerwehr deutschlandweit Nachrichten austauschen. Früher hatte jede Organisation eine eigene Frequenz. Im Augsburger Raum wurde der sogenannte BOS-Digitalfunk im März 2015 offiziell das neue Hauptkommunikationsmittel des Polizeipräsidiums Schwaben-Nord.
    Ein Mast samt Stromleitungen kostet rund 350000 Euro

    Bei Überprüfungen des Netzes für den Digitalfunk zeigte sich aber, dass es Schwachstellen gab. Stefan Klein vom Landeskriminalamt erklärt: „In diesem Gebiet gab es zwei Funklöcher. Einmal im Bereich von Hirschbach und außerdem rund um Ehingen. Mit dem neuen Masten schlagen wir sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe.“ Laut Klein wird damit das letzte Funkloch für den digitalen Behördenfunk im Landkreis geschlossen. Insgesamt sorgen somit 16 Funkmasten im Augsburger Land dafür, dass Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte problemlos miteinander kommunizieren können. Die Kosten für diese digitale Infrastruktur übernimmt der Freistaat. Klein schätzt, dass ein Mast samt den nötigen Stromleitungen auf rund 350000 Euro kommt.

    In Kühlenthal gab es keine Probleme bei der Suche nach einem Standort. Klein erinnert sich: „Wir haben früh die Verantwortlichen der Gemeinde mit ins Boot geholt, die dem Standort schnell zugestimmt haben. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass der Mast mehr als einem Kilometer von der Wohnbebauung entfernt liegt.“
    Für viel Ärger sorgte der geplante Mast bei Rehling

    Es ist aber keine Selbstverständlichkeit, dass die Suche nach einem Standort für den Sendemast so problemlos abläuft. Für viel Ärger sorgte beispielsweise der geplante Mast bei Rehling im benachbarten Landkreis Aichach-Friedberg. Dort protestierten Bürger eineinhalb Jahre dagegen. Der Grund: Der 45 Meter hohe Stahl-Funkmast sollte mit einem Abstand von 160 Metern zur Rehlinger Wohnbebauung errichtet werden. Das empfanden viele Rehlinger als viel zu nah. Nun kommt es anders. Es wird zwei Masten geben mit deutlich größeren Abständen zur Wohnbebauung.

    Übrigens: Das neue Zentrum für den digitalen Behördenfunk im Freistaat sitzt im Landkreis und ging vor einigen Tagen offiziell in Betrieb. Die Außenstelle des Landeskriminalamtes wurde für 16 Millionen Euro auf dem Gelände der Bereitschaftspolizei in Königsbrunn errichtet. In dem 3400 Quadratmeter großen Gebäude koordinieren künftig 102 Mitarbeiter die Funktechnik von etwa einer halben Million Einsatzkräfte. Neben der Landespolizei nutzen Zoll, Bundespolizei, Technisches Hilfswerk, Rettungsdienste und Feuerwehren den abhörsicheren Digitalfunk.

    Quelle: https://www.augsburger-allgemeine.de/…/Der-neue-Mast-bei-Ku…

  • 24.06.2017 Bayern: Digitalfunk-Zentrale geht in Betrieb

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    Das neue Zentrum für den digitalen Behördenfunk im Freistaat geht nach mehr als zwei Jahren Bauzeit in Betrieb. Die Außenstelle des Landeskriminalamtes wurde für 16 Millionen Euro auf dem Gelände der Bereitschaftspolizei in Königsbrunn bei Augsburg errichtet. Die "Autorisierte Stelle Bayern" werde am Montag (25. Juni) von Innenstaatssekretär Gerhard Eck (CSU) eröffnet, teilte das Innenministerium in München mit.

    In dem 3400 Quadratmeter großen Dienstgebäude koordinieren künftig 102 Mitarbeiter die Funktechnik von etwa einer halben Million Einsatzkräften. Neben der Landespolizei nutzen auch Bundesbehörden wie der Zoll und die Bundespolizei, das Technische Hilfswerk, Rettungsdienste und die Feuerwehren den abhörsicheren Digitalfunk für Sicherheitsbehörden.

    Die Funkzentrale ist insbesondere für die Wartung und Instandhaltung des Funknetzes mit rund 900 Antennen zuständig. In Bayern befinden sich damit etwa ein Fünftel aller Sender, die für den Betrieb des Digitalfunks in ganz Deutschland nötig sind.

    Die neue Technik ersetzt das rund 50 Jahre alte analoge Funknetz. Bis zur Fertigstellung gab es allerdings viele Probleme. Ursprünglich sollte der Polizei-Digitalfunk schon zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 bundesweit zur Verfügung stehen. In Bayern wurde die Umstellung aber erst zehn Jahre später abgeschlossen. Die Kosten im Freistaat erhöhten sich um mehrere Hundert Millionen auf rund eine Milliarde Euro.

    Quelle: https://www.rtl.de/…/digitalfunk-zentrale-geht-in-betrieb-4…

  • 19.06.2018 Rheinland-Pfalz Langenlonsheim: Personell brennt es bei der Feuerwehr

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    EHRENAMT Ausschussmitglieder stellen in Langenlonsheim Überlegungen an, Freiwillige zu finden / VG-Wehr erhält Digitalfunk

    LANGENLONSHEIM - Heiß und stickig war es im Rathaussaal – fast schon wieder passend für die Feuerwehrausschusssitzung, bei der unter anderem das Thema personelle Situation der Feuerwehren bei Einsätzen auf der Tagesordnung stand, das ja bekanntlich für hitzige Debatten sorgt. Fakt ist: Wenn Alarmierungen nicht eingehalten werden können, ist das schlecht. Doch wie kann man das künftig gewährleisten? „Wir brauchen Aktive. Leute, die das Feuer ausmachen“, sagte VG-Wehrleiter Wolfgang Closheim. Dieses Ehrenamt müsse wieder attraktiv sein, fügte Michael Cyfka hinzu. „Die Verbandsgemeinde Langenlonsheim kann sich dieser Verantwortung nicht entziehen“, betonte der VG-Chef.

    Neu sei dieses Phänomen der personellen Unterbesetzung nicht, stellte Peter Reißner, zweiter stellvertretender Wehrleiter der VG, fest. Der richtige Weg sei, dass derjenige, der sich ehrenamtlich im Katastrophenschutz engagiert, Unterstützung erhalte, befand Reißner. Ein massives Umdenken der Politik müsse her. „Es muss aktiv was passieren, junge Leute müssen angesprochen werden“, meinte der Laubenheimer. Auf den Vorschlag, dass man mit den Firmen vor Ort kooperieren könne, reagierten die Kameraden kritisch. Viele Arbeitnehmer hätten einfach Angst, dass ihre Arbeitsplätze gefährdet würden. Als letzte Idee sahen die Kameraden das „Türklinken putzen“ in den Neubaugebieten der Gemeinden.

    In diesem Jahr soll der Digitalfunk im Landkreis Bad Kreuznach eingeführt werden, so auch in der VG Langenlonsheim. Hierfür wurden 67 000 Euro in den Haushalt eingestellt. Um die vorbereitenden Arbeiten durchzuführen, hat VG-Wehrleiter Closheim zwei verschiedene Angebote eingeholt, die sich an Aufträgen der Stadt Bad Kreuznach orientieren. Um weitere Angebote zu erfragen, müsse ein Ingenieur beauftragt werden, um ein Leistungsverzeichnis aufzustellen – dies verursache wieder Kosten. Um diese zu sparen, wurden die Angebote akzeptiert, denn es sei davon auszugehen, dass auch die Stadt Bad Kreuznach den günstigsten Anbieter genommen habe. Da die Kosten im Haushalt schon jahrelang vorgesehen sind, wurden die vorliegenden Angebote in Höhe von circa 33 500 und 8650 Euro erteilt. Damit kann der neue Funktisch der Stützpunktfeuerwehr Langenlonsheim eingerichtet werden. Bevor jedoch losgelegt wird, müsse der Blitzschutz in Ordnung gebracht werden – Grundvoraussetzung für alle weiteren Maßnahmen. „Das sind Investitionen, die fallen an, da können wir machen, was wir wollen“, betonte Closheim. Michael Cyfka erinnerte daran, dass man Ende des Jahres mit dem Digitalfunk in Betrieb gehen müsse. Die Empfehlung an den Finanzausschuss, die Angebote im Nachhinein anzunehmen, fiel einstimmig.

    Neu in der Satzung über den Kostenersatz und die Gebührenerhebung für Hilfe und Dienstleistungen der Feuerwehr der VG Langenlonsheim: Für einen Fehlalarm einer Brandmeldeanlage wird eine Pauschale von 300 Euro und die Personalkosten auf 31 Euro als pauschalierte Aufwandsentschädigung je Stunde festgesetzt. Weiterhin können auch personenbezogene Kosten, wie die Verpflegung der Feuerwehr, berechnet werden.

    Quelle: http://www.allgemeine-zeitung.de/…/personell-brennt-es-bei-…#

  • 19.06.2018 Österreich Radstadt: Radstadt: Gefahrgut-Einsatz erfolgreich geübt

    Gelungener Übungsablauf in Radstadt / Knapp 240 Mann im Einsatz / Erstmals länderübergreifend eingesetzter Digitalfunk bestens bewährt

    Ein lauter Knall, eine riesige Stichflamme, große Rauchwolken – und dann die große Anspannung. Doch unter dem Kommando von Norbert Paßrucker, Katastrophenschutzreferent der Bezirkshauptmannschaft St. Johann im Pongau, und Feuerwehr-Einsatzleiter Christian Lackner bleiben alle gefasst und spulen konzentriert ihre Arbeit ab – tausendfach geübte Handgriffe, Bewegungen und Kommandos. Jeder weiß, was er zu tun hat.

    "Für die Salzburgerinnen und Salzburger ist es beruhigend zu wissen, dass die Einsatzkräfte der Rettungsorganisationen und Behörden im Land Salzburg ihr Fachgebiet beherrschen und mit regelmäßigen Übungen immer top vorbereitet für den Ernstfall sind", zeigt sich Paßrucker auch entsprechend erfreut über den gelungenen Ablauf bei der Katastrophenschutz-Übung in Radstadt.

    "Wir brauchen dringend die Feuerwehr"

    "Gefahrgut-Unfall! Wir brauchen dringend die Feuerwehr!" Mit diesem Ruf setzt sich alles in Bewegung, rund 240 Mann sind alarmiert. Übungsannahme: In der Firma Adient im Ortsteil Mandling kommt es auf Grund eines technischen Defekts bei einem Druckluftkessel zu einer Explosion und in weiterer Folge zu einem Brand. In der nebenliegenden Abtankhalle stürzt dadurch ein Regal auf einen mit Gefahrgut beladenen Tankzug. Der Tankzug wird dabei so stark beschädigt, dass das Gefahrgut austritt – ein flüssiger, hoch giftiger und reaktiver Stoff, der in Verbindung mit Wasser giftige Brandprodukte erzeugt und zugleich ätzende Dämpfe ausbreitet.

    Digitalfunk erstmals Bundesländer übergreifend im Einsatz

    Ziel der Übung war die Zusammenarbeit der Gefahrgut-Spezialisten aus dem Pongau und dem benachbarten Bezirk Liezen in der Steiermark und erstmals der Bundesländer übergreifende Einsatz des neuen Digitalfunks. "Das Zusammenspiel der Einsatzorganisationen war hervorragend und hat einige gute Erkenntnisse gebracht", so Feuerwehr-Einsatzleiter Lackner. Bezirksfeuerwehrkommandant Robert Lottermoser ergänzt: "Die Übung war ein Riesenerfolg. Insbesondere wurden die landesübergreifende Zusammenarbeit und die Nutzung des Digitalfunks geübt." Und auch die Firma Adient kann nun mit den Erfahrungen ihren Sonderalarmplan überarbeiten.

    Arbeitstag noch nicht vorbei

    An der Übung nahmen rund 240 Personen von Feuerwehren aus dem Pongau und aus dem Bezirk Liezen sowie Mitglieder des Roten Kreuzes, der Polizei, der Bezirkshauptmannschaft St. Johann im Pongau, des Sachverständigendienstes des Landes Salzburg und der Firma Adient teil. Nach rund zweieinhalb Stunden war die Übung erfolgreich beendet … aber für die Einsatzkräfte der Arbeitstag noch immer nicht vorbei.

    "Aufarbeiten der Erkenntnisse, Lehren aus dem ersten länderübergreifen Einsatz des Digitalfunks ziehen und nicht vergessen: Geräte reinigen", weiß Norbert Paßrucker, dass "die Arbeit nie ausgeht". Immerhin: Anschließend gab es Speis' und Trank, zur Verfügung gestellt von der Firma Adient. Da konnten sich die erschöpften Männer und Frauen in geselliger Runde kühle Getränke und eine feine Jause gönnen.

    Quelle: http://www.regionews.at/…/Radstadt_Gefahrgut_Einsatz_erfolg…

  • 19.06.2018 Hessen Landkreis Limburg-Weilburg: Alle Wehren im Kreis haben bis 2019 Zugang zum Digitalfunk

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    Der Digitalfunk für die Alarmierung von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehren ist nach zehnjähriger Vorlaufzeit endlich in der entscheidenden Phase der Umsetzung. Gestern wurde im Hünfeldener Rathaus die neue Basisstation vorgestellt, die im kompletten Hünfeldener Gemeindegebiet sowie im Brechener Ortsteil Werschau für die nötige Funkversorgung sorgen soll.

    Limburg-Weilburg.

    Die Gemeinde Hünfelden und der Brechener Ortsteil Werschau sind für den Digitalfunk gerüstet. Am Donnerstagnachmittag wurde im Hünfeldener Rathaus die neue Basisstation vorgestellt, die den Funkempfang in den acht Dörfern sicherstellen soll. Die Gesamtkosten für die Einrichtung der Basisstation betrugen 157 000 Euro. Sie ist günstiger als anderswo geworden, weil in Hünfelden die Mitnutzung eines bereits vorhandenen 50-Meter-Mastes möglich war, wie Tobias Herr, Leiter der Abteilung Digitalfunk beim Präsidium für Technik, Logistik und Verwaltung des Landes, erklärte.

    18 Basisstationen gebe es bereits im Landkreis Limburg-Weilburg. Vier weitere Stationen würden kurz vor der Inbetriebnahme stehen. Gesamtkosten: eine Million Euro. Im dritten Quartal dieses Jahres sollen die Stationen in Barig-Selbenhausen sowie Dietenhausen den Betrieb aufnehmen. Im vierten Quartal soll die Station in Münster ans Netz gehen. Die in Schupbach soll im ersten Quartal 2019 folgen. Für die Funknetzplaner sei die Arbeit in der Region wegen der anspruchsvollen Topographie nicht einfach, erläuterte Herr. Im Kreis wollen 300 Mitarbeiter der Polizei sowie 1 800 Einsatzkräfte bei Feuerwehren und Rettungsdiensten künftig das digitale Funknetz nutzen. Erster Kreisbeigeordneter Helmut Jung (SPD) und Hünfeldens Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer (parteilos) wiesen bei aller Freude über den Fortschritt darauf hin, dass es von den ersten Planungen bis zur Umsetzung zehn Jahre gedauert habe.
    Empfang mit Lücken

    Kreisbrandinspektor Georg Hauch berichtete, dass die Feuerwehren in Weilburg, Dornburg und Elbtal bereits über Digitalfunk informiert würden. Hünfelden wolle nun auch umstellen. Hauch ist trotz der vielen Arbeit guter Dinge, dass die Wehren in allen Kommunen spätestens im kommenden Jahr komplett auf Digitalfunk umgestellt sein werden.

    Thorsten Müller, stellvertretender Gemeindebrandinspektor in Hünfelden, sagte, dass durch die neue Basisstation in seiner Kommune der Empfang deutlich besser geworden sei. Es gebe aber noch gewisse Punkte, wo der Empfang schlecht sei. Markus Schütz, Gemeindebrandinspektor Brechens, sprach für Werschau von einer leichten, jedoch noch keiner signifikanten Verbesserung. Werschau bleibe ein Problem. Hier sei es nach wie vor schlechter als in Nieder- und Oberbrechen.

    Quelle: http://www.nnp.de/…/Alle-Wehren-im-Kreis-haben-bis-2019-Zug…

  • 19.06.2018 Bayern Region Donau-Iller: Bei starkem Regen kann der Digitalfunk in die Knie gehen

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    Auch wenn die Region Donau-Iller bisher von größeren Schäden verschont geblieben ist: Starke Regenereignisse häufen sich, und die Feuerwehren sind durchaus gefordert. Ausgerechnet in solchen Situationen, stellt sich jetzt heraus, kann der vor gut einem Jahr eingeführte digitale Funk für Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Behörden (BOS) zeitweise ausfallen. Das hat die Feuerwehr Lindau kürzlich feststellen müssen – und danach öffentlich gemacht. Der Neu-Ulmer Kreisbrandrat Bernhard Schmidt bemüht sich auf Anfrage der SÜDWEST PRESSE um ein differenziertes Bild.

    Zum einen betont der oberste Feuerwehrmann im Kreis, dass er und seine Kameraden noch nie Probleme mit der neuen Technik hatten. Es sei aber bekannt, dass sich in dem System bei starkem Regen oder Hagel womöglich keine Verbindung mit der Leitstelle aufbauen lässt. „Das ist physikalisch bedingt“, sagt Schmidt. Die elektromagnetische Welle, die die Funkgeräte aussenden, werde von den unzähligen Tropfen absorbiert. Weil es im Digitalen nur Null oder Eins gibt, also ganz oder gar nicht, kommt dann kein Kontakt zustande. Bei der alten, analogen Technik war es so, sagt Schmidt, dass bei Störungen immerhin noch ein Rauschen zu hören war. Und da der Austausch zwischen Feuerwehrleuten formalisiert läuft, über feststehende Begriffe, habe man sich damit oft die Botschaft zusammenreimen können.

    Der Kreisbrandrat hält aber fest: Wenn es stark regnet, fällt nur der Kontakt zur Basisstation aus. Es besteht dann also keine Verbindung mehr zur Zentrale. Untereinander können die Einsatzkräfte – auch die Polizei nutzt ja das Netz – weiterhin kommunizieren. In Lindau war zuletzt wohl auch das nicht mehr möglich, weil gleichzeitig zwei Basisstationen ausfielen. Zudem gibt es dort wohl generell Nachbesserungsbedarf, der derzeit bayernweit mit der höchsten Priorität abgearbeitet wird. Eigentlich, sagt Schmidt, „kann es nicht sein, dass ich niemand mehr erreiche“.

    Weitere Kritik aus Lindau kann Schmidt so nicht nachvollziehen. Dort schimpft etwa der Rettungsdienst, dass in Gebäuden mit dicken Mauern keine Verbindung aufgebaut werden kann. „Das war auch so nie geplant“, sagt der Neu-Ulmer Kreisbrandrat. Im Keller des Landratsamtes etwa habe er eben kein Netz. Dennoch sei die „Eindringtiefe“ der Digital-Technik „wesentlich“ größer als beim Vorgängersystem. Zudem könnten die Einsatzkräfte einen mobilen Verstärker, englisch: Repeater, setzen. Und in Neubauten sei ohnehin der Einbau einer Funkanlage vorgeschrieben.
    Funkloch ist sichtbar

    Und Schmidt sieht weitere Vorteile im Digitalfunk: Die Geräte zeigen nämlich stets die Feldstärke an. „Ich sehe also, wenn ich in einem Funkloch bin und kann dann meinen Standort wechseln.“ Außerdem seien die Geräte – nach entsprechender Schulung natürlich – wesentlich einfach zu bedienen, so könne über ein Drehrad etwa die Gruppe gewechselt werden. Und das Behördennetz sei wesentlich ausfall­sicherer als etwa der Mobilfunk: Die BOS-Funkmasten verfügten über Batterien, die bei einem Stromausfall genug Saft für zwei Stunden hätten. Derzeit werde überlegt, auf noch länger laufende Brennstoffzellen umzustellen.

    „Digitalfunk ist keine Wundertechnik“, fasst Schmidt zusammen. Es gebe Grenzen. Dennoch sei das neue System dem alten, analogen weit überlegen.

    Acht neue Funkmasten im Landkreis aufgebaut

    Aufwand Im Landkreis Neu-Ulm wurden acht Funkmasten für den Digitalfunk aufgebaut. Die Kommunen beschafften für Feuerwehr und Katastrophenschutz insgesamt 1039 Funkgeräte: 894 Handsprechfunkgeräte für 336 000 Euro, 225 Sprechfunkgeräte für Fahrzeuge für 102 000 sowie 20 Festfunkstationen für Feuerwehrhäuser für 14 000 Euro. Das Land gewährte Fördermittel, rund 183 000 Euro sind ausbezahlt. In Illertissen schuf der Landkreis eine hauptamtlich besetzte taktisch-technische Betriebsstelle für die Verwaltung der Geräte. Daran lassen sich 10 000 Parameter einstellen. Zum Start Anfang Juli 2017 waren bereits 1500 der rund 3000 Feuerwehrleute geschult.

    Quelle: https://www.swp.de/…/bei-starkem-regen-kann-der-digitalfunk…

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